Ehemaliges Mitglied
Moin Coni!
Immer ruhig bleiben. Geh' mit System an die Sache ran!
1. Stell' Deinen Sucher ein, so daß er dahin peilt, wo auch Dein Refraktor
hinzeigt. Dafür bietet sich im Moment der Mond hervorragend an.
2. Nimm' die geringste Vergrößerung zur Aufsuche. In Deinem Fall ist es
das H-20-Okular. Stell' das Oku am Mond scharf ein.
3. Orientiere Dich am Himmel! Eine drehbare Sternkarte hilft, die Sternbilder
zu idetifizieren und die Positionen der Planeten herauszufinden. Links
mit Aufsuchkarten für die Planeten hast Du oben bekommen. Am Abendhimmel
gegen Südwesten ist Venus zu sehen - kaum zu übersehen, da sie nach Sonnen-
untergang nach dem Mond das hellste Objekt am Himmel ist. Etwas höher am
Himmel und nicht mehr ganz so auffällig ist Mars (der ist für einen 60er
Raefraktor aber kein lohnendes Objekt mehr). Saturn steht am Abend hoch im
Süden. Sein Ring ist etwa ab 30fach zu erkennen, Anfänger brauchen da etwas
mehr an Vergrößerung. Etwas später steht Jupiter im Osten. Dieser ist ebenfalls
wegen seiner Helligkeit nicht zu übersehen (Sternbild Löwe). Hier ist bei
geringen Vergrößerungen deutlich mehr zu erkennen, wenigstens der Planet
als Scheibe und bis zu vier seiner hellsten Monde. Das klappt schon im
Fernglas, ist also für kein Teleskop ein Problem.
4. Wenn Du einen Planeten sicher gefunden hast, kannst Du mit der Vergrößerung
nach oben gehen. Aufpassen mußt Du nur, daß Du das Ziel im Gesichtsfeld behältst.
Das ist bei der einfachen Montierung sicher zuerst nicht einfach. Da muß
man halt etwas üben.
5. Wenn Du andere Objekte beobachten willst, suche Dir die einfachsten raus
und nimm' zuerst wieder die geringste Vergrößerung. Die Plejaden im Stier
und das Gebiet um den Orionnebel sind bereits mit bloßem Auge zu sehen,
falls der Himmel das hergibt. Etwas schwieriger ist sicher die Andromeda-Galaxie,
die in dieser Jahreszeit recht tief am Abendhimmel steht. Man kann sie
aber durchaus noch in mondlosen Nächten mit bloßem Auge sehen. Ansonsten
besorge Dir ein Fernglas, bevor Du mit dem Teleskop beobachtest.
6. Es nützt nichts, wenn Du Dir zuerst den Mond anschaust und dann auf
die schwachen Objekte gehst (==> Blendwirkung!). Die Dunkel-Anpassung der
Augen braucht seine Zeit - gut eine halbe Stunde.
So, ich hoffe, die Ratschläge helfen ein bischen. Viel Erfolg! Ich besitze
u.a. auch einen 60er-Refraktor von ALDI, mit dem man ganz hervorragend
durch den Himmel streifen kann. Also: Am Teleskop liegt's nicht, daß Du
da oben "nichts findest"! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Immer ruhig bleiben. Geh' mit System an die Sache ran!
1. Stell' Deinen Sucher ein, so daß er dahin peilt, wo auch Dein Refraktor
hinzeigt. Dafür bietet sich im Moment der Mond hervorragend an.
2. Nimm' die geringste Vergrößerung zur Aufsuche. In Deinem Fall ist es
das H-20-Okular. Stell' das Oku am Mond scharf ein.
3. Orientiere Dich am Himmel! Eine drehbare Sternkarte hilft, die Sternbilder
zu idetifizieren und die Positionen der Planeten herauszufinden. Links
mit Aufsuchkarten für die Planeten hast Du oben bekommen. Am Abendhimmel
gegen Südwesten ist Venus zu sehen - kaum zu übersehen, da sie nach Sonnen-
untergang nach dem Mond das hellste Objekt am Himmel ist. Etwas höher am
Himmel und nicht mehr ganz so auffällig ist Mars (der ist für einen 60er
Raefraktor aber kein lohnendes Objekt mehr). Saturn steht am Abend hoch im
Süden. Sein Ring ist etwa ab 30fach zu erkennen, Anfänger brauchen da etwas
mehr an Vergrößerung. Etwas später steht Jupiter im Osten. Dieser ist ebenfalls
wegen seiner Helligkeit nicht zu übersehen (Sternbild Löwe). Hier ist bei
geringen Vergrößerungen deutlich mehr zu erkennen, wenigstens der Planet
als Scheibe und bis zu vier seiner hellsten Monde. Das klappt schon im
Fernglas, ist also für kein Teleskop ein Problem.
4. Wenn Du einen Planeten sicher gefunden hast, kannst Du mit der Vergrößerung
nach oben gehen. Aufpassen mußt Du nur, daß Du das Ziel im Gesichtsfeld behältst.
Das ist bei der einfachen Montierung sicher zuerst nicht einfach. Da muß
man halt etwas üben.
5. Wenn Du andere Objekte beobachten willst, suche Dir die einfachsten raus
und nimm' zuerst wieder die geringste Vergrößerung. Die Plejaden im Stier
und das Gebiet um den Orionnebel sind bereits mit bloßem Auge zu sehen,
falls der Himmel das hergibt. Etwas schwieriger ist sicher die Andromeda-Galaxie,
die in dieser Jahreszeit recht tief am Abendhimmel steht. Man kann sie
aber durchaus noch in mondlosen Nächten mit bloßem Auge sehen. Ansonsten
besorge Dir ein Fernglas, bevor Du mit dem Teleskop beobachtest.
6. Es nützt nichts, wenn Du Dir zuerst den Mond anschaust und dann auf
die schwachen Objekte gehst (==> Blendwirkung!). Die Dunkel-Anpassung der
Augen braucht seine Zeit - gut eine halbe Stunde.
So, ich hoffe, die Ratschläge helfen ein bischen. Viel Erfolg! Ich besitze
u.a. auch einen 60er-Refraktor von ALDI, mit dem man ganz hervorragend
durch den Himmel streifen kann. Also: Am Teleskop liegt's nicht, daß Du
da oben "nichts findest"! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />