Flatbilder (Lichtbilder) durch Flatfield-Folie ungleichmäßig (Flimmern) bei unter 1/25 sek.?

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Recoxx

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Ein schönes Hallo erstmal! ((o:

Ich habe gehört, dass durch eine „Flatfield-Folie“ (https://www.astroshop.de/flatfieldm...4qw3V9Anc73WY6hmQt5xoCt3wQAvD_BwE&utm_content=)
die Flatbilder „ungleichmäßig – Flimmern“ ausgeleuchtet werden, wenn die Belichtungszeit unter 1/25 sek. liegt, daher sollten die Belichtungszeit immer größer 1/25 sek. sein. Könnt ihr das bestätigen?

Ich habe eine Flatfieldbox (https://www.teleskop-express.de/sho...esser-295-mm---fuer-12-V-Stromversorgung.html). Gilt hier das Gleiche, denn das Problem ist, dass ja der ISO-Wert der gleiche bleiben soll, wie bei den Lightframes. Wenn ich jetzt mit meine Flatfieldbox die Flatbilder mache im Porgramm-Modus meiner Canon eos 1200D, dann habe ich eine Belichtungszeit von 1/400 sek. Aber wenn ich mir die Bilder ansehe, dann sind sie gleichmäßig ausgeleuchtet. Dann ist doch alles okay, oder?
Wenn ich im Manuellen-Modus die Flatbilder mache und auf die 1/25 sek. gehe, natürlich bei gleicher ISO wie bei der Lightframes, dann sind die Flatframes total überbelichtet.

Oder habe ich da was falsch verstanden?

Oder falls dem so ist, hat jemand eine Idee, wie ich mit einer Feldfieldbox „richtige“ Flatbilder machen kann.

Gruß
Andreas
 
Hallo Andreas,

der ISO-Wert bei den Flats ist egal, die kannst Du auch mit Av aufnehmen, Hauptsache Du hast eine ordentliche Dichte, sagen wir mal 18% Grauwert. In wie fern es Mindestbelichtungszeiten gibt muss Dir der Hersteller Deiner Flatbox bzw. Folie angeben können. Wenn die Betriebsspannung nicht geglättet ist hast Du den Brumm der Netzspannung drauf. Dann sollte die Belichtungszeit > 20ms sein.

Wichtig bei den Flats ist, das nix, aber auch gar nix im Lichtweg geändert wird, kein Filter, kein Adapter nix verdreht oder verschoben, Blende geändert oder sonstwas, damit Staubschatten und Vignetten exakt der Aufnahme des Lights entsprechen. Sonst passt die Kalibrierung nicht.

Von dem Thema Flackern habe ich auch schon gehört, die Belichtungszeit läßt sich ja über ISO regeln.

Die Kameraeinstellungen sind beim Dark bzw. Bias tabu, da geht es ja um Effekte der Verstärkung, Hotpixel usw., dafür ist da die Optik wurst, da eh abgedeckt.

CS
Jörg
 
Hallo Jörg

Danke für deine Antwort. Dann habe ich es zum Glück falsch verstanden! Das andere was du schreibst, ist mir bekannt und das mache ich auch!

Gruß
Andreas
 
Hallo Jörg,

vielleicht habe ich zu schnell dir zugestimmt, denn wie ich gerade noch mal beim Deepskystacker nachgelesen habe ..."Die Flatframes sollten mit gleicher ISO-Einstellung wie die Lightframes gemacht werden."... Siehe http://deepskystacker.free.fr/german/ unter Flatframes.
Ich will kein Korinthenkacker, soll nur eine Anmerkung sein. ((o;

Gruß
Andreas
 
Hallo,

ich wüßte nicht warum. Bei den Flats ist das egal. Die Dichte zählt.

CS
Jörg
 
Moin,

ich habe mich auch schon gefragt, warum DDS die gleiche ISO-Einstellung bei Lights und Flats haben will - was ja eigentlich völlig egal sein sollte. Vermutlich spielt das erst eine Rolle, wenn man die komplette Kalibrierung (inkl Bias bzw. Offset) macht. Der würde dann auch von den Flats subtrahiert, wofür der gleiche ISO-Wert notwendig wäre...

Also für Flats Belichtungszeit nach Herstellerangaben (der Flatbox) und ISO so weit runter wie nötig. Alternativ gibt es bei Teleskop-Austria auch dimmbare Flatboxen, die nicht flimmern.

Gruß
Klaus
 
Hallo Klaus,

dafür müßte man dann Flatdarks machen, ansonsten ist es wirklich wurscht. Ich mache meine Flats gesondert für die einzelnen Kamera-Objektiv-Kombinationen und dabei auch die Flatdarks, ansonsten richte ich mich nach der Helligkeit beim Flat erstellen (weiße Wand im Arbeitszimmer mit indirekter Beleuchtung vom Mutter Sonne ...) und stelle die Kamera in Av. Das klappt recht ordentlich.

CS
Jörg
 
Hallo,

erstmal ein Dankeschön an alle, die ihr schreiben! Es freut mich sehr! ((o:

Also, wie schon geschrieben, kann ich auch nichts zu der ISO-Einstellung sagen. Aber das was geschrieben wurde, macht schon irgendwie Sinn, denke ich.
Wenn jemand es genau weiss, dann bitte schreiben.
Aber ich habe jetzt mal nachgeschaut, was meine Flatfieldbox so "kann". Der Hersteller sagt, dass bis zu 1/100 sek. kein Flimmern Auftritt, also werden ich bis 1/100 sek. runtergehen, wenn es nötig ist, um die gleiche ISO-Zahl zubekommen wie bei den Images, denn ich mache immer alles (Darks, Flats, Darkflats).

CS
Andreas
 
Flats werden solange belichtet bis man eine gewisse durchschnittliche Helligkeit erreicht hat. Also verändert man die Belichtungszeit oder den ISO Wert bzw. legt ein paar Lagen Papier zwischen Flatfolie(-box) und dem Teleskop.
Das erzeugte Summenbild enthält unterschiedliche Helligkeiten der Pixel die durch Staub, Vignettierung, ... vorhanden sind.
Das wird zur Korektur des optischen Pfades verwendet und hat nichts mit der Kameraelektronik zu tun.
Daher glaube ich nicht das der ISO Wert gleich sein muss.

Die Lacertabox verwendet PWM (PulsWeitenModulation) zur Regelung der Helligkeit. Der Orignaldimmer hat eine sehr hohe Frequenz für die PWM und sollte keine Probleme machen. Netzbrummen ist hier nicht relevant da LEDs mit Gleichspannung versorgt werden.
Bei Flatfolien wird dagegen Wechselspannung verwendet und daher sollte man eine längere Belichtungszeit als 20ms wählen.

Manche Astrokameras haben einen Shutter der langsam bewegt wird. Auch da sollte man länger belichten. Ich habe bei meiner ATIK383L+ festgestellt das bei Belichtungszeiten unter 250ms an einer Ecke ein schwacher Schatten sichtbar ist. Daher nehme ich ein paar Lagen Papier vor die Flatfolie(-box) und belichte etwa 1s. Das kann man aber gut (bei Schlechtwetter) ausprobieren. :)
 
Ich möchte mich nochmal bedanken und denke, dass man schlichtweg wie schon beschrieben nicht über- oder unterbelichtet Flats machen sollte und dann wird das schon passen.

Schöne Grüße
Andreas
 
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