lestrade
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Liebe Forumskollegen,
Tommy Nawratil hat mich freundlicherweise unlängst auf einen so einfachen wie effizienten Basteltipp hingewiesen, für Fernglasbenützer, die ein Problem haben mit sich verstellendem Fokus, wenn man das Glas etwa in einer Gartenliege vertikal auf die Augen auflegt (für Zenitbeobachtungen).
Dieses Problem tritt besonders im Sommer bei Porroferngläsern mit kurzem Fokussierweg auf, wenn zusätzlich das Fett wärmebedingt flüssiger wird und dadurch die Fokussierung leichtgängiger. Man müsste dann immer am Fokusrad bleiben und dieses festhalten, was lästig sein kann.
Man schneidet und schleift sich ein Stück Radiergummi (ich habe einen Plastikradierer genommen) so zurecht, dass man ihn fix zwischen die Knick- und die Okularbrücke klemmen kann und sich eine exakte Limitierung des Fokuswegs auf unendlich schafft, die dann nicht mehr überschritten (=defokussiert) werden kann. Mit feinem Schleifpapier kann man den Gummi dazu leicht auf (mehr als) 1/10mm genau zurechtrubbeln und das Problem ist gelöst. Für alle kürzeren Distanzen bleibt die Fokussiermöglichkeit so natürlich voll erhalten.
Ich hoffe, ich konnte dem einen oder anderen mit schnell fokussierendem Glas (auch vorteilhaft!) durch die Weitergabe dieses Tipps helfen.
CS
Herbert
Tommy Nawratil hat mich freundlicherweise unlängst auf einen so einfachen wie effizienten Basteltipp hingewiesen, für Fernglasbenützer, die ein Problem haben mit sich verstellendem Fokus, wenn man das Glas etwa in einer Gartenliege vertikal auf die Augen auflegt (für Zenitbeobachtungen).
Dieses Problem tritt besonders im Sommer bei Porroferngläsern mit kurzem Fokussierweg auf, wenn zusätzlich das Fett wärmebedingt flüssiger wird und dadurch die Fokussierung leichtgängiger. Man müsste dann immer am Fokusrad bleiben und dieses festhalten, was lästig sein kann.
Man schneidet und schleift sich ein Stück Radiergummi (ich habe einen Plastikradierer genommen) so zurecht, dass man ihn fix zwischen die Knick- und die Okularbrücke klemmen kann und sich eine exakte Limitierung des Fokuswegs auf unendlich schafft, die dann nicht mehr überschritten (=defokussiert) werden kann. Mit feinem Schleifpapier kann man den Gummi dazu leicht auf (mehr als) 1/10mm genau zurechtrubbeln und das Problem ist gelöst. Für alle kürzeren Distanzen bleibt die Fokussiermöglichkeit so natürlich voll erhalten.
Ich hoffe, ich konnte dem einen oder anderen mit schnell fokussierendem Glas (auch vorteilhaft!) durch die Weitergabe dieses Tipps helfen.
CS
Herbert