Fokusiermotor - Genial einfach....

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Torsten_Mörke

Aktives Mitglied
Ich hatte eine gute Idee für einen Fokusiermotor, die ich bisher so nicht im Netz gesehen habe. Ist sehr einfach zu bauen und kann ohne Probleme zurückmontiert werden, da man nichts kaputt macht.

Link zur Grafik: http://home.kamp.net/home/filewalker/astro/motor.jpg

Wie zu sehen ist der Motor an der Unterseite des OAZ befestigt. Ich habe eine kleine Alu-Platte auf die Andruckplatte der OAZ Welle gesetzt. Das hällt sehr gut.

Der Motor öiefert an sich 10 U/min bei 12V. Übersetzung ist 30/20, also ergibt sich an der OAz Welle 6,66 U/min. Ich steuer den Motor über einen variablen Spannungswandler. Bei 3V ergibt sich so ca. 1 U/min.

Falls Interesse besteht, kann ich gerne Detailbilder machen, und eine Stückliste angeben. Gekostet hat es übrigens 28 Euro.

Gruß,
Torsten
 
Hallo Bruce !
Ich wäre auch an einer genauen anleitung und stückliste interessiert !
Grüße Timo
 
Hi Bruce,

na, da liest Du aber dieses Board nicht oft, oder?
Also meine Version mit demselben Motor sieht so aus:
http://www.svenwienstein.de/HTML/fokussiermotor.html
Und die Idee mit der Befestigung am Verschluß des Fokussiertriebes hatte jemand anders dann kurz drauf - und bestimmt noch jemand anders schon Jahre vor uns <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Aber egal, einfache und gute Ideen sind es immer wieder wert, fotografiert und beschrieben zu werden!

Clear Skies
Sven
 
Ich werde heute Abend, nach der Arbeit, eine genauere Beschreibung einstellen.

1) Alles bei Conrad in Essen gekauft

2) Das Handrad ist außer Funktion gesetzt. Durch den variablen Spannungswandler ist das aber kein Problem. Bei 12V äuft der OAZ schnell genug.


Sven ich lese dieses Board seit einigen Monaten. Diese Idee hatte ich aber bisher nicht gesehen.

Gruß,
Torsten
 
Hi Torsten,

ich habe bei mir zum befestigen des Zahnrades auf der Fokussierwelle eine M5-Rändelschraube benutzt. Wenn der Motor mal ausfällt (Batterie, Kabel), dann kann man die von Hand lösen, das Zahnrad dreht durch und das verbliebene Handrad funktioniert wieder.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Bruce,

schöne Bastelarbeit :-) Aber so ganz neu ist das nicht mit dem RB35 ...

Link zur Grafik: http://www.hemminghaus.de/auszug01.jpg

Allerdings habe ich bei mir den 12V Motor gegen ein 3V Teil aus nem Cassettenrecorder ausgetauscht und die Steuerbox vom Bresser-Billichheimer-Motorfokus drangelogen.

Klappt auch prima. Wenn man keinen Motor braucht, kann man ihn einfach wegdrehen.

Auch an einem 70/900er FH hatte ich das Ding schon:

Link zur Grafik: http://www.hemminghaus.de/DSCF0011.JPG


Viele Grüße

Frank
 
Das mit der Anleitung wird wohl noch etwas dauern. Hatte heute leider keine Zeit die Bilder zu machen.

Stückliste:
-----------
Motor RB35 10 U/min #221936 14,95 €
Zahnrad 30Z #231789 4,95 €
Zahnrad 20Z #231770 3,95 €
Montagewinkel #238198 5,25 €

Wenn Ihr die beiden Zahräder in der Größe nimmt, habt Ihr genau den richtigen Abstand. Natürlich je nach dicke der Grundplatte. Ich habe den Abstand mit zwei Federringen etwas vergrößert, da meine nur 2mm dick ist. Der Montagewinkel hat nicht gepasst! Vielleicht habe ich mich aber auch nur vergriffen. Bei der gesagten Beastell-Nr. müsst ihr noch drei Löcher bohren um den Motor zu befestigen.

Die Idee mit dem Spannungswandler habe ich mir geschenkt. Zum einen weil ich den gerade zerstört habe <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> und zum anderen weil ich so zwei Kabel hätte. (zu Batterie und Motor)
Besser ist wohl die Batterie direkt in die Box zu bauen. Einen 9V Block fürs schnelle fokusieren und eine 1,2V Zelle für das Feine. Die Strohmaufnahme des Motors steigt auch bei Beanspruchung nicht über 90ma. Die Batterien dürften also lange halten.


Noch was: Der OAZ lag jetzt drei Tage im Keller. Heute musste ich feststellen, das die Zahnräder stark rosten! Also auf jeden Fall fetten!

Gruß,
Torsten

 
Nicht schlecht... die Variante gefällt mir auch sehr gut. Vor allem die Umschaltung. Da hättest du mal meine Verdrahtung sehen sollen... streng nach VDE Norm <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

 
Hi Zusammen,

äh... also... die Verdrahtung. Wo liegt denn eigentlich der Gewinn im Vergleich zu meiner 2-poligen 1-0-1 Schaltwippe?
Also, mit Verlaub, im Vergleich zu der Schaltung wäre es ja einfacher, den Motor mit 2 Batterien gegenpolig zu betreiben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Was aber interessant ist, wenn ich das richtig sehe, dann wird mit der Zener-Diode eine Leistungssparende Spannungsreduzierung bezweckt. Das ist etwas, was ich mir in meine eigene Schaltung einfummeln werde, und zwar genauso einfach, wie das da gemacht ist, den Schalter einfach zum überbrücken der Diode genutzt.

Clear Skies
Sven
 
Nabend Leute,
Hat jemand so einen simplen Motorfokusierer schonmal fürs C8 gebaut?
Ich will mein C8 demnächst komplett zerlegen,weil ich den Tubus schwarz auskleiden will und auf der HS-Fassung Lüfter montieren möchte.
Von daher würde es sich anbieten, so einen Fokusierer gleich mit dranzubauen...
Der Originale Fokusierer kostet ja Schweinegeld... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" />

Wäre für Tipps und Bezugsquellen sehr dankbar!!

CS
Marcus
 
Hi Sven,

bin ja auch noch grade am Bau und wollte über LM317 gehen.
Sag mal funktioniert sowas auch über Z-Dioden?
Sind die denn sparsamer im Verbraten als so ein LM 317 oder ein Reihenschluß von normalen Dioden?

Du hast da ja schon Erfahrung mit deinem Getriebe, welche Z-Dioden-Werte benötigt man wohl bei Einsatz einer 9V Blockbatterie wenn man, sagen wir 3 Schaltstufen zur Verfügung hat?
Kannst Du mir da weiterhelfen?
 
Hi Ekkehard,

äh, da Jesus nich neben mir sitzt, und ich auch keine Löcher inne Hände hab...
Schreib ich mal, was ich weiss.
1. Mein Teil läuft ja 1:1 zwischen Getriebe und OAZ und das läuft schnell mit 3V gut und für feinere Fokussierung sind 1,5V nicht schlecht

Ob eine Z-Diode da so sparsam ist, weiss ich nicht. So genau hab ich davon doch keinen Plan. Aber der LM 317 kann doch, wennich das richtig sehe, die Last beschränken. Und das wäre prima gegen zerfetzte Zahnstangen am Anschlag. Deshalb würde der Baustein schon Sinn machen, und man sollte dafür auch eventuell höhere Verlustleistung akzeptieren.

Clear Skies
Sven
 
Hi Sven,

nööö da hab ich ´ne bessere Lösung als mir wegen der Drehmomenbegrenzung die Batterie auslutschen zu lassen.

Einfach ´ne Rutschkupplung einbauen, dann klappts auch mit dem Nachbarn!
Die ist soo einfach zu realisieren und ermöglicht gleichzeitig, daß man zur Schnellverstellung und sollte die Batterie im Nirvana sein den OAZ probemlos per Hand bedienen kann.
Somit brauche ich dann den Motor wiklich nur noch zum gaaaanz fein Fokussieren.
 
Hi Ekkehard,

jo, denn hoff ich doch, die Realisierung der Rutschkupplung die Tage mal hier wiederzufinden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> Oder wenigstens in meiner Email.

Clear Skies (wird auch Zeit)
Sven
 
Re: Fokusiermotor-> Rutschkupplung von Vixen

Ich hab einfach von einer GP Monti die Rutschkupplung (gibts als Ersatzteile bei Vixen) genommen.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

- keine Endschalter notwendig
- manuell bedienbar durch Lösen der Schraube (1 Griff)
- motorisch bedienbar durch Festdrehen der Schraube

guckst Du hier:

Link zur Grafik: http://www.maxon.net/~sternkucker/temp/focuser.jpg


 
Hi Henning,

die gibt´s nicht zu kaufen, baue ich selber.
Ist aber seeehr einfach und vor allem automatisch, man braucht da keine Schrauben losmachen und Nippel durch die Lasche....... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Ich hab gerade leide nu wenig Zeit, sonst wäre sie schon längst fertig.

Sobald vollendet, stelle ich sie hier rein <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
 
Hallo!

Ich habe mir auch einen Fokussiermotor nach der Methode (und den Teilen von conrad) von Sven Wienstein gebaut (vielen Dank für die Anregungen!!).
Er funktioniert auch hervorragend! Kein gewackele mehr durch scharfstellen! Habe auch sechs verschiedene Geschwindigkeiten.
Habe halt bloß etwas Angst das er meinen Okularauszug zerstören könnte.
Kennt von euch jemand eine Methode zur Lastabschaltung?
Möchte ungern mit Endschaltern und Relais arbeiten.

Gruß Schero!
 
Du könntest z.B. ein Zahnrad nicht fest auf die Achse klemmen, sondern vor die Klemmschraube (im Gewindeloch) eine kleine Feder mit Kugel einlegen. Auf der Motor- oder Fokussierachse eine kleine Vertiefung für die Kugel gebohrt und schon ist der Überlastschutz fertig. Das Drehmoment, bei dem die Kugel aus ihrer Vertiefung gedrückt wird, kannst Du mit dem Federdruck (diesen über die Klemmschraube) ganz fein einstellen.

Ich hatte mir das für meinen Einfachst-Fokussierer ausgedacht, brauchte es aber letztlich nicht, weil der Fokussiertantrieb eh eine "Rutschkupplung" besitzt.

Gruß Ralf
 
...die Kugelmethode hat aber den Nachteil, daß Du wieder in die Position einrasten mußt.

Eine wahlweise Verstellung, z. B. Grobeinstellung per Hand und Feineinstelung per Motor ist damit nicht so prickelnd.

M. . ist da eine klassische Rutschkupplung über axial vorgespannte Scheiben diekt auf die Seitenflächen des Zahnrades die einzig praktikable Lösung.

Ich bin da - siehe vorherige Anworten - dran, komme aber derzeit nicht dazu.
Dauert aber nicht mehr lange!
 
Hi Schero,

die Begrenzung kann man auch elektronisch machen, indem man den Maximalstrom begrenzt durch einen Vorwiderstand. Den kann man berechnen oder ausprobieren.
Begrenzte Grüße und
cs
jorgos
 
...und verbrät schön am Widerstand um Wärme zu erzeugen.
Bei Kälte dann oder wenn die Batteriespannung absackt geht nix mehr!

Durch ´nen Vorwiderstand verringerst Du die am Motor anliegende Spannung und somit natürlich auch die Drehzahl.
Ich denke, der Effekt ist wohl nicht so prickelnd!

Ich glaube...nööö ich weiss, da ich es getestet habe, mit Vorwiderstand geht´s nicht!
 
Man kann statt der Kugel einen kleinen Kunststoffzylinder nehmen und die Vertiefung auf der Achse weglassen. Oder gleich eine Kunsstoffschraube verwenden. Das ergibt quasi die klassische Rutschkupplung.
 
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