Fokuslage bei künftigen Endokularen am 8"f6 Dobson

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M4XIM

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Hallo liebe Sternfreunde,

der Weihnachtsmann und die Spardose ermöglichen mir demnächst meine künftigen Traumokus, welche auch für mich definitv Endlösungen darstellen (sollten), zuzulegen.

Als Scope habe ich ein 8"f6 Galaxy Dobson mit Crayfordasuzug und 1:10 Übersetzung.

Dabei möchte ich im 1,25"-Bereich meine 20, 15, 9 und 6 mm Blaukanten durch folgende Okulare ersetzen:

- Vixen LVW 22 mm --> 3,66 mm AP zur DS-Beobachtung
- Speers Waler 13,4 mm --> 2,23 mm AP zur DS-Beobachtung
- Speers Waler Zoom 5-8 mm --> 1,33 mm - 0,83 mm AP zur Planeten/Mond/DS-Beobachtung
- Planetary HR 4mm --> 0,67 mm AP zur Mond- und Planetenbeobachtung


Ich denke, dass das optimale AP- und Vergrößerungsspektrum für meine Scope somit abgedeckt ist. Die Blaukanten haben bis jetzt ganz gute Dienste geleistet, doch das hungrige Astro-Herz schreit nach mehr :biggrin:


Im 2" Bereich bin ich mit dem TS WA 32mm und 38mm ganz gut besetzt, da wird sich ina bsehbarer Zeit vermutlich auch nix ändern (Nagler etc. sind einfach zu teuer...)


Nun, da ich die Okus nie selber testen konnte (Sternfreunde in meiner Umgebung sind rar gesäht...), kaufe ich somit die Katze im Sack auf Basis langer Recherchen, Testberichte und Empfehlungen im Netz.

Mich interessiert dabei vor allem folgende Frage:

Wie verhält es sich bei meinem Teleskop mit der Fokuslage an den genannten Okularen? Zu meiner bisherigen Erfahrung kann ich sagen, dass ich mit allen TS Okus gut in den Fokus komme (ausgenommen das 2" 32mm - da muss ich das Okular leider etwas aus dem OAZ schieben, wenn dieser bis zum Anschlag rausgezogen ist), wobei der OAZ bereits fast am Anschlag draussen ist.


Ich habe überhaupt keine Lust, den Spiegel zu versetzen o.ä., deswegen wäre es beruhigend zu wissen, dass alle gewünschten Okulare einwandfrei für die Fokusalge meines 8"f6 Galaxys geeignet sind (hoffentlich...)!


Natürlich richte ich mich mit dieser Frage v.a. an die Sternfreunde, welche die genannten Okulare an meinem System nutzen :)


Ich danke schon mal sehr für die Hilfe und Beiträge...

CS und viele Grüße,

Max



P.S. Ach ja, was ich vergessen hatte zu Erwähnen: Erfahrungsberichte beim Spechteln sind natürlich auch erwünscht!
 
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Hallo Max,

das liegt immer etwas anders, je nach Spiegellage (kann man ja in geringem Maße wie du schon geschrieben hast über den HS einstellen). Ausser dem 4mm Planetary, dafür aber das 5er was absolut unproblematisch ist, hab ich auch alle schon im OAZ gehabt. Das kritischste ist mit Abstand das 13,4mm Speers, habe das 14er und es ist fast am Anschlag im Fokus (intrafokal)! Beobachter mit leicht anderer Sehstärke kamen bei mir schon nicht in den Fokus. Wenn du keine Lust hast den Spiegel zu versetzen (was kein Akt ist) dann kann man sich eine 2" Hülse dafür drehen lassen, kommt damit tiefer rein und hat das Fokusproblem ebenfalls gelöst, für dieses Okular lohnt sich das "Ungemach" ;) Bessere in der Brennweite heißen dann nur noch Ethos und Nagler...

Das 22er LVW kommt auch gut in den Fokus, allerdings bei mir nur in der 1,25" Steckhülse, man kann es ja auch als 2" Steckmaß verwenden, dann reicht es aber bei mir nicht mehr.

P.S. Ach ja, was ich vergessen hatte zu Erwähnen: Erfahrungsberichte beim Spechteln sind natürlich auch erwünscht!

Hoffe das hilft etwas, übrigens ein sehr schönes Okularpaket :/ Wenn es keine Nagler werden sollen, fiele mir auch nichts ein was du da besser machen könntest, das Planetary ist sicher Geschmackssache, gerade bei der dann sehr hohen Vergrösserung mit "nur" 60° sGF aber mit dem 5er war ich soweit zufrieden nur das Speers Waler ist dann doch noch ganz was anderes.

CS Benny
 
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Hallo Max,

wenn du das 32er WA leicht rausziehen musst, um in den Fokus zu kommen, solltest Du auch mit dem 13,4er Speers locker in den Fokus gelanngen, allerdings dann weit innen.
Der Crayford sollte, wenn es nicht der 35 mm "Flachbau" ist, genügend Weg bieten.
Wenn nicht, dann lohnt sich eine solche 2" Überwurfhülse schon allein für das 13,4er Speers oder auch in Kombination mit weiteren Speers Waler UWA Okularen.
http://forum.astronomie.de/phpapps/...331/Umbau_Bericht_zum_SpeersWaler_#Post549331

Gruß und CS
*entfernt*

 
Hallo Benny,

vielen Dank für deine Antwort! Ein paar Fragen diesbezüglich:

- intrafokal = OAZ reindrehen, richtig? Hm, könnte es dabei ein Probleim sein, dass der OAZ in den Tubus hineinragt? (genau das ist nämlich der Fall, wenn der OAZ komplett "reingedreht" ist)

- Dass es das LVW 22 auch mit 2" Steckmaß gibt wusste ich nicht (vgl. z.B. http://www.teleskop-express.de/shop...m---65--Feld---1-25----20mm-Augenabstand.html hier ist es mit 1,25" beschrieben?

- Mit Verlängerungshülsen bei den Speers kann ich somit das Fokusproblem nicht umgehen, richtig? Verlängerungshülsen würden ja nur bei extremer extrafokaler Brennpunktlage (wie angesprochen bei dem 2" 32mm TS WA Okular) Abhilfe schaffen. D.h. ich komme um einen Versatz des HS nicht herum? Wie funktioniert sowas?


Wahrscheinlich macht es ohnehin mehr Sinn, die Okus erst mal bei einem Händler "anzuleihen", um das Fokusproblem experimentiel bei meinem Scope zu erörtern. Bloß welcher Händler macht sowas?


CS und liebe Grüße

Max
 
Hallo Günther,

danke für die Antwort :)

wie erkenne ich denn, obs ein kurzbauender OAZ ist? Worauf bezihet sich denn deine Angabe der 35 mm? Etwa die "Höhe" des OAZs oder der Weg, der zum Verstellen (rein/raus) zur Verfügung steht?


Wegen der Hülse: Sieht sehr sauber und ordentlich aus! Ich studiere zwar Maschinenbau und kenne die Theorie zum Drhehen, fräsen etc, doch wo bekommt man solch eine Hülse her? Eine Drehbank habe ich leider nicht zu Hause ;)


Grüße,

Max


NACHTRAG: Der zur Verfügung stehende "Ausziehweg" des OAZ beträgt genau 35 mm :( Wenn dieser komplett ausgenutzt wird, der OAZ also komplett "rausgedreht" wird, ragt das andere Ende des OAZs gerade mal so eben nicht mehr in den Tubus. D.h. bei den Speers würde der OAZ in den Tubus ragen. Ist das ein Problem? Wahrscheinlich schon... (?)
 
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Hi Max,

35 mm Verstellweg sind nicht sehr üppig, könnte m.E. knapp funktionieren, da Du ja das 32er rausziehen musst.

Ist aber m.E. ohnehin egal, da Dein OAZ am Galaxy, wie bei vielen Teleskopkonfigurationen, nach Deiner Schilderung mächtig in den Tubus hineinragt und dann natürlich eine seitliche Abschattung des HS bringt. Das wird nicht nur bei dem 13,4 mm Speers der Fall sein, sondern betrifft viele Okulare, z.B. auch einige Nagler-Typen. Du hast da ein Problem erkannt, welches häufig vernachlässigt wird.
Da werden Spiegel "gestrehlt" bis der Arzt kommt und solche einfach vermeidbaren Dinge werden nicht bedacht. ;(
So eine 2" Überwurfhülse entschärft in der gezeigten Machart das Problem für alle Speers Okulare, weil das Okular tiefer in den OAZ eintaucht und der OAZ dadurch weiter nach außen gedreht werden muss. Man könnte das auch für andere Okulartypen machen.
Das 22er LVW hat z.B. die Möglichkeit, auf 2" tiefer zu klemmen schon eingebaut.
Ansonsten muss man halt wirklich Okulare testen und sich dann auch Okulare mit weit außen liegendem Fokus beschränken.
Alternativ kann man einen anderen OAZ wählen und/oder den ganzen Tubus umbauen, ich denke aber, so etwas hast Du eher nicht im Sinn.

Wenn Du gar keine Möglichkeit hast, solche Dinge drehen zu lassen, kann ich zu einem Dreher vermitteln der in meinem Auftrag die entsprechenden Hülsen für die Speers Okulare herstellen kann.
Jede Dreherei mit guten CNC-Maschienen kann das und es gibt auch einige professionelle Hersteller im Forum (Neumann oder Spheretec z.B.) die entsprechende Möglichkeiten haben.
Näheres bei Bedarf per PN.

Gruß und CS
*entfernt*
 
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Hi Max
ich denke das paßt, wobei ich das Planetary nicht wirklich als erforderlich sehe, nimmst Du das Zoom. Dazu kannst Hülsen zur Verlängerung nehmen der das abdecken undweniger Kosten. Und so oft wird das 4er eher nicht verwendet werden können.

Fokus wirst probieren müssen mit dem kurzen OAZ. Könnte eng werden aber die 2" Überwurfhülse löst auch das prima.

WIe das aussieht kannst auf meiner HP angucken: Tuning Spperswaler und Fokusprobleme heißen die Artikel.

CS
 
Hallo Max,
Du machst Dir wahrscheinlich zu viele Sorgen um die Fokuslage. Habe den gleichen Galaxy, auch mein 32er TS WA steht etwas aus dem OAZ heraus. Mit Blick auf den geplanten Erwerb des 13,4 SW beließ ich den Spiegel bei der Auskleidung des Tubus' an seiner Position. Der Fokussierweg ist noch ausreichend, jedenfalls bei Normalsichtigen, ebenso beim 5-8 mm Zoom.
Dürfte eine ganz einfache Lösung geben sicher zu gehen: Schildere Deinem Händler (Wolfi?) vor der Bestellung Deine Bedenken und erwerbe die Okus mit Rückgabeoption.
Das Planetary HR kenne ich nicht, glaube aber, man könnte sich die Investition sparen. Mit Günthers Hülsen lässt sich das SW bequem und ohne sichtbaren Qualitätsverlust auf 4-7 mm bringen; der Einsatz wird ja eher selten sein.
CS Heinz
 
Re: Fokuslage bei künftigen Endokularen am 8"f6 Do

Hallo Max

Mein 1:10 Micro Fokus von Galaxy hat bei mir genau 40 mm Hub.
hier zu sehen:
http://joebifi.npage.de/

Das Speers Waler Zoom ist fast mittig im OAZ, wenn scharf.
Zwischen Weihnacht und Neujahr kam das SW Zoom mit 40mm Hülse täglich (nächtlich) zum Einsatz.
4 mm sind locker möglich aber auch stressig, weil Objekt schnell weg.
Wie Antares schon sagt, das Planetary 4mm wär dann Sinnlos, weil Objekt bei 60° Feld noch schneller Weg.
Und was die Hülsen für SW betrifft, da ist Günther nicht nur der Spezialist, sondern der Erfinder selbst.

Beste Grüße von Steffen

 
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