Fotooptik für EQ3

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Fly_X

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Habe bis jetzt meine ersten Fotos mit einer geliehenen Eos 5d mark 2 + 200mm objektiv piggyback auf einem Bresser Venus 76/700 geschossen.

Natürlich will ich jetzt v.a. mehr Brennweite um mehr objekte sinnvoll ablichten zu können.

Deshalb nun meine Frage, welche Optionen habe ich sonst noch mit meiner EQ3 fotografisch?

was mir so einfällt:
1)Russentonne + gebasteltes fadenkreuzokular für manuelles guiden

2.) tele extender für das geliehene Canon EF 70-200mm f2.8 L IS II USM
+ manuelles guiden

3.) Dicke investition in eine gebrauchte Selfguider S/W ccd mit z.b. diesem Teleskop:
http://forum.astronomie.de/phpapps/...988/Nur_bei_TS_130mm_f_5_Newton_2_#Post873988

Leider bin ich mir noch nicht ganz sicher ob das das richtige Hobby für mich ist(v.a. die kalten nächte habe ich unterschätzt^^), deshalb wollte ich eigentlich nicht zuviel reininvestieren.
Wär schön wenn ihr mir sagen könntet ob meine Vorschläge was taugen(mögliches Endergebnis verglichen mit dem finanziellen aufwand) oder ob es gänzlich andere Lösungen gibt.

Bernd

 
Hallo Bernd, wow, eine 5D mit L-Objektiv! Hätte ich auch gerne...
Ganz im Ernst: Mit diesr Kamera/Optik wäre ich erstmal eine ganze Zeit lang glücklich. Bei 200 mm ist auch das Guidingproblem nicht so massiv und die Auswahl an interessanten Himmelsregionen ist groß. Ich weiß nun nicht wie lange Deine EQ 3 durchhält ohne grobe Nachführfehler zu produzieren (ordentliche Einnordung vorrausgesetzt).
Solltest Du pro Einzelbild sauber 2-3 Minuten belichten können wäre das für den Anfang doch o.k. , machst Du eben mehr Einzelbilder zum Stacken.
Wenn Du doch Guiden willst aber kälteempfindlich bist vergiss mal gleich das manuelle Guiden, es erfordert Konzentration und Feinmotorik. Beides wirst Du nicht aufbringen wenn Du sowieso das Gefühl hast den Kältetod zu erleiden.
Für das Autoguiding wäre eine günstige Möglichkeit der Einsatz einer Webcam. Perfekt aber teurer ist der Lacerta MGEN stand-alone Autoguider, funktioniert sogar prima durch den Sucher.
Was man mit der EQ3 anstellen muß um sie erst mal guidingfähig zu kriegen wird Dir vielleicht ein anderer User mitteilen können, damit kenn ich mich nicht aus.
Solltest Du dann doch durch ein Teleskop fotografieren wollen ist zu beachten, daß die EOS 5D aufgrund ihres Vollformates besondere Ansprüche stellt.
Zumindest der Fangspiegel eines Newtons sollte fotooptimiert, d.h. größer sein, sonst kannst Du das große Bildfeld nicht ausleuchten.
Das von Dir verlinkte Teleskop z.B. erfüllt diesen Anspruch nicht.
Zu bedenken ist auch daß noch ein Komakorrektor benötigt wird.

Zusammenfassend mein Tip:
Die Nachführung optimieren und die tolle Performance Deiner vorhandenenen Fotoausrüstung nutzen, und (ganz wichtig) in die astronomische Bildbearbeitung einarbeiten.

viel Erfolg, wenig Frust und vor Allem clear Skies Willi!
 
ja zugegeben, habs mit der cam recht gut erwischt :)
auch wenn das hantieren damit, aufgrund des Wertes, teilweise ziemlich stressig is^^

werd damit auch bestimmt noch einiges rumprobieren, nur sehe ich aufgrund der brennweite trotzdem nicht so die Möglichkeiten.

Objekte wie m31 und orion nebel gibts halt nur ne handvoll, und selbst die sind mir im grunde wesentlich zu klein. Nordamerikanebel is ohne Mod wohl auch nix. Habe letztens zufällig auch den Hantelnebel mitgeknipst, erstaunlich hell und farbig, nur bei nem geschätzten durchmesser von 5 pixel?...

ein schönes Milchstraßenpnaorama is auf jeden fall auch noch geplant, aber danach...

gibts wo ne Liste ähnlich wie diese:
http://www.teleskop-austria.at/contents/beobachte.html
nur mit Objekten die für 200 mm brennweite groß genug sind?

Mein Interesse hat als schwerpunkt halt eindeutig deepsky...

Bernd
 
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