Foucaulttest - Ausrichten der opt. Achse

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dave

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guten Abend
Ich bin momentan gerade dran, meinen ersten Spiegel zu testen. Eine Frage: wie genau muss die optische Achse (Lichtstrahl trifft auf Spiegelmitte) ausgerichtet sein, wie kritisch ist das?? So Handgelenk mal Pi geht das problemlos... gibt es ein einfaches aber exaktes Vorgehen??

Gruss dave
 
Besten dank für die vielen hilfreichen Infos - so ein Board ist eben schon eine tolle Sache!! Das hat mich also gewaltig weitergebracht

Gruss dave
 
Hi Dave,

lese gerade ein Mail und lasse mich durch die sarkastische Bemerkung nicht abschrecken. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" />

Wenn ich es richtig verstehe, hast Du einen Spiegel (hergestellt?), den Du mit Foucault vermessen willst.

Die Ausrichtung des Lichtstrahls auf die Spiegelmitte muß m.E. nicht akurat sein, es reicht, wenn genügend Licht auf den Spiegel fällt, damit dieser auf der ges. Fläche (halbwegs) gleichmäßig ausgeleuchtet ist. Bei kleinem Pinhole bzw. schmaler Schlitzmaske (was man ja anstrebt) ist der Lichtkegel eh nicht sehr groß,

Wichtiger fürs Vermessen ist, daß der Versatz zwischen Lichtquelle und Messerscheide möglichst klein ist, gut wäre weniger als 2cm bei Krümmungsradius nicht kleiner 2m, weniger noch besser. Durch den Versatz sieht man evtl. Astigmatismus, der gar nicht vorhanden ist. Mir selbst ist dies bisher jedoch nie aufgefallen.

Gutes Gelingen wünscht

Achim
 
Hallo Dave,

nichts für ungut. Aber denk mal drüber nach. Wenn Licht quelle und Messerschneide ganz eng beieinander liegen, was zum Messerschneidentest gehört wie die Tomate zur Pizza, dann Misst Du zwangsläufig auf der optischen Achse.

Nachdenkliche Grüsse

Gerhard
 
Wenn Licht quelle und Messerschneide ganz eng beieinander liegen, was zum Messerschneidentest gehört wie die Tomate zur Pizza, dann Misst Du zwangsläufig auf der optischen Achse.
Ja, das stimmt schon, trotzdem muss das Testgeraet fuer den Zonentest einigermassen parallel zur optischen Achse ausgerichtet sein. Sonst stimmen hinterher die Messwerte nicht.
Ich mach das so, dass ich mehrfach vor und rueckwaerts mit der Messerschneide fahre und darauf achte, dass sich die Position zum Spiegel nicht aendert. Auch der Winkel in der Hoehe sollte nicht zu gross werden. Man kann auch das Testgeraet etwas ankippen, um den Winkel zu verkleinern.
Ein moeglicher Test verwendet ein Ronchigitter. Die Linien sollten sich beim Vorwaerts- und Rueckwaertsfahren nicht verschieben. Alexander Urban hat einen Laser am Testgeraet angebracht um die Ausrichtung zu vereinfachen.
Gruesse Martin
Ps, ich hab das alles schon mal geschrieben, ist aber irgendwie verscchwunden.M. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/shocked.gif" alt="" />
 
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hallo zusammen
na schön, dass doch noch was gekommen ist... besten Dank. Also: Lichtquelle und Messerschneide möglichst nahe zusammen (gleiche Distanz zum Spiegel) - aber irgendwie muss ich ja noch durchschauen können - das gibt irgendwie ein Platzproblem..
Übrigens, was passiert, wenn die punktförmige Lichtquelle zu gross ist (keine Maske vor Lampe). Ich habe einfach eine kleine Magnum-Taschenlanpe genommen, den Reflektor wegmontiert - das war's dann. Ich habe einige Fotos geschossen. Die zeigten dann folgendes (Interpretation erwünscht. Insbesondere dieser komische Tropfen von oben rechts):


.......naja, eigentlich hätte ich jetzt hier gerne ein Bild eingefügt. Da dies aber anscheinend eine URL haben muss - habe natürlich keine HP - geht das leider nicht... (oder gibts hier einen kleinen Trick???)

Gruss dave
 
Hallo,
Das sieht ja schon so aehnlich aus wie ein Foucaultschattenbild. Was noch fehlt ist die gleichmaessige Ausleuchtung.Das Bild der Gluehlampe wird bei deinem Versuch praktisch fast vollstaendig abgedeckt, nur ein kleiner Teil des Lichtes geht durch, und fuehrt zur Abbildung. M.E. kommt der Tropfen von der unregelmaessigen Form der Gluehlampe. Wenn Du eine Punkt oder Spaltblende verwendest, dann verschwindet diese Erscheinung (hoffentlich)
Man kann statt einer Gluehlampe als Lichtquelle eine LED nehmen, die man mit der Messerschneide zur Haelfte abdeckt. Der Spiegel dreht das halbmondfoermige Bild rum und bildet es auf die Messerschneide ab, bis auf den kleinen Lichtspalt, der dann das Foucaultbild erzeugt. Diese Konstruktion sorgt fuer eine absolut parallele Abbildung des Spaltes an der Messerschneide.
Gruesse Martin
 
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Hallo Martin
Habe ich dich richtig verstanden: ich habe zu stark abgeblendet?
Hast du mir einen link, wo man den Aufbau mit der LED sieht?

Gruss dave
 
Habe ich dich richtig verstanden: ich habe zu stark abgeblendet?
Hast du mir einen link, wo man den Aufbau mit der LED sieht

Nein, was ich sagen wollte: Es funktioniert ja wie man sieht, nur eben nicht gut. Die Ausleuchtung ist nicht gleichmaessig. Ich wuerde deinen Aufbau etwas aendern und vor die Lichtquelle eine Punktmaske und ein Stueck weisse Folie zum Streuen des Lichtes setzen.
Das mit dem Abdecken des Bildes ist immer so beim Foucaulttest, sonst wuerde man ja den Spiegel immer hell beleuchtet sehen, und nicht abgedunkelt. Links findest Du auf meiner Homepage unter Hotlist, Spiegelschleifen, Testverfahren.
Leider aauch ein paar tote, ich muss mal aufraeumen.
Gruesse Martin
 
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