Hi,
im wesentlichen enthält das Buch 3D-Grafiken (rot/grün; Brille ist dabei), die die räumliche Verteilung von Sternen in der Sonnenumgebung, die "tiefere" Umgebung in der Milchstraße und dann bis hin zur Verteilung der Galaxien auf verschiedenen Skalen zeigen. Im Medium "Papier" ist das ziemlich gut umgesetzt. Teilweise ist der für die Erzeugung der Bilder gewählte Augenabstand recht groß und das Verschmelzen der Bilder daher anstrengend. Ich habe das Buch dann auf den Boden gelegt und im Stehen geguckt, das geht leichter.
Weitere astrophysikalische Informationen sind i.W. nicht vorhanden, es geht primär wirklich um die Raumstruktur. Ich habe durch das Buch eine gewisse Vorstellung davon bekommen, kann mir aber vorstellen, dass moderne Software das Anliegen besser bedient. Der "3D-Atlas des Universums" von der ESO interssiert mich deshalb durchaus und wenn es nicht Papier sein muss/soll, dann ist das wohl eine interessante Alternative.
So gesehen würde ich das Buch nicht mehr kaufen, sondern mich eher nach aktueller Software umschauen.
Aufsuchkarten? Nein, der Monkhouse/Cox hat didaktischen und nicht beobachterischen Fokus. Viele der sehr entfernten Galaxien wirst du vermutlich mit einem Amateurfernrohr visuell nie zu Gesicht bekommen. Für alles andere gibt es Sternatlanten oder Kartenprogramme als Aufsuchhilfe.
Wenn du noch weitere Fragen hast beantworte ich sie gerne.
Gruß,
Tom