Frage zu leicht unartiger AOK WAM 400

JochenBorgert

Aktives Mitglied
Hallo Astro-Kollegen,
ich betreibe einen 8"-Refraktor in Schaer-Bauweise auf einer AOK WAM 400-Montierung. Bei hohen Vergrößerungen (>200-fach) und bei Planetenfotografie zeigt sich, dass die Montierung einen leichten "Wobble" in Rektaszension hat. D.h. sie pendelt mit einer Periode von unter einer Sekunde minimal (< 1" oder 2") hin und her. Da ich die Montierung mit der FS2 im Mikroschrittbetrieb betreibe, sollte da aber bis auf das Seeing eigentlich kein "Wobble" sichtbar sein. Habt Ihr ggf. eine Erklärung dafür?
Danke und clear skies
Jochen
 
Hallo,

ist irgendwo zu viel Wiederstand, Ungleichgewicht, Schwergängigkeit? Ist die Montierung zu stark beladen?
Den Re-Wobble kenne ich von einer überladenen Montierung. Aber wie oben beschrieben, könnte es einige verschiedene Ursachen haben oder eine Kombination aus mehreren Ursachen.

cs
Andreas
 
Hallo Jochen,

kenne ich auch von meiner Selbstbaumontierung mit FS2 und Schrittmotoren. Ursache war zu wenig Flankenspiel, falscher Motorstrom im Leerlauf (Nachführung nicht Eilgang) und zu perfekt ausgewogen bei mir. Diese Dinge geändert, Spiel neu eingestellt, Strom angepasst und minimal leichtes Übergewicht an den Ausgleichsgewichten hergestellt. Jetzt habe ich wieder runde Sterne beim Nachführen.

CS Josef
 
Hallo Andreas und Josef,

danke für Eure Antworten!
Inspiriert davon habe ich erstmal die ganzen Schrauben überprüft, die von Außen am Gehäuse der Schneckenwelle sichtbar sind und siehe da, einige waren gar nicht richtig angezogen. Das habe ich jetzt erstmal erledigt und ich habe bislang den Eindruck, dass das schon geholfen hat. Ein endgültiger Test dazu steht noch aus.
Ich informiere Euch, falls es etwas gibt.

Clear skies
Jochen
 
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