Frage zu Rektazension und Deklinationsachse

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nadjax

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Hallo,
Ich ziemlich neu, was Teleskope angeht. Neulich habe ich mir aber ein gutes Skywatcher-Teleskop N 150/750 gekauft, bei dem ich mich aber erst zurecht finden muss. Um ein Himmelsobjekt zu finden, kann man beim Teleskop die Rektaszension und die Deklinationsachse einstellen. Leider bin ich bei beiden irgendwie nicht weitergekommen. Nun ist meine Frage, wie ich die korrekt und genau beim Teleskop kann einstellen kann, damit es schlussendlich auf das Himmelsobjekt gerichtet ist?
Ich habe anbei noch einige Fotos des Teleskops und der Rektaszension/Deklinationsachse gemacht. Nehmen wir mal an, ich möchte das Teleskop auf den Orionnebel richten, die Koordinaten wären folgende: Rektaszension 5h 35m 17s | Deklination -5° 23′ 28″, wie sind diese nun im Teleskop einzustellen?
 

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Hallo ..........,

das ist doch recht gut in der Bedienungsanleitung erklärt. Da kann man sich nur durchfuchsen bis man es verstanden hat und dann raus an den Himmel und ausprobieren.
 
Bei Teleskop-Express findest du Anleitungen in deutsch. Es ist dann egal ob für die EQ5 oder EQ6, es ist bei einer parallaktischen Montierung immer das gleiche Prinzip.
 
Ah super, dankeschön! Das wird mir sicher weiterhelfen. Eine solche Anleitung habe ich gar nicht gefunden, muss ich wohl übersehen haben.
 
So einfach ist das nicht....
zuerst muß das Teleskop eingenordet sein,mit Polsucher..... und Wasserwage im Lot stehn

dann mußt du dir einen bekannten Hellen Stern suchen z.b Arctur wo du Rec-Dec kennst... (mittig in Okular einstellen)
dann mußt du die Teilkreise so verdrehn das die Arktur werte eingestellt sind...
und dann kannst du von da aus weiter anfahren-drehn....... also z.b Orion Dec-Rec......

aber Achtung die Zeit wird immer weiter laufen das heist der Recwert wird sich immer wieder
verändern, du beobachtest z.b den Orionnebel 10min , dann ist auch ein Neues Objekt um 10min weiter gewandert
im Katalog steht z.b 15.30 Rec dann mußt du auf15.40 Rec stellen....... Dec paßt immer wenn es richtig eingenordet ist...

ist halt ein wenig Sucherei.... aber lernt man auch...... ein Lob an Goto......
 
Hallo,

die Skalen sind grobe Schätzeisen, mehr nicht. Wie mein Vorredner schon schrieb, wenn das Teleskop muß exakt eingenordet werden und wenn die Skalen Präzisionsskalen wären könnte man damit arbeiten. Im realen Leben liegst Du schnell mal 2° daneben und dann ist Dein Ziel nicht mehr im Okular zu sehen. Das erzeugt mehr Frust als daß es hilfreich ist.

Gruß Uwe
 
Hallo ......... (??),

mit den Skalen an den Montierungen ist es wirklich nicht weit her.
Ist mir auch nicht ganz eingängig warum die Skalen so "dürftig" ausfallen. Besonders bei den Montierungen ohne GoTo. Da wäre es ja von Nöten.

Da hilft aber alles nichts.
Karten, Atlanten angeschafft und den Himmel kennen lernen.
 
Wenn die Montierung gut eingenordet ist, dann sind die Skalen nicht sooo schlecht , hatte eine
Vixen Superpolaries Montierung , die Dec Aachse bzw. Skala stimmt ziemlich genau ,nur RA ist eben
ein Problem mit der Zeit die weiter läuft , da ist man oft um Minuten zu spät dran.....

hab oft am Tag Planeten Gesucht Sonne eingestellt von da aus z.b Jupiter und fast immer gefunden....
 
Ich geb auch mal meinen Senf dazu ;-) Soweit ich das vesrtanden habe, willst Du ja erst mal visuell beobachten. Hast Du schon mal was von Starhopping gehört? Da startet man mit einem hellen (bekannten) Stern und hoppelt quasi von Stern zu Stern zum gewünschten Objekt. Dazu muss man sich allerdings die betreffende Gegend erst mal auf Sternkarten (Papier oder PC) anschauen und sich damit befassen,wie man am besten (anhand von auffälligen Sternkonstellationen z.B.) zum Objekt hangelt (dazu evtl Sternkarten ausdrucken oder mit dem Smartphone/Tablet parat haben). Für den ersten Stern wäre es gut, wenn der Sucher gut eingestellt ist.
Das Schöne an der Methode ist, dass man sich mit dem Sternenhimmel befassen muss, was wo steht, und was quasi drumrum ist. Mit der Zeit kennt man sich dann relativ gut aus, und es ist nicht so ein abhaken wie bei den Goto's :) Das Einnorden ist auch nicht so wichtig, denn diese Methode funktioniert auch am Dobson ;-) zum visuellen Nachführen reicht auch eine grobe Einnordung...
 
Ja, ich würde auch sagen erstmal visuelles Auffinden lernen und nicht über die Grad-Skalen gehen.

Es gibt ja zwei visuelle Auffind-Methoden:

Starhoppping, meistens mit dem optischen Sucher (erklärt oben von Jürgen)

Sternmuster-Erkennung/Vergleich:
Hier benutzt man das Telrad oder einen anderen Peilsucher.
Man überblickt dabei den ganzen Himmel mit dem freien Auge und ist nicht wie beim optischen Sucher so eingeschränkt.
Man merkt sich von der Karte auffällige Sternmuster der hellen Sterne, identifiziert diese am Himmel und positioniert das Teleskop mittels Peilsucher in Relation zu diesen Sternmustern.
Schwierig erklärt aber eigentlich ganz einfach. ;)

Meine favorisierte Methode und sehr zuverlässig.

Gruß
Peter
 
Noch eine kurze Anmerkung zum Starhopping: Man geht dann natürlich irgendwann dazu über, durch das Hauptrohr zu suchen... Je nach Objekt. Ich hab meistens nur den hellsten Stern über den Sucher angepeilt und bin dann über kleine Vergrösserung (= grosses Feld) am Hauptrohr weitergehüpft
 
Ich habe es am Anfang auch so probiert und dann sehr schnell aufgegeben - es lebe das go-to System. Bei längeren Brennweiten kommst Du mit den Skalen nirgendwohin - wenn das Bildfeld nur mehr 2 oder 3 Grad ist, dann ist es vorbei mit den Skalen - auch wenn Du alles gut gemacht hast, 5 Grad, das geht noch irgendwie, aber weniger mit diesen Schätzskalen nicht.
CS
Georg
 
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