Frage zum Bau e.Doppelnewtons aus 102/640er -Tuben

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astrophix

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Hallo,

als Fan beidäugiger Beobachtung hatte ich bei einem aktuellen Angebot für einen kleinen 102/640er KSON-Dobson spontan die folgenden Fragen:

- lässt sich damit (ohne allzu großen/zusätzlichen Bastelaufwand) ein brauchbarer Doppelnewton aufbauen?
- Welche Knackpunkte könnte sowas haben?
- Tubuskürzung ist vermutlich nötig?
- den OAZ müsste man vermutlich ersetzen, durch etwas kürzeres?
- würde ein Umlenkspiegel je Tubus ausreichen?
- wie aufwändig kann die parallele Ausrichtung werden, wie könnte man die mit einfachen Mitteln (...ohne Drehbank) angehen?

Für hilfreiche Hinweise, Erfahrungen oder Aussagen schon mal danke...

Sehr schöne Varianten, leider weitgehend ohne detaillierte Beschreibung gibt es schon mal auf
http://www.zellix.de/selbstbau/bino1.htm

Gruß Dieter
 
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Hallo Dieter,

ich denke den OAZ müßte man auch durch was kürzeres aber auch vom Durchmesser größeres ersetzen. Auch die Fangspiegel müßten ggf. ausgetauscht werden. Ob man den Tubus kürzt oder die Hauptspiegel vor verlegt ist glaube ich eine Frage des persönlichen Geschmacks. Die Frage die man sich dann stellen sollte: Leuchtet der Fangspiegel dann noch das geforderte Feld aus und macht der OAZ das noch mit. Brauch man überhaupt einen oder reicht eine klassische Schiebfokussierung (Linearlagern) aus. Die Kollimation von so einem Gerät stelle ich mir spannend vor.
Am Ende des langen Tages bleibt wahrscheinlich von den beiden KSONs nicht mehr viel übrig, so daß es mehr Sinn macht die einzelnen Komponenten zu kaufen.
Mir schwebt langfristig ein Bino aus zwei 8"F/6 Tuben vor. Und wenn ich das angehe, dann nur mit einer Schiebefokussierung (zumindest für den Okularansatz) und Fronteinblick. Das Gerät würde ich dafür komplett neu aufbauen.
Vorher im CAD-Programm (z.B. FreeCAD) das ganze mal komplett zeichnen. Mit MyNewton die Berechnungen machen. Oftmals kommen schon gute Ideen während des Zeichnens, also wenn man einzelne Themen bearbeitet. Kann überdenken, wie man was wirtschaftlich herstellen kann. Und dann würde ich mir die Frage stellen, ob die KSON-Tuben überhaupt das hergeben, was ich fordere.
Aber ohne Drehbank wird's nicht gehen oder ohne Einsatz von Maschinen, wenns was taugen soll.
Vorschlag: Du hast ja einige Anregungen. Einfach mal das Konzept, was Dir am besten gefällt in ein gutes CAD-Programm, MyNewton usw. um zu prüfen.

Grüße,
Gerrit
 
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Moin Dieter!

Mal abgesehen von den aufkommenden technischen Schwierigkeiten - ich denke da außerdem noch an die nötige Bildüberlagerung der opt. Achsen - macht es da Sinn, sich sowas im kleinen Maßstab noch sebst zu bauen?!

An der hiesigen Sternwarte hatte ich eine 12"-Optik zur Verfügung, ausgestattet mit einem Baader-Bino. Das hat ganz hervorragende Bilder geliefert. Spaßeshalber rechnet man dann auch mal die Lichtmenge aus, die jedes Auge erreicht (12x12/2= 72). Das ist deutlich mehr als ein 2x 8"-Bino mit zwei Tuben (8x8= 64 pro Auge, Lichtmenge 89% des 12-Zöllers). Ähnlich verhält es sich mit dem angedachten 4"-Doppelnewton (2x4x4= 32), entspricht inetwa einer 6"-Optik (6x6= 36) mit Bino-Ansatz. Der "Seh-Effekt" ist der gleiche, weil beides Mal beidäugig. Die größere Einzeloptik hätte auch noch den Vorteil der besseren Auflösung.
 
Hallo Micha,

auch ein wichtiger Punkt. Man sollte mal die Kosten in Relation zur Bino-Lösung setzen.

Grüße,
Gerrit
 
hallo Dieter,

so aus der Hüfte heraus fällt mir ein das in der SuW ( ich meine Anfang der `90ziger) ein 100/1000mm (Vixentuben) Doppelbino gebaut wurde. Ich suche sie gerne mal raus.
Ich denke so ein kurzer Newton 100/640 wird schwieriger da zu eng und kurz am Kopfbereich.
Die Amis bau(t ?)en doch gewerblich einen Bino 6" f/5.

Gruß
Christian
 
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