Frage zum Dobson 150/1200

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Terry5

Mitglied
Guten Morgen,

Ich möchte mir wohl demnächst ein (günstiges) Teleskop anschaffen, und nach einigen studieren der Threads
aus diesen Forum bin ich der Meinung ein "Dobson 150/1200" wäre das beste "Rohr" für mich.
Meine Ziele wären der Mond und Planeten.
Das ich die Fusstapfen der Apolloleute damit nicht sehen kann ist mir klar, aber ich möchte denoch das größte/schärfste
Bild haben,was dieses Dobson bietet.
Man schaut ja als Anfänger überall und stolpert ja dann auch über die Barlows..2x,3x,5x..
WOW, denke ich 5x....das ist ja ne Wucht...
bis ich jenes hier las:
http://www.deepsky-brothers.de/grundlagen_optik.htm

mmh,nix mit 5x.....das Dobson hat in den technischen Daten:
Max. sinnvolle Vergroesserung (-fach) 300

d.h. wenn ich ein variables z.b. 8-24 nehme und dazu eine 2x Barlow
hätte ich das Dobson ausgereizt,richtig ?

1200 : 8 = 150 x 2 = 300

Oder ist ein Fehler in meiner Rechnung ?

Dann noch eine weitere Frage,lässt sich dort irgentwie auch ne (Spiegelreflex-)Kamera (Einzelaufnahmen,nicht Webcam) anschliessen,oder müsste man per T2 an Okular ?

^Besitzer des Dobson müsste hier ja einige sein,die mir das mal eben genauer erläutern könnten.
(geht auch als pm)

Gruß
Daniel
 
hi

ne barlow kaufen würde ich nicht. wenn eine im zubehör vorhanden ist, gut. wenn nicht, nicht schlimm.
für planeten (hochvergrößerung) sind zoomokulare immer gut.
du hast variable vergrößerung und kannst dich an das seeing anpassen.
schau mal hier bei den produkten nach zoomokularen um. die gibt es mkt verschiedenen sgf und eben auch in den verschiedensten preisrahmen.
http://www.astrozoom.de/

wenn ich nicht das speers zoom hätte, wären da welche für mich dabei

zu fotos kann ich dir leider nix sagen

grüße michael
 
hallo daniel

das mit dem zoom okular ist nicht schlecht und eine 2 fach barlow,
aber einzel okulare mit fester brennweite sind immer besser
und noch ein tip achte auch auf den augenabstand vom okular sollte um die 15 - 20 mm betragen es den du willst in das okular " reinkrabbeln "

meine okulare

habe sie komplett haben ein gutes preis/leistungs verhältnis

würde sie auch verkaufen alle zusammmen für 140 euro

und mit einer barlow kanst du dir okulare " sparen " wenn du sie sinnvoll ein setzt
z.b. machst aus einem 20 mm bei 2 fach barlow ein 10 mm usw...


grüsse georg
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Daniel,

die "maximale" Vergrösserung ist von einigen "Umwelt"- und sonstigen Faktoren abhängig, so dass du wahrscheinlich selten diese rein rechnerische, rein "optikabhängige" Vmax einsetzen können wirst (Stichworte: Seeing / Tubusseeing etc.).

Zum Erreichen der situationsbedingten Vmax - also der Bereich für die kurzen Okularbrennweiten - würde ich Dir ein Zoom empfehlen, wobei die günstigen 24-8er oder so nicht so das Optimum bieten ...

Schau mal, was hier im Forum so geschrieben steht zu den Zoomsets von *entfernt* ... meiner Meinung nach - auch nur aus praktischer Erwägung - die optimale Lösung für den Höchstvergrösserungsbereich und für den Nutzer, der nicht zum Rantasten an die gerade nutzbare Vmax permanent die Okulare wechseln möchte, bis es mal "passt" :)

Sogesehen sind aus meiner Sicht (und unter Ausklammerung bestimmter Ausnahmen) die eng abgestuften Festbrennweiten für hohe Vergrösserungen nicht unbedingt immer "erstrebenswert" ;)

 
Zitat von Quentchen:
Hi Daniel,

Zum Erreichen der situationsbedingten Vmax - also der Bereich für die kurzen Okularbrennweiten - würde ich Dir ein Zoom empfehlen, wobei die günstigen 24-8er oder so nicht so das Optimum bieten ...

Anscheinend gibts noch mehr Faktoren,woanders habe ich jetzt gelesen,das wenn man nicht bei einem Spezialisten bestellt,sondern beim Hersteller ect. das man dann auch noch den Spiegel entspannen muss. Ist das so ?

Was man nicht alles beachten muss.....das ich nicht das günstigste Zoom-Okular nehmen kann war mir klar....ich stelle mich da auf eine Preisspanne von 160-220€ (Maede-Baader) ein.
 
hi

wenn es doch ein recht gutes budget ist dann kannst du beruhigt die astrozooms mit höherem sgf kaufen. da musst du nicht so oft nachschubsen. das oben verlinkte hat ein doch kleines sgf und in den hohen brennweiten zwar nicht so oft nachgeschubst werden muss aber da reichen auch festbrennweiten. meiner meinung nach.
zooms sind eben in der hochvergrößerung sinnvoller (wegen dem seeing) als zwischen 25-8mm
die haben natürlich auch den vorteil des zoomens aber dann doch relativ wenig sgf. und gerade deep sky objekte sind sehr ausgedehnt, wo dann eben nur ein kleiner teil sichtbar ist.

bye michael
 
Hallo,

ich habe den Skywatcher 150/1200 Dobson und u. a. ein Seben Zoom 8-24mm, welches trotz des niedrigen Preises nicht schlecht ist (siehe Test bei Sven Wienstein). Das Zoom setze ich so gut wie gar nicht ein. Speziell an Planeten möchte ich hoch vergrößern. Da fange ich gar nicht erst mit 24mm an, sondern nehme gleich mein 9mm Planetary und versuche anschließend mein 6mm Plössl. Dazwischen vermisse ich Okulare, die ich mir erst noch anschaffen muss. Bei schlechtem Seeing genieße ich z. B. den Jupiter und seine Monde im 20mm TSWA. Beim Siebengestirn bietet mir das 20mm TSWA immer noch zu wenig Gesichtsfeld. Ich werde daher noch etwas sparen und mir UWA Okulare mit ca. 80° Gesichtsfeld zulegen, die niedrigen Brennweiten vielleicht als Zoom.

Da das Alles aber individuell ist, könntest Du durchaus mit einem Seben Zoom und einer preiswerten aber dennoch halbwegs vernünftigen Barwlow erste Erfahrungen sammeln. Dann findest Du heraus, welche Brennweiten Dir liegen und ob Du mit einem kleinen Gesichtsfeld zufrieden bist. Dann kannst Du später gezielt hochwertige Okulare zu den entsprechenden Preisen anschaffen.

CS,
Marcus
 
Hallo Daniel,

günstig und gut soll es sein, auch am Planeten in höherer Vergrößerung was zeigen.
Da ist so ein 150/1200er Parabolnewton-Dobson (6" F/8) eine sehr gute Idee.
Solchen Teleskopen liegen meistens ein 25er und ein 10er Okular einfacher Bauart (Kellner/Plössl) bei und das gute daran ist, dass die Okulare an F/8 auch wirklich funktionieren, also ordentlich abbilden und sogar die Brennweiten passen zur Ausstattung. Möglich, ja wahrscheinlich, dass sie irgendwann ausgetauscht werden oder dass sie aufgrund der anschaffung von Zwischenbrennweiten selten eingesetzt werden, zunächst mal funktionieren sie aber und bringen Beobachtungsspass ohne Aufpreis.

Da Deine Ambitionen sich ganz sicher auf Deepsky erweitern werden muss irgendwann ein Übersichtsokular mit mehr Gesichtsfeld und größerer AP her, da bieten sich Okulare mit 2" Steckmaß um 40 mm Brennweite an.
Auch zwischen 25 mm und 10 mm Okularbrennweite passt irgendwo in die Mitte noch ein weitwinkliges Okular, WA, SWA (Goldkanten/Blaukanten pp) oder ähnlich, teurer und weitwinkliger geht natürlich auch)
Interessant wird der Bereich unter dem 10 mm Okular und da kann man z.B. mit einem einzigen meiner bereits angesprochenen Zoomsets Planetary-Zoom den Sack schon zumachen, 8 bis 4 mm Brennweite sind damit möglich.
Sinn und Zweck der Übung ist dann wirklich, die hohen Vergrößerungen anlegen zu können, aber nicht darauf festgelegt zu sein. Beim Runterzoomen zu erfahren, wie das Bild schärfer und besser, wenn auch kleiner wird, aber wenn es denn geht, auch die hohe Vergrößerung gewinnbringend mit Detailzunahme einsetzen zu können ist eine Erfahrung die man mit einer entsprechenden Staffel Festbrennweiten kaum möglich und dazu noch teuer erkauft wird.
Man ist mit den neuen Multizoomsets dann auch nicht auf Planetarys festgelegt, hat die Möglichkeit es auszubauen und mal ein Ultraweitwinkel (z.B. William UWAN oder Nagler T6) oder auch ein Barlow + Plössel/Ortho/RKE Kombination zu probieren.

Gruß
*entfernt*
 
Hi Günther,

nur eine kleine Zwischenbemerkung ... ;)

Mit Deinem Multi-Zoomset hast Du Deine schon geniale Zoomset-Idee nochmals genialst getoppt :super:
 
So,ich habe mich noch weiter in die Materie eingelesen und habe nochmal alles überdacht.....man will ja nicht doppelt kaufen. :)
Wegen des besseren Blickwinkels werde ich alles wohl auf 2" planen.

Mal ne vorläufge (gedankliche) Zusammenstellung:
Dobson 200/1200
Baader Mark III Hyperion 8-24mm KlickStop Weitwinkel Zoom
+ Baader Hyperion Zoom Barlow Linse - 2,25fach
(ergibt ein max-Vergrösserung von ca 337x ,sollte wohl erstmal reichen)
Variabler Polarisationsfilter FXP - für 2" Okulare
Flexible Tauschutzkappe für ca. 235mm Aufsteckdurchmesser
Dann vielleicht noch ein Übersichtsokular mit großen Gesichtsfeld.

Was haltet ihr davon ?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi,

aus dem Bauch heraus würde ich sagen, Du legst Dich hier zu schnell fest. 200+ Euro für das Baader Zoom + Barlow und dann merkst Du, dass Dir 50-68° nicht weitwinkelig genug sind. Du kannst mit den beiligenden Okularen und einem 40 Euro 8-24mm Zoom deutlich preiswerter üben und ein Gefühl für Brennweiten und Winkel bekommen. Für Mond und Planeten würden sich auch eher Zoom-Lösungen mit niedrigen Brennweiten anbieten. Am Dobson gerne auch weitwinkelig.

Ich denke derzeit für meinen 6" f/8 Dobson über folgende Staffelung nach, mit der ich aus der Stadt Deep Sky und Mond/Planeten abdecke:

1. 32 bis 35mm 2" Erfle
2. 13 oder 17mm Speers Waler (82° !)
3. 5 bis 9mm als Zoom-Lösung oder Festbrennweiten

Hier noch zwei Links:
http://www.svenwienstein.de/HTML/seben_zoom.html
http://www.svenwienstein.de/HTML/okulare_fur_den_8_zoll_dobson.html

CS,
Marcus
 
Hallo!

Ich hab als Aufsuchokular das tswa32 2". Vor allem der angenehme Einblick macht mir sehr viel Spaß.
Das 13,4 Speers kann ich nur empfehlen ein wirklich tolles Okular. Es gibt dazu einen Ring den man dazwischen schrauben kann um mehr Vergrößerung zu bekommen.
http://www.teleskop-express.de/shop...peers-Waler-Okulare---mehr-Vergroe-erung.html
Allerdings wird man den Ring in einer dunklen Nacht wohl ehr weniger aus und einbauen...
Ich hab auch noch das 8 bis 5mm Speers Zoom. Allerdings benutze ich es weniger seit ich ein 4mm Planetary hab. Aber zum rantasen an die Höchstvergrößerung nicht schlecht. Allerdings ein riesen Brocken!

Gruß Deadlock
 
Hallo Daniel,

mmh,nix mit 5x.....das Dobson hat in den technischen Daten:
Max. sinnvolle Vergroesserung (-fach) 300

häng dich nicht zu sehr an diese max. Vergrößerung. Das ist typisch für Einsteiger. Bei 150 mm Öffnung siehst Du mit 200x Vergr. wirklich alles aufgelöst was das Röhrchen bei gutem Seeing auflösen kann.

Meine Meinung zu Vario- Okus:
In meiner langjährgen Praxis hab ich derartiges noch nie vermisst. Da ist einfach unsinnig viel Glas verbaut nur damit man etwas zum spielen hat. Dagegen wäre eine 2x Barlow eher nutzbringend anzuwenden, zB. zur Brennweitenverlängerung bei Planetenfotografie oder rein visuell in Verbindung mit preisgünstigen 10 bis 20 mm Plössl- Okus.

Gruß Kurt

 
Zitat von Kurt:
Meine Meinung zu Vario- Okus:
In meiner langjährgen Praxis hab ich derartiges noch nie vermisst. Da ist einfach unsinnig viel Glas verbaut nur damit man etwas zum spielen hat.

Hi Kurt,

das sehe ich etwas anders. Trifft wohl für die gängigen "Breitband"-Zooms (8-24mm o.ä.) zu, aber sicher nicht für die *entfernt*-Lösungen und die "schmalbandigen" Speers Waler Zooms o.a. .

Und bei der "Barlow-Lösung" (fürs V-Puschen ;) ) sollte man nicht ausser acht lassen, dass da auch immer einiges an Handling "fällig ist", was gerade Neulingen nicht besonders liegen dürfte.

Gerade die Möglichkeit sich mit einem Zoomset oder SW Zoom sozusagen "nahtlos" (ohne Okulartausch oder Barlowrschrauberei) an die einem genehmste Vergrösserung "ranzudrehen" (oder zu schieben/ziehen ;) ) ist - wie Günther weiter oben schon schreibt - ein "Erlebnis" :)
Und das Ganze geht dann auch noch ohne Verlust an Performance (sGF etc.) des verwendeten Okulars mit Zoomset vonstatten :)

Wers noch nicht ausprobiert hat, weiss nicht, was er da "verpasst" ... ;)

 
Hallo Ralf,
...das sehe ich etwas anders. Trifft wohl für die gängigen "Breitband"-Zooms (8-24mm o.ä.) zu, aber sicher nicht für die *entfernt*-Lösungen und die "schmalbandigen" Speers Waler Zooms o.a. .

...dann sind wir doch gar nicht so weit auseinander :). Ich dachte vornehmlich an die mit vielen Linsen bestückten Vario-Dinger, die dann auch noch je nach Einstellung erhebliche Beschränhkungen des Gesichstfeldes mit sich bringen. Bei mir ist zunächst einmal jede entbehrliche Linse eine gute Linse :cool:

Die *entfernt*-Lösungen o. ä. kenne ich praktisch (noch) nicht. Ich könnte mir so etwas mit max. 48mm Feldblende (2"- Oku) für mein neues 12" Cassegrain als sehr interessant vorstellen. Für meine Newtons hab ich nämlich schon genügend Standardokus zur Auswahl.

Gruß Kurt
 
So,ich hänge mal eine weitere Frage an meinen Thread.


Ich hatte mir inzwischen mal ein Mini-Dobson-Heritage 130p
gekauft,um zu sehen ob mir das rumschubsen auch zusagt.

Und habe auch schon ein paar Mal mit meiner Canon sx210 durchs Okular (25/10/6mm) Mond und Jupiter fotografiert.

Für neue Jahr ist ja ein 200/1200 geplant,da wollte ich dann eine Canon 600D auf ein Hyperion-Zoom bauen (Adapter&Zoom hab ich alle schon hier).
Das sollte dann der neue Dobson doch tragen vom Gewicht,oder ?
Weiß das Jemand ?
 
Zur Not machste dir einfach Gegengewichte und hängst sie auf die andere Seite, wenn dein Teleskop durchrutscht.


Gruß Deadlock
 
Zitat von cepo:
hallo daniel

das mit dem zoom okular ist nicht schlecht und eine 2 fach barlow,aber einzel okulare mit fester brennweite sind immer besser

grüsse georg

Dachte ich auch. Trifft aber nicht mür mein 5mm HR Planetary zu. Das billig 10 mm reversed Kellner aus dem Set in Verbindung mit meiner 30€ Barlow liefert an Mond und Jupiter für meinen Geschmack knackigere Bilder. Dabei wollte ich das Spielzeug-Okular ursprünglich ungetestet verschenken....

Wird aber wohl eine Ausnahme sein.

Grüße
Marc
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Forumsgemeinde,
ich bin neu hier und habe bisher interessiert mitgelesen.
Nun wollte ich mich mit einer ganz banalen Frage mal auf diesen Thread mit draufhängen (schonmal mit Entschuldigung an den TO):
Wie groß ist das 150/1200 er Dobson?
Ich habe bisher nur die technischen Daten finden können, aber nichts zu den Abmessungen.
 
Hi Frollin_D,

so nen teil ist groß, je nach Rockerbox und Ausführung ca. 1,20 hoch (Nach oben geguckt) und die Rockerbox hat ne Grundplatte von unfair 35x35.
Wenn du davor stehts wirken die teile aber immer größer als wenn man versucht sich dass mit nem Zollstock vorzustellen ;-).
Am besten einfach mal bei jemandem der so ein/ein ähnliches Gerät besitzt vorbeischauen.
Lg
Leon
 
Hi Leon,
danke für die schnelle Antwort!
Ich war mir nicht sicher, ob das Teil tatsächlich die 1200mm aus der Bezeichnung groß ist, weil ich öfter schon Bezeichnungen der Brennweite gesehen habe, bei denen die tatsächliche Länge des Tubus aber kleiner war (Bei Maksutov Teleskopen?)
Viele Grüße
Heike
 
Hallo Heike,

der Tubus eines 150/1200mm Newtons ist in etwa 115cm lang
und er hat etwa 180mm Durchmesser. Er wiegt ca 6 Kg und
die Rockerbox wiegt knapp 10 Kg.
Der Tubus paßt in allen normalen Kleinwagen quer auf die Rückbank
und die Rockerbox paßt in den Kofferraum eines Kleinwagens
(Polo, Fiesta, Corsa, Punto, Micra, etc).

Edit:
Beim normalen gestreckten Newton (also keiner mit einem brennweiten-
verlängernden Element im Okularauszug) kannst du von seiner Brennweite
recht gut auf die Tubuslänge rückschließen.

MfG,Karsten
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat von Frollein_D:
Hi Leon,
danke für die schnelle Antwort!
Ich war mir nicht sicher, ob das Teil tatsächlich die 1200mm aus der Bezeichnung groß ist, weil ich öfter schon Bezeichnungen der Brennweite gesehen habe, bei denen die tatsächliche Länge des Tubus aber kleiner war (Bei Maksutov Teleskopen?)
Viele Grüße
Heike

Maksutovs/Schmitt-Cassegrain-Teleskope reflektieren zweimal (die Tubuslänge entlang), einmal vom Haupspiegel auf den Fangspiegel und von dort in den OAZ, daher gilt dort grob als Faustformel: Brennweite=Tubuslänge*2. Beim Newton wird ja nur der Strahl vom Hauptspiegel auf den Fangspiegel reflektiert (und dort nochmal zum OAZ umgelenkt), daher etwa Tubuslänge=Brennweite, "etwas" genauer Tubuslänge+Tubusradius=Brennweite.

Frank
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von tichy:
Maksutovs/Schmitt-Cassegrain-Teleskope reflektieren zweimal (die Tubuslänge entlang), einmal vom Haupspiegel auf den Fangspiegel und von dort in den OAZ, daher gilt dort grob als Faustformel: Brennweite=Tubuslänge*2.
Nein, das gilt nicht.

Der Sekundärspiegel verringert die Konvergenz des vom Hauptspiegel kommenden Lichtbündels, was einer Brennweitenverlängerung entspricht. Diese Verlängerung kann sehr groß werden, benötigt aber keine Tubuslänge. Viele Cassegrainvarianten haben daher einen Tubus, der nur ein Drittel oder ein Viertel so lang ist wie die Brennweite.

Gruß

fquadrat
 
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