Frage zum Gitterrohrdobson im Winter

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mathiasaumayr

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Hi Leute

Ich habe vor irgendwannmal einen Dobson selber zu schleifen + bauen.
Jetzt bin ich aber auf folgende Frage gestossen:

Im Winter hats ja ziemlich viel Tau/Frost und so -> mein Refraktor ist meist pitschnass nach 2-3 Stunden.
Was ist dann mit einem Gitterrohrdobson? Der muss ja direkt "absaufen" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> bei der Feuchtigkeit die wir derzeit haben.

Beheizen ist wahrscheinlich eine blöde Idee ... warum lasse ich den Hauptspiegel denn auskühlen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Vielleicht könnt Ihr ein bisschen Licht ins Dunkel bringen

lg

Mathias
 
Na im allgemeinen ist es im Winter zwar kalt aber trocken ( auch wenn Schnee liegt ) Im November mit viel Nebel wird natürlich alles nass deshalb bleibe ich gleich drinnen wenn ich sehe das die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist .
 
Hi!

Also von fotografischen Optiken aber auch von etlichen Dobsons kenne ich es so, dass diese, um Streulicht und Feuchtigkeit abzuhalten, mit einer schwarzen Stoffhülle eingekleidet werden, welche auch noch elastisch ist und sich so der Form des Tubuses gut anpasst.

gruß,
André
 
Der Hauptspiegel ist mir noch nie beschlagen, egal wie sehr der Dob außen getrieft hat, auch nicht bei der extrem offenen Bauweise meines 24".

Das Holz habe ich mit vier lagen Holzlasur für den Außenbereich versiegelt: da quillt nichts. Andere Methoden tun's natürlich auch (Polurethanlack, Hartwachs usw...)

Der Fangspiegel hingegen beschlägt bei feuchtem Wetter. Dagegen habe ich eine Fangspiegelheizung eingebaut, die bei Bedarf eingeschaltet wird. ...und nein, das bisschen Wärme erzeugt keine sichbaren Turbulenzen.

p.s.
In der Spiegelbox habe ich nach der Idee von Martin Birkmeier Ablauflöcher gelassen, wo das Wasser bei Regen (Teleskoptreffen) ablaufen kann.

Gut gebaute Teleskope sind bei widrigen Wetterverhältnissen eindeutlig widerstandsfähiger als ihre Nutzer <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> .


 
Hallo,
Am meisten Schwierigkeiten hab ich mit den Okularen. Die werden so kalt, daß mein rechtes Auge anfängt zu tränen und die Nase tropft. Meist beschlägt dann das Okular und der Okularauszug.
Mein Fangspiegel ist zu gut geschützt, mein Teleskop ist "Sockenträger" und der obere Tubus ist großzügiger dimensioniert. Eine Taukappe würde auch helfen ist bei meinem Gerät aber nicht notwendig. Ich benutze lediglich noch einen zusätzlichen Streulichtschutz.
Grüße Martin
 
Danke für Eure Antworten

D.h. mit Stützstrumpf sollte es eigentlich keine Probleme mehr geben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Hat mich wieder zuversichtlich gemacht, hoffentlich verschwindet der Nebel bald ... würde mal wieder gerne Sterneschauen fahren.

lg

Mathias
 
Hi Stathis,
Bei "ordentlich Wind" beobachte ich nicht.
Ich hab noch nie Probleme mit Wind gehabt, nur mit Kälte oder Nässe.
Grüße Martin
 
Gute Idee

So ein kleines Schwarzes :-)

Danke für den Tipp

lg Mathias
 
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