L_Schenk
Neues Mitglied
Hallo Zusammen,
möchte mich erst mal kurz vorstellen. Ich bin zwar schon länger hier stiller Mitleser, seit kurzem auch angemeldet, da ich wieder etwas intensiver in die Astronomie mit eigenem Equipment einsteigen möchte.
Bisher hatte ich ein billig Quelle 4"-Spiegel, mit 0,95" Okularen, durch welche man wirklich nicht etwas erkennen kann. Klar, es geht, aber eigentlich brachte es immer mehr Frust statt Lust, so dass das Gerät seit ca. 15 Jahren eher unbenutzt in der Ecke steht. Für Hale Bopp hatte mir die Nachführung mal bis zu 2 Minuten am 200mm-Tele ganz nette Dienste geleistet.
Die Anschaffung besserer Ausrüstung standen bisher immer viele andere Prioritäten im Wege, aber nun wollte ich mich mal etwas verbessern.
So bestellte ich mir schon mal vorab eine Celestron GT-Montierung, die Kleine mit dem schrägen Arm, und erhielt sie am Freitag. Ich hatte mich auch etwas dazu belesen, und auch erfahren, dass die Nachführgenauigkeit für Fotos wohl nicht so prickelnd ist, aber das hielt ich für verschmerzbar.
So gab denn der Sonntag Nachmittag mal eine Chance, auf die Sonne einzurichten. Alles schön ausgewogen, und dann das Alignment ausgeführt, Tracking auf Sun und los gings.
Was musste ich sehen? Schon beim Einblick war innerhalb weniger Sekunden deutlich ein rauswandern der Sonne zu beobachten. Na OK, noch mal neu zentriert, das Gleiche. Habe ich doch nicht sauber ausgelotet ? Auch das noch mal wiederholt, immer noch gleiches Ergebnis.
Also, mal nen Test machen und Venus anfahren. Wow, funzt, aber nicht zentriert. Also mal schauen wie gut das Teil zur Sonne zurückfindet: Na ja, sie war am Rand gerade so zu sehen.
Als Optik habe ich ein Pentax 400mm Tele mit der K10D, zusammen ca. 2kg benutzt, da mein zukünftiges Teleskop noch nicht da ist, und für die alte Murmel will ich keine Adaption mehr bauen.
Das ganze sieht mir nach deutlich mehr wie einem kleinen Nachführfehler aus, sondern eher sehr deutlich ungenauer Positionierung.
Hat da jemand ähnlich deutliche Erfahrungen ?
Leider waren die Wolkenlücken Abends wenn überhaupt nur so kurz, das die Zeit noch nicht mal für ein testweises Alignment am Sternhimmel reichte.
Jedenfalls scheinen die angegebenen 3,5 kg Tragkraft maßlos übertrieben.
(Ja, ich weiss Tragkraft ist nicht = Nutz-Tragkraft)
Aber dann sollte die Produktbeschreibung doch etwas realistischer sein.
Da ich aber dann wohl bald entscheiden muss, das Ding zurückzuschicken, würde ich mich über andere Meinungen/Erfahrungen dazu freuen.
Viele Grüße,
Lutz
möchte mich erst mal kurz vorstellen. Ich bin zwar schon länger hier stiller Mitleser, seit kurzem auch angemeldet, da ich wieder etwas intensiver in die Astronomie mit eigenem Equipment einsteigen möchte.
Bisher hatte ich ein billig Quelle 4"-Spiegel, mit 0,95" Okularen, durch welche man wirklich nicht etwas erkennen kann. Klar, es geht, aber eigentlich brachte es immer mehr Frust statt Lust, so dass das Gerät seit ca. 15 Jahren eher unbenutzt in der Ecke steht. Für Hale Bopp hatte mir die Nachführung mal bis zu 2 Minuten am 200mm-Tele ganz nette Dienste geleistet.
Die Anschaffung besserer Ausrüstung standen bisher immer viele andere Prioritäten im Wege, aber nun wollte ich mich mal etwas verbessern.
So bestellte ich mir schon mal vorab eine Celestron GT-Montierung, die Kleine mit dem schrägen Arm, und erhielt sie am Freitag. Ich hatte mich auch etwas dazu belesen, und auch erfahren, dass die Nachführgenauigkeit für Fotos wohl nicht so prickelnd ist, aber das hielt ich für verschmerzbar.
So gab denn der Sonntag Nachmittag mal eine Chance, auf die Sonne einzurichten. Alles schön ausgewogen, und dann das Alignment ausgeführt, Tracking auf Sun und los gings.
Was musste ich sehen? Schon beim Einblick war innerhalb weniger Sekunden deutlich ein rauswandern der Sonne zu beobachten. Na OK, noch mal neu zentriert, das Gleiche. Habe ich doch nicht sauber ausgelotet ? Auch das noch mal wiederholt, immer noch gleiches Ergebnis.
Also, mal nen Test machen und Venus anfahren. Wow, funzt, aber nicht zentriert. Also mal schauen wie gut das Teil zur Sonne zurückfindet: Na ja, sie war am Rand gerade so zu sehen.
Als Optik habe ich ein Pentax 400mm Tele mit der K10D, zusammen ca. 2kg benutzt, da mein zukünftiges Teleskop noch nicht da ist, und für die alte Murmel will ich keine Adaption mehr bauen.
Das ganze sieht mir nach deutlich mehr wie einem kleinen Nachführfehler aus, sondern eher sehr deutlich ungenauer Positionierung.
Hat da jemand ähnlich deutliche Erfahrungen ?
Leider waren die Wolkenlücken Abends wenn überhaupt nur so kurz, das die Zeit noch nicht mal für ein testweises Alignment am Sternhimmel reichte.
Jedenfalls scheinen die angegebenen 3,5 kg Tragkraft maßlos übertrieben.
(Ja, ich weiss Tragkraft ist nicht = Nutz-Tragkraft)
Aber dann sollte die Produktbeschreibung doch etwas realistischer sein.
Da ich aber dann wohl bald entscheiden muss, das Ding zurückzuschicken, würde ich mich über andere Meinungen/Erfahrungen dazu freuen.
Viele Grüße,
Lutz