Surrel
Neues Mitglied
Hallo zusammen,
in der Astronomie bin ich noch sehr neu und beschäftige mich eigentlich erst seit diesem Sommer ein wenig intensiver mit den Themen. Ich interessiere mich dabei zwar auch für die reine Beobachtung, komme aber definitiv eher aus der Fotografie und möchte daher auch die Astrofotografie ein bisschen ernsthafter angehen. Mein Versuch mich diesem Thema rein autodidaktisch zu nähern stößt aber immer mehr an Grenzen, weil ich schlicht nicht richtig einschätzen kann was zwingend erforderlich, was sinnvoll und was wirklich ein reines "nice-to-have" ist.
Vielleicht könnt Ihr mir hier ja helfen meine Gedanken in eine richtige Richtung zu lenken. Also:
Mein erster Schritt nach langem durchforsten von Foren und allgemeinem Internet war, dass ich mir zur einfachen Beobachtung von Sternbildern, Mond und den Jupitermonden ein Fernglas 10*42 von Celestron geholt habe. Das macht schon einiges an Spaß, insbesondere montiert auf einem Stativ.
Aber was ist jetzt der nächste Schritt? Ich dachte zunächst an ein weiteres Glas im Bereich 20*80. Aber bringt mir das einen derartigen Zugewinn bei der Beobachtung, der es rechtfertigt dafür zumindest einen hohen dreistelligen Betrag auszugeben? Oder muss ich größer denken? Ich dachte mir eigentlich erstmal "klein" zu bleiben was die Ausrüstung angeht und wollte nicht direkt ein großes Teleskop anschaffen. Aber wenn ein Fernglas in einem Bereich 20*80 nicht wirklich mehrwertstiftend ist, sind die größeren Gläser ja auch schnell ziemliche Trümmer wenn ich das richtig sehe.
Mein Ziel hier wäre, dass ich mit einem Upgrade tiefer in die Beobachtung von Nebeln einsteigen kann (nicht formatfüllend beobachten - eher so in dem Stil "da ist er und ich kann Umrisse zuordnen"). Mit dem 10*42 kann ich beispielsweise den Andromedanebel ziemlich sicher erkennen, aber eigentlich auch nur weil ich weiß das er an dieser Stelle ist.
Und dann kommt ja noch das Thema Astrofotografie hinzu. Sollte ich das beim Kauf einer zusätzlichen Optik direkt mit berücksichtigen, oder macht es erst Sinn dies zu kombinieren, wenn man tatsächlich auch ein entsprechendes Teleskop hat? Sind die Refraktoren hier eine sinnvolle Alternative?
Meine ersten Erfahrungen mit der AStrofotografie habe ich mit der DSLR, einem 300er Tele- bzw. Weitwinkelbbjektiv und meinem Stativ gemacht. Klappt ganz gut für die Milchstraße und den Mond, sowie ganz leidlich für Jupitermonde und Andromeda. Als logischen nächsten Schritt hätte ich hier jetzt eine Nachführung angesehen. Preislich moderat und vom Gewicht her noch tragbar für mein vorhandenes Fotostativ wäre die Skywatcher Star Adventurer Montierung/Nachführung. Jetzt lese ich aber immer wieder das dieses Teil dann doch eher nicht Fisch, nicht Fleisch zu sein scheint. Wie weit kommt man denn mit der Star Adventurer Nachführung und meinem oben genannten Equipment?
Oder doch eine Nummer größer? Und was ist dann die Nummer größer? Zum Beispiel eine Skywatcher EQ-5 Montierung mit entsprechender Nachführung? Und nehmen wir mal ich möchte tatsächlich die Kamera an zum Beispiel einen Refraktor hängen...Ist da dann die größere Montierung vielleicht sogar alternativlos.
Bitte entschuldigt die etwas ausufernde Beschreibung, aber ich wollte Euch ein bisschen Kontext geben und wäre für den Anfang schon mit einer Antwort auf EINE meiner vielen Fragen total glücklich
Gruß Jörg
in der Astronomie bin ich noch sehr neu und beschäftige mich eigentlich erst seit diesem Sommer ein wenig intensiver mit den Themen. Ich interessiere mich dabei zwar auch für die reine Beobachtung, komme aber definitiv eher aus der Fotografie und möchte daher auch die Astrofotografie ein bisschen ernsthafter angehen. Mein Versuch mich diesem Thema rein autodidaktisch zu nähern stößt aber immer mehr an Grenzen, weil ich schlicht nicht richtig einschätzen kann was zwingend erforderlich, was sinnvoll und was wirklich ein reines "nice-to-have" ist.
Vielleicht könnt Ihr mir hier ja helfen meine Gedanken in eine richtige Richtung zu lenken. Also:
Mein erster Schritt nach langem durchforsten von Foren und allgemeinem Internet war, dass ich mir zur einfachen Beobachtung von Sternbildern, Mond und den Jupitermonden ein Fernglas 10*42 von Celestron geholt habe. Das macht schon einiges an Spaß, insbesondere montiert auf einem Stativ.
Aber was ist jetzt der nächste Schritt? Ich dachte zunächst an ein weiteres Glas im Bereich 20*80. Aber bringt mir das einen derartigen Zugewinn bei der Beobachtung, der es rechtfertigt dafür zumindest einen hohen dreistelligen Betrag auszugeben? Oder muss ich größer denken? Ich dachte mir eigentlich erstmal "klein" zu bleiben was die Ausrüstung angeht und wollte nicht direkt ein großes Teleskop anschaffen. Aber wenn ein Fernglas in einem Bereich 20*80 nicht wirklich mehrwertstiftend ist, sind die größeren Gläser ja auch schnell ziemliche Trümmer wenn ich das richtig sehe.
Mein Ziel hier wäre, dass ich mit einem Upgrade tiefer in die Beobachtung von Nebeln einsteigen kann (nicht formatfüllend beobachten - eher so in dem Stil "da ist er und ich kann Umrisse zuordnen"). Mit dem 10*42 kann ich beispielsweise den Andromedanebel ziemlich sicher erkennen, aber eigentlich auch nur weil ich weiß das er an dieser Stelle ist.
Und dann kommt ja noch das Thema Astrofotografie hinzu. Sollte ich das beim Kauf einer zusätzlichen Optik direkt mit berücksichtigen, oder macht es erst Sinn dies zu kombinieren, wenn man tatsächlich auch ein entsprechendes Teleskop hat? Sind die Refraktoren hier eine sinnvolle Alternative?
Meine ersten Erfahrungen mit der AStrofotografie habe ich mit der DSLR, einem 300er Tele- bzw. Weitwinkelbbjektiv und meinem Stativ gemacht. Klappt ganz gut für die Milchstraße und den Mond, sowie ganz leidlich für Jupitermonde und Andromeda. Als logischen nächsten Schritt hätte ich hier jetzt eine Nachführung angesehen. Preislich moderat und vom Gewicht her noch tragbar für mein vorhandenes Fotostativ wäre die Skywatcher Star Adventurer Montierung/Nachführung. Jetzt lese ich aber immer wieder das dieses Teil dann doch eher nicht Fisch, nicht Fleisch zu sein scheint. Wie weit kommt man denn mit der Star Adventurer Nachführung und meinem oben genannten Equipment?
Oder doch eine Nummer größer? Und was ist dann die Nummer größer? Zum Beispiel eine Skywatcher EQ-5 Montierung mit entsprechender Nachführung? Und nehmen wir mal ich möchte tatsächlich die Kamera an zum Beispiel einen Refraktor hängen...Ist da dann die größere Montierung vielleicht sogar alternativlos.
Bitte entschuldigt die etwas ausufernde Beschreibung, aber ich wollte Euch ein bisschen Kontext geben und wäre für den Anfang schon mit einer Antwort auf EINE meiner vielen Fragen total glücklich
Gruß Jörg