Fragen zur Foucault-Test-Auswertung

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Schicko

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Hallo Leute,

wenn ich richtig gemessen habe, dann ist mein Spiegel vielleicht fertig *freufreufreu*

Ich habe aber ein paar Fragen zur Interpretation der Ergebnisse verschiedener Foucault-Auswerteprogramme.

Hier erstmal die Fakten, zuerst der Input:

Spiegeldurchmesser: 202mm
Krümmungsradius: 2070mm
bewegte Lichtquelle

Zonenradien, eff. Radien nach Texereau
Zone 1: 52.4, 33.7
Zone 2: 72.6, 62.5
Zone 3: 88.2, 80.4
Zone 4: 101, 94.6
die inneren 15mm sind abgedeckt

Gemittelte Meßwerte:
Zone 1: 0
Zone 2: 0.7
Zone 3: 1.29
Zone 4: 1.79


... dann der Output:

jeweils wave error ptv, rms, Strehl

Foucault Test Analysis: 1/8.9, 1/40, 0.98

Statis' Excel-Sheet: 1/17, 1/82, 0.99

Figure45: 1/9.6, 1/38, 0.97

Sixtests: --, 1/42, 0.98

Martins Parabel: 1/12, --, --

Es wurden immer die eff. Zonenradien nach Texereau verwendet; Wellenlänge war 560nm, wenn einstellbar.

Die Wellenfrontgraphik in Foucault Test Analysis schaut so aus:
Link zur Grafik: http://www.fen-net.de/~fi105/mein8f5.jpg

Nun meine Fragen:

Welche Methode für die Berechnung der eff. Zonenradien sollte man wählen? Foucault Test Analysis läßt einem die Wahl zwischen Texereau, Nils Olof Carlin und Couder. In diesem Beispiel liefert Texereau die schlechtesten Werte.

Es fällt auf, daß Stathis' die mit Abstand besten Werte rechnet. Woran kann das liegen und welchem der Programme kann man am ehesten trauen?

Die normalisierte Querabberation bei Figure45 beträgt 1.8, bei Martins Parabel waren alle Werte innerhalb der Beugungsgrenze. Wie hoch darf die Querabberation sein?

Und nun noch die Gretchenfrage: sollte ich noch 2 Minuten die 40% Zone bearbeiten um den Rand etwas tiefer zu kriegen oder soll ich den Spiegel so lassen, weil vermeintliche Verbesserungen sowieso in der Meßgenauigkeit untergehen. Ich kenn' die Antwort ja schon, aber es juckt mich halt in den Fingern <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Gruß
Stefan
 
Hallo,
Alle Ergebnisse sind richtig!
Dein Spiegel ist gut, daher bekommst du auch in allen Programmen Strehlwerte von 0.98 und besser. Mein Programm rechnet keinen Strehl, dafür hat man da aber den besseren Überblick über die Kurve.
Unterschiedliche Werte und Kurven entstehen bei sehr guten Spiegeln durch unterschiedliche Behandlung der Messwerte und Zonenbegrenzungen.
Bei schlechteren Spiegeln sind die Resultate bei den verschiedenen Programmen nicht so unterschiedlich.
Ich würde an deinem Spiegel gar nichts mehr machen, willst du einen Spiegel mit einem Strehl von 1,1 ?
Grüße Martin
 
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Hallo Martin,

willst du einen Spiegel mit einem Strehl von 1,1?
Die derzeitigen Werte reichen mir voll und ganz <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Was micht stutzig macht ist aber die Querabberation von 1.8 (-0.4 im Minimum) die figure45 mir errechnet. Auf den äußeren 10% ist sie > 1 bis zu 1.8 am Rand. So wie ich das verstanden habe, treffen - geometrisch gesehen - die Strahlen vom Rand nicht mehr die Airy Disk. Dein Programm sagt allerdings, daß die normierte Querabberation im beugungsbegrenzten Bereich liegt (von +0.6 bis -0.7).
Mach ich da einen Denkfehler bei der Interpretation der Werte von figure45?

Stefan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,
Ich hab keine Ahnung wie oder was da fig45 rechnet. Mit Sicherheit sind sämtliche Lichtstrahlen im Beugungsscheibchen. Sonst kommt bei "Parabel" kein PV Wave von 1/12 Lambda raus.
Grüße Martin
 
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