Freihandelsabkommen mit den USA?

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porsti55

Hallo,

es geistert immer mal wieder durch die Medien, das Freihandelsabkommen mit den USA. Habt Ihr Euch schon mal Gedanken gemacht, was dies für den Astro-Markt hierzulande bedeutet.

Eigentlich müssten allen Händlern und Zwischenhändlern die Haare zu Berge stehen.
Oder was meint Ihr?

Gruß
Porsti
 
Sommerlochthema?
 
na ja,

nicht unbedingt. Aber solange es nur "Nautisch" Nacht wird, vielleicht?
 
Na gut,

wenn es noch zu früh ist, dann diskutieren wirs halt später.
Ich bin sicher, dass das Thema noch verdammt heiß wird!

Gruß
Porsti
 
Hallo,

so heiß wird's glaub' ich nich'...
Für Amateurastronomie betrifft das hauptsächlich Meade Produkte, welche man von dem ein oder anderen USA Händler nicht selbst importieren kann. Bei Celestron weiß ich's nicht genau, aber dafür gibt es teilweise das Pendant Skywatcher (ist beides Synta Optical).

Und ob man z.Bsp. jemals direkt aus der mexikanischen Produktionsbude von Meade kaufen können wird ist sehr unwahrscheinlich.

Und maximal wird in dem Freihandelsabkommen auch eine Zoll-Union vereinbart und die Zölle fallen auf beiden Seiten weg. Auch für die Händler!:-;
Wechselkursrisiko oder -Chance & Einfuhrumsatzsteuer bleiben.

Gruß
Oliver
 
Moin!

Das geplante Freihandelsabkommen liegt nach dem NSA-Abhörskandal wohl erst mal auf Eis. So ging's vor Tagen durch die Presse.
 
Hallo

Gilt auch für Celestron und andere. Kann man aber heute schon alles umgehen wenn man sich die Ware an eine Adresse in den USA senden lässt. Dafür gibt es spezielle Dienste, die dann den Weiterversand übernehmen. (z.B. http://www.shipito.com/) Es ist den Händlern egal wenn Du die Rechnung aus DE heraus bezahlst. Wird aber wahrscheinlich eher selten gemacht und daran wird auch ein Freihandelsabkommen nichts ändern. Die Probleme, die hier auch schon oft diskutiert wurden - wie hohe Versandkosten je nach Gewicht und Versicherungswert, Probleme bei Defekten usw. - bleiben bestehen.

Grüsse
Peter
 
Hallo,

das Freihandelsabkommen hätte für uns allenfalls den Vorteil, dass wir uns irgendwann in ferner Zukunft bei einem Direktimport den Einfuhrzoll (nicht zu verwechseln mit der Einfuhrumsatzsteuer) sparen. Bei Montierungen glaub ich immerhin so um die 7%.

Bei den Zwischenhändlern sträubt sich nix. Die freuen sich auf den Wegfall der Einfuhrzölle. 7% mehr Marge kriegt man nicht alle Tage geschenkt.

Im Übrigen haben unsere Zwischenhändler stinknormale zivilrechtliche Vertriebsverträge mit den US-Herstellern geschlossen.

Wenn ich also derzeit ein astronomisches Produkt nicht direkt in den USA beim Hersteller kaufen kann, liegt das in 99% der Fälle einzig und allein daran, dass sich ein cleverer Unternehmer aus Deutschland die regionalen Vertriebsrechte gesichert hat und mit Zähnen und Klauen verteidigt. Würd ich auch so machen.

Das schöne ist, dass Marktwirtschaft nach beiden Seiten hin funktioniert. Wenn ich als Kunde der Ansicht bin - und ich bin deser Ansicht -, dass die deutschen Zwischenhändler z.B. bei einem US APO erheblich über Gebühr kassieren-, kauf ich mir halt einfach einen aus Japan. :-)

Binsenweisheiten......

@peter
thx, den Verein/link kannte ich noch gar nicht.

Beste Grüße

Flo




 
Hallo Zusammen,

die Freihandelszone ist für den Privatmann wohl völlig unwichtig. Bereits aus den oben genannten Gründen.
Für Unternehmen ist sie dagegen eine Wohltat, jedoch eher für die US-Exportindustrie oder je nach Stand des US$ zum Euro. Da verwundert es auch nicht, dass die USA das Thema jetzt in der Vordergrund rücken.
Das Thema existiert ja schon länger und wenn ich mich nicht irre wurde es in Europa immer kritisch gesehen, da es den Sinn der EU konterkariert. Was jetzt zu dem Sinneswandel geführt hat, vorausgesetzt es kommt zur Schließung des Abkommens, ist mir nicht klar.

Beste Grüße
Stefan
 
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