Frequenzwandler BA

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Beginner36

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Hallo Zusammen,

Ich habe ein altes C11 erworben. Für die Nachführung wird ein 220V Synchronmotor mit Getriebe (18RPH) verwendet. Das Ganze wird über einen "Frequenzwandler BA" mit "Handcontroller" für die Feinkorrektur (2 Taster plus Poti +5 bis -5) angesteuert. Einspeisung von 12V (Batterie) ist auch möglich. Ich würde gerne den 220V Synchronmotor gegen einen mit 24V austauschen, da mir 230V am Teleskop einfach zu "heiss" sind. Deshalb suche ich Info's (Hersteller, Schaltpläne) zu dieser Elektronik.

Zur Info:
In "Tips&Tricks" 3. Auflage, S.57 von Baader ist eine Schaltung für Synchronmotoren abgebildet. Leider entspricht diese nicht meiner Schaltung.

Gruss und CS

Alexander

 
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Hallo Alexander,

ich glaube kaum, dass sich die Schaltung "mal eben" auf 24Volt Ausgangsspannung abändert lässt, selbst wenn man den Schaltplan vorliegen hätte. Die 220V dürften über einen Trafo erzeugt werden, der von in der Frequenz regelbaren 12 Volt Wechselspannung gespeist wird. Man müsste also diesen Trafo um- oder neuwickeln, um die 24V zu bekommen. Außerdem ist da normalerweise noch ein größerer Kondensator in Motornähe im Spiel, der ebenfalls neu berechnet werden müsste.

Wenn Du eh einen neuen Motor benötigst, würde ich gleich einen Schrittmotor nehmen mit einer zeitgemäßen Steuerung.

Grüße
Detlef
 
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Die Idee mit dem Trafo kann funktionieren, aber nicht so mit einem kleinen. Du musst von nicht unerheblichen Verlusten und Spannungsabfällen ausgehen, daher eher ein Trafo zB auf 30V (zB Ringkerntrafo). Eleganter wäre das Neuwickeln des Trafos im Wechselrichter, habe ich vor Jahren auch mal dafür gemacht.
Noch eleganter aber tatsächlich ein Schrittmotor und eine ordentliche Steuerung, da die alten Wechselrichter nicht gerade sehr genau liefen (sicher noch ohne Quarzreferenz).
Gruß,
Martin
 
Hallo Alexander,

wenn Du nur Bedenken wegen der 230V hast, musst Du den Umbau nicht machen. Wenn Du eine größere Genauigkeit der Nachführung haben möchtest, sollte die Variante mit Schrittmotoren ins Auge gefasst werden.

Zur höheren Spannung:
Hier kann man einfach die Einspeisung über einen Trenntrafo 230/230V (galvanische Trennung) vornehmen. Falls es zu einem Isolationsfehler kommt, nehmen zwar die leitfähigen Teile Deines Teleskops ein höheres Potenzial an, aber das merkst Du gar nicht. (Vogel auf der Freileitung)
Da die Möglichkeit einer 12V-Einspeisung vorhanden ist, ist eventuell sogar eine galvanische Trennung auch bei der 230V-Einspeisung vorhanden. Da ist das Risiko eines Stromunfalls sehr, sehr gering.
Ob die Einspeisung galanisch vom Ortsnetz getrennt ist, kann ein Sachkundiger der Elektrotechnik ziemlich leicht fest stellen.

Viele Grüße
Hans-Jürgen (Elektroingenieur)
 
Hallo zusammen

Besten Dank für die vielen Vorschläge, besonders Hans-Jürgen für den letzten Beitrag. Als gelernter Elektromonteur/Elektroniker hätte mir das mit der galvanischen Trennung auch selber einfallen sollen. Da niemand ein Schema hat, werde ich die Schaltung mal "reverse engineeren".

Passieren kann eigentlich nicht viel, da die Gabelmontierung sauber geerdet ist und in meinem Haus eh alles mit FI's abgesichert ist. Nur eben... einmal auf einer Alp, bem Bauer im Stall ein Verlängerungskabel einstecken, etwas Kondenswasser... um 1 Uhr Nachts... Zack!
Da sind mir 12V aus dem Akku etwas sympathischer ;-) obwohl da auch die Funken spritzen können.

Die Steuerung und der Aufbau sind wirklich sehr schön gemacht, sauber verdrahtet und aufgebaut. Und Alles ohne ein IC. Nur Transistoren, Dioden, Kondenser, zwei Trafo's und Widerstände...alte Schule eben.

Ich werde es mir deshalb noch überlegen ob ich auf eine Schrittmotorsteuerung wechseln werde.

Danke und CS

Alexander

 
Hallo Alexander,

bist du sicher dass der Synchronmotor mit 220V läuft? Wäre recht unüblich für ein amerikanisches Produkt.

Bestehen deine Bedenken gegen die hohe Spannung direkt am Teleskop/Montierung, oder der Netzversorgung des Frequenzwandlers?

Überlegungen zu FI-Schalter und Trenntrafo sind nur für den zweiten Fall relevant, da für den Motorkreis wirkungslos.

cs
Martin
 
Hallo,
da die Steuerung ja offensichtlich über zwei Trafos verfügt (einer für das Netzteil, der andere, um aus den interen 12V mit regelbarer Frequenz die 220V für den Motor bereit zu stellen), dürfte die galvanische Trennung wohl gewährleistet sein.
Die Geräte wurden m.W. damals nach dem Import aus den USA hier auf 220V umgebaut.
Grüße
Detlef
 
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