FS Justage missglückt immer wieder

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Sterno3000

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Hi,

bin grad an der Grundjustage meines 10Zoll Newton dran. Jetzt habe ich aber Probleme mit der Ausrichtung des FS.

Ich gehe wie folgt vor:

Mit Hilfe des Concenter-Okular richte ich den FS so aus, dass er im Okular zentrisch ist. Anschließend schraube ich die 3 kleinen FS-Schrauben soweit rein, bis der FS gestützt wird und nicht verkippt. Dabei werden die Schrauben nicht angezogen, der FS lässt sich dann noch minimal drehen. Dann tausche ich den Concenter gegen denn Laser (auf dejustage geprüft).

Jetzt verstelle ich den FS in Azimut bis ich dem HS-Mittenmarkierung möglichst nah komme. Anschließend verstelle ich denn Winkel in dem ich die FS-Schraube gegenüber dem OAZ rein/rausdrehe und im selben Zug die anderen Schrauben entgegengesetzt drehe. So komm ich dann in die HS-Mittenmarkierung.

Wenn ich das jetzt mit dem Concenter gegenprüfe, ist des FS wieder etwas verkippt, siehe Bild. Hab das Prozedere immer wieder wiederholt, mit dem selben Ergebnis.

FS-Spinne, HS-Mittenmarkierung und OAZ habe ich auf richtigen Sitz überprüft.

Was mache ich Falsch ?.
 

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Wie klemmst Du den Concenter und den Laser? Concenter in 2" und Laser in 1,25" oder beides 2"?
Deine Spinne ist zentrisch im Tubus?

CS, Ralf
 
Der Concenter ist 2Zoll und der Laser 1,25 und wird mit einem TS Ringklemmen Adapter auf 2Zoll genutzt.

Die Spinne hab ich ausgemessen, die Abstände sind 12,0-12,1mm. (Vom FS-Halterung zur Innenseite Tubus).
 
Wenn Du den Fangspiegel am OAZ justierst und dann auf den Laser wechselst, in welche Richtung ist die Laser-Markierung auf dem Hauptspiegel verschoben?
(Wenn ich raten dürfte: Vom OAZ weg, richtig?)

CS, Ralf
 
Hi,

sorry, also so wie ich das sehe, ist das für mich ok.
Wenn der FS nicht ganz zentrisch ist, bewirkt das sowieso nur eine leicht ungleichmäsige Ausleuchtung des Felds.

Wichtiger ist, dass der Laserstrahl die Mitte des HS trifft und in die Mitte der Laserscheibe zurück geworfen wird.
Dadurch sind die Achsen des OAZ und des HS parallel und zentrisch und darauf kommt es an.

Es ist klar, dass der FS durch das leichte Kippen nicht ganz zentrisch bleibt.
Du müsstest ihn jetzt mit der zentralen Schraube ohne seinen Winkel zu ändern leicht nach oben oder unten verschieben.

Gruss
Peter
 
Ich würde drauf tippen, dass der FS minimal zu weit oben ist. Aber wie Peter schon schreibt, das schaut schon ganz gut aus.

Du schreibst ja von 10" Newton ... bei F8 lassen, bei F6 lassen, bei F5 lassen, bei F4 würde ich nochmal ran, bei F3 ... naja, das ist eh masochistisch ;)

CS, Ralf
 
Ist ein F4,8 wenn ich mich nicht Irre. Ich werde da denke nicht mehr dran rumfummeln. Ist auch die frage ob man den unterschied Visuell überhaupt merkt.
 
Hi, so sieht meiner aus bei F/4
Gruss
Claude
 

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Tja und schon hat es mich wieder erwischt. Nach den Venus Aufnahmen konnte ich nicht widerstehen und schon ist eine leichte Unsicherheit da.

Der FS bei meinem 12" F5 Newton könnte 1mm zu hoch sitzen. Aber das ist schwierig zu beurteilen, da ich durch das winzige Loch des 2" Concenters die Ringe nicht ringsherum scharf sehe, ich kann das nicht komplett überblicken. Im Prinzip muss ich immer ein Stück nach jeder Seite blicken um den FS Rand mit dem Kreis des Concenters zu vergleichen. So klar wie in euren Bildern kann ich die Concenter Kreise nicht komplett sehen.

Ansonsten ist alles gerade ziemlich gut justiert und es viel mir eben richtig schwer da nicht Hand anzulegen.

Gruß,
Holger
 
Hi Holger,

wie gesagt, ich sehe die Zentrizität ( ;) ) des FS nicht so kritisch.
Es bewirkt ja nur die Güte der Ausleuchtung des Felds.

Wenn es einigermassen passt, dann ist es visuell ausreichend.
Bei Astrofotografie kann man es kritischer sehen, besonders halt wenn man sehr hohe Ansprüche hat.

Aber bei meinen Ergebnissen habe ich gesehen, dass ich eigentlich immer einen Gradienten (Lichtverschmutzung, etc.) habe und den bekommt man in der EBV, die man sowieso macht, dann gut weg. Da ist der Gradient der Nicht-Zentrizität sowieso dabei oder von vornherein durch Flats behoben.

Gruß
Peter
 
Hallo Peter,

Es bewirkt ja nur die Güte der Ausleuchtung des Felds.
Denke auch, dass das bei dem kleinen Sensor meiner Asi120 keine Auswirkung haben wird.
Aber ein wenig wurmt mich das schon. Der Fangspiegel war übrigens ab Werk schon recht gut montiert. Den habe ich da kaum verstellt.

Ist das eigentlich normal, dass man die Kreisringe des Concenters nicht ringsherum scharf sieht ?
Je nach Blickwinkel variiert das bei mir stark und auch bei dem kleinen Loch schwankt das Einblickverhalten ein wenig, da ist es für mich gar nicht so leicht genau zentral durchzusehen. Und wenn, dann kann ich kaum den ganzen FS überblicken und schon wandere ich mit dem Blick ein Stück zu jeder Seite.

Außerdem scheint der FS, wenn überhaupt, ein kleines Stück zu weit oben zu sitzen. Eigentlich stelle ich den ja in Schritt 1 in Längsrichtung, also in Richtung HS ein und drehe den, so dass er kreisrund ist. Die Lage nach oben und unten sollte dann bei mittiger Spinne ja eigenltich passen.

Wie ihr seht, schon mache ich mir wieder viel zu viele Gedanken ... :mad:

Gruß,
Holger
 
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Hi Holger,
wenns mit dem Concenter justierst, hast du dann den HS abgedeckt ? Denn ich lege mir immer zur Justierung ein Farbblatt hinter den FS , somit ist der HS abgedeckt , und sieht die Ringe perfekt , wie auf meinem Bild.Ich lege mir eine Stirnlampe dann vorne in den Tubus somit wird das farbige Blatt auch gut ausgeleuchtet .
Gruesse Holger
Claude
 
Wie deckt ihr beim Justieren des Fangspiegels den Hauptspiegel? Ich hab mir bisher immer mit einem Blatt Papier in Horizontallage des Tubus hergenommen, was aber recht mühsam um die Spinne herum ist. Gefaltet sodass es selbstständig im Tubus wie eine "Wand" steht. Direkt auf den HS wollte ich eigentlich nichts auflegen ....

Grüße, Ralf
 
Jetzt habe ich den 12er Dobson doch tatsächlich nochmal aufgebaut um das zu fotografieren.
Stück Pappe zwischen FS und HS und einfach mal aus höherer Entfernung in den OAZ fotografiert:
fs1.jpg

Links auf ca. 9:30 Uhr ist keine Macke im Spiegel nur in der Pappe :p
Manchmal beruhigt das mehr als ein Blick durch die Justierhilfe, die kann einen schnell verrückt machen.

Als ich den Concenter nur locker eingeschoben hatte, wollte ich schon fast Hand anlegen. Die da gemachten Fotos waren beunruhigend, habe ich nachher schnell wieder gelöscht. Dann habe ich den mal um 180° gedreht, richtig am OAZ fixiert und dann sah das Bild mit der Handykamera so aus:
fs2.jpg

Auch hier ist die dunkle Stelle oben links wieder die Pappe. Das sieht jetzt gut aus, ich bin aber doch erstaunt wie viel Spielraum mein Concenter hat.

Gruß,
Holger
 
Hi Holger,
ist doch perfekt, Klasse!

Gruesse
Claude
 
Hi,

ihr habt alle so perfekt zentrierte FS.
Ich will gar nicht schauen wie meiner beim 12 Zöller aussieht. ;)

Doch ich hab's doch gemacht. Allerdings mit dem Cheshire.
Na ja, sieht gar nicht sooo schlecht aus. Aber das Cheshire ist da natürlich nicht sehr genau.

Gruß
peter
 
IMG_20220308_212821.jpg


Puh, nun kann ich beruhigt schlafen. F4 passt, morgen schaub ich den Starizona Nexus rein und ein ClockLock oben drauf und steck den Concenter da rein ... sind wir nicht alle ein bisschen masochistisch? ;)

Und wenn ich mir Eure Concenter-Fotos anschaue und mal annehme, dass Ihr die alle mit dem Handy gemacht habt wirds bei mir wohl mal wieder Zeit für ein neues mit einer besseren Kamera. .... vielleicht für Astrofotos :unsure:

CS, Ralf
 
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