Fujinon, Oberwerk und die Werbung

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holger_merlitz

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Hallo Fernglasfreunde,

passend zum (voellig aus dem Rahmen gelaufenen) Thread zum Thema chinesische Fernglaeser und Werbeversprechungen (urspruengliches Thema: Reisefernglas fuer 200 Euro) erhielt ich gerade eine e-mail eines Lesers meiner Web-Seite. Er fragte, ob es sich eigentlich noch lohne, viel Geld fuer ein Fujinon auszugeben, wo doch andere Hersteller nahezu dieselbe Leistung fuer einen Bruchteil des Preises erreichten. Er bezog sich dabei auf eine Beschreibung der Oberwerk 11x70/15x70 auf

www.bigbinoculars.com/1570.htm

Hier heisst es: "The view is very close to Fujinon FMT-SX series quality, for a fraction of the price". Echt gut, fuer 150 Dollar! Und diese Oberwerks erreichen das alles auch mit viel kleineren Prismen, also handlichen Geraeten im Vergleich zu diesen unmoeglich schweren und klotzigen Fujinons.

Angesichts solcher Aussagen, und es handelt sich ja nur um ein Beispiel aus einem Sumpf vergleichbarer oder schlimmerer Uebertreibungen (siehe die Nachtaktiven Autofokus Glaeser auf E-bay fuer 10 Euro), muessen wir uns auch der Frage stellen: Kann ein Haendler mit serioesen Informationen ueberhaupt noch gegen die Konkurrenz bestehen? Und damit auch: Tun wir Wolfi Ransburg und anderen Internet Anbietern vielleicht Unrecht, wenn wir deren allzu blumige Beschreibungen der Importfernglaeser anprangern? Und: Was ist heute eigentlich anders, verglichen mit der Situation vor 20-30 Jahren, als ein Produkt noch deutlich nuechterner beschrieben und trotzdem verkauft werden konnte?

Zur letzten Frage ein paar Bemerkungen: Noch vor 10 Jahren ging ein Kunde, der ein Fernglas haben wollte, zum Optikfachgeschaeft, wo ein erfahrener Verkaeufer von Mensch-zu-Mensch auf ihn einwirken konnte. Heute geht vieles direkt ueber Internet und die Beratung faellt flach. Damit wird der unerfahrene Kunde schnell zur Beute. Dazu kommt sicher auch ein erstaunlich unkritisches Verhalten (besonders der juengeren Generation) zur Werbung allgemein. Ich bin noch in den 70er Jahren aufgewachsen und zu einer kritischen Einstellung gegenueber etablierten Institutionen erzogen worden. Heute beobachte ich, wie die Kids im Bus sitzen und auf ihren Handis eine Spam SMS erhalten, eine Aufforderung zum Herunterladen irgendwelcher alberner Geraeusche (Furz etc.) als Klingelton. Ich wuerde schaeumen vor Wut ueber diese Spam, aber die Kids sind voll begeistert und laden alle gleich drauf los (und bezahlen natuerlich dafuer).

Hier muss man auch anerkennen: Die Werbestrategen haben es endlich geschafft, sich mit Kinderkanal (und jede Menge Werbung auf diesen Medien) eine unkritische und dumme Kundschaft heranzuzuechten. Und das zieht sich durch alle Bereiche des Lebens und erreicht natuerlich auch den Bereich der Optik.

Kann ein einzelner Idealist, der seine Fernglaeser auf serioese Weise anbietet, wie wir es fordern, unter diesen Umstaenden noch ueberleben?

Gruss,
Holger
 
Hallo Holger,
Kann ein einzelner Idealist, der seine Ferngläser auf serioese Weise anbietet,
wie wir es fordern, unter diesen Umständen noch überleben?

Durch Foren wie A.de und Homepages wie Deine , lieber Holger ,
bei der Gläser meiner Meinung nach sehr objektiv verglichen werden, da sehe ich eine kleine Chance.
Dabei muss sich auch ein Jeder ein bisschen an die eigene Nase fassen,
und bereit sein die Qualität zu bezahlen,
dies aber zu einem realen Verhältnis,
und dies ist leider nicht immer gegeben.

Mit freundlichem Gruß, Gerd
www.bksterngucker.de
 
Hallo Holger,

ich kann Dir nur zustimmen. Die Kinder, die von manchen "Werbestrategen" so schamlos für billig zusammengekloppte Klingeltöne ausgenommen werden, werden daraus aber lernen, dass nicht alles, was hübsch präsentiert wird sein Geld auch wert ist. Viele werden sich schließlich betrogen fühlen, und dem, von dem man sich betrogen fühlt, dem kauft man nichts mehr ab. Leute, die mit Gier ihre Märkte ruinieren, ruinieren am Ende ihren guten Ruf.

Ich finde, dass es für die Beurteilung der Qualität eines Fernglases ein gutes Mittel gibt: es selbst zu benutzen, und das unter möglichst vielen Bedingungen, und möglichst gemeinsam mit anderen Beobachtern, die auch durchgucken, so dass man seien Erfahrungen vergleichen kann.

Zweitens denke ich, dass man nicht nur das Gerät prüfen muss, sondern auch sich selbst. Auch ein geübter und erfahrener Beobachter altert und entwickelt alterstypische Augenfehler, über die er sich nicht immer im klaren ist.
Mancher Reflex, der da moniert wird, entsteht vielleicht gar nicht im beklagten Fernglas, sondern zeigt tatsächlich die erste Vorstufe eines Grauen Stars an, der sich im Auge des Beobachters zu entwickeln beginnt.

Das Zenith 7x50 tut übrigens noch immer sehr gute Dienste. Es muss gar nicht immer ein Fujinon sein. Hat man eine gute Abbildung im Fernglas, dann liegt das manchmal auch an einem guten Himmel. Zu glauben, dass nur das Beste gut genug ist kann eine teure Fehleinschätzung sein.

Beste Grüße,

Günther
 
> Kann ein einzelner Idealist, der seine Fernglaeser auf serioese Weise anbietet, wie wir es fordern, unter diesen Umstaenden noch ueberleben?

Hallo Holger,

schau Dir doch die aktuelle Landschaft im Bereich der Astrohändler an. Da gibt es noch immer ein ziemlich breites Spektrum im Bereich der Fernoptik. Nur mal zwei Beispiele. Bei ICS findest Du von akzeptablen Ferngläsern (ohne überzogene Werbung) über Pentax, Steiner, Docter-Optik bis Swarovski, Leica und Zeiss alles was das Herz begehrt. Bei der Gelegenheit kann ich mir das schöne Zitat von ICS zu den Helios Gläsern nicht verkneifen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> (das findet man auf der Website unter Ferngläser):

"Die optische Qualität der Premium-Ferngläser ist noch sinnvoll astronomisch nutzbar, stellt für mich jedoch die absolute Untergrenze dar. Wer noch weniger Geld für ein Fernglas ausgeben will, der sollte auf den Flohmarkt gehen, oder besser gleich ins Planetarium."

Nun, nicht jeder Händler verkauft alles, was der Kunde haben will ...

Ein anderes Beispiel ist die Firma von Werner Jülich, der ist halt noch in anderen Bereichen aktiv (EDV, Mikroskopie). So kann er sich den Luxus leisten, die Kundschaft seriös zu beraten und er kann sich im Angebot auf Hersteller wie Vixen, Swarovski und Zeiss beschränken. So wie ich das mitbekommen habe, hat auch schon mancher den Laden ohne Kauf verlassen. Das kommt halt vor, wenn man vom Händler nicht jeden Ramsch bekommt, den der Markt hergibt. Dafür nimmt er sich die Zeit und erklärt Dir sehr genau, worauf es in einer bestimmten Situation ankommt und auf welche Details man für einen bestimmten Zweck achten sollte. Da er zudem echt was von der Materie versteht, ist die Beratung im Bereich Fernoptik auch entsprechend fundiert. Guck in sein Forum, dann weißt Du bescheid.

Die Beschränkung auf wirklich gute Optik inkl. der dafür notwendigen Beratung klappt heutzutage wahrscheinlich nur noch, wenn man als Händler sein Geld nicht allein damit verdient. Erweitert man das Programm deutlich nach unten, hält man die Beratung weiterhin seriös und kompetent und benennt dem Kunden alle Schwachpunkte der Billiggläser, dann klemmt es möglicherweise beim Absatz in dem Bereich, der gerade erweitert wurde <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />. Solange Fotohändler Zeiss und Leica nicht aus dem Schaufenster verbannen und man im Bereich Astronomie noch Händler mit solchen Marken findet, solange bleibe ich optimistisch. Es gibt noch mehr Astrohändler, die gute Optik im Programm haben, die zwei genannten sind nur Beispiele. Auf der anderen Seite gibt es einen großen Markt im Niedrigpreissegment. Die Art und Weise, wie der Markt bedient wird, muß nicht jedem schmecken. Dummerweise ist gerade hier genug Platz (und manchmal besteht wohl auch die "Notwendigkeit") für eine etwas blumige Werbesprache, die die Realität nicht so ganz trifft. Ein Zeiss Victory FL mußt Du nicht mit "Waschmittel-Werbung" anpreisen, da ist das Bild einer weißen Wand auch so strahlend weiß ...

Frank.
 
Hallo Frank und andere Mitstreiter,

dann sollten wir es als unsere Pflicht auffassen, Anbieter mit serioesen und informativen Seiten besonders zu unterstuetzen, und die weniger serioesen auch mal auffordern, etwas fuer ihr Image, fuer ihre Kunden, und nicht nur fuer die Werbung zu tun. Und wir muessen damit fortfahren, Einsteigern Informationen zu liefern, die sie resistenter gegen leere Werbeversprechungen werden laesst. Ich muss mal darueber nachdenken, wie man diese Dinge, mit lehrreichen Zitaten unserer Internet-Kultur bestueckt, in eine Web-Seite packen koennte. Wenn sich der ein oder andere Anbieter dann als negatives Beispiel auf dieser Seite wiederfindet, dann wirkt sowas vielleicht ja auch ein wenig abschreckend :-)

Gruss,
Holger
 
Ferngläser und die Werbung

> dann sollten wir es als unsere Pflicht auffassen, Anbieter mit serioesen und informativen Seiten besonders zu unterstuetzen, und die weniger serioesen auch mal auffordern, etwas fuer ihr Image, fuer ihre Kunden, und nicht nur fuer die Werbung zu tun.

Hallo Holger,

das geschieht doch schon, hier im Forum. Manchmal direkt, manchmal zwischen den Zeilen (wer lesen kann, ist klar im Vorteil) <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />. Der Nachteil ist nur, im Forum verschwinden Beiträge nach einiger Zeit von der ersten Seite. Und nicht jeder hat heute noch den Nerv, eine Suchfunktion zu benutzen.

> Ich muss mal darueber nachdenken, wie man diese Dinge, mit lehrreichen Zitaten unserer Internet-Kultur bestueckt, in eine Web-Seite packen koennte. Wenn sich der ein oder andere Anbieter dann als negatives Beispiel auf dieser Seite wiederfindet, dann wirkt sowas vielleicht ja auch ein wenig abschreckend :-)

Gute Idee! Vielleicht kann man bei der Gelegenheit einiges an Infos zu Ferngläsern auf einer Website "verewigen". Eine kleine Kaufberatung kriegen wir auch noch auf die Reihe und ein paar Testberichte könnte man ebenfalls einsammeln. Nur Sponsoring von Astrohändlern können wir uns keins leisten, das könnte nach hinten los gehen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />.

Also wenn Du eine Idee hast, ich bin dabei.

Tschüß Frank.
 
Hallo zusammen!

"Die optische Qualität der Premium-Ferngläser ist noch sinnvoll astronomisch nutzbar, stellt für mich jedoch die absolute Untergrenze dar. Wer noch weniger Geld für ein Fernglas ausgeben will, der sollte auf den Flohmarkt gehen, oder besser gleich ins Planetarium."

Gerade dieses Zitat aus dem ICS-Katalog ist mir seinerzeit beim ersten Lesen höchst unangenehm aufgestoßen! Hier erlaubt sich ein Händler die Arroganz sein eigenes unterstes Preissegment zum (untersten) Maß der Dinge zu machen und die Leute abzuwatschen, die das nicht so sehen - das ist unseriös!

Seriöse Beratung bedeutet für mich nicht, dass die Empfehlung bei zwangsläufig bei Zeiss, Leitz, Docter, Swarowski oder ähnlichem enden muss. Seriöse Beratung berücksichtigt meines Erachtens,
- welche persönlichen Ansprüche der Käufer hat,
- wieviel der Käufer ausgeben will (oder kann!),
- eine ehrliche Einschätzung der Leistungsfähigkeit des angeboten Kaufobjektes,
- das Aufzeigen möglicher Alternativen incl. ihrer Vor- und Nachteile.

Noch eine kleine Bemerkung am Rande: Bei vielen Diskussionen in diesem Forum gehen mir immer wieder die Beiträge solcher Markenfetischisten auf die Nerven, die behaupten ohne Zeiss, Docter oder ähnlichem lohnt es sich gar nicht zum Himmel zu schauen. Manchmal frage ich mich, ob diese Leute eigentlich der Sternhimmel oder nur ihr "perfektes Blickfeld" interessiert? Der Anblick des Sternhimmels zählt für mich - nicht die Frage, ob sich irgendwo im Blickfeld noch ein Farbsäumchen oder Lichtreflexchen findet.

CS
Michael
 
Hallo Michael,

mit dem obigen Zitat will der Haendler eine persoenliche Einschaetzung ausdruecken, und das ist entsprechend gekennzeichnet ("..stellt fuer mich..."). Damit sagt er: Fuer die astronomische Anwendung ist (seiner Meinung nach) eine optische Leistung gefragt, die mit dieser Fernglas-Reihe gerade noch erreicht wird. Das ist so weit nicht unserioes, sondern eine Rechtfertigung dafuer, dass er nicht noch billigere Fernglaeser im Angebot hat.

Unserioes waere es doch, wenn er diese Geraete als 'super high-tech' oder 'fast wie Fujinon' anpreisen wuerde.

Ansonsten stimme ich Dir aber 100% zu: Leica oder Zeiss ist keine Voraussetzung fuer eine sinnvolle Beobachtung. Dass es aber irgendwo eine untere Qualitaetsgrenze geben muss, ist ebenso klar. Andernfalls waere jede Kaufberatung ueberfluessig, und man koennte gleich mit dem Ratschlag kommen: Kauf, was Dir gut genug ist.

Idealerweise muesste der Haendler an dieser Stelle nachhaken und genau festlegen, welche Mindestbedingungen er fuer ein astronomisches Instrument ansetzt (das hat er vielleicht an anderer Stelle schon getan). Noch besser waere dann eine persoenliche Kaufberatung, wie von Dir vorgeschlagen. Darum muss sich dann aber der Kunde selbst kuemmern, indem er zum Telefon oder zur e-mail greift.

Gruss,
Holger
 
@Michael
Danke für den Beitrag ...

Auch wenn einige der 'China-Importeure' manchmal etwas dick auftragen, ist das noch lange kein Grund, die Gesamtheit aller 100-EUR-Gläser in die Schrott-Ecke abzuurteilen.

Wenn man sich mit der einen oder anderen schlechten Eigenschaft dieser Gläser arrangieren kann, sind einige Modelle meines Erachtens durchaus empfehlenswert, nur ... das muss eben jeder für sich ausmachen.

Es ist aber ein weitverbreitetes Phänomen, dass die objektive Bewertung liebgewonnener Dinge oder Themen zugunsten einer eher esoterischen bzw. gradezu fetischartigen Betrachtung in den Hintergrund gerät. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" />

Wie dem auch sei ... ich gönne jedem hier sein echtes High-End Glas, vielleicht lege ich mir irgendwann auch so etwas zu, nur hat IMHO die Chinaklasse schon ihre Daseinsberechtigung.

BTW, wer sich von den vollmundigen Werbeaussagen getäuscht sieht, der soll doch sein Glas postwendend zurückschicken .. oder hab ich etwas verpasst ? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Grüsse
Carsten
 
> Hier erlaubt sich ein Händler die Arroganz sein eigenes unterstes Preissegment zum (untersten) Maß der Dinge zu machen und die Leute abzuwatschen, die das nicht so sehen - das ist unseriös!

Hallo Michael,

aus meiner Sicht ist das nicht unseriös oder arrogant sondern konsequent. Es ist der Laden des Händlers und wenn ein Händler für sich beschließt, daß er seiner Kundschaft ein bestimmtes Niveau nahelegt und dementsprechend die Leute berät, dann ist das seine Entscheidung und ich finde das in Ordnung. Wer in dem Sortiment nichts findet, der geht woanders hin oder denkt nochmal etwas genauer nach, warum er das 50 Euro Glas beim Händler nicht gefunden hat.

Zum Thema seriöse Beratung schließe ich mich voll und ganz Holger an. So eine Beratung schließt ein, daß man die sog. Billiggläser vernünftig bewertet und nicht über den grünen Klee lobt. Passen sie nicht ins Sortiment des Händlers, dann findet man sie halt nicht. Was soll daran unseriös sein? Wir haben Marktwirtschaft und da gibt es Alternativen. Ich ziehe einen Händler mit sorgfältig ausgewähltem Fernglassortiment vor, andere sehen das wieder anders. Und noch was. Bevor Du einen Händler arrogant oder unseriös nennst, schau Dir mal sein Sortiment genauer an. Bei ICS findest Du neben den Helios Gläsern auch Pentax im Bereich um 200 Euro. Das ist was vernünftiges und kostet 1000 Euro weniger wie ein Zeiss oder Leica. Für mich ist das Angebot groß genug und da dürfte eigentlich für jeden was dabei sein.

> Bei vielen Diskussionen in diesem Forum gehen mir immer wieder die Beiträge solcher Markenfetischisten auf die Nerven, die behaupten ohne Zeiss, Docter oder ähnlichem lohnt es sich gar nicht zum Himmel zu schauen.

Wer behauptet das? Mir fällt keiner ein. Das wäre ja auch irgendwie Quatsch. Ist halt alles eine Frage, welche Ansprüche man hat und wie man seine Prioritäten setzt. Mit einem Minolta 8x42 für 99 Euro kann man viel Spaß am Sternhimmel haben, das würde ich nicht in Frage stellen. Ich habe mir das Glas selbst gekauft und damit manche Nacht in die Sterne geschaut.

Frank.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

zunächst mal Danke für Deine Website, für Deine Postings (eingeschlossen Frank Schäfer und auch andere, die sich bemühen, Aufklärung zu betreiben und gut zu informieren).

Für mich reduziert sich das ganze Problem auf zwei Sätze:
1. Qualität kostet.
2. Ich kann es mir nicht leisten billig einzukaufen.

Erläuterung:
Wenn wir Glasqualitäten, Verarbeitung, Ausstattung und Service der verschiedenen Marken in Relation setzen, kommen wir bei Zeiss, Leica, Fujinon und anderen Ferngläsern aus dem oberen Priessegment noch immer zu einem günstigen Preisleistungsverhältnis. Es kommt darauf an, was ich will.
Ich habe keinen Lust mir das erste, zweite dritte und vierte Glas zu kaufen und dann nachher meine Sammlung von (Billig-)Ferngläsern gegen das eine gute qualitativ hochwertige, an dem ich mir meine Augen nicht verrenke, einzutauschen.
Wer Schrott will, soll Schrott kaufen, nur beklagen darf er sich nicht.

Klaren Himmel und klare Gedanken
Peter

P.S. Ich besitze zwei Ferngläser von Leica, zwei von Fujinon und eines von Docter. Ich habe dafür einen angemessenen Preis bezahlt und bin sowohl in Hinsicht auf den Preis als auch in Hinsicht auf optische Leistung hoch zufrieden.
 
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Ich finde meinen SLK350 auch toll,
sollen die anderen halt ihren schrottigen A4, 3er, oder Passat fahren...

ich hab dafür zwar 55000 gelöhnt, aber Qualität kostet!

LOL


<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" />

sorry, der war jetzt auch net so doll
;-)

 
Hallo,
ich fahr Nissan,
War viel preiswerter, aber mehr wollte ich auch nicht.

Klaren Himmel.
Peter
 
Hallo Carsten,

es bestreitet doch gar niemand, dass die China-Importe ihre Daseinsberechtigung haben. So wie ich das verstanden habe war das Thema die unserioese Werbung. Um bei Deinem Auto-Beispiel zu bleiben: Das Hyundai Coupe bietet sicher ein gutes Preis-Leistungs-Verhaeltnis - aber es waere nicht serioes, dafuer zu werben mit "vergleichbar mit einem Mercedes SL".
Uebrigens kann man fuer den Preis einer Metallic-Lackierung schon ein sehr sehr schoenes Fernglas erstehen... oder fuer den Preis von Alufelgen...
Da muss halt jeder Prioritaeten setzen.

Was die Initiatoren diese Threads erreichen wollen, ist doch nur Ehrlichkeit in der Werbung.

Gruss
Carsten
 
Hi, ist schon okay ... und zum Thema Ehrlichkeit: ich fahre auch nur A-Klasse <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
LOL

Aber ich finde, da ja jederzeit nach Erwerb die Chinagurke zurückgegeben werden kann, ist das ganze nicht so tragisch.

Wie manche die 'chinabinoculars.com' bewerben, ist bisweilen schon peinlich rührend, da gebe ich hier allen Kritikern Recht, aber persönlich habe ich solange kein Problem damit, wie der Service stimmt.

Grüsse

 
Ist mir zu einfach.

> Aber ich finde, da ja jederzeit nach Erwerb die Chinagurke zurückgegeben werden kann, ist das ganze nicht so tragisch.

Hi Carsten,

so einfach mache ich mir das nicht. Mir (und ich denke auch dem Holger und einigen anderen) geht es um mehr. Ich will es mal etwas überspitzt formulieren. Wenn ich als Händler auf die Unkenntnis der Nutzer spekulieren würde, dann könnte ich 100 Billiggläser verschicken, den Kunden sagen, sie können die Ferngläser natürlich prüfen und notfalls zurückschicken und ein ganz klein wenig hoffe ich dabei, daß die Mehrzahl der Leute die Dinger behält. Mit schön bunter Werbung mache ich meinen potentiellen Kunden vorher klar, was sie da tolles erwartet. Wenn sie's einmal glauben und nicht so genau hinsehen, dann klappt der Deal vielleicht. Wie gesagt, das ist etwas überspitzt formuliert <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />. Aber so funktioniert z.T. das Internetgeschäft. Nicht jeder, der nicht so ganz zufrieden ist, packt seine Ware wieder ein.

Wenn interessierte Einsteiger in unser Hobby zum Beispiel dieses Forum oder Holger's Website lesen, dann werden sie etwas sensibilisiert. Wenn ich als Neukunde weiß, wo eventuelle Schwächen liegen und in welcher Beobachtungssituation sie erbarmungslos zuschlagen, dann kann ich mich z.T. darauf einstellen und etwas genauer hin- bzw. durchsehen. Oder bist Du so blauäugig und glaubst, jeder Verkäufer schenkt Dir nur reinen Wein ein? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> Darum geht es doch. Wenn die Leute übertriebenen Versprechungen nicht so schnell auf den Leim gehen, dann ist schon was gewonnen. Das betrifft doch nicht nur Ferngläser. Schau in die anderen Foren, wenn es um Chinateleskope geht. Im Vergleich zu manch anderer Diskussion sind unsere Bemühungen geradezu als harmlos einzustufen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />.

Natürlich kann man sagen, wer 100 oder 150 Euro zahlt und glaubt, ein mit Zeiss vergleichbares Fernglas ergattert zu haben, der ist selbst schuld. Mir wäre das zu einfach. Etwas Sinn für Qualität kann nicht schaden. Das muß nicht Zeiss Qualität sein, ganz unten muß das Fernglas aber auch nicht angesiedelt sein. Und genau darum geht es mir.

Frank.
 
Hallo Michael,

ich halte die Statements im ICS-Katalog weder für arrogant noch unseriös.
Gerade bei ICS deklariert man eigene Meinungen als eigene Meinungen und nicht als allgemein gültige Wahrheiten.
Ausserdem gibt es mit steigender Erfahrung beim Betrachten des Sternhimmels eine ebenfalls steigende Untergrenze der Fernglas- bzw. Teleskop-Qualität, unter der es nicht mehr soviel Freude macht (geht den Ornithologen oft ähnlich). Und dieses Gefühl für eine spassbremsende Untergrenze soll ein Händler gerne ausdrücken dürfen, denn er soll bei der Kundenberatung (oder auch nur bei der Katalog-Gestaltung) ja auch seine Erfahrung einbringen.
Es geht ja bei ICS nicht soweit, daß sie einem Kunden statt eines Glases um 100 Euro gleich eines um 1500 Euro andrehen wollen: es ist im Katalog doch ein ziemlich grosses Spektrum an Ferngläsern und Preisen abgedeckt. Was die "ehrliche Einschätzung der Leistungsfähigkeit des angebotenen Kaufobjektes" betrifft, halte ich die Ehrlichkeit von ICS doch für zumindest überdurchschnittlich. Und daß ein Händler für sich beschliesst, unter einer gewissen Preis-Qualitäts-Grenze nichts anzubieten, ist nur konsequent, wenn man da nicht mehr genug verdienen kann, um sein Geschäft so zu betreiben, wie man das für richtig hält. Wenn ein anderer Händler ein anderes Geschäftsmodell hat, kann er evtl. auch bei noch günstigerer Ware immer noch mit Profit arbeiten. Der sehr preisgünstige Teil seiner Ware wird aber wohl nur selten besser sein, als die etwas teurere Ware anderer Händler.

Ich habe früher auch Rotwein in der 2 bis 3 D-Mark Klasse getrunken, aber um so mehr Erfahrung ich mit Rotwein bekam, umso höher wurde die preisliche Untergrenze, ab der ich einen Wein für trinkwert hielt. Wenn mir heute ein Wein schmeckt, wird er (in deutschen Geschäften gekauft) kaum unter 8 Euro kosten und den Unterschied zwischen einem 8 und einem 20 Euro Wein schmecke ich in vielen Fällen sehr wohl. Natürlich kann auch ein teurer Wein manchmal nicht gut sein, aber kaum jemals wird ein Wein unter 4 Euro nach meinem Geschmack mir etwas geben.

Zum Thema "Markenfetischismus":
Ich bin überzeugt, daß fast alle erfahreneren Forumsteilnehmer in einem "Blindtest" (ich weiss, ist hier natürlich etwas witzig) durch relativ kurzes Durchschauen bei drei in Vergrösserung und Durchmesser äquvalenten Ferngläsern der günstigeren, mittleren und höheren Preislage diese auf Anhieb meist richtig einsortieren könnten. Also kann es sich dann ja nicht mehr darum handeln, daß nur auf Preis und Marke geachtet wird. Viele Forumsmitglieder können auch noch die feineren Unterschiede der besten Ferngläser feststellen, warum sollten sie dann ausgerechnet bei dem meist deutlichen Leistungsgefälle zu den sehr preisgünstigen Gläsern ein (oder besser zwei) Auge(n) zudrücken?

Ohne jetzt politisch werden zu wollen, sei mir noch ein kleiner Nachsatz vergönnt: wenn wir alle immer nur das Billigste kaufen wollen, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn unsere Arbeitsplätze exportiert werden. (Das soll aber nicht heissen, daß wir nur blind deutsche Ware zu Höchstpreisen kaufen sollen!)

Und in Deinem Fazit hast Du natürlich Recht: Auch mit "Lichtreflexchen" und "Farbsäumchen" kann der Sternhimmel uns soviel geben, daß er als lebenslanges Hobby Freude macht.

Also, nichts für ungut und weiterhin Freude an unserem Himmel,
Michael Stadler
 
Einen SLK350 fahren und dann noch ein Leitz 8x32B haben wollen ist schon reichlich fetischistisch und esoterisch. So schnell kann das gehen.

Gruß
Walter
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
A-Klasse geleast - Zeiss gekauft
;-)

... gewusst wie
(aber ich werfe erstmal einen schüchternen Blick auf ´s TS8x42Tri., wenns denn da ist).

 
Kann ein einzelner Idealist, der seine Fernglaeser auf serioese Weise anbietet, wie wir es fordern, unter diesen Umstaenden noch ueberleben?

Hallo Holger,

das ist nicht nur für Händler fast unmöglich, sondern auch für Hersteller, die sich der Vermarktung wirklich hochwertiger Optik verschrieben haben. Nicht von ungefähr schreibt man u.a. auch bei Leica und Zeiss in den Sparten "Sport-Optik" tief rote Zahlen. Bei Zeiss ist man wohl gewillt, diese Situation noch eine Weile (wie lange noch?) durch die noch satteren Gewinne in anderen Sektoren zu subventionieren. Bei der Leica Camera AG ist es insgesamt gesehen bereits später als fünf vor zwölf.

Bei Nikon verkauft man in erster Linie jede Menge Billigware für teures Geld und kommt wohl so bei den Ferngläsern auf ein akzeptables Ergebnis. Bei Zeiss hat man auch schon den Schritt zumindest in Richtung nicht ganz so hochwertiger Ferngläser gemacht.

Nikon und Zeiss brauchen ihre Top-Linien für ihr Renomee und werden uns wohl schon deshalb erhalten bleiben (im Top-Fernglassektor).

Für Swarovsky gilt wohl ähnliches.

Bei Leica ist die Luft mal wieder ganz raus. Sieht man sich die Bilanzen an, dann macht die Unternehmensaktivität ökonomisch betrachtet derzeit kaum noch Sinn. Das Geld auf die Bank zu tragen wäre lukrativer.

Da die Subventionierung einer Sparte durch die andere, erfahrungsgemäß und auf lange Sicht nur in guten Zeiten akzeptiert wird, werden wir uns wohl daran gewöhnen müssen, auch bei den Edelmarken mehr und mehr Billigprodukte zu sehen - oder die eine oder andere Edelmarke garnicht mehr zu sehen.

Für Einsteiger macht dies ja auch Sinn. Wenn man erstmal feststellen möchte, ob das Hobby "Beobachten" überhaupt ein Hobby werden kann, dann ist es sogar sehr sinnvoll, nicht gleich ins Leica-Regal zu greifen. Wenn es denn was wird, dann erfolgt der spätere Griff zu Leica, Zeiss und anderen fast zwangsläufig.

Chinagläser kann man preislich geradezu beliebig positionieren und macht immer einen satten Schnitt. Man muß nur den Kunden noch einreden, das man hier hervorragende Produkte verkauft - heutzutage eine der leichtesten Übungen.

Dann aber noch eine seriöse Werbung zu verlangen, ist schon fast eine Aufforderung an die Hersteller und Händler, das eigene Geschäft zu schädigen.

Bei vielen technischen Produkten ist es ja so wie z.B. bei Uhren (bei denen es fast jeder weiß und akzeptiert): die Innereien sind bei Uhren zwischen z.B. ca. 50 und 250 Euro absolut identisch, nur das Exterieur unterscheidet sich. Sieht man sich das Baukasten-Preissystem der Chinesen an, dann ist dies absolut damit deckungsgleich. Die Qualität der Linsen ist bei allen Ausführungen nicht verhandelbar. Verhandelbar ist bei Ferngläsern Porro oder Dachkant, die Kombination und Anzahl von Linsen und deren Vergütung.

Angaben über Qualitätsstreuungen gibt es nicht - die sucht man aber auch bei den Edelherstellern vergeblich. Über Justierstabilität, die letztlich durch die mechanischen Eigenschaften und Vorkehrungen begründet wird (ebenso wie die Dichtigkeit) kann man nur mutmassen. Das Gleiche gilt für die Design-Qualität und deren Umsetzung bei Fertigung und Montage.

Gruß
Walter
 
Hallo Walter,

Bei der Leica Camera AG ist es insgesamt gesehen bereits später als fünf vor zwölf

Da gab es kürzlich ein Bericht dazu im Fernsehen. Hier wurde analysiert warum es Leica schlecht ging. Und zwar, weil sie die Digitaltechnik verschlafen haben und nicht weil die Produkte zu teuer waren.

An die anderen Diskussionsteilnehmer:

Durch die Globalisierung wird es in allen Ländern und bei allen Herstellern große Veränderungen geben. Das gab es natürlich vor 20 Jahren in dieser Form nicht. Wenn eine Produktionsstätte oder auch eine Dienstleistung woanders günstiger eingekauft werden kann, wird sich der Markt dorthin orientieren. Es sei denn, die Qualität ist dort so schlecht, dass die Qualitätssicherung und die unter den preisgünstigen Bedingungen entstandenen Fehlern, wieder das Produkt verteuern. Es gibt nämlich auch umgekehrte Strömungen.

Jeder weiß, wenn er einmal "billiger" gekauft hat, und dieses Produkt sein Geld nicht wert war, wird er wieder woanders kaufen und reumütig zurückkehren. So ist nunmal der Markt. Billiger ist auf Dauer teuer. Das hat schon so mancher Sparfuchs am eigenen Leibe bitter erfahren.
Gefährlich wird es nur für die Premium-Hersteller, wenn sie selbst anfangen am falschen Ende (sprich Qualität) zu sparen. Dann haben sie nichts mehr, wofür ihr Name noch steht, denn billig kann ich auch woanders kaufen. Wenn es erst soweit gekommen ist, kann man den Verfall einer Marke nur noch schlecht aufhalten. Das Gleiche gilt auch für Händler und Vertriebe.

Hersteller und Händler sollten, wenn sie sich im Premium Segment bewegen, auch dieses unbedingt beibehalten. Der Verbraucher muß unbedingt wissen, dass man Premuim-Produkte bei diesen Herstellern und Händlern bekommt. Erst dann ist weiterhin ein weiteres Bestehen im Wettbewerb gesichert. Sobald man sich aber auch mit Billig-Produkten ausstattet, ist der Premium-Anspruch untergraben.
Auf Dauer wird ein Billighersteller oder Händler seine Kunden nicht halten können, denn der Preisdruck wird Qualität und Service im größeren Umfang nicht bieten können. Zu dem derzeitigen Trend "Billig" wird es auch wieder eine Gegenströmung geben. Denn der Verbraucher läßt sich nicht auf Dauer veräppeln. Das werden auch irgendwann die größten Sparfüchse lernen. Ob man ein Premium-Produkt kauft, bei dem man noch Jahre später Freude daran hat, oder ob man sich 20 Billig-Produkte zulegt, bei dem jedes Teil zuhause verstaubt und damit schon den nächsten Neukauf im Kopf vorbereitet, ist einfach ein Lernprozess, den jeder für sich machen muß. Die Sucht nach "Billig" wird hoffentlich irgendwann durch die Erkenntnis gebrochen, dass soetwas noch viel teurer ist, als gleich Premium zu kaufen.

Übrigens kann die Werbung genau hier die Finger in die Wunde legen. Aber ganau darin unterscheidet sich ebenfalls Billigwerbung von Premiumwerbung. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />


Grüße, Amin
 
Hallo Amin,

Da gab es kürzlich einen Bericht dazu im Fernsehen. Hier wurde analysiert warum es Leica schlecht ging. Und zwar, weil sie die Digitaltechnik verschlafen haben und nicht weil die Produkte zu teuer waren.

Ich habe nichts gegenteiliges gesagt. Im Gegensatz zu den anderen großen europäischen Fernglasherstellern gibt es bei der Leica Camera AG keine gewinnbringende Sparte, die die Ferngläser derzeit subventionieren könnte. Genau dies kann bei Leica nur der Kamerasektor sein (die Sportoptik ist im Vergleich dazu sehr klein). Dem ist, wie jeder weiß, im Moment aber nicht so.

Aber das Problem bei Leitz/Leica ist nicht neu und deshalb ist der Fernsehbericht auch nicht seriös recherchiert. Das Überleben von Leitz/Leica ist nun schon eine ca. 40 Jahre andauernde, immer wieder kritisch werdende Gratwanderung. Wenn man überhaupt von Management sprechen kann, dann ist das Management bei Leica in den ganzen Jahren wohl immer ein absolutes Negativbeispiel gewesen.

Die Kleinen schmeißt man raus, die Großen ruinieren notfalls die nächste Firma. Seltsam nur, dass sich diese Art von Managern in Deutschland immer ausgerechnet in der optischen Industrie konzentriert haben.

Gruß
Walter
 
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