Funktion ZWO Electronic Automatic Focuser EAF

klagga

Mitglied
Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, mich theoretisch in die Astrofotografie einzuarbeiten. Die einzelnen Bestandteile sind mir mittlerweile klar, mit Ausnahme des Autofokussierers. Wenn ich es richtig verstehe, dient er dazu, das Objekt scharf zu stellen/halten? Falls ja, wie funktioniert das? Eine tatsächliche Bewegung des Fokussierrads durch das Gerät scheint mir nicht möglich. Am logischsten kommt mir eine Software vor, die das Bild analysiert und den optimalen Fokus "berechnet" und diesen simuliert, um Temperaturveränderungen o.ä. während der Aufnahmesession auszugleichen. Kommt das in etwa hin? Und verbessert das Gerät die Aufnahme signifikant?
Anmerkung: Zur Erstanschaffung meiner Ausrüstung werde ich das Gerät wohl nicht anschaffen, sondern erstmal versuchen mit den Basics klarzukommen.

Gruß
Klagga
 
Hallo Klagga,

richtig, es benötigt eine Software, die den EAF steuert. Die Asiair kann das natürlich, aber auch NINA und andere ähnliche Programme. Dabei ermittelt die Software mithilfe der Kamera die kleinstmögliche Größe der Sterne. Je nach Außentemperatur kann man der Software sagen, wann sie den Fokus neu prüfen soll.

Bei mir hat das gut funktioniert, allerdings bin ich wieder zur Bathinov-Maske und manuellem Fokussieren zurück. Manuell geht schneller und da ich nicht die ganze Nacht unbeaufsichtigt durchbelichte, benötige ich keinen EAF. Dazu kommt, dass ich dann für jedes Teleskop einen bräuchte und zudem bei visueller Beobachtung auch Strom zum Fokussieren bräuchte. Das ist für mich Unsinn, komme gut ohne EAF klar. Für Fotografen, die mehrere Stunden am Stück belichten, dazu noch ohne dabei zu sitzen, ist er natürlich ein Muss.

CS Olaf
 
Eine tatsächliche Bewegung des Fokussierrads durch das Gerät scheint mir nicht möglich.
Doch genau das macht ein Motorfokus.
eine Software vor, die das Bild analysiert und den optimalen Fokus "berechnet
Auch das ist möglich.
Du kannst entweder über den Treiber oder ein kleine Programm den Motorfokus "manuell" steuern und ihm mitteilen wie weit er rein oder raus fahren soll oder Du benutzt Software die einen sogenannten Autofokus macht. Dazu werden tatsächlich automatisch an verschiedenen Fokuspositionen Bilder gemacht ausgewertet und der Fokuspunkt berechnet und dann angefahren.

@Olaf M. Die Asiair ist keine Software sondern ein Hardware/Software-System. Sie hat Software an Board, die genau das macht.

Eigentlich jede Software die ich zur Automatisierung die ich kenne, hat so eine Fokusroutine miteingebaut. Und dann gibt es Speziallösungen wie Focusmax etc.
 
@Olaf M. Die Asiair ist keine Software sondern ein Hardware/Software-System. Sie hat Software an Board, die genau das macht.

Eigentlich jede Software die ich zur Automatisierung die ich kenne, hat so eine Fokusroutine miteingebaut. Und dann gibt es Speziallösungen wie Focusmax etc.

Ich habe geschrieben, dass die Asiair das kann, nicht, dass es eine reine Software ist. Solche hochnäsigen Spitzfindigkeiten kommen bei mir nicht gut an.
 
Ich habe an einem Teleskop (ASKAR 103) einen EAF dran, und am anderen (RedCat 51) nicht. Geht beides problemlos. Da das RedCat kleiner ist, ändert sich der Fokus im Laufe einer Nacht quasi so gut wie nicht - ich beobachte sporadisch das über die durchschnittliche Sterngrösse in meiner ASIair App. Daher stelle ich hier 1x alles scharf zu Beginn, dann korrigiere ich nochmal minimalst direkt bevor ich die eigentlichen Bilder schiesse - und dann lasse ich alles laufen. Musste noch nie nachkorrigieren bislang. Beim größeren ASKAR ist das anders. Da ändert sich der Fokus durchaus ein wenig, wenn die Temperatur abfällt. Daher ist hier der EAF schon sehr nützlich. Hab ihn so eingestellt, dass er alle 2°C nachfokusiert, oder generell alle 2h und/oder nach dem Meridian Flip. Steuern lass ich alles über ne ASIair, würde aber natürlich auch per Nina oder so gehen. Mann muss natürlich nicht zwingend den AF nutzen, sondern der Motor kann auch manuell per Tasten in der App gesteuert werden…
 
Solche hochnäsigen Spitzfindigkeiten kommen bei mir nicht gut an.
Oha, was ist denn da passiert? Das war doch auch gar nicht meine Intension. Ich wollte es nicht belehrend rüberbringen sondern Gegenüber einen Einsteiger in dem Bereich ( dem TO) nur keine unterschiedlichen Dinge vermischen. Mehr nicht. bin mir nicht sicher ob das eine solche Reaktion rechtfertigt.
 
Hallo Klagga,

So sieht das in der Praxis mit NINA aus:
Screenshot 2024-08-29 at 21.48.25.png


Wie du rechts siehts, wird der Sternradius bzw -durchmesser (y-Achse) gegen die Fokusposition (x-Achse) aufgetragen.
Dann wird die Fokusposition des kleinsten Durchmessers interpoliert. Der kleinste Durchmesser entspricht dem optimalen Fokus.
Je nach Software werden hier unterschiedliche Algorithmen für die Erkennung und Messung des Sterndurchmessers sowie für die Interpolation verwendet.
Schlussendlich wird aber "nur" ein Minimum einer Parabel oder einer Hyperbel berechnet.

Das dies aber in der Praxis richtig und vor allem zuverlässig funktioniert, gibt es noch Einiges zu beachten wie Belichtungszeit (LRGB vs Schmalband), Schrittgrösse, wieviel mal die Schrittgrösse intra und extra fokal , Backlash etc.

Da bei Mono, meistens nicht alle Filter parfokal sind, fokussiert man für jeden Filter einzeln. Diese Unterschiede sind aber immer gleich und messbar.
Deswegen fokussieren manche Fotografen nur auf den L Filter, und verändern dann beim Filterwechsel den Fokus um den vorher bestimmten Unterschied.

Das Andere ist dann die Temperaturabhängigjeit. Hier wird je nach Optik alle paar Grad nachfokussiert. Das ist besonders bei schnellen Optiken (kleine Fs) wichtig da die kritische Fokuszone (CFZ) exponentiell vom F abhängt.
Zum Vergleich, die CFZ eines F4 Systems ist ca. 40 micron also ca. die Hälfte des Durchmessers einen menschlichen Haares....

CS
David

Nachtrag: Schön zu lesen das du dich erst mit der Theorie auseinandersetzt! Und ja für den Anfang braucht man das nicht. Für Fotographie, fängt man am besten mit einem kleinen APO (F5-F7) und einer Farbkamera und evtl einem Dualbandfilter an. Bahtinov dran, fokussieren und fertig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe an einem Teleskop (ASKAR 103) einen EAF dran, und am anderen (RedCat 51) nicht. Geht beides problemlos. Da das RedCat kleiner ist, ändert sich der Fokus im Laufe einer Nacht quasi so gut wie nicht - ich beobachte sporadisch das über die durchschnittliche Sterngrösse in meiner ASIair App. Daher stelle ich hier 1x alles scharf zu Beginn, dann korrigiere ich nochmal minimalst direkt bevor ich die eigentlichen Bilder schiesse - und dann lasse ich alles laufen. Musste noch nie nachkorrigieren bislang. Beim größeren ASKAR ist das anders. Da ändert sich der Fokus durchaus ein wenig, wenn die Temperatur abfällt. Daher ist hier der EAF schon sehr nützlich. Hab ihn so eingestellt, dass er alle 2°C nachfokusiert, oder generell alle 2h und/oder nach dem Meridian Flip. Steuern lass ich alles über ne ASIair, würde aber natürlich auch per Nina oder so gehen. Mann muss natürlich nicht zwingend den AF nutzen, sondern der Motor kann auch manuell per Tasten in der App gesteuert werden…
Meine aktuelle Planung ist, mir ein Askar FRA 300, bzw. 400 anzuschaffen, liege damit also genau zwischen deinen Teleskopen. Ich werde wohl erstmal testen wie der Fokus ohne EAF aussieht und Erfahrungen sammeln.
Nachtrag: Schön zu lesen das du dich erst mit der Theorie auseinandersetzt! Und ja für den Anfang braucht man das nicht. Für Fotographie, fängt man am besten mit einem kleinen APO (F5-F7) und einer Farbkamera und evtl einem Dualbandfilter an. Bahtinov dran, fokussieren und fertig.
Danke für den Screenshot, kann ich mich auch gleich mal rantasten. Bin mir noch nicht sicher, ob ich über NINA steuere oder mir eine ASIAIR zulege. Das "mit der Theorie auseinandersetzen" kam tatsächlich erst, nachdem ich mich bereits für ein (völlig ungeeignetes) Teleskop entschieden hatte, wurde glücklicherweise noch rechtzeitig durch Tipps aus dem Forum gerettet ;)
 
Nina vs ASIair ist IMHO davon abhängig, ob man daheim im Garten werkelt, oder eher unterwegs mit dem Auto ist.
Ich würde an deiner Stelle auch erstmal auf den EAF verzichten. Ist nett, wenn man ihn hat - aber nötig ist er nicht! Lieber ne gute Cam und ne gute Montierung/Stativ…
 
Nina vs ASIair ist IMHO davon abhängig, ob man daheim im Garten werkelt, oder eher unterwegs mit dem Auto ist.
Ich würde an deiner Stelle auch erstmal auf den EAF verzichten. Ist nett, wenn man ihn hat - aber nötig ist er nicht! Lieber ne gute Cam und ne gute Montierung/Stativ…
Hallo,

den ersten Satz unterschreibe der Denke nach, allerdings beobachte ich zu 90% vom eigenen Garten aus und nutze trotzdem die AsiAir. Sicher auch aus Bequemlichkeit, NINA braucht deutlich mehr Einarbeitungszeit und ist auf Laptop optimiert, nicht auf Tablet. Bei der AsiAir ist es umgekehrt,

Die Frage, EAF Ja oder Nein, ist auch kaum objektiv zu beantworten. Ich sehe das wie Du, man kann zumindest am Anfang drauf verzichten, ich hab ihn wieder abgeschafft, es ist also auch nicht selbstverständlich, dass man irgendwann zwangsläufig einen hat. Wenn man die gesamte Aufnahmesession automatisieren wil, führt kein Weg dran vorbei. Wenn man selbst live und wach dabei ist, braucht man ihn nicht.

CS Olaf
 
Oha, was ist denn da passiert? Das war doch auch gar nicht meine Intension. Ich wollte es nicht belehrend rüberbringen sondern Gegenüber einen Einsteiger in dem Bereich ( dem TO) nur keine unterschiedlichen Dinge vermischen. Mehr nicht. bin mir nicht sicher ob das eine solche Reaktion rechtfertigt.
Ich hab mich über Deine Aussage und das Herzitieren meines Namens geärgert, nicht mehr und nicht weniger. Deine Aussage war eindeutig, meine auch. Wenn Du sie anders gemeint hast, nehme ich das zur Kenntnis und lasse es dabei bewenden.
 
Ja, lass gut sein Olaf, das führt meist zu nichts. Konzentrieren wir uns auf das fachliche.

Zum EAF. Ich habe seit Jahren alle Teleskope mit Fokusmotoren ausgestattet, da mein Bestreben immer die Automatisierung war, auch auf der heimischen Dachterrasse. Grund war einfach das mir es immer weniger möglich war, mir die Nächte um die Ohren zu hauen für Dinge wie Meridianflip oder das Fokussieren des Nachts zu wiederholen. Für mich war es früh ein enormer Komfortgewinn und ich möchte es nicht missen.
Aber letztendlich muss das ja jeder für sich selbst entscheiden.
 
Hallo

Man hat die Wahl,
Der Fokus verstellt sich in Zenitlage durch die 2.5kg Kamera,
Oder ist so schwerängig eingestellt das er schlecht fokusierbar ist.
Das kann mit einer 500g DSLR anders sein.
Wenn nun die Filter nicht parfocal sind?

Gruß Frank
 
Nina vs ASIair ist IMHO davon abhängig, ob man daheim im Garten werkelt, oder eher unterwegs mit dem Auto ist.
Ich würde an deiner Stelle auch erstmal auf den EAF verzichten. Ist nett, wenn man ihn hat - aber nötig ist er nicht! Lieber ne gute Cam und ne gute Montierung/Stativ…
Ich unterschreibe das so definitiv nicht. Habe auch im Feld immer meinen Mini PC mit NINA verwendet und wenn man sich in NINA eingearbeitet hat ist das exakt so simpel wie ASI Air, bis auf, dass man den Mini PC via remote Desktop nicht gut vom Handy aus steuern kann sondern mindestens ein ordentliches Tablett haben sollte.
Liebe Grüße Ben
 
Moin zusammen,

ich persönlich finde Motorfokus zumindest schon recht hilfreich, wenn die Montierung nicht unerschütterlich ist.
Bei mir ist es ein Celestron 8" SCT auf einer AVX. Nicht völlig unterdimensioniert, aber beim Scharfstellen z.B. bei Sonnenaufnahmen oder Planeten mit einer kleinen Planetencam (kein High End, kein Deep Sky bis jetzt) weiß ich es schon zu schätzen, dass das Bild beim Scharfstellen per Motorfokus nicht so leicht zittert, so dass man den Schärfepunkt doch etwas besser erwischt.
Kein automatisches Fokussieren, sondern 'manuell' über Focuser-Dialog in Firecapture und virtuelles Knöpfchendrücken, in meinem Fall über INDI angesteuert.
Visuell ist die Montierung absolut passend, bei Kamera, speziell bei der langen Brennweite, macht es schon einen Unterschied, ob man anfassen muss oder nicht.
Angeschafft habe ich mir dafür einen EAF, auch wenn ich ihn nur als "EF" nutze - mit Blick darauf, später mal was anderes noch damit zu machen. Und der EAF wird halt so schön von der ganzen verfügbaren Software unterstützt... Und: ich will nicht ständig neues Zeugs kaufen, um anderes zu ersetzen.
Insofern kann das Stück auch auf dem Weg in die tiefergehende Fotografie nützlich sein.

Aaaber, wie die geneigten Kollegen schon sagten - bei kürzerer Brennweite und genügend Stabilität für das ganze Geraffel auf der Montierung sicherlich nicht zwingend nötig, ganze Generationen von Astrofotografen haben 'ohne' gelebt ;)

Klare Nächte,
Micha
 
Hallo

Man hat die Wahl,
Der Fokus verstellt sich in Zenitlage durch die 2.5kg Kamera,
Oder ist so schwerängig eingestellt das er schlecht fokusierbar ist.
Das kann mit einer 500g DSLR anders sein.
Wenn nun die Filter nicht parfocal sind?

Gruß Frank

Hängt natürlich stark vom OAZ ab, wieviel der trägt ohne durchzurutschen. Aber bei den aktuellen Kameras kommt man selbst mit Vollformat und 7-Fach FiRa, was sicher erstmal nicht die Intension des Kollegen ist, nicht auf 2,5 kg.

Wenn die Filter nicht parfokal sind, dann misst man die Differenzen einmal in mehreren Durchläufen aus bzw. lässt das ausmessen und verwendete den Durchschnitt als Offset beim Filterwechsel. Braucht an der Stelle natürlich auch eine gute Backlashkompensation.

Grüße,
Alex
 
Hi!

Meine Meinung zu Fokussiermotoren:
  • Visuell sind sie ein Krampf. Ich kann wesentlich feinfühliger fokussieren, wenn ich an einem Rädchen so weit und in die Richtung drehe, in die ich will. Wenn ich im schlimmsten Fall verschiedene Tasten für rein/raus und schneller/langsamer habe, kann ich das nicht blind bedienen. Vielleicht gibt es eine Steuerung, die man genauso intuitiv wie ein Fokussierrad bedienen kann, aber ich kenne keine. Your mileage may vary, wie es so schön heißt.
  • Fotografisch mit DSLR benötigt man ihn nicht – solange die DSLR mit (programmierbarem) Fernauslöser gesteuert wird und man beim Fokussieren durch den Sucher oder auf das Kameradisplay schaut, ist der Fokussierer am Teleskop ja bequem in Reichweite. Mit Bahtinovmaske kann man da schön sehen, was die Schärfe macht. Voraussetzung: Stativ und Montierung sind stabil genug. Aber das sollten sie für Fotografie eh sein.
    Das gilt auch, wenn der Kontrollmonitor für den Steuercomputer nah am Fokustrieb ist, sodass man sieht (und man keine Sonne macht, wo ein Monitor unlesbar ist).
  • Fast schon ein Must-Have ist ein Motorfokussierer, wenn man Kamera und Montierung vom Rechner aus steuert. Sonst muss man mit dem Rechner neben dem Teleskop stehen, um Monitor in Blick- und Fokussierer in Griffreichweite zu haben. So kann man dann alles bequem steuern (wenn man Sonne fotografiert,s ogar aus dem Schatten, sodass man das Monitorbild erkennt und weiß, was man macht). Temperaturausgleich ist ein Bonus, und automatisches Nachfokussieren bei monochromen Kameras mit einem Satz Farb- und Schmalbandfiltern ist Gold wert.
Meine Lösung (geht mit ZWO aber nicht): Ich habe einen Baader SteelDrive, der über einen Zahnriemen am Fokussierer sitzt und über vier Schrauben an einem Schwalbenschwanz montiert ist. Zwei der Inbusschräubchen habe ich durch Rändelschrauben ersetzt, so kann ich den Fokussierer abnehmen, wenn ich visuell unterwegs bin, und für Fotografie schnell adaptieren. Geht natürlich nicht mit Fokussierern, bei denen der Motor über eine flexible fest mit der Antriebswelle vom Fokussiertrieb verbunden ist. Die sind für die permanente Montage gedacht, da wird abbauen schwierig.

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo,

beim Aufbau eines Systems für Astrofotografie sehe ich zunächst keine hohe Priorität für Autofokussierer. Es geht durchaus ohne und ist in der Einstiegsphase wohl auch ratsam. Mit wachsender Übung wachsen dann i.d.R. die Ansprüche an Qualität der Ergebnisse und an Bequemlichkeit bei der Durchführung. In meinem Fall hat das nach den Entscheidungen für Teleskop, Montierung/Stativ, Kamera und Steuerung recht rasch zur Beschaffung eines EAF geführt. Hier schätze ich die ferngesteuerte Fokussierung, die den manuellen Kontakt mit dem Teleskop vermeidet (kein Handhaben der Bahtinov-Maske, kein Berühren des Fokussierrads, keine unbeabsichtigte Kollision mit Stativ oder Verkabelung). Nachfokussierungen können ohne Aufwand häufiger durchgeführt werden und insbesondere bei Minustemperaturen ist es doch recht komfortabel, vom Zimmer aus das Teleskop auf Terrasse oder Balkon zu fokussieren!

Gruß
Wolfgang
 
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