Gabel für Montierung Selberbauen!

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G2_Astro

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Hallo Bastler;

> Ich werde mir für den Comet - Catcher und die Russentonne Gabeln aus Flugzeugsperrholz für die Montierungen Vixen New Polaris und die Astro 3 bauen. <

Dabei möchte ich auf Flugzeugsperrholz und allerlei kaufbaren Einzelteile dafür zurück greifen, da ich mit 75 Jahren keinen 3D - Druck Lehrgang mehr anfangen möchte und auch nach meinem Berufsende, keinen Zugang mehr zu leicht zu bedienenden Drehbänken habe

Also Flugzeugsperrholz in verschiedenen Dicken und Kleber

Ausführlicher hier

https://www.astrotreff.de/forum/ind...erung-selberbauen/&postID=1682723#post1682723

Das soll als Bastelanregung wirken, es wird deshalb ausschließlich Heimwerker Ausrüstung als Werkzeug genutzt!

Gabel_Seitenholm6Zusammengesteckt.JPG


3_Werkzeug_1.jpg



3_P1030905_1.jpg


Wer Anregungen oder Fragen zum Projekt hat, kann sie auch hier stellen!

Gruß Günter
 
Hallo Bastler,

gibt es hier Meinungen zu dem Bastelprojekt?

ein weiterer Zwischenstand:

Gabel Seitenholm mit Lagergehäuse fertig verleimt und geschliffen!

Gabel_Seitenholm6.JPG



Hier mal ein Vergleich zum Vorbild vom C8.



Gabel_Seitenholm_Vergleich1.JPG


Rückplatte mit Löchern etwas Breiter und mit kleinerem Dek. Achsgehäuse, passend für den 140 / 500mm Comet - Catcher.
Materialstärke: Rückplatte 6mm Alu zu 8mm Sperrholz
Materialstärke: Seitenplatten gleich je 4mm aber 10mm Breiter

Ich hätte noch Bambusringe zum Auskleiden der Bohrungen, die bringen aber nicht mehr Stabilität, mal schauen ob ich die noch einsetze.

Auf beide Gabelholme, an der Werkbang mit 2 Schraubzwingen befestigt, konnte ich mit 85Kg ohne Knacken sitzen!


Gruß Günter
 
Hallo Günter,

schöne Holzarbeit mit aufwendiger Zapfenverbindung.
Das Schöne ist, das man sehr leise arbeiten kann mit den Handwerkzeugen. Keine kreischende Oberfräse oder Stichsäge.
Und man arbeitet bewusster an den Werkstücken!

Ich hoffe Du verwendest für den Comet Catcher und die "Russentonne" jeweils zwei Schwingen zu einer Gabel.
Wenn Du eine "Einarmgabel" planst, würde ich mir noch Gedanken über die Torsionsteifigkeit der Gabel machen.
Ein paar Rippen zwischen den runden Ausschnitten im Hauptholm wären dann gut. Damit verbindest Du die außen liegenden Gurte.
Das erhöht die Torsionsteifigkeit, denn wenn Du das Teleskop an einem Arm befestigst, bekommst Du ein rotierendes Moment beim schwenken der Montierung in Rektazension. Das tordiert den Arm.

Grüsse aus dem Norden!

Martin

P.S.
Ich sehe Du hast an Deinem C8 auch die alte Baader Schnellkupplung für den Sucher. Meine ist jetzt an dem F15 Refraktor befestigt.
An meinem C8 von 1983 habe ich wieder den orginal Sucher, da mein C8 auf einer CGX sitzt.
 
Hallo Günter,

das ist ja Klasse was Du da aus Holz zauberst, dann auch noch mit recht einfachen Mitteln. Ich bin eigentlich total der Metaller und beneide diejenigen die sowas absolut professionell, maßhaltig und damit auch funktionell aus Holz herstellen.
Ich gehe mal davon aus dass die Teile auch noch lackiert werden. Mit einem Farb- oder Klarlack?
Jedenfalls weiter so, ich bleib bestimmt am Ball.

Grüße
Hans
 
Hallo Bastler,

danke Martin, so wie Du es ja auch gezeigt hast, das man mit recht einfachen Mitteln, gekauft oder zweckentfremdet, einen ansehnlichen Refraktor herstellen kann!

Ja es ist jeweils eine Doppelgabel in Arbeit, wie im oberen Link gezeigt.
Die Holme bekommen je eine 24mm Befestigungsplatte aus 3x 8mm verleimten Sperrholzlagen zwischen den Gurten und Material für Kreuz - Rippen ist vorhanden.
Ich muss nur schauen, Diese so zu positionieren, das der freie Zugang zu den 24mm Befestigungsplatten nicht versperrt wird.
Aber jetzt schon ohne die Befestigungsplatten, ist diese Holzgabel schon so Verwindungsteif wie das Original vom C8!

Mir war eine Verdrehung, mit dem Kraftaufwand der Hand, bis zum Schmerzpunkt nicht möglich!

Danke Hans, ja es war mein erster Gedanke, die Gabeln aus 3mm starken Aluminium C - Profielen mit Schrauben und Lötarbeiten herzustellen, habe das aber schnell wieder verworfen.
Weil ich bei einer anderen Arbeit, das Alu löten zwar sehr gut ging, aber es schon bei der Herstellung zu Spannungen und Verwindungen neigte.
Diese fertige Produkt, dann auch noch einen eigenen „ Klirrfaktor“ mitbrachte und beim Test mit kräftigen Schlägen auf ein Kantholz sich schon Schrauben lösten, die durch die Beschleunigung das Alu einkerbten!

Die geleimte Holzkonstruktion, ist da viel schwingungsärmer und robuster, zu Verformungen kommt es erst beim Bruch einzelner Teile!

Zwischen den Holmen kommt dann noch der Tragflansch > IIIOIII < zur Montierung, ruhend auf passend großem flachem Axialkugellager zur Entlastung der Montierungslager und zur Aufnahme des Kippmoments an diesem Punkt, der 320mm langem Holmen.


Gruß Günter
 
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