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Hallo,
dank der Semesterferien war ich am 3.8. mal wieder auf dem Feld. Auf dem Programm standen Seyferts Sextett und Stephans Quintett, wollte einfach mal sehen was da mit 8" geht (nicht viel aber lest selbst
). Die restlichen Objekte waren dann eher spontan ausgesucht.
Datum: 03.08.08
Zeit: ca. 23.00 – 01.30 Uhr
Bedingungen: durchwegs gute Durchsicht (GG Lyr 6mag), nach Süden viele einzelne „Wölkchen“ der Milchstraße (u.a. Schild/Sagittarius etc.), relativ feucht, 17°, ab und zu ganz leichter Wind, Seeing 7/10, freiäugig M13, M31, Doppelsternhaufen im Perseus sichtbar
Beobachtete Objekte: Seyferts Sextett, Stephans Quintett (NGC 7320, NGC 7318B, NGC7319),
(NGC 7331), B142-3, M31, M102, NGC 5907, Granatstern, IC 1396, Jupiter
Seyferts Sextett (Glx Gruppe):
bei 40x nichts zu sehen, bei 92x bin ich an einer Stelle hängen geblieben, ab und zu meinte ich dort etwas kleines Nebliges aufblitzen zu sehen, bei 150x ebenfalls an besagter Stelle, aber extrem schwach, man kann es nicht fassen, Sichtung sehr zweifelhaft, absolut grenzwertiges Objekt
Stephans Quintett (Glx Gruppe):
ebenfalls ein ganz schöner Hammer, Zielgebiet recht schnell erreicht, es fällt sofort eine recht helle aber kleine Galaxie in der Nähe auf (NGC 7331, 9,5mag), 1:2 elongiert, sehr heller Kernbereich der länglich wirkt, eingebettet in ganz schwachem, die Galaxie umgebenden Saum, flächenmäßig etwa halb so groß wie die gesichteten Teile des Quintetts;
bei 92x blitzen dann bei genauem Absuchen des Zielgebiets 3 schwache Funzeln auf, bilden Dreieck, wobei die Spitze von der Fläche her das größte zu sein scheint (NGC 7320, 12,6mag), die anderen 2 etwas kleiner (NGC 7318B 13,1mag; NGC 7319 13,1mag), alle 3 rundlich, alles an der Wahrnehmungsgrenze, nur indirekt teilweise zu halten, aber definitiv vorhanden;
Dunkelnebel B142-3: Auffällig bei 40x, sehr schön, Beschreibung des DSRF trifft es genau, das C sichtbar, südlich ein Querbalken, man hat den Eindruck einer blinden Stelle auf der Netzhaut, sehr beeindruckend; auch im Fernglas gut zu sehen
M31 (Glx): kurzer Blick durchs 30mm Okular, sprengt das GF, eher langweiliger Anblick, viel zu groß, dunkle Staubstruktur deutet sich an
M102 (Glx): klein, ca. 1/5 der Fläche von NGC 5903, Helligkeit gleichmäßig über Spindelform verteilt (9,9mag), befindet sich zwischen 2 schwächeren Sternen
NGC 5907 (Glx): schwacher Lichtstreifen (10,3mag), sehr schön anzusehen, bei 92x erkennt man sehr schön die edge-on Lage, Helligkeitszunahme zur Mitte hin, schöner Kontrast zur nahen M102
Granatstern + IC 1396 (OS): 3fach System in der Mitte auffällig, Granatstern mit schöner orangener Farbe
Jupiter: viele Bänder, GRF sichtbar, allerdings wieder etwas blass
dank der Semesterferien war ich am 3.8. mal wieder auf dem Feld. Auf dem Programm standen Seyferts Sextett und Stephans Quintett, wollte einfach mal sehen was da mit 8" geht (nicht viel aber lest selbst
Datum: 03.08.08
Zeit: ca. 23.00 – 01.30 Uhr
Bedingungen: durchwegs gute Durchsicht (GG Lyr 6mag), nach Süden viele einzelne „Wölkchen“ der Milchstraße (u.a. Schild/Sagittarius etc.), relativ feucht, 17°, ab und zu ganz leichter Wind, Seeing 7/10, freiäugig M13, M31, Doppelsternhaufen im Perseus sichtbar
Beobachtete Objekte: Seyferts Sextett, Stephans Quintett (NGC 7320, NGC 7318B, NGC7319),
(NGC 7331), B142-3, M31, M102, NGC 5907, Granatstern, IC 1396, Jupiter
Seyferts Sextett (Glx Gruppe):
bei 40x nichts zu sehen, bei 92x bin ich an einer Stelle hängen geblieben, ab und zu meinte ich dort etwas kleines Nebliges aufblitzen zu sehen, bei 150x ebenfalls an besagter Stelle, aber extrem schwach, man kann es nicht fassen, Sichtung sehr zweifelhaft, absolut grenzwertiges Objekt
Stephans Quintett (Glx Gruppe):
ebenfalls ein ganz schöner Hammer, Zielgebiet recht schnell erreicht, es fällt sofort eine recht helle aber kleine Galaxie in der Nähe auf (NGC 7331, 9,5mag), 1:2 elongiert, sehr heller Kernbereich der länglich wirkt, eingebettet in ganz schwachem, die Galaxie umgebenden Saum, flächenmäßig etwa halb so groß wie die gesichteten Teile des Quintetts;
bei 92x blitzen dann bei genauem Absuchen des Zielgebiets 3 schwache Funzeln auf, bilden Dreieck, wobei die Spitze von der Fläche her das größte zu sein scheint (NGC 7320, 12,6mag), die anderen 2 etwas kleiner (NGC 7318B 13,1mag; NGC 7319 13,1mag), alle 3 rundlich, alles an der Wahrnehmungsgrenze, nur indirekt teilweise zu halten, aber definitiv vorhanden;
Dunkelnebel B142-3: Auffällig bei 40x, sehr schön, Beschreibung des DSRF trifft es genau, das C sichtbar, südlich ein Querbalken, man hat den Eindruck einer blinden Stelle auf der Netzhaut, sehr beeindruckend; auch im Fernglas gut zu sehen
M31 (Glx): kurzer Blick durchs 30mm Okular, sprengt das GF, eher langweiliger Anblick, viel zu groß, dunkle Staubstruktur deutet sich an
M102 (Glx): klein, ca. 1/5 der Fläche von NGC 5903, Helligkeit gleichmäßig über Spindelform verteilt (9,9mag), befindet sich zwischen 2 schwächeren Sternen
NGC 5907 (Glx): schwacher Lichtstreifen (10,3mag), sehr schön anzusehen, bei 92x erkennt man sehr schön die edge-on Lage, Helligkeitszunahme zur Mitte hin, schöner Kontrast zur nahen M102
Granatstern + IC 1396 (OS): 3fach System in der Mitte auffällig, Granatstern mit schöner orangener Farbe
Jupiter: viele Bänder, GRF sichtbar, allerdings wieder etwas blass