Galaxy Dobson D8 von ICS - Firstlight

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Hallo Astrofreunde,

endlich ist es soweit. Nach ausführlicher Beratung aus diesem Forum (vielen Dank an dieser Stelle - besonders an Firstlight Lothar) habe ich endlich ein Teleskop erworben. Den Galaxy Dobson D8 f/6 vertrieben von ICS. Hier mein erster Bericht für andere Einsteiger, die mit diesem Gerät liebäugeln:

Ich habe die Variante mit Pyrex und 2" Micro Crayford OAZ bestellt. Das Gerät kam mit der Post in zwei Paketen. Ich hatte erst Sorge, dass die Pakete zu groß für mein Auto sind, passten dann aber komplett auf die Rückbank und wogen nicht sonderlich viel, obwohl die Postangestellte etwas jappste :-). Die Lieferung durch ICS erfolgte sehr schnell (3 Tage).

Im Zubehör befinden sich 3 Okulare (Plössl 9, 20 und 32mm), ein Mondfilter und ein 8x50 Sucher. Der Tubus ist vorjustiert, der Hauptspiegel besitzt eine Spiegellüftung. Ich habe das 32mm Plössl durch das ICS Widefield 42mm austauschen lassen. Zusätzlich habe ich einen Telrad gekauft und das optionale Gleitlagerset für die Rockerbox.

Der Aufbau der Rockerbox ging dank der ausführlichen deutschen Bedienungsanleitung problemlos. Allerdings hatte ich anfangs die Frontplatte falsch herum, so dass die Einschlaggewinde herausfielen :-). Der Tubus sieht in der rot-metallic Lackierung richtig toll aus. Natürlich konnte ich nach dem Zusammenbau nicht abwarten und habe das Gerät trotz sehr schlechtem Seeing auf den Balkon getragen, was im zusammengebauten Zustand mit Vorsicht noch grad so möglich ist. Das erste Spazierensehen war mit dem 20mm Plössl in Ordnung. Da mit bloßem Auge am Himmel wegen der Schleierbewölkung kaum etwas zu sehen war, war es schon erstaunlich, dass das D8 überhaupt etwas gezeigt hat. Nun warte ich auf besseres Wetter...

CS
Webster

 
Gratulation, Webster,

da hast Du Dir etwas schönes gegönnt, in gleicher Ausführung steht es auch bei mir.
Nun hoffen wir mal, daß es aufklart, denn jeder hier weiß wie das ist, wenn man um das Teleskop tänzelt und draußen will und will der Himmel nicht aufreißen!

Viel Spaß und Willkommen im "Club der Roten"!

CS
Winfried
 
Danke Winfried!

gestern konnte ich zum ersten Mal wenigstens halbwegs was sehen. War zwar absolut schlechtes Seeing, ich sag mal visuelle Grenzgröße so ca. bei 2.3 ... aber wenigstens konnte ich einen Blick auf Saturn werfen mit dem 9mm Plössl. War sehr erstaunt, dass der so schnell aus dem Blickfeld wandert und so hell erscheint. Ich hatte den Eindruck, dass er sozusagen ... also overshooted...weiß nicht, also viel zu hell, so dass keine gröberen Details außer außen jeweils die "Beulen" von den Ringen zu sehen waren.

Außerdem ist mir aufgefallen, dass der Planet vorm Rauswandern an den Rändern des Okulars ziemlich in die Länge gezogen wird. Ist das vom Okular oder ist das die sogenannte Koma? Brauche ich einen Komakorrektor? Vielleicht kann man auch mit bessern Okularen noch was herausholen.

Den Telrad habe ich ganz gut justieren können. Den Sucher habe ich gar nicht erst aufgesteckt. Ich finde es etwas lästig, dass man beim Auffinden sozusagen das Ohr auf den Dobson legen muss...nicht gerade bequem...gibts dafür Lösungen? Umlenkspiegel oder sowas ... *grübel ... Die Hauptspiegelbelüftung habe ich noch nicht angeworfen, bringt die überhaupt was, oder ist das nur im Prinzip dazu da, die Auskühlphase zu verkürzen? :-)

CS
Webster

 
Hi Webster.

Ich habe den gleichen Galaxy wie Du. Und bin hoch zufrieden damit!
Mittlerweile ist er aber kaum wieder zu erkennen, weil er komplett getunt ist. Aber damit solltest Du Dir noch Zeit lassen. Lerne ihn erst mal kennen - er wird dich nicht enttäuschen :)

Also bei Plössl-Okularen am f/6-Newton sollte es eigentlich keine grossen Probleme mit der Randabbildung geben. Und einen Komakorrektor brauchst Du auch nicht. Deiner Beschreibung nach vermute ich eher eine dejustierte Optik.

Was Deine Saturnbeobachtungen betrifft: Also bei schlechtem Seeing verwundert es nicht, dass Saturn so "lausig" erschien. Und dann noch eine eventuell dejustierte Optik dabei - die Einzelfehler addieren sich dann eben.

Zu guter Letzt sei noch anzumerken, dass Du das astronomische Sehen erst "erlernen" musst. Soll heissen: Deine Augen und Dein Gehirn müssen die, für sie komplett neuen Hell/Dunkel-Unterschiede des dunklen Sternenhimmels erst mal "verarbeiten" lernen. Also musst Du oft raus zum Beobachten.

Für den Telrad gibt es einen Basis-Erhöhung der zwischen Basis und Telrad geschraubt wird. Es gibt ihn in 5 und 10cm Höhe. Ich weiss allerdings nicht, welcher Händler Ihn zur Zeit anbietet.

Der Lüfter am Tubusende sollte dicht abschliessend sitzen. Und zwar saugend. Er verkürzt nicht nur die Auskühlphase, sondern hält auch im Tubus die gleiche Temperatur wie ausserhalb des Tubus. Das verhindert das gefürchtete Tubusseeing.
 
Hi Webster,

neben der Tatsache, dass Du Dich mit der Justierung eines newtons imner wieder mal auseinandersetzen musst hast Du auch schon Bekanntschaft mit der hohen Lichtsammelleistung des 8-Zöllers gemacht.

Saturn mit 9 mm Okular blendend hell!

Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass Du mit 1,5 mm AP (Austrittspupille)in dunkler Nacht den hellen Planeten bei 133facher Vergrößerung beobachtet hast.
Das führt zu Blendung und Überstrahlung von Details.
Je nach Empfindlichkeit des Beobachters lässt das erst ab 1 mm AP (6 mm Okular-200fach)nach und Du kannst mit so einem Gerät bis etwa 0,7 mm AP (4 mm Okular-300fach)ehen und immer noch Detailerkennung hinzu gewinnen.Am Mond oder zur Doppelsterntrennung auch höher, ansonsten bläst man i.d.R. das Bild nur noch ohne Detailgewinn auf.

Nun ist auch klar, dass das Seeing solch hohe Vergrößerungen nicht allzu oft zulässt, trotzdem musst Du Dich nicht blenden lassen.
Ein Graufilter oder ein variabler Polfilter dämpfen das Licht ohne Einfärbung und bei guter Qualität auch ohne Einbußen bei der Detailerkennbarkeit.
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem FXP (var.Pol) von der Firma Antares gemacht, der den breitesten nutzbaren Regelbereich bietet.

Gruß und CS
*entfernt*

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Webster,

Glückwunsch zum Dobson! Ist bestimmt eine gute Anschaffung für viele Jahre. Habe den gleichen mit dem biligeren BK7-Spiegel. Kann Dir also auch als Anfänger ein paar Erfahrungen mitteilen.

Anfangs gab es das gleiche Problem mit dem Sucher. Den Telrad kannst Du wie Alex schreibt auf eine höherer Basis setzen. Ich habe mich aber auch so rasch ans Visieren aus großem Abstand mit beiden Augen gewöhnt, geht ja intuitiv; einen Winkeleinblick zum Telrad gibt es wohl auch, fände ich aber nicht so praktisch.

Mich störte die Akrobatik beim geradsichtigen 8x50-Sucher viel mehr. Den kannst Du durch die Ausführung mit seitlichem Einblick und seitenrichtigem Bild ersetzen. ICS war ganz entgegenkommend und nahm beim Tausch nur einen kleinen Aufpreis wie bei Neubestellung. Das ist jetzt sehr komfortabel, zwei Sucher nebeneinander sehe ich nicht als Luxus, die ergänzen sich sehr gut.

Deine Justage scheint wohl nicht so ganz optimal zu sein. Meine Spinne war bei Lieferung auffallend exzentrisch in zwei Ebenen (also nicht nur Offset eingestellt). Schau Dir das doch mal von vorn und dann mit dem mitgelieferten Justierokular an, einschlägige HPs kennst Du ja sicher schon. Scheint einen erst mal zu erschlagen, ist dann aber gar nicht so schwierig, und f/6 verzeiht auch mal einen kleineren Justierfehler.

CS Heinz
 
Hallo Leute!

Danke für die zahlreichen Tipps! Dieses neue Hobby ist wirklich spannend und man kann eine Menge dazulernen. Ich habe auch schon hier im Forum gestöbert, was man noch so alles gebrauchen könnte um die optimale Leistung mit dem Gerät zu erzielen. Das ist aber eine riesige Menge von Faktoren, da muss ich mich erstmal Schritt für Schritt herantasten. An den Telrad habe ich mich sehr schnell gewöhnt, ich finde das Gerät gut, hab mich aber beim Abnehmen der Abdeckung gefragt, warum das so ein riesiger Plastekasten ist, in dem ja nicht viel drinsteckt (??). Leuchtdiode, Spiegel, Batterie...

Dann muss ich mich jetzt wohl mit dem Justieren befassen. Ich werde das mal step by step probieren. Als nächstes dann die Okularwahl...auch dazu gibts hier ne Menge Tipps im Forum... by the way: hat jemand Erfahrungen mit dem Pentax XW 3,5 ? Ich weiß, es ist ziemlich teuer, aber ich glaube, es wäre als DS Okular geignet...

Dann als nächstes würde ich mir gern so eine EQ-Plattform basteln, wie ich sie hier schon gesehen habe...

Es gibt einfach eine Menge schöner Projekte. Ich finds toll:


Zitat von *entfernt*GMS:
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem FXP (var.Pol) von der Firma Antares gemacht, der den breitesten nutzbaren Regelbereich bietet.

Was genau ist ein FXP Günther? So eine Art Filter? Thema Filter wäre dann auch noch...ich habe gelesen, dass ein UHC und ein OIII empfehlenswert sind ...

Zitat von Heinz_Stens:
Meine Spinne war bei Lieferung auffallend exzentrisch in zwei Ebenen (also nicht nur Offset eingestellt).

Die Spinne, das sind glaube ich die Fangspiegelstreben...also mit exentrisch meinst Du verbogen Heinz? Sorry, bin noch arg neu in der Materie :-)

Es gibt viel zu tun...
Auf gehts
CS
Webster
 
Hallo Webster,

Der variable Polfilter
Antares AN FXP für 1,25" Okulare 5 % bis 70% Durchlass - variabel einstellbar
ist m.E. ideal zur Lichtdämpfung an Mond und Planeten wenn das Seeing die mögliche Vergrößerung auf eine Beobachtung mit zu großer AP (Blendung/Detailüberstrahlung) begrenzt.

Eine andere Anwendung hat der Filter nur noch an ungleich hellen oder sehr hellen Doppelsternen mit geringem Abstand.

Nebelfilter (O III, UHC, Hß) sind etwas völlig anderes, sie blocken licht und begrenzen den Durchlass auf bestimmte, gewünschte Wellenlängen um die Emmissionsnebel hervorzuheben.

Die ganze Pentax-XW-Reihe ist hervorragend für Deinen F/& Dobson geeignet, es handelt sich um hochwertige Okulare.
Das 3,5er markiert aber die absolute Obergrenze der Vergrößerung an Deinem 8" F/6.
Ich habe selbst so ein Gerät, beobachte sehr häufig und setze 3,5 mm Brennweite höchstens 5 Mal im Jahr mit Gewinn ein. Objekte sind dann meist Planeten, helle KS und selten helle kleine PN. Ansonsten begrentz das Seeing die Vergrößerung eher auf Okulare mit 4-7 mm, manchmal gar nur 8 mm Brennweite, 5-6 mm ist eher die Obergrenze für passende DS-Objekte am 8-Zöller.

Weil das so ist und ich große Felder mag sitzt da bei mir ein 5-8 mm Speers Waler Zoom (auf 7-4 mm Brennweite gedrückt).
In diesem Brennweitenbereich würde ich an Deiner Stelle zuerst eine Lösung suchen weil man das viel öfter einsetzen kann.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Vielen Dank Günter,

ich dachte mir auch schon, dass das 3,5mm arg an der machbaren Grenze liegt. Also nicht wegen Details, sondern einfach wegen Seeing, Luftunruhe und momentan noch manueller Schubserei des Dobson :-). Ich habe bei ICS angfragt, was die denn so empfehlen würden. Die Pentax Reihe wurde mir empfohlen, weil ich damit wirklich Okulare fürs "Leben" habe. Von dem Speers Waler Zoom habe ich hier schon gelesen, aber von Zoom Okularen habe ich noch weniger Ahnung :-). Man kann wirklich eine Menge Geld versenken sagt mir der freundliche Händler von ICS.

Ich denke mal, ich werd nicht gleich das 3,5mm nehmen sondern sinnvoller abstufen. Also nochmal zum Okluarraster der Deep-Sky-Brothers schauen...

CS
Webster
 
Hallo Webster,

auch meinen Glückwunsch zum Gerät! - Habe den gleichen.

Zum Lüfter: SETZE IHN SO NICHT EIN!

Du mußt ihn zuerst saugend einbauen. Blasend zieht er Dir den ganzen Dreck vom Boden in den Tubus und der legt sich dann auf den Spiegel. Bringt nur Ärger. Erst den Lüfter richtig einbauen, dann kann man ihn auch verwenden.

CS
Winfried
 
Danke für den Tipp Winfried,

ich denke, man muss also den Lüfter nur andersherum anschrauben. Übrigens habe ich wirklich festgestellt, dass
der Hauptspiegel leicht dejustiert war. Mit dem beigefügten Justierokular war das Justieren aber dann eine Sache von
5 Minuten. Daher nächste Frage: Benötige ich unbedingt einen
Justierlaser?

CS
Webster
 
Hallo Webster,

wenn, dann einen barlowed Laser, aber ansich braucht man nicht unbedingt einen. Ich komme ganz gut mit dem Chesiré, das beiliegt, zurecht. Das genügt völlig.
Den D8 brauchst Du nur einmal richtig gut zu kollimieren, das reicht dann für lange Zeit.

Habe meinen erst einmal kollimieren müssen. Beim 12er sieht das anders aus, den muß man aufgrund seines Wickelblech-Tubus fast jedesmal kollimieren, da er in sich "schwammig" ist.
Der D8 hat die nötige Grundstabilität, da "hält" die Kollimation lange.

CS
Winfried
 
Hallo Webster,

die Pentax Okulare sind wirklich Anschaffungen fürs Leben, solange Du kein Teleskop schneller als F/6 anschaffst, da könnten gerade die längeren Brennweiten schnell kritisch werden.
Dies ist aber bei anderen Okularen auch häufig der Fall.

Manche Leute lassen auch nur die Nagler Okulare als Anschaffungen fürs Leben gelten, wieder Andere, z.B. ich gehen da pragmatischer vor und beziehen auch bei gehobenen Ansprüchen die Preis-/Leistungsrechnung in die Qualitätsbeurteilung ein.

Da sind für mich persönlich die Speers Waler Okulare und gerade das 5-8 mm Zoom, im Weitwinkelbereich eindeutiger Sieger, mit leichten Einschränkungen bein 17 mm (18 mm alt).

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Webster,

auch von mir noch einmal herzlichen Glückwunsch zu dem schönen Gerät. Vielen Dank auch noch für die gesonderte Erwähnung :). Auch wenn die Typberatung von mir kommt, dass Du ihn dann gerade bei ICS gekauft hast, bringt mir am Ende bei Winfried noch einen Pluspunkt.

Deshalb hier ein Dementi: Die Idee war nicht von mir!

Trotzdem hast Du nun ein schönes anfängertaugliches Teleskop erworben, mit dem Du schon richtig toll beobachten kannst. Ich wünsche Dir auch weiterhin viel Freude daran und viele schöne Nächte damit.

Wenn Du noch Fragen bzgl. der Okulare hast, wir können auch gerne noch einmal telefonieren. Schick mir nur einfach ne kurze PN, dann ruf ich Dich mal wieder an ...

Liebe Grüße und clear skies,
Lothar
 
Hallo Lothar,

so ganz einfach sollte man das aber nicht stehen lassen:
Zitat: "...nun ein schönes anfängertaugliches Teleskop"... Zitat Ende.

Was heute anfängertauglich genannt wird, war für uns damals nie erreichbar. Ich denke, mit einem 8" Gerät könnte man ein Leben lang beobachten, - wären da nicht nebendran noch größere Teleskope, auf die man dann wieder neidisch blickt....
Für mich ist mein 8-ender immernoch ein wunderschönes Universalgerät, auch wenn ich größeres habe. Und der 8er steht immer zuerst draußen!

CS
Winfried
 
Hallo Lothar,

ja ich bin auch eher durch ein Buch auf ICS gestoßen, da war das Galaxy als Einsteigerempfehlung drin. Und mit 8" f/6 Pyrex und Crayford habe ich das natürlich als prima empfunden :-) Ich nehme Dein Angebot zwecks Okularberatung gerne an ...

Winfried muss ich allerdings auch Recht geben. In den 80ern konnte man von so einem Gerät zu seo einem Preis für einen Amateur nur träumen.

CS
Webster
 
Hallo Winfried,

anfängertauglich heißt doch nur, dass es für den Anfänger taugt! Und das tut der 8-Zöller mehr, als wacklige Montis mit 80mm oder 114mm drauf. Dies gilt völlig unabhängig vom Preis und auch davon, ob es auch für Dich noch taugt :).

Gruß,
Lothar

 
Schade Lothar,

sehe gerade Deine Unterschrift.
Habe meine Karl ;ay Bände im vergangenen Jahr verschenkt. Ausgabe war die fest gebundene Version von 1956, ich glaube, es waren um die 40 Bände....

CS
Winfried

...und mit unseren 8" sehen wir doch "die ganze Welt" und erfreuen uns dran, der Anfänger wie der Fortgeschrittene.
 
Hallo Winfried,

ich suche in erster Linie Bände zwischen 1874 und 1914, dann in zweiter Linie bis 1945. Nachkriegsausgaben in neuer deutscher Schrift haben praktisch keinen Sammlerwert.

Trotzdem danke fürs Ansprechen :)

Liebe Grüße,
Lothar
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Schade Lothar,

zwischen 1874 und 1914 war ich noch dabei, Lesen zu lernen. Da war mir die alte deutsche Schrift noch zu schwierig......

CS
Winfried


...aber spannend waren sie doch, auch die unbekannteren Bände
 
Hallo Webster,

bin Dir noch eine Antwort zum 01.04. schuldig, was meine Fangspinne betraf. War nicht verbogen, vielmehr einfach asymmetrisch eingestellt. Der Fangspiegel stand außermittig, sowohl vom OAZ weggerückt, was ja noch in Ordnung wäre, als auch in der zweiten Ebene um rund 5 mm verschoben. Das sah man sofort beim Blick von vorn in den Tubus. Dann wurde wohl mit Laser kollimiert, so dass die Abbildung visuell durchaus brauchbar war. Also undramatisch und nur eine Justierfrage. Wird sicherlich auch nicht bei jedem ICS - Newton der Fall sein.

Habe den Dobson zwecks Umrüstung des Lüfters auf saugenden Betrieb und Veloursauskleidung neulich zerlegt und alles neu justiert. Kann das immer noch nicht perfekt, werde mal einen einschlägigen Workshop besuchen.

In der Okularangelegenheit würde ich nichts überstürzen. Wichtige Frage wäre aus meiner Sicht sinnvollerweise vorher zu beantworten: Willst Du vielleicht später mal (zusätzlich) ein f/5-System erwerben? Dann ist sicherlich die mittlere bis obere Preisklasse von vornherein die bessere Wahl.
Wie die anderen auch schrieben: 3,5 mm kann man sehr selten nutzen. Das SW 5-8 mm Zoom hat meine anfänglichen Bedenken gegen Zoomokulare komplett zerstreut, ist vielleicht nicht Spitzenqualität, aber im Preis - Leistungsverhältnis einfach gut, universell einsetzbar und fast konkurrenzlos in dem Brennweitenbereich.

Zum Justierlaser: Besitze keinen, Cheshire, eigentlich sogar das Justierokular, reicht und lässt eben auch exakte Einstellung des Fangspiegels zu.

CS Heinz
 
Danke für die Antwort Heinz,

wie gesagt war mein D8 leicht dejustiert. Habe mit dem Justierokular solange an den Schrauben gedreht, bis die Mittenmarkierung des Hauptspiegels da war, wo sie sein sollte. Mit Fangspiegeljustierung habe ich mich noch nicht beschäftigt, da muss ich nochmal nachlesen. Beim Blick in den Tubus kann ich als Anfänger nix besonderes feststellen :-))

CS
Webster
 
Hallo Heinz,

das mit dem asymetrisch "verstellten" Fangspiegel kann durchaus in Ordnung sein.

Wenn der FS nicht Übergröße hat oder eher an das kleinste Maß angepasst ist um visuell das Beste rauszuholen dann "muss" der FS sogar asymetrisch justiert werden.

Eine gute Seite wo du das nachlesen kannst ist hier
http://www.pteng.de/astro/justage/justage.htm

Schon der direkte Link auf den Versatz, der Kollege beschreibt auf seinen Seiten sehr gut die nötigen Schritte, unter anderem auch den Versatz bzw. wieso der nötig sein kann.

Gruß und klaren Himmel

Stefan
 
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