Gartensäule auf Schraubfundamente

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planeta

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Hallo zusammen,

ich habe dank eurer Beiträge viel gelernt, so manchen Fehler erst garnicht machen müssen. So möchte ich etwas zurück geben und zwar meine Erfahrungen mit einer Ende letzten Jahres gebauten Gartensäule.
Eine Säule auf preisgünstigen Betonsockel kam für mich wegen dem schwierigen Rückbau (bei Auszug aus der Wohnung) nicht in Frage. So entschied ich mich für die Realisierung der Gartensäule mittels Schraubfundamente. Nach Herstellerangaben soll die Tragkraft eines Fundamentelementes (80cm Länge) ca. 1 Tonne betragen. So dachte ich 4 in einem Abstand von 45cm sollten ausreichende Stabilität bieten. Verbunden sind die 4 Elemente mit einer Stahlplatte von 10mm Stärke, auf die eine Säule verschraubt ist.
Zum Schutz der Montierung habe ich eine Lebensmitteltonne mit dem Deckel nach unten an die Säule montiert. Zur Lüftung in den Deckel eine Aussparung geschnitten und mit einem Gitter zur Abwehr von Kleintieren versehen.
Die Säule und die Montierung haben den Winter sehr gut überstanden. Keine Probleme mit Taubildung. Die Standfestigkeit ist m.E. auch ausreichend. Springe ich direkt neben der Säule so hoch wie ich kann und lasse die Füße hart auf dem Boden aufkommen gibt es eine Erschütterung, welche einen Refraktor von 1500mm um ca. 1 Bogensekunde auslenkt. Bei normaler Annäherung habe ich noch kein Schwingen der Säule/Montierungskombination festgestellt.
Dank des installierten Stromanschlusses, der Unterbringung der Gegengewichte bei der Säule und der jetzt vorhandenen Polausrichtung habe ich eine Rüstzeit (Teleskop, Kamera, Nachführkamera anbringen und in Betrieb nehmen) von ca. 10-15Minuten.
Mit dieser Hardwarehochrüstung habe ich mir noch einen MGEN geleistet; mit dem ich aber noch besser vertraut werden muss.
Wenn nur das Wetter im Winter besser gewesen wäre - ja was wäre dann ......?

Michael
 

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Hallo Michael,

das ist ja schön, genau so hatte ich es mir vorgestellt:

Nun doch Beton...

Bei mir war es dann zu instabil, aber Du hast mit der Stahlplatte und dem grösseren Abstand die Lösung gefunden!

Rückbaufähig!

Ich hatte die Schraubfundamente direkt am Säulenflasch mit etwa 20 cm gegenseitigem Abstand. Das ist zu wenig.

LG
 
Hallo Uli,

ich bin mit der Konstruktion hinsichtlich Stabilität und Witterungsschutz sehr zufrieden. Keinerlei Tauprobleme. Durch die umgekehrt verbaute Lebensmitteltonne sammelt sich jedoch bei Starkregen ab und zu Regenwasser im Deckel. Ich muss mir noch eine entsprechend große Schutzhülle besorgen.
Mittlerweile betreibe ich ein 10 Zoll RC auf der Konstruktion und belichte ohne Schwierigkeiten 2 Minuten Subframes.

Viele Grüße
Michael
 
Hallo!

Ich möchte auch gerne eine Teleskopsäule einsetzen. Ich schrecke aber davor zurück, ein Betonfundament zu gießen, weil ich es irgendwann einmal wieder zurückbauen müsste.

Daher finde ich die hier vorgestellte Lösung sehr interessant und würde mich freuen, wenn Ihr Eure Erfahrungen schildern könnte, insbesondere für ein rein fotografisches Setup.

Konkret überlege ich eine Säule von ASToptics anzuschaffen:
https://www.astroshop.de/saeulen-verlaengerungen/astoptics-hd-pier-for-eq6-azeq6-black/p,57647

Ich möchte darauf eine Avalon M-Uno mit Skywatcher Esprit 100/550 und Asi1600 betreiben.

Danke für jeden Tip!

Viele Grüße
Stephan
 
Hallo

Wie kriegt man den Schraubanker mit 2.100mm Länge in den Erdboden gedreht?
Welche Maschine kann sowas?

Gruß Bosmak
 
Hallo!

Zitat von BosMak:

So eine :) : https://www.schraubfundamente.de/eindrehmaschinen/kr_b_40_eindrehmaschine_b1/

Hier ist noch ein Youtube Video vom eindrehen eines etwas kürzeren Bodenankers. Auch dafür braucht es schon spezielle Ausrüstung: https://www.youtube.com/watch?v=n28A4zCh8AA

Ich glaube nicht, dass man Bodenschrauben über einen Meter Länge mit haushaltsüblichem Werkzeug selbst eindrehen kann. Entweder man verwendet kürzere Schrauben oder man braucht professionelle Hilfe...

Grüße
Maximilian
 
Hallo Stephan,

ich habe mich auch professioneller Hilfe beim Eindrehen bedient. Das youtube Video zeigt die dabei zu überwindenden Schwierigkeiten sehr gut. In meinem Fall musste auch, wie im Video, mit einem 40mm Bohrer vorgebohrt werden. Das senkrechte Eindrehen sollte auch nicht unterschätzt werden.
Ich betreibe auf meiner Säule eine CGEM mit Refraktoren 80/560mm oder 102/1500mm oder einem RC 253/2030mm. Mittlerweile mit 10-minütigen Subframes ohne Stabilitätsprobleme.
Viele Grüße
Michael
 
Hallo!

Danke für alle Antworten! Ich werde mal unseren Boden testen und habe jetzt ein paar Optionen aus denen ich auswählen kann.

Klare Nächte und viele Grüße
Stephan
 
Hallo, :)
ich habe meine Säule einfach mit so einem Erdbohrer in das Erdreich versenkt. Zur Auswahl stehen verschiedene Durchmesser und Verlängerungen. Je nach Säule reicht eine Tiefe von 50 - 100 cm. Ist sehr unkopliziert günstig und sehr fest. Die Säule senkrecht ausrichten und die Erde mit etwas Wasser einspühlen - fertig.

CS
Arno
 
Hallo!

Ich möchte noch einmal auf den Thread zurückkommen. Ich habe aus unserem Verein eine Säule bekommen, die auf einer Sathlplatte von 50cm x 50 cm steht. In der Platte sind schon entsprechende Löcher für Gewindestangen.

Bei meiner Suche nach Schraubfundamenten bin ich etwas ratlos, was geeignet wäre. Könntet Ihr etwas empfehlen?

Oder würdet Ihr mittlerweile gleich zu einem Betonfundament raten?

Danke für jeden Tip!

CS
Stephan
 
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