Beginner36
Aktives Mitglied
Liebe Astrogemeinde
Seit langem ist es mein sehnlichster Wunsch, eine eigene Gartensternwarte zu bauen. Da ich beruflich und privat ziemlich ausgelastet bin, dauert es so seine Zeit bis der Traum Wirklichkeit wird. Wie schön wird es sein, am Abend noch eine halbe Stunde schnell den Sternen näherzukommen und danach ganz einfach das Dach zuzuschieben und der Welt „Gute Nacht“ zu wünschen.
Was wurde bis jetzt erreicht:
Letztes Jahr habe ich vier Säulenfundamente gesetzt, um eine Gartensternwarte mit Schiebedach von 2x2m zu bauen. Da dies etwas zu klein ist (siehe hier http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbth...rue#Post483977) habe ich die Pläne so abgeändert, dass es doch 2.5x2.5m werden.
Als Teleskopsäule wird der untere Teil (liegt im Dreck) eines Hydranten verwendet. Diese lag in der Mulde der Altmetall Sammelstelle unserer Gemeinde. Schön abgebürstet, Rostschutzlack und etwas Farbe und fertig.
Die Säule bzw. Flansch auf ein altes Brett gesetzt, Löcher angezeichnet, gebohrt.
In 50cm Gewindestangen am einen Ende ein M6 Gewinde gebohrt (quer zur Längsachse) und eine Schraube M6x80 reingeschraubt (da dreht sich später nix mehr). Die M14 Gewindestange etwas gebogen und mit Muttern am Brett mit den vorgebohrten Löchern festgeschraubt.
Aus der Altmetall-Sammelstelle unserer Gemeinde habe ich das Maschengitter eines Kompostkäfigs gefischt und daraus einen Armierungskäfig gebaut.
Letzten Dezember (warm wie noch nie in der Menscheitsgeschichte...) habe ich dann ein Loch gegraben (50x50cm, Tiefe 80cm) und darüber einen Rahmen aus alten Ikea Büchertablaren gebaut.
Das Armierungsgitter versenkt und das Brett mit den Gewindestangen auf einen alten, aufgesägten Baueimer gesetzt.
Danach wurde Betoniert. Leider war der Beton etwas zu dünnflüssig. Dies führte dazu, dass nicht bis zum oberen Rand des Baueimers aufgefüllt werden konnte. Aber was soll’s, der Beton war gratis, die Lieferung auch.
Nachdem alles schön ausgehärtet war und der Winter sich verzogen hatte gings weiter. Schalung weg, Säule montiert, restlicher Beton aufgefüllt.
Zuletzt habe ich die Säule mit trockenem Sand aufgefüllt und mit einem kleinen Deckel aus Mörtel abgeschlossen.
Auf den vier M14 Gewindestangen wird ein Flansch aus Alu daraufgeschraubt, der die Montierung aufnimmt.
Einige Bilder könnt ihr hier sehen (unter „mein Hobby“): Web Seite
Ich werde Euch natürlich auf dem Laufenden halten.
Gruss und CS (siehe Sockel)
Alexander
Seit langem ist es mein sehnlichster Wunsch, eine eigene Gartensternwarte zu bauen. Da ich beruflich und privat ziemlich ausgelastet bin, dauert es so seine Zeit bis der Traum Wirklichkeit wird. Wie schön wird es sein, am Abend noch eine halbe Stunde schnell den Sternen näherzukommen und danach ganz einfach das Dach zuzuschieben und der Welt „Gute Nacht“ zu wünschen.
Was wurde bis jetzt erreicht:
Letztes Jahr habe ich vier Säulenfundamente gesetzt, um eine Gartensternwarte mit Schiebedach von 2x2m zu bauen. Da dies etwas zu klein ist (siehe hier http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbth...rue#Post483977) habe ich die Pläne so abgeändert, dass es doch 2.5x2.5m werden.
Als Teleskopsäule wird der untere Teil (liegt im Dreck) eines Hydranten verwendet. Diese lag in der Mulde der Altmetall Sammelstelle unserer Gemeinde. Schön abgebürstet, Rostschutzlack und etwas Farbe und fertig.
Die Säule bzw. Flansch auf ein altes Brett gesetzt, Löcher angezeichnet, gebohrt.
In 50cm Gewindestangen am einen Ende ein M6 Gewinde gebohrt (quer zur Längsachse) und eine Schraube M6x80 reingeschraubt (da dreht sich später nix mehr). Die M14 Gewindestange etwas gebogen und mit Muttern am Brett mit den vorgebohrten Löchern festgeschraubt.
Aus der Altmetall-Sammelstelle unserer Gemeinde habe ich das Maschengitter eines Kompostkäfigs gefischt und daraus einen Armierungskäfig gebaut.
Letzten Dezember (warm wie noch nie in der Menscheitsgeschichte...) habe ich dann ein Loch gegraben (50x50cm, Tiefe 80cm) und darüber einen Rahmen aus alten Ikea Büchertablaren gebaut.
Das Armierungsgitter versenkt und das Brett mit den Gewindestangen auf einen alten, aufgesägten Baueimer gesetzt.
Danach wurde Betoniert. Leider war der Beton etwas zu dünnflüssig. Dies führte dazu, dass nicht bis zum oberen Rand des Baueimers aufgefüllt werden konnte. Aber was soll’s, der Beton war gratis, die Lieferung auch.
Nachdem alles schön ausgehärtet war und der Winter sich verzogen hatte gings weiter. Schalung weg, Säule montiert, restlicher Beton aufgefüllt.
Zuletzt habe ich die Säule mit trockenem Sand aufgefüllt und mit einem kleinen Deckel aus Mörtel abgeschlossen.
Auf den vier M14 Gewindestangen wird ein Flansch aus Alu daraufgeschraubt, der die Montierung aufnimmt.
Einige Bilder könnt ihr hier sehen (unter „mein Hobby“): Web Seite
Ich werde Euch natürlich auf dem Laufenden halten.
Gruss und CS (siehe Sockel)
Alexander