Geeignete Digiknipsen für Fotoeinstieg

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Remirat

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,

ich möchte meine ersten Gehversuche in Sachen Astrofotografie wagen. Um mich an die Sache ranzutasten möchte ich erstmal mit ner stinknormalen Digiknipse (also keine SLR-Kameras) anfangen Mond und Sonne zu fotografieren.
Gibt es digitale Sucherkameras die besonders gut dafür geeignet sind? Und ist mit diesen vielleicht auch etwas an Sternen oder gar Deep-Sky möglich.
Es geht mir hier nur um Kameraempfehlungen, denn eine Fotografietaugliche kombination Scope/Monti ist eine logische Voraussetzung.
Schon jetzt meinen Dank für Eure Antworten.

Klare Nächte!

Werner
 
Hallo Werner,

ich besitze eine Panasonic FZ7.

Vorteile:
-günstig gebrucht um die 200,- EUR oder drunter
-Leica Objektiv, lichtstark 2,8-3,3
-großer, gut für die Astronomie nutzbarer Zoombereich 35-450mm
-Belichtungszeiten bis 1min.
-komplett manuel bedienbar.

Nachteile:
-hohes Rauschen
-kein echtes RAW-Format ->nur Tiff
-wirklich schelchter Sucher -> aber akzeptables Display.

Mit der Kamera gelingen sogar Fotos ohne Scope. Ich glaube hier oder im Nachbarforum gab es zur FZ7 auch schon mal einen Beitrag. Nebenbei ist die Kamera im Makrobereich, oder für die standard Urlaubsknipserei auch nicht zu verachten. Nachfolgemodelle FZ8 bzw FZ18 sind auch nicht zu verachten.

CS
Christian
 
Hi Werner,

ich besitze eine Kodak Easyshare DX7590, damit sind Aufnahmen bis 16 Sekunden möglich, einiges an manuellen Einstellungen:

Belichtungszeit bis 16s
ISO 80 - 400
Blende 2,8 bis 3,6
Optischer Zoom bis 10x was äquivalent zu 360mm Brennweite ist.

Unnachgeführt gibt das schon nette Übersichtsaufnahmen von Sternbildern:

Link zur Grafik: http://www.taunus-astronomie.de/ds/hy_ple2.jpg

3 gestackte Bilder bei verdammt guten Bedingungen

Link zur Grafik: http://www.taunus-astronomie.de/ds/orion_2.jpg

4 gestackte Bilder

Link zur Grafik: http://www.taunus-astronomie.de/ds/cyg_res.jpg

6 gestackte Bilder + 3 Darks

Das Rauschen ist natürlich enorm, kann aber durch ausreichendes Stacken und Darkabzug gedrückt werden...

Der Vorbesitzer hat die Kamera sogar in Okularprojektion für DS eingesetzt, hier ein Ergebnis:

Link zur Grafik: http://www.taunus-astronomie.de/einsteiger/m42.jpg

CS Benny
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Werner,

mal ´ne andere Frage: Wieso soll es denn eigentlich keine digitale Spiegelreflexkamera sein? Günstige oder gebrauchte DSLR gibt es schon für den Preis von digitalen Kompaktkameras und der Zugewinn an Möglichkeiten (geringeres Rauschen, längere Belichtungszeiten, Objektivwechsel, Adaption ans Teleskop, Spiegelvorauslösung, interner Darkframeabzug usw.) lohnt sich m.E.! Ich würde nochmal drüber nachdenken :gutefrage:

Grüße, Nicolai
 
Hallo Nicolai,

eine DLSR kann sicherlich einiges mehr als so´ne normale Digtal-Sucherkamera, aber für den Einstieg in die Fotografie ist eine DLSR für einen auch Erdfotografisch unbewanderten Menschen ziemlich Anspruchsvoll und zieht einen Schwanz von (teils sehr)teurem Zubehör nach sich.
Ich glaube der "Umweg" über eine Sucherkamera ist gar nicht so schlecht, denn wenn das mit der Astroknipserei vielleicht doch nicht so mein Ding ist, dann kann ich eine Sucherkamera einfach besser für die konventionelle Fotografie einsetzen.

Klare Nächte

Werner
 
Hallo Werner,

die Adaption einer Kamera mit Festobjektiv ans Teleskop ist für gewöhnlich recht teuer und bei den meisten Kameras unbefriedigend. Insofern beisst es sich und sofern man nicht blos die Knipse von Hand ans Okular halten will, um "irgendwie" Mond-Schnappschüsse zu machen, steckt man einen ziemlichen Aufwand in eine prinzipiell unbefriedigende Lösung.
Man muss nämlich afokale Projektion machen, das heisst die Knipse wird inter einem Okular befestigt. Der Abstand zwischen Okular und Knipse muss klein genug sein, ansonsten gibt es Vignettierung - es kommt sogar je nach Bauart des Objektives vor, dass sowieso vignettierung auftritt.
Natürlich gibt es trotzdem Möglichkeiten und auch Erfolge mit dieser Methode, aber die Einschätzung, dass dies einfacher und/oder billiger sei, kann ich wirklich nicht teilen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo,

eine DLSR kann sicherlich einiges mehr als so´ne normale Digtal-Sucherkamera, aber für den Einstieg in die Fotografie ist eine DLSR für einen auch Erdfotografisch unbewanderten Menschen ziemlich Anspruchsvoll und zieht einen Schwanz von (teils sehr)teurem Zubehör nach sich.
Ich glaube der "Umweg" über eine Sucherkamera ist gar nicht so schlecht, denn wenn das mit der Astroknipserei vielleicht doch nicht so mein Ding ist, dann kann ich eine Sucherkamera einfach besser für die konventionelle Fotografie einsetzen.

Mal ganz abseits der Astrofotografie: Eine DSLR ist natürlich für "konventionelle" Fotografie ebenfalls besser geeignet als eine Kompaktdigiknipse, man hat viel mehr Freiheiten und kann im Bedarfsfall trotzdem automatische Modi für schnelle Schnappschüsse einsetzen, einzig wenn man so eine superflache Kamera ohne oder nur mit geringem Zoom für die Hosentasche sucht hat die Spiegelreflex den Nachteil dass sie natürlich nicht so kompakt ist...

Also wenn das Geld da ist (das ist nämlich m.E. der gewichtigste Grund warum sich viele eher eine Kompaktdigitalkamera kaufen) wird dir die DSLR sicher auch hervoragende Dienste leisten wenn Astrofotografie nix für dich ist. Anders ist das nur bei für Astro modifizierten DSLRs glaube ich die dann nicht mehr uneingeschränkt für die Tagfotografie einzusetzen sind und astronomische CCD Kameras die man halt auch nicht bei Tante Erna's Geburtstag einsetzen kann (ausser sie feiert im Dunkeln) ;)

CS Benny
 
Hallo,

es ist wohl egal ob Digiknipse oder DSLR, aber einen modifizierten Filter muß sie nun mal haben. Gerade habe ich herrliche Aufnahmen in einem anderen Thread gesehen, die mit der sündhaft teuren Canon D1s (rund 7000 Euro) aufgenommen wurden. Und? Orion M42 in blau... Nicht gerade sonderlich schön anzuschauen, auch wenn die Aufnahme ansonsten nahezu perfekt war.
Und eine DSLR umbauen zu lassen, um sie nur für Astro einzusetzen? - Ganz schön teuer.
Beschränkt man sich auf Plejaden, Sternhaufen, Kugelsternhaufen, dann funktioniert die Spiegelreflex. Bei Nebeln eben meist nicht mehr.

Das ist genau das, was ich immer schon sagte und schrieb: Astrofotografie zieht einen Rattenschwanz von Zubehör hinter sich her und wenn man mal alles Zubehör zusammengerechnet hat, erschrickt man doch meist und fragt sich im Nachhinein, ob das alles sinnvoll war.

Ich beschränke mich derzeit auf die Fotografie mit Teleoptik auf der GP-DX, ohne Guiding und mit einem kleinen Refraktor mit Fadenkreuz. Da scheiden gewisse Objekte von vorne herein aus. Am Orion nehme ich halt wieder meine gute alte F1 von Canon.

CS
Winfried
 
Hallo Winfried,

ich denke, da besteht das Schönheitsempfinden eher in der Gewohnheit. Mir gefallen auch "blaue Nebel". Ein Umbau der DSLR ist meiner Meinung nach keineswegs zwingend notwendig, bringt aber für Deepsky natürlich erst das volle Potenzial einer solchen Kamera zum tragen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Werner,

Christian hat ja schon das Notwendigste geschrieben - ich kann noch anfügen, daß ich weder meine Analog-SLR's in den vergangenen Jahrzehnten, noch die DSLR jetzt, jemals so oft mitgenommen und so intensiv genutzt habe wie die unauffällige kleine, leise "Superzoom-Digiknipse".
Und obwohl ich, wie Winfried in seinem "es ist wohl egal ob Digiknipse oder DSLR, aber einen modifizierten Filter muß sie nun mal haben" fordert, weder einen modifizierten Filter in der Canon Powershot S2 IS habe, noch überhaupt jemals von einer derart modifizierten Digiknipse gehört oder gelesen habe, möchte ich doch auch auf den hiesigen Thread "Orion mit der Digicam" hinweisen und darauf, daß mittels eines Firmware-Hacks zumindest die S2/S3 auch zu RAW-Bildern imstande sind (ich finde das Dreh&Klapp-Display wichtiger).
Ansonsten gugg doch mal mit der Suche-Funktion nach "Digiknipse" im Bilder-Forum (vielleicht ja auch "+Digiknipse +Dietmar" ;) ).

Viel Erfolg bei der Findung Deiner Prioritäten, denn auf die kommt es an - so sehr unterscheiden sich die Digiknipsen nun auch wieder nicht.

Gruß+cs,
Dietmar
 
Hallo Sven, hallo Dietmar

ich habe mal am Orion im vergangenen Winter einen Vergleich angestellt. Einmal mit Chemie-Diafilm und einmal mit der Fuji Finepix S3pro in voller Auflösung.
Ich kann bei der Digi machen was ich will und so lange belichten wie ich will (oder addieren), aber alles, was rot ist kommt halt einfach nicht rüber. Die schwachen Filamente bleiben der Fuji eben verborgen und so fehlt mir einfach ein Teil der Information. Habe die Dateien sogar in Linocolor 6.0 regelrecht zerlegt, kam aber auch da zu keinem befriedigendem Ergebnis.
Gut, muß ja, da gebe ich Dir recht, nicht unbedingt professionell sein, was wir als Amateure da abliefern. Aber reizen tut`s einem doch schon...
Also steige ich ab und an wieder um auf die gute alte F1. - Was soll ich sonst mit dem Haufen alter Filme machen, die da im Materialkühlschrank lagern?

Gedankenvoll schaue ich mir die guten EPR und EPD`s an, von KB bis 18/24 schön aufgestapelt. - Die Aufnahmen damit bezahlt mir, zumindest ab 9/12 doch kein Schw... mehr...

Also spinne ich langsam rum, mal die Peco 9/12 auf das Meade aufzusatteln, um mal Übersichtsaufnahmen mit dem 480mm zu machen. Mal sehen, im Winter probier`ich`s mal.

Zu Dietmar:

im Grunde genommen reicht so eine Digiknipse schon aus, es kommt halt darauf an, WAS man astrofotografisch erreichen will. Als Profi tut`s einem schon weh, nicht an die "pretty pictures" anderer heranzureichen. Andererseits sehe ich auch nicht ein, mir eine meiner Kameras (Digi) umbauen zu lassen. Schließlich bin ich auf diesem Gebiet Amateur und möchte es auch bleiben. Also sitzt man immer zwischen 2 Stühlen...

CS
Winfried

 
Hallo Winfried,

Deine penetrante Profi-Attitüde mal beiseite gelassen (hier fragte ein "erdfotografisch unbewanderter" Einsteiger!), danke ich für Deine Einschätzung meiner bescheidenen Digiknipsen-Bildchen, bezweifele weiter, daß Du noch bzw. schon in der Lage bist, mit bescheidenem Aufwand gewonnene Bilder entsprechend einzuschätzen, "Profi" hin oder her, und frage immer noch, wo Du denn für Dein apodiktisches "egal ob Digiknipse oder DSLR, aber einen modifizierten Filter muß sie nun mal haben" einen Digiknipsen-Modifizierer finden willst - dem Fragesteller hülfe das aber auch nicht weiter, fürchte ich.

Gruß+cs,
Dietmar
 
Hallo Dietmar,

so ganz kann ich Dein Statement nicht nachvollziehen. Fast alle, die hier fotografisch nachfragen, haben die Bilder vom Hubble oder aus S&W im Kopf und möchten auch solche Aufnahmen hinbekommen, auch wenn sie es nicht zugeben.
Meine "penetranten Profi-Attitüden" rühren nun mal daher, daß ich einer bin ("erdgebunden").
Ich kann bescheidene Bildchen sehr wohl einschätzen und habe solche sogar in meinem neuen Buch (Wolkenatlas) verwendet, gerade weil ich dem Einsteiger zeigen möchte, daß es auch so geht und man etwas damit erreichen kann. (Das Buch kommt im November auf den Markt).
Trotzdem möchte ich den Fragern nicht verheimlichen, daß sie damit nicht an die "Pretty-Pictures" der Hochglanzmagazine herankommen, was viele immernoch denken.

Den Rest (blaue Bilder etc.) kannst Du aus meinem entsprechendn Thread entnehmen.

Endlich bleibt jedem überlassen, wie er diese Sache angeht, man sollte aber sagen dürfen, was bei welcher Art der Astrofotografie am Ende herauskommt.

Ich stelle mich hier nicht als der beste oder Allwissende hin, denn ich selbst habe die Astrofotografie mehr oder weniger aufgegeben, da mir der Aufwand für wirklich gute Bilder einfach zu hoch ist (und zu teuer). Ich beschänke mich zwischenzeitlich auf Aufnahmen ohne großen Aufwand und "meinen" Orion, zusammengesetzt aus vielen Einzelaufnahmen, habe ich bereits. - Das langt mir. Wie bereits geschrieben, für Sternfelder, offene Haufen etc. reicht nahezu jede Kamera.

CS
Winfried
 
Hallo Winfried,

Zitat von Berberich:
so ganz kann ich Dein Statement nicht nachvollziehen.
Also nochmal für Dich:

Hier fragte ein "erdfotografisch unbewanderter" Einsteiger nach einer Digiknipse u.a. für erste Versuche an "Mond und Sonne", ausdrücklich nicht nach einer SLR, und kein Wort von "'Pretty-Pictures' der Hochglanzmagazine" - und Du faselst, so muß ich es hier nennen, als "Profi" von "blauen M42", "die guten EPR und EPD`s ... von KB bis 18/24 schön aufgestapelt" usw. usf. - und was soll das alles hier? Mal ganz abgesehen von Deiner penetranten Eigenwerbung ...

Dann schreibst Du Unsinn wie "egal ob Digiknipse oder DSLR, aber einen modifizierten Filter muß sie nun mal haben" - Fakt ist aber, daß es keinen Digiknipsenmodifizierer gibt, und ebenfalls, daß das auch wenig Sinn machen würde, schon da Digiknipsen allerhauptsächlichst für Normalfotografie eingesetzt werden, wie auch hier offensichtlich vom Fragenden erwünscht - und Fakt ist auch, daß, wie ich gezeigt zu haben hoffe, selbst mit unmodifizierten 15sec Digiknipsen-Einzelbildbelichtungen sogar ein ansehbarer M42 entstehen kann.

Etwas mehr Zurückhaltung und Zielorientierung stände einem "Profi" durchaus nicht schlecht zu Gesicht, finde ich.

Gruß+cs,
Dietmar





 
Hallo Dietmar,

lies doch meinen letzten Beitrag noch einmal in aller Ruhe durch und verfalle nicht in Beleidigungen.

Eigenwerbung ? - Für wen, für was?
Ich "verteidige" ICS, so wie andere permanent TS hervorheben, wie schon früher mal gesagt, daß andere Händler hier auch mal genannt werden. So bringe ich auch ab und an Baader ins Spiel, ist für mich sowas wie ausgleichende Gerechtigkeit.

Ich habe geschrieben, daß man mit "Digiknipsen" auch recht annehmbare Fotos machen kann, glaube aber doch, anmerken zu müssen, daß es eben nicht für "pretty pictures" langt. - Und das glauben eben doch noch viele.

Was ansehbar und was gut ist, das muß jeder für sich selbst entscheiden. Da liegen die Qualitätserwartungen verschieden hoch, bei mir eben sehr hoch.

Deinen letzten Satz möchte ich nicht kommentieren, Dich aber bitten, wieder etwas "freundlicher" zu schreiben.

CS
Winfried
 
Moin Winfried,

... Junge, Junge, ... als ob man ausgerechnet in Augsburg darauf angewiesen wäre durch Deine Werbepostings vielleicht zwei Taiwan-Röhren mehr im Monat zu verkloppen.

Weiß Martin Birkmaier eigentlich von Deinem Engagement hier? Ich könnte mir vorstellen, daß ihm das sogar ein Stück weit unangenehm ist. Diese Marktschreierei paßt doch gar nicht zu ICS.

Mag sein, daß es hier auf die fünfjährige Forengeschichte gesehen in Sachen Werbepostings noch 5000 : 1000 für TS steht, aber Du arbeitest ja daran - im Namen der "Gerechtigkeit" bzw. aus Grüden der "Verteidigung" (vor wem oder was eingentlich?). :help:

Frohes Schaffen weiterhin wünscht,

Gerrit.




 
Hallo Werner.

Da nutze ich jetzt mal die Möglichkeit, einen meiner ersten Einträge zu machen. Ein sehr gutes Preis Leistungs Verhältnis ergibt sich natürlich auch mit älteren analogen Spiegelreflexkameras, z.B. den älteren Praktica Kameras aus der DDR. Für 20-30 Euro ist man dabei. Sie sind gut geeignet, weil der Verschluß ohne Stromverbrauch funktioniert. Rein mechanische Kamera - ohne Gefahr zu laufen, daß die Batterie leer läuft. Unschlagbare Vorteile zu dem Preis, sind: Kein Bildrauschen und eine Auflösung, wie sie selbst digitale Kameras von 1000 Euro kaum bieten. Nachteil: Kaum - keine Kontrolle über die Entwicklung des Filmes. Außer, man entwickelt selbst im Keller. Es ist aber auch ziemlich günstig geworden - komplette Labor Austattungen bekommt man gebraucht häufig komplett für unter 100 Euro.

Eine digitale Kamera kann ich auch empfehlen. Nämlich die Casio QV-3500 EX. Die gibt es gebraucht schon für 50-80 Euro und hat vorne ein Schraubgewinde um das Objektiv, so das man allerhand Zubehör montieren kann. Im Test schnitt die Kamera schon recht gut ab. Mit der Möglichkeit, 60 Sekunden Langzeitbelichtung, ist sie gut für Astro u.a. geeignet - allerdings würde ich mehr als 10-15 Sekunden bei Einstellung "100 ASA" nicht empfehlen, da das Bildrauschen dann extrem zunimmt. Aber man kann ja mehrere Einzelfotos machen und mit z.B. "Giotto" addieren.

Dritte Möglichkeit mit viel Raum zum Experimentieren ist die Verwendung eine CCD (Webcam) Kamera. Ich werde wohl zum Winter hin damit für mich experimentieren. Falls von Interesse, dann die beiden Begriffe "Astronomie" und "740K" in Google eintippen.

Alle drei Möglichkeiten sind eine günstige Alternative, gegenüber den "teuren" digitalen Spiegelreflexkameras und da der analoge Fotomarkt überschwemmt wird, mit sehr guten analogen Kameras, lohnt sich das vielleicht schon wieder. Die Phillips Webcam 740k, 840k gibts gebraucht um die 50-70 Euro. Manchmal auch für nen "20er" (Vertipper in Auktion o.ä.). Eine der ganz wenigen Webcams, die einen CCD Chip haben.

Ansonsten - die QV-3500 EX (4000, 5700 EX) kann man schon ganz gut für die ersten Versuche gebrauchen. Es gibt mit Sicherheit noch einige andere Möglichkeiten.

Zuerst würde ich empfehlen, mit einer Digiknipse ein paar Langzeitbelichtungen machen, um die Grenzen der Kamera aus zu loten. Ich habe das vor 3 Jahren nicht gemacht und habe im Winter sozusagen "umsonst" draußen gestanden.

Gruß nach Billerbeck.... aus Nottuln.


(100mm Mak und Zeiss Nobilem 8x50 B Super)

 
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