pem.fue
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Hallo zusammen,
nachdem ich am Abend des 13. Dezember in einer lokalen Zeitung gelesen hatte, dass das Maxium der Geminiden am 13. und 14. Dezember zu erwarten ist (hatte ich vergessen), habe ich mich gleich auf meine Dachterrasse begeben (ca 22:00 Uhr) und den Himmel beobachtet. Mein Wohnort ist Corralejo, Fuerteventura. Zur Zeit herrscht wieder Calima (Wind aus der Sahara bringt viel Sand und Staub), war die Durchsicht nicht besonders. Aber vor allem die Lichtverschmutzung ist das Problem hier.
Trotzdem gelangen mir innerhalb von ca 1h ungefähr 10 Sternschnuppen zu sichten. Diese zogen recht langsam ihre Bahnen am Himmel. Manche kurz, mache länger.
Am nächsten Abend (14. Dezember) habe ich mich mit eine Gruppe astrobegeisteter Urlauber unter Anleitung eines Guides in einem dunklen Gebiet der Insel zusammengetroffen, in Gambuesa de Los Molinos . Dort war es richtig dunkel. Zum Glück war der Mond auch schon untergegangen, weil es kurz nach Neumond war. Also perfekte Bedingungen.
Die Milchstraße war sehr hell im Schwan zu sehen und zog sich über Cassiopeia, Fuhrmann, Zwillinge nach Osten. Sogar im galaktischen Antizentrum zwischen Fuhrmann und Zwillinge war die Milchstraße noch gut zu erkennen. Das war schon sehr beeindruckend, was man mit ca 30min Fahrzeit ins Nirgendwo geboten bekommt. Trotz Calima. Der Guide erkärte während der Nacht die Sternbilder und den mythologischen Hintergrund. Und natürlich viel astronomisches.
Wir hatten uns gegen 20:30 (Ortszeit, UTC) am Beobachtungsort eingetroffen. Da war es schon dunkel. Anfänglich gab es noch ein paar Wolken im Osten, die sich aber rasch verzogen haben. Wir hatten Decken dabei, die wir zum Beobachten des Geschehens auf den Boden gelegt haben und waren warm eingepackt, denn die Temperatur lag um die 19°C, was hier als "kalt" betrachtet wird. Zudem ging ein leichter Wind.
Zunächst waren hin und wieder einige Meteore zu sehen, die langsam ihre Bahn über den Himmel zogen. Langsamer als üblich für Sternschnuppen. Die meisten Bahnen waren weiß, einige aber auch leuchtend grün. Im Laufe der Nacht wurden es dann immer mehr. So dass gegeben 22:00 fast im Minutentakt Meteore aufblitzten und ihre Bahnen zogen. Von überall hörte am ein "Ah" und "Oh", wenn wieder einer aufgeleuchtet war. Manche Meteore kamen auch fast parallel und gleichzeitig, was besonders schön anzusehen war.
Alles in allem war es eine sehr beeindruckende Nacht, die mir lange in Erinnerung bleibt.
Gruß,
Peter
nachdem ich am Abend des 13. Dezember in einer lokalen Zeitung gelesen hatte, dass das Maxium der Geminiden am 13. und 14. Dezember zu erwarten ist (hatte ich vergessen), habe ich mich gleich auf meine Dachterrasse begeben (ca 22:00 Uhr) und den Himmel beobachtet. Mein Wohnort ist Corralejo, Fuerteventura. Zur Zeit herrscht wieder Calima (Wind aus der Sahara bringt viel Sand und Staub), war die Durchsicht nicht besonders. Aber vor allem die Lichtverschmutzung ist das Problem hier.
Trotzdem gelangen mir innerhalb von ca 1h ungefähr 10 Sternschnuppen zu sichten. Diese zogen recht langsam ihre Bahnen am Himmel. Manche kurz, mache länger.
Am nächsten Abend (14. Dezember) habe ich mich mit eine Gruppe astrobegeisteter Urlauber unter Anleitung eines Guides in einem dunklen Gebiet der Insel zusammengetroffen, in Gambuesa de Los Molinos . Dort war es richtig dunkel. Zum Glück war der Mond auch schon untergegangen, weil es kurz nach Neumond war. Also perfekte Bedingungen.
Die Milchstraße war sehr hell im Schwan zu sehen und zog sich über Cassiopeia, Fuhrmann, Zwillinge nach Osten. Sogar im galaktischen Antizentrum zwischen Fuhrmann und Zwillinge war die Milchstraße noch gut zu erkennen. Das war schon sehr beeindruckend, was man mit ca 30min Fahrzeit ins Nirgendwo geboten bekommt. Trotz Calima. Der Guide erkärte während der Nacht die Sternbilder und den mythologischen Hintergrund. Und natürlich viel astronomisches.
Wir hatten uns gegen 20:30 (Ortszeit, UTC) am Beobachtungsort eingetroffen. Da war es schon dunkel. Anfänglich gab es noch ein paar Wolken im Osten, die sich aber rasch verzogen haben. Wir hatten Decken dabei, die wir zum Beobachten des Geschehens auf den Boden gelegt haben und waren warm eingepackt, denn die Temperatur lag um die 19°C, was hier als "kalt" betrachtet wird. Zudem ging ein leichter Wind.
Zunächst waren hin und wieder einige Meteore zu sehen, die langsam ihre Bahn über den Himmel zogen. Langsamer als üblich für Sternschnuppen. Die meisten Bahnen waren weiß, einige aber auch leuchtend grün. Im Laufe der Nacht wurden es dann immer mehr. So dass gegeben 22:00 fast im Minutentakt Meteore aufblitzten und ihre Bahnen zogen. Von überall hörte am ein "Ah" und "Oh", wenn wieder einer aufgeleuchtet war. Manche Meteore kamen auch fast parallel und gleichzeitig, was besonders schön anzusehen war.
Alles in allem war es eine sehr beeindruckende Nacht, die mir lange in Erinnerung bleibt.
Gruß,
Peter