Gelöschte Mitglieder 487
Hi Leute!
Es wurde weiter unten ja schon etwas über die Geminiden geschrieben, aber ich bin mal so frech und mache einen extra Thread auf, das hat dieser Strom verdient finde ich
.
Ich habe praktischerweise gegenwärtig einen etwas seltsamen Tagesrythmus, sodass ich um 2 Uhr noch putzmunter bin. Ein Blick aus dem Fenster zeigte Auflockerungstendenzen im Einheitsgrau und ich ging schon mal heiss Duschen, um mich wärmemäßig aufzuladen (- 3/ - 4 Grad). Halb drei war es soweit: Keine Wolke.
Schnell rauf aufs Rad, punkt 3 war ich an meinem Beobachtungsplatz (ohne Licht :erschreck: fährt sichs etwas langsamer).
Kaum angekommen, zeigten sich die ersten Geminiden. Bereits in den ersten drei Minuten habe ich etwa 5 Exemplare gesehen. Auf der Isomatte liegend zählte ich dann bis 3.36 Uhr etwa 45 Sternschnuppen. Streckenweise waren es mehrere pro Minute, dafür manchmal in einer bis zwei Minuten keine.
Helligkeiten: Ich kann mich den Beobachtungen der Kollegen weiter unten anschließen - die meisten waren um die 3-4m0 hell, insgesamt habe ich 6-8 Exemplare von 0m0 oder heller gezählt. Eine würde ich auf -3m0 schätzen.
Die Geschwindigkeit der Meteore war überwiegend sehr schnell, oft hat es nur aufgeblitzt, so dass man sie für eine Täuschung hätte halten können. Leuchtspuren konnte ich praktisch keine ausmachen, nur bei dem -3m0-Exemplar, allerdings ohne Nachleuchten.
Warum nur bis 3.36 Uhr? Logisch, Wolken. Eine Bank hat den Himmel innerhalb von 5 Minuten zugesifft. Aber - es könnte ja genausoschnell wieder aufreissen, dachte ich mir. Also: Bei dieser tollen Ausbeute bisher, unbedingt lohnenswert, zu warten. Zu meiner eigenen Überraschung habe ich eine Stunde unter Wolken ausgeharrt, leider ohne Erfolg...
Trotzdem: Bisher war dies in Sachen Quantität meine erfolgreichste Sternschnuppentour! Toll.
Schöne Grüße,
Norman
Es wurde weiter unten ja schon etwas über die Geminiden geschrieben, aber ich bin mal so frech und mache einen extra Thread auf, das hat dieser Strom verdient finde ich
Ich habe praktischerweise gegenwärtig einen etwas seltsamen Tagesrythmus, sodass ich um 2 Uhr noch putzmunter bin. Ein Blick aus dem Fenster zeigte Auflockerungstendenzen im Einheitsgrau und ich ging schon mal heiss Duschen, um mich wärmemäßig aufzuladen (- 3/ - 4 Grad). Halb drei war es soweit: Keine Wolke.
Schnell rauf aufs Rad, punkt 3 war ich an meinem Beobachtungsplatz (ohne Licht :erschreck: fährt sichs etwas langsamer).
Kaum angekommen, zeigten sich die ersten Geminiden. Bereits in den ersten drei Minuten habe ich etwa 5 Exemplare gesehen. Auf der Isomatte liegend zählte ich dann bis 3.36 Uhr etwa 45 Sternschnuppen. Streckenweise waren es mehrere pro Minute, dafür manchmal in einer bis zwei Minuten keine.
Helligkeiten: Ich kann mich den Beobachtungen der Kollegen weiter unten anschließen - die meisten waren um die 3-4m0 hell, insgesamt habe ich 6-8 Exemplare von 0m0 oder heller gezählt. Eine würde ich auf -3m0 schätzen.
Die Geschwindigkeit der Meteore war überwiegend sehr schnell, oft hat es nur aufgeblitzt, so dass man sie für eine Täuschung hätte halten können. Leuchtspuren konnte ich praktisch keine ausmachen, nur bei dem -3m0-Exemplar, allerdings ohne Nachleuchten.
Warum nur bis 3.36 Uhr? Logisch, Wolken. Eine Bank hat den Himmel innerhalb von 5 Minuten zugesifft. Aber - es könnte ja genausoschnell wieder aufreissen, dachte ich mir. Also: Bei dieser tollen Ausbeute bisher, unbedingt lohnenswert, zu warten. Zu meiner eigenen Überraschung habe ich eine Stunde unter Wolken ausgeharrt, leider ohne Erfolg...
Trotzdem: Bisher war dies in Sachen Quantität meine erfolgreichste Sternschnuppentour! Toll.
Schöne Grüße,
Norman