Gerade ISS gesehen und möchte nun mehr! Welches Eq

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holica

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guten Abend aus Kiel :)

wie ich schon im Betreff erwähnte, habe ich grade die ISS gesehen und würde nun gerne nochmal gerne ein bisschen näher betrachten. :)

Also wenn es geht würde ich gerne erstmal so günstig wie möglich fahren.
Erfahrungen habe ich soweit keine.. also es wäre schön, wenn man die ISS ein bisschen besser sehen könnte.

Ich habe gelesen, dass man mit recht günstigen Teleskopen sogar schon die Ringe von Saturn usw. sehen kann, dass wäre schon wirklich stark.

Also was könntet ihr mir da empfehlen?

Liebe Grüße,
Tim
 
Hallo Tim,

die besten ISS-Beobachtungen erzielt man mit Dobsons. Sie lassen sich mit etwas Übung am besten und genauesten mit der benötigten Geschwindigkeit der Raumstation nachführen.

Mit 8" f/6 und einem guten Weitwinkelokular hat man bereits eine gute Auflösung und ein etwas größeres Gesichtsfeld, das die Nachführung erleichtert:

http://www.teleskop-express.de/shop...kyliner-200P---Parabol-Dobson-200-1200mm.html

Mit kleineren Öffnungen sieht man nicht so viele Details bei der Raumstation.

Als Neuware müsstest du etwa 500 Euro einkalkulieren. Dann hast du aber auch ein exzellentes Allround-Teleskop für hochaufgelöste Mond- und Planetenbeobachtung und gleichzeitig genug Öffnung für Deep Sky.

VG Chistian
 
Puh, dass sieht aber sehr professionell aus :O
Wobei 399 geht ja eigentlich. Rein aus Interesse, anfänge bei rund 100? gibt es da was?

Habe eigentlich schon in diesem Preisrahmen gerechnet, allerding interessiert es mich natürlich ob die "Discounter" auch was können :)
 
Hallo Tim,

für 100 Euro gibt es keine wirklich guten Teleskope. Mit meinem 10x60-Fernglas (99 Euro) habe ich vor ein paar Tagen die ISS viereckig, aber nicht weiter strukturiert gesehen.

In der preiswerten Klasse hat derzeit das Skywatcher Heritage 130P für rund 200 Euro den besten Ruf: http://www.teleskop-express.de/shop...-FlexTube-Dobson---Parabol-Optik---ab-6J.html
Einfach mal googlen (am besten mit der Bildersuche), da gibt es sehr viele Erfahrungsberichte. Dennoch würde ich zum Achtzöller raten.

Für eine genaue Darstellung der ISS braucht man halt eine hohe Auflösung und damit eine größere Öffnung.

VG Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Tim,

den Überflug habe ich eben gefilmt. Leider waren die Bedingungen recht schlecht und hohe Wolken störten zudem noch die Sicht.

Aufgenommen mit Asi120mc und Baader Q-Turret Barlow am 8'' F6 Dobson.
Mit dem Sucher verfolge ich die ISS, der Dobson lässt sich dabei gut nachführen.

Gruß,
Holger
 

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Hallo komposer,

schönes gefühl irgendwie nicht der einzige zu sein, der sich gerne die ISS anschaut :)

Also wenn ich das richtig sehe ist das/die Asi120 eine Kamera? Und das Q-Turret benötigt man wenn man zwischen den "Vergrößerungen" wechseln möchte? Sorry bin da noch kompletter anfänger..

Aber vom Bild her wäre sowas genau das richtige! Heißt das dann im Umkehrschluss wenn ich 400 Euro in die Hand nehme und so ein Dobson kaufe und gute Sicht habe, dass ich dann solch ein Bild sehen könnte? Das wäre stark!

Liebe Grüße,
Tim
 
Hallo Tim,

ja mit der Barlow wird die Brennweite verlängert.
Wenn ich Dich aber richtig verstehe möchtest Du die ISS visuell sehen. Dafür müsste man also mit einem Okular durchs Teleskop schauen und dabei dann mitschwenken.

Das habe ich noch nicht versucht. Ich persönlich hätte mir nur für die ISS kein Teleskop gekauft. Das ist für mich nur ein weiteres Objekt unter vielen anderen, dass ich mit dem Dobson beobachte.

Gruß,
Holger
 
Hallo Tim,

die Beobachtung der ISS ist ein kleiner Teilaspekt unseres schönen Hobbys.

Mal ein Link zu einer Beobachtung der ISS aus dem Jahr 2009 mit einem 8" Dobson:

ISS mit Dobson

Zwei Besonderheiten gibt es:

1. hatte dieser Dobson ein 4" Großfeldteleskop als "Sucher" aufgesattelt, die ISS einzufangen gelingt aber auch mühelos mit einem normalen optischen Sucher.
Einfach etwas vorhalten und warten bis sie ins Gesichtsfeld kommt, dann korrigieren, nachziehen und zum Okular am Hauptgerät wechseln.

2. unbeabsichtigt war ein OIII Filter im Okular, der sehr viel Licht blockt und nur gewisse Linien durchlässt.
Licht dämpfen ist bei der ISS visuell sehr sinnvoll, das Blendung und Überstrahlung vermieden werden, man sieht sie dann recht scharf.

Das Nachführen übt man bei Übersichtsvergrößerungen und kann dann mal versuchen, die Vergrößerung zu steigern. Sie kommt ja immer mal vorbei.
Mit Okularen, die ein großes Eigengesichtsfeld aufweisen fällt es in jedem Fall leichter.

Gruß
*entfernt*

 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Tim,

noch ein Nachtrag. Eventuell wäre ja auch nur eine Newton Optik / Tubus eine günstige Möglichkeit und die Rockerbox selber bauen. Bauanleitungen gibt es ja im Internet.
Da gibt es ja günstige Angebote mit 114mm bis 150mm Öffnung, vielleicht auch gebraucht.
Damit lässt sich die ISS bestimmt auch schon gut beobachten.
Aber wie gesagt, nur dafür halte ich das für nicht sinnvoll.

Gruß,
Holger
 
Hallo,

ich wollte mich nochmal zur Wort melden. Und zwar waren wir am überlegen uns vilt. doch eine Nummer kleiner etwas zu holen (falls es da was gibt, wenn nicht dann das Dobson).

Gibt es da was im Bereich von 200€ was nicht totaler Müll ist ;) wären Hundert für jeden das geht ja auch :)


Liebe Grüße
 
Hallo Tim,

im Bereich um 200 Euro kommt meiner Erfahrung nach nur das Heritage 130P in Frage, wenn es für den Preis gut und gleichzeitig vielseitig bei größerer Öffnung sein soll.

VG Christian
 
Hallo Tim,

du brauchst ca. 30fache Vergrößerung um auf der ISS Details erkennen zu können. Je höher die Vergrößerung wird, desto schwieriger wird die Nachführungen (unruhiger). Der Durchmesser der Optik spielt eine untergeordnete Rolle. Meine kleinste Röhre mit der ich die ISS beobachtete, hatte 60mm Durchmesser. Ein Weitwinkelokular erleichtert die Nachführung ungemein.

 
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