Luzypher
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Hi folks!
Vielen Dank für die Stellungnahme zu diesem Thema. Ich stimme da durchaus überein, daß die Stückzahlen, insbesondere in dieser Klasse, den Preis nachhaltig bestimmen. Doch es bleibt die Frage, wieviel mehr denn nun Meade verkaufen muss, um einen Preisrutsch von 45% zu erreichen? Und desweiteren die Frage, wieso die Preisanpassung nur in Europa/Deutschland stattgefunden hat, wohingegen die Preise in den USA ja seid jeher deutlich günstiger lagen? Bei einer Produktion in den USA sollte die verkaufte Stückzahl doch unabhängig von den geografischen erreichten Verkaufszahlen sein? Sicherlich sind geografische Preisdifferenzen an der Tagesordnung, doch ich beziehe mich da ganz konkret auf die Aspekte der 45%igen Preisdifferenz und der angesprochenen Serienproduktion in den USA.
Und ab wann ist Meade eigentlich bekannt, daß aufgrund gestiegener Absatzzahlen die Preise so drastisch gesenkt werden können? Und warum wird darüber nicht einmal in angemessenen Zeitrahmen die eigentlich betroffene Europa-Niederlassung in Kenntniss gesetzt? Das sind eben Fragen, die dann noch offen bleiben.
Es geht nicht darum - jedenfalls mir nicht - die Firma Meade zu difamieren. Doch gerade in einem so kleinen Marktsegment wie der Amateurastronomie und dann noch in einem so kleinen Absatzmarkt, wie es das 16 Zoll SC nunmal abdeckt, fallen solche Vorgänge besonders ins Gewicht. Sicherlich ist eine Preissenkung nach 3 bis 4 Monaten nach dem Kauf zum alten Preis auch meiner Ansicht nach nicht reklamierbar, doch die Informationspolitik scheint hier bei Meade noch nicht weit fortgeschritten zu sein.
cu ...
Luzy
Der Preis eine Produktes hängt sehr stark an der Stückzahl. Mit aufsteigenden Mengen kommt man von der Einzelfertigung über die Losfertigung (es werden mehrere Teile produziert, aber das Prozedere ist das gleiche wie bei der Einzelfertigung) zur Serienfertigung, wobei es dabei immer je nach Maschinenpark auch Zwischenstufen geben kann. Wenn man es schafft durch höheren Absatz zum Beispiel von einer Losfertigung zu einer echten Serienfertigung zu kommen reduzieren sich nicht nur anteilige Kosten wie Gußformen und Werkzeugbau, sondern auch die teuren Rüst- und Programmierzeiten. Dann kann es durchaus zu einem erheblichen Sprung nach unten im Stückpreis kommen. Ob man diesen Sprung wagt, und damit das Risiko eingeht auf den erhöhten Stückzahlen trotz des besseren Preises sitzenzublieben, muß der Betrieb entscheiden.
Vielen Dank für die Stellungnahme zu diesem Thema. Ich stimme da durchaus überein, daß die Stückzahlen, insbesondere in dieser Klasse, den Preis nachhaltig bestimmen. Doch es bleibt die Frage, wieviel mehr denn nun Meade verkaufen muss, um einen Preisrutsch von 45% zu erreichen? Und desweiteren die Frage, wieso die Preisanpassung nur in Europa/Deutschland stattgefunden hat, wohingegen die Preise in den USA ja seid jeher deutlich günstiger lagen? Bei einer Produktion in den USA sollte die verkaufte Stückzahl doch unabhängig von den geografischen erreichten Verkaufszahlen sein? Sicherlich sind geografische Preisdifferenzen an der Tagesordnung, doch ich beziehe mich da ganz konkret auf die Aspekte der 45%igen Preisdifferenz und der angesprochenen Serienproduktion in den USA.
Und ab wann ist Meade eigentlich bekannt, daß aufgrund gestiegener Absatzzahlen die Preise so drastisch gesenkt werden können? Und warum wird darüber nicht einmal in angemessenen Zeitrahmen die eigentlich betroffene Europa-Niederlassung in Kenntniss gesetzt? Das sind eben Fragen, die dann noch offen bleiben.
Es geht nicht darum - jedenfalls mir nicht - die Firma Meade zu difamieren. Doch gerade in einem so kleinen Marktsegment wie der Amateurastronomie und dann noch in einem so kleinen Absatzmarkt, wie es das 16 Zoll SC nunmal abdeckt, fallen solche Vorgänge besonders ins Gewicht. Sicherlich ist eine Preissenkung nach 3 bis 4 Monaten nach dem Kauf zum alten Preis auch meiner Ansicht nach nicht reklamierbar, doch die Informationspolitik scheint hier bei Meade noch nicht weit fortgeschritten zu sein.
cu ...
Luzy