Gesichtsfeld

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dave

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Hallo zusammen
Annahme : ich habe verschiedene Teleskope (Refraktor, Newton, MC, SC usw.) mit idnetische Brennweite (zB. 1000mm). Ich setze auf allen Teleskpe dasselbe Okular ein (zB. 10mm Brennweite und 50° Gesichtsfeld).
In diesem Falle müsste sich bei jedem Teleskop dasselbe Gesichtsfels ergeben (50/(1000/10)=0.5°). Stimmt das soweit?

Gruss Dave
 
Hallo,

jupp - stimmt absolut. Je nach Öffnung des Teleskops variiert dann nur die Helligkeit des Bildes, aber die Größe und das Gesichtsfeld bleibt bei gleicher Brennweite beim selben Okular immer gleich.
 
Hallo Frank
Danke für die Antwort. Spricht man desshalb bei SC und MC oft vom "Röhrenblick", weil sie eher langbrennweitig sind, darum höhere Vergrösserung haben und darum ein kleines Gesichtsfeld hervorbringrn? Auf der anderen Seite sind die sogenannten Rich Field-Teleskope kurzbrennweitig (kassischerweise Refraktoren). Ist dem so? Eigentlich hört man im Zusammenhang mit Rich Field nie was von Newton's. Wieso?

Gruss Dave
 
Hi,

"Röhrenblick" kenne ich nur in Bezug auf verschiedene Okulartypen, was
aber unabhängig vom verwendeten Teleskoptyp ist. Bei scheinbaren Gesichtsfeldern
von unter 40° hat man tatsächlich den Eindruck als ob man in eine Röhre blickt.
Trift man zB. bei alten Huygens- oder Ramsden-Okularen an. Rein orthoskopische
Okulare würde ich auch schon dazu rechnen. Aber wie gesagt, das hat nix mit
den Teleskoptypen (SC, MC, etc.) zu tun.
Tja, warum 4" .. 6" Newtons mit F=4..6 nicht auch als Richfield bezeichnet
werden (obwohl sie es sind) ? Keine Ahnung - Mode ? Schlechtes Verkaufsargument ??


Gruß

Heiko
 
Hallo Dave,

Eigentlich hört man im Zusammenhang mit Rich Field nie was von Newton's. Wieso?
ganz so stimmt das nicht. Das Bresser Pluto, ein Newton mit 114mm Öffnung und 500mm Brennweite (nominell, tatsächlich wohl noch weniger) wurde hier im Forum schon öfters als Richfield-Gerät bezeichnet, ebenso wie verschiedene andere kurzbrennweitige Newtons.
 
Hallo Dave,
Es stimmt. Das objektive/tatsächliche Gesichtsfeld am Himmel hängt ab von der Größe (Durchmesser) der Okularfeldblende und von der Brennweite des Teleskopes. Von nichts anderem! Eine vereinfachte Formel zur Ausrechnung (nicht ganz genau, aber es stimmt bis zur ersten Stelle hinter dem Komma):
Gesichtsfeld des Okulars in Grad = Feldblendendurchmesser * 57,4 / Brennweite des Okulars.
Objektives Gesichtsfeld am Himmel = Feldblendendurchmesser * 57,4 / Brennweite des Teleskops.
Klare nächte (so wie heute!)
Spechtelengel
 
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