Gewicht eines Selbstbau-Newtons ? (kein Dobson)

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Rodenberger

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Hallo Teleskopbauer... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/help.gif" alt="" />

Ich beabsichtige mir ein Teleskop selber zu bauen inkl. Spiegelselbstschliff.

Mit welchem Gasammtgewicht sollte ich rechnen, wobei das ganze für die Astrofotografie stabiel sein muss.
Montiert wird das ganze dann auf der EQ-6.

Die Optik soll entweder ein:
12" F/5 (Spiegelgewicht ca. 4Kg) oder
14" F/4,5 /Spiegelgewicht ca. 5,5Kg) werden.

Ich hab in etwa mit der maximal möglichen Brennweite oder Tubuslänge von 1500mm gerechnet. Wobei der F/4,5 gerade als Erstspiegel nicht so einfach werden wird. Ich stehe aber nicht unter zeitlichem Druck. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/neinnein.gif" alt="" />.
Als Kamera will ich dann die ST2000XM an den OAZ "basteln" (die ich nun nach 10 Wochen immer noch nicht habe).
Also wie gesagt, es muss auch stabiel sein, wobei ich nicht gerade das teuerste Material verwenden möchte/kann.

Für jeden Tipp bin ich dankbar.
 
Re: Gewicht eines Selbstbau-Newtons ? (kein Dobson

Hallo Mario!

Ich bin bei beiden größen skeptisch was die Stabilität anbelangt. Gesehen habe ich bisher bloß einen 10" f/4,8 von Synta auf einer optimierten eq6. Diese Kombination halte ich schon für grenzwertig und fotografisch schwierig.
Ich kenne diese Kamera nicht. Brauchst du für diese Kombination noch ein Leitrohr, oder geht es ohne?
Wäre dir ein Karbontubus zu teuer? Wie ist deine Meinung zu Pertinax? Kannst due eventuell Alu schweißen?

Das leichteste was ich bisher überhaupt gesehen habe, war zum größten Teil aus Karbon hergestellt, vielleicht wäre etwas in der Richtung was für dich? http://www.datenklause.de/de/astro/htt2005.html#250

Viele Grüße
Tobias
 
Re: Gewicht eines Selbstbau-Newtons ? (kein Dobson

Hallo,

@Tobi: Das sehe ich nicht so. Habe einen 8" f/5 Newton + 70mm Leitrohr mit massiven Stahlrohrschellen und meine Canon EOS 300D auf meiner mod. EQ-6 und das packt die locker. Ich denke sie würde bis zu 20kg an Teleskop packen und daher dürfte wohl auch noch ein 12" Newton fotografisch auf einer EQ-6 möglich sein. Marios SBIG hat einen eingebauten Autoguidingchip.

Daher dürfte das schon noch klappen. Manch anderer EQ-6 Besitzer hat sogar 3 Teleskope auf der Monti. Also, nur zu und ordentlich basteln <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />.

Viele Grüße,
der andere Tobi <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
 
Re: Gewicht eines Selbstbau-Newtons ? (kein Dobson

Hallo Tobi´s <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Alu schweißen kann ich zwar, habe aber keine Möglichkleiten mehr dazu. Alu ist aber gearde von der Ausdehnung nicht gerade optimal. Als Tubus dachte ich an einen Hartpapiertubus. Karbon dürfte einfach zu teuer werden.
Wie schon geschrieben, brauche ich kein Leitrohr.
 
Hallo Mario,

habe gerade meinen 250/1256 Newton fertig gestellt.
Spiegel ca. 3,5 kg; Tubus Krüpax ca. 7 kg (s=5mm); HS-fassung ca. 2 kg; OAZ+Sucher+Fangspiegel ca. 2,5 kg; Rohrschellen ca. 2 kg
Laut Personenwaage alles in allem 18 kg!
Montiert auf einer unmodifizierten EQ6. Ausschwingzeit (z.B. nach Fokussieren) ca. 3 bis 5 Sekunden!
Ich hätte mir mehr Stabilität gewünscht. Da hilft wohl nur eine andere Montierung.
mit freundlichen Grüßen eike
 
Hallo Mario,

14" F/4,5 fotografisch auf einer EQ-6 halte ich für einen ziemlich abenteuerlichen Gedanken. Und da ist es auch garnicht so wichtig, ob der Tubus nun 25 oder 35 kg wiegt, allein schon wegen der langen Hebel wird keine Freude aufkommen. Als nicht wirklich glücklicher Besitzer eines TS-Fotonewton kann ich auch nur vor übertriebenem Leichtbau warnen. Bei einem 14-Zöller würde ich montierungsmäßig eher an so etwas denken.

Gruß
Torsten
 
Hallo

Da hilft wohl nur eine andere Montierung.

Lach. Die hab ich erst vor kurzem ausgepackt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Erst wird ständig über die CAM (CG-5 GT) gemekert, jetzt hab ich die EQ-6 und immer noch nix. Mal abgesehen davon, das die CAM nicht so viel tragen konnte, war sie letztendlich gar nicht schlecht, wenn man die paar Eigenheiten mal im Griff hat. Zur EQ-6 kann ich nur so viel sagen, da ist den Entwicklern wohl das Geld ausgegangen.
Über Getriebe und Motoren will ich gar nicht reden.
Wenn man auf die EQ-6 max 25Kg packen kann, gehe ich mal davon aus, das ich mit 18-20kg fotografisch auf der sicheren Seite bin. Ohne starke Macken in den Schnecken natürlich.
Die Frage ist letztendlich, kann man einen Tubus für 12" oder 14" so herstellen, das er stabil genug für CCD ist und nicht zu schwehr wird. Alles im Rahmen des bezahlbaren natürlich.
 
Re: Gewicht eines Selbstbau-Newtons ? (kein Dobson

Hallo zusammen
Ich finds echt witzig viel k$ fuer eine CCD Kamera auszugeben und dann bei der Montierung zu sparen...Ihr wollt doch mit Eurer Kamera im Bogensekundenbereich photographieren...eike hat ja schon geschrieben, dass er 3-5 Sekunden ausschwingzeit hat...warum nicht auf die sichere Seite mit was kleinerem, dafuer dann Carbon um wenigstens auch einen stabilen Focus zu haben...
Nur meine Gedanken
Gruesse
Alex
Aber das war ja eigentlich nicht die Frage <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" /> Vom Gewicht wirkt mein stabil gebauter (visueller) Newton (16") 50kg (man kann aber auch leichter bauen)), ich schaetze du kommst bei 14" auf 25kg runter alles drum und dran...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Gewicht eines Selbstbau-Newtons ? (kein Dobson

Hallo Mario!

Mir ist da noch http://www.astropictures.de/ von Holger Sassning eingefallen. Bei ihm funktioniert eine Belastung, die ich gefühlsmäßig kritisch empfinde, wohl recht gut. Soviel vielleicht zur Motivation zu etwas großem. Wenns bei dir funktioniert, schleife ich mir vielleicht mal später etwas ähnliches nach <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />. Bericht doch bitte mal noch darüber wofür du dich entscheidest!

Viele Grüße
Tobias
 
Re: Gewicht eines Selbstbau-Newtons ? (kein Dobson

Hi Alex,
mit der Kamera hast Du wohl Recht. Dazu musst Du aber wissen, das ich zuerst mit der MX7C gearbeitet habe. Die Anzahl der Pixel sind da ja nun auch sehr begrenst. Da ich nicht mit einem Leitrohr arbeiten möchte, hatte ich nicht viele Alternativen. Eine Kamera kauft man dann ja auch nicht alle Jahre. Ich jedenfalls kann das nicht. Vom Prinzip hatte ich mein Limit damit schon überschritten.
Im Moment soll die Kamera (so denn sie denn mal kommt) erst mal auf meinen 8". Für die neue Optik will ich mir dann Zeit lassen. Was ich dann wie baue wird sich zeigen wenn der Spiegel fertig ist. Wenn natürlich alle sagen, das ich mit 14" nicht hinkomme wegen des Gewichtes, dann nehme ich natürlich den 12". Für das erste Selbstbauteleskop auch genug. Und ich glaube so wird es dann auch werden.
Da ich mit Ausnahme des Internets hier Einzelkämpfer bin ist mir jede (schriftliche) Hilfe Recht.
Berichten werde ich auf jeden Fall, aber muss das auch sein wenn ich den Spiegel dann ins Badezimmer hänge? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
 
Hallo Rodenberger,

einen 12" Newton sollte man schon möglichst stabil montieren. Für meinen Selbstbau habe ich eine Montierung mit 60mm Achsen und etwa 50 kg Gewicht gebaut. Damit kann man auf dem freien Feld auch bei Wind noch ganz gut fotografieren. Allerdings sollte man vor einer Exkursion schon Spinat gegessen haben... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/schwitz.gif" alt="" />

Das Teleskop selber hat eine 5,3 Optik, der Spiegel hat 0,96" Dicke und wiegt damit nur 3,6 kg. Mit Tubus komme ich auf ein Geamtgewicht von etwa 12 kg. Der Truss-Tubus besteht fast komplett aus Baunmarkt-Alu-Profilen und ist z.T. hartgelötet. Fokusdifferenzen haben auch bei 45 minütigen Aufnahmen noch nicht gestört. Wenn die Temperatur nicht schell fällt, ist das bei diesem Öffnungsverhältnis auch noch nicht das Problem.

Hier ein Übersichtsfoto: Link zur Grafik: http://files.photojerk.com/clavius/12erimGarten11.7.2005klein.jpg

Ob eine EQ-6 auch funktioniert, kann ich nicht genau sagen, könnte mir aber vorstellen, daß meinen zumindest auf freiem Feld u.U. einen Windschuzu verwenden müßte, zumindest bei Volltuben.
 
Re: Gewicht eines Selbstbau-Newtons ? (kein Dobson

Hi Rodenberger (kein Vorname? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" /> )
An und fuer sich kannst Du anderherum nichts falsch machen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" />, denn du hast ja jetzt einen gute CCD Kamera und eine Montierungs-Teleskops Kombination mit dem bestimmt einiges zu erwarten ist...wenn Du dann deinen 12-14" dann mit diesen Erfahrung optimal baust, kannst Du ihn ja erstmal auf die EQ6 hauen...wenn's unbefriedigend ist, hast Du einen Leichtbau Newton den dann eben evtl. eine bessere Monti schrauben...
Abhalten darfst Du dich auf alle Faelle nicht lassen, aber zu grosse Erwartungen solltest Du an die EQ6 nicht stellen...
Viele Gruesse
Alex
 
Re: Gewicht eines Selbstbau-Newtons ? (kein Dobson

Hi Werner,
10" und 7Kg, das ist ja ein Fliegengewicht, den hätte ich locker auf meine CAM packen können.
Durch meine Sternwarte bin ich recht Windgeschützt, da hab ich weniger Bedenken, das dadurch was wackeln könnte.
Ich werde erst mal mit dem 8" alles austesten und mal sehen wie ich die EQ-6 noch zusätzlich belasten kann.
Der 12" Rohling ist so gut wie bestellt. Wenn das schleifen funktioniert, sollte ich mit der Optik (Öffnung) auch erst mal zufrieden sein. Eine neue Montierung kommt mir aber erst mal nicht ins Haus und wenn ich alles an der EQ-6 tauschen muss.

Wenn man mal alles berechnet was man an Geld für sein Hobby zahlt, könnten sich auch 50 Leute zusammen tun und sich einen Satelitten kaufen ;o).
 
Hallo Mario,

nur das hier kein Mißverständnis vorliegt:
Visuell bin ich mit der EQ6 zufrieden und meine Montie steht immer im Freien, d.h. Windschutz gibt´s nicht. Das geht selbst bei leichtem Wind bis gut 200x ... 300x!
Aber wie schon oben geschrieben, hatte ich es mir "stabieler" gewünscht. Aus dem Grund kam die Formulierung "...andere Motierung". Momentan will ich mit einer alten Meade II testen, später mit so einem Roboteram (Godzilla-Monti).
Bezüglich Deiner Frage zum Tubus, sicherlich toll wäre CFK, aber aus Alu geschweißt dürfte genauso funktionieren.
Mein Krüpax-Tubus ist mit 5mm Wandstärke wohl zu dünn geraten, denn wenn ich den Tubus auf dem Boden rolle, geht der Laserpunkt bis zu 3mm weg. An meinen Spiegelfassungen wird es nicht liegen (Federn liegen fast auf Block, Aufnahmen fest angezogen).
Mit freundlichen Grüßen eike
 
Re: Gewicht eines Selbstbau-Newtons ? (kein Dobson

Hallo Mario

Ja unser Hobby ist nicht gerad billig, wenn man aber
einen Vergleich zu anderen Sachen zB. Digital Kamera
zieht, so bleibt der Wert doch recht stabil, in manchen
Fällen steigt er ja sogar !
Das Beste am Selbstbau ist der Spass und das Erfolgserlebnis
den man dabei hat.

Gruß Werner
 
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