Gewicht Skywatcher 300PDS - 18kg oder 25kg?

tuxtex

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Hallo Sternfreunde,

Das Gewicht des Skywatcher 300PDS wird leider nicht konsistent angegeben. Auf der Skywatcher Homepage steht 18kg, bei Astroshop und einigen andern Quellen steht 25kg. Kann jemand das genaue Gewicht bestätigen?

Vielen Dank und viele Grüße,

Günther
 
Moin Günther!

Also, ich hatte früher mal eine MEADE Lichtbrücke in 12". Da wog allein der Tubus 22 kg (selbst gewogen), und das war ein Gitterrohr-Dob.
Der 300-PDS als Volltubus mit Rohrschellen und Schiene dürfte locker an die 25 Kilo rangehen, vorausgesetzt der Tubus ist aus Stahlblech, was ich stark vermute.
 
Ich hab den 12" Quattro, welcher ~25 Kilo auf die Waage bringt. Der 300PDS wird da ähnlich sein. 18 Kilo bringt der TS 12" Leichtbau ONTC mit konischem Spiegel und Carbontubus auf die Waage ...

CS, Ralf
 
Danke Euch beiden!

Ist aber schon seltsam, dass da bei Skywatcher 18kg steht. Vielleicht ist das ja nur wishful thinking😀

Das hilft mir sehr bei der Einschätzung. Ich könnte zu einem sehr guten Preis einen PDS300 bekommen, aber habe derzeit keine Montierung, die dann 25kg tragen könnte. Bei 18kg hätte ich es für Planetenaufnahmen auf einer EQ6-R Pro probiert, aber eindeutig zuviel Last ist ganz sicher nicht nicht gut für die Montierung. Eine EQ8 ist eher längerfristig eine Idee, ist ja auch nicht gerade preiswert. Ob ich nun trotzdem den 300PDS kaufe und erst mal in die Ecke stelle ist halt die Frage.

Erschwerend kommt dazu, dass es wohl keine gefräste Fangspiegelspinne einfach zu kaufen gibt, die sicher eine gute Idee wäre.

Ralf, wie justagestabil ist Dein Quattro?

Vielen Dank und viele Grüße,

Günther
 
Hi Günther, ich hab 3 Quattros, 2x6" im Tandem, stabil im Lieferzustand, mit Gefräster noch einen Ticken besser. Der 12" ist ein Panzer, ich glaub den kannst Du werfen und es bleibt stabil. Natürlich gibt es eine gefräste Fangspinne auch für den 300er, ich denke aber nicht, dass es die beim 300P Quattro unbedingt braucht. In den Fingern juckt es mich trotzdem, aber fängst Du den Spaß mal an, kommt Tubus, Auszug, Flocking, Spiegelblende, FS Heizung, Rückplatte und dann kannst eh fast nen ONTC oder Lacerta kaufen. FS Heizung, Kühlung, Blenden sowie Gefräste Spinnen bei den Kleinen hab ich trotzdem gemacht. Ich nutze die bei F3 mit Starizona Nexus.

CS, Ralf
 
Hallo Ralf,

Vielen Dank für Deine Antwort!

Gut zu wissen, dass es die Spinne bei Lacerta gibt, bei Backard Unviverse gibt es die nämlich nicht. Ich hatte mich damit direkt an Michael gewandt.

Mit den anderen Komponenten hast Du natürlich recht, am Ende summiert sich das. Wenn man aber mit den Standard Tuben und der Standard Spinne beim 300PDS leben kann, dann ist das schon eine Überlegung wert. Bis ich mal meine eigene Sternwarte projektieren kann, wird es schon noch ein paar Jahre dauern. Apropos Sternwarte, bist Du da eigentlich mit Deiner schon vorangekommen?

Die Quattros hatte ich bisher noch nicht ins Auge gefasst, ich scheue mich ein bisschen an dem sehr schnellen Öffnungsverhältnis. Mein 200PDS ist mit F5 schon gutmütiger. Bei dem habe ich aber auch schon das Ugrade Kit verbaut.

Am Ende sind die größeren Newtons immer noch am preiswertesten und bestimmt nicht die schlechtesten Instrumente.

Vielen Dank und viele Grüße,

Günther
 
Hi Günther,

die Fundamentplatte ist ausgeschachtet und geschalt, es muss nun langsam mal "Mumpe" rein. Die Hütte selbst liegt im Packet im Vorgarten, die Änderungen fürs Dach sind konstruiert und Komponenten im Zulauf bzw. z.T. schon da. Die höhenverstellbare Säule (720-1580mm über Boden) ist konstruiert und ich hab ein Angebot, aber noch kein "Go" gegeben.
Einen "Sockelblock" mache ich nicht, ich verankere die Säule direkt auf dem Boden. (Plattenstärke an der Stelle 20cm) Die allseits ins Feld geführte Schwingungsdämpfung, wenn man drumrum läuft zählt nicht, ich will ja gar nicht drum rum raufen, wenn Fotos gemacht werden, da will ich im Warmen sitzen.
Aktuell komme ich nur sehr langsam vorran, da ich beruflich und mit anderen Projekten sehr viel um die Ohren habe.

CS, Ralf
 
Hallo Ralf,

Danke für das Update. Dass mit der beruflichen Einspannung kenne ich nur zu gut, es geht mir im Moment genauso.

Deine höhenverstellbare Säule ist interessant, da ich so etwas eventuell auch benötigen werde. Kannst Du dazu etwas mehr zeigen?

Vielen Dank und viele Grüße,

Günther
 
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Mein Anliegen ist es möglichst knapp unter dem Dach zu bleiben, jedoch bei Instrumentenwechsel flexibel zu bleiben. Der Flansch oben ist so gestaltet, dass er mit einem Tip/Tilt-Adapter für EQ8 oder GM3000 ausgestattet werden kann. Innerhalb der Säule kann Kabel geführt werden, ich will keine auf dem Boden laufenden Kabel haben. Niederspannungen (12,8V, 24V) kommen von einer Elektroinstallation an der Sternwartenwand.
 
Hallo Ralf,

Danke für die Information. Anhand der Zeichnung sieht es so aus, als ob die Säule mechanisch verstellt wird und durch die beiden seitlichen Flansche samt Bohrungen geklemmt wird. Spannend wäre natürlich eien motorisierte Höhenverstellung. Vor Wochen hatte ich da mal grob nach gesucht und war erschrocken über die Preisschilder...

Hast Du schon mal Preise angefragt?

Viele Grüße,

Günther
 
Die Probleme der Hubsäulen ist entweder die Querstabilität oder die Tragkraft. Ich hab bisher nur eine brauchbare Säule gefunden, allerdings nur als Säulenteil mit einem Hub von 400mm. Der Preis war hier knapp über €1500,- incl. Steuerung angesetzt und sehr attraktiv.
Ich will meine Säule nicht regelmäßig umbauen, ich will nur bei ganz groben Änderungen nicht eine neue Säule kaufen müssen.

Beste Grüße,

Ralf
 
Hallo Ralf,

Vielen Dank für die weiteren Informationen! Das hilft alles sehr.

Es ist immer wieder interessant zu sehen, dass andere Mitstreiter ähnliche Probleme haben und nach Lösungen suchen.

Viele Grüße,

Günther
 
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Mal als Grobskizze,

Laufschienen werden 50x50 Edelstahl-Vierkant, da bleibt kein Schnee direkt drauf liegen, es läuft kein Wasser darauf in die Hütte und man könnte sie sogar von innen beheizen um sie abzutauen, wenn sie vereist sind. Vorn nutze ich Edelstahlrollen mit U-Profil, hinten Edelstahl-Flachrollen um Verspannungen zu vermeiden. Der Antrieb wird vorn sitzen. Die Höhe ist gen Osten und Süden niedrig, da ich freien Blick Ost-Süd-West habe, gen West jedoch in einiger Entfernung eine Laterne steht. Ich nutze viel Ost und Süd. Das Dach lässt sich nach Nord-Nord/West (etwa 10° Versatz) öffnen. Die Flachdächer werde ich wohl mit Solarzellen belegen müssen, drunter EPDM, um der Gründachforderung für alle Gebäude mit Dachwinkeln <15° in Leipzig entgehen zu können. Ob und wie ich die dann nutze wird sich noch zeigen, evtl. als Kleinkraftwerk/Zweitanlage oder als Insellösung.

Ich wollte eh wenn es etwas weiter geht einen Baubericht mit Details veröffentlichen, hier kapern wir ja eigentlich ein anderes Thema. ...

CS, Ralf
 
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