aufgrund der Sichtbedingungen hier kann man sich gar nicht allzu viel aussuchen, da bleiben eigentlich nur Planeten
Aber die Sternabbildungen im Refaktor sind viel schöner, jedenfalls nach meinen Erfahrungen mit einem Tal 200k
Jopp. Da weiß man quasi, was man hat. Und bei einer echten Gurke wird ein seriöser Händler sicherlich umtauschen, wobei man das Wort Gurke im Zusammenhang mit Vixen praktisch nie hört <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />Der Vixen hingegen ist gut eingeführt und qualitätsstabil, leider nur etwas zu teuer.
Angesichts der heutigen Produktpalette findet sich eigentlich immer irgendwas für eine Ecke mehr Geld, was auch eine Ecke mehr zeigt. Dieses "zum nächsten größeren Gerät raten" ist in der Tat nicht unbedingt hilfreich <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> und ich hätte mir eher gewünscht, Tipps zu bekommen welches Zubehör einen klassischen mittellangen Vierzöller sinnvoll ergänzt.Na klar, das OMC zeigt mehr, als der Vixen, ein C11, zeigt mehr als der OMC, ein C14 wieder etwas mehr und eigentlich geht nix über Hubble...
Ich bin bestimmt kein Freund der Marke Vixen, aber mit den 4-Zöller hast Du ein optimales Gerät, was die Mischung aus Planetentauglichkeit, [zensiert] Sky Fähigkeit und Transportabilität angeht. Preis/Leistung geht auch noch.
Der Tubus fürs 102M sollte spürbar dünner sein <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> Der FH-Refraktor hat, was Tubus-Seeing angeht, bekanntlich 2 große Vorteile. Das Licht durchquert den Tubus nur ein einziges mal, und außerdem nimmt der Durchmesser des relevanten Lichtbündels schnell ab. Die Blenden im Tubus dürften dafür sorgen, dass die Luft im Refraktor quasi "steht". Deshalb wage ich zu hoffen, dass in der Zeit des Aufbaus und der Ausrichtung (wofür ich mal rund 15 Minuten veranschlage) der Tubus jetzt in einer Sommer-Nacht soweit ausgekühlt, dass man dann sofort mit 125x loslegen kann.15 Minuten aber wohl eher bei milden Temperaturen. Mein 120er braucht bei -5°C ziemlich genau 40 Minuten.
Wenn du und andere vom Mak schwärmen, so glaube ich das natürlich. Nach der Faustformel von Zmek allerdings könnte eine 140 mm Öffnung mit 35% Obstruktion im schlechtesten Fall nur den Kontrast einer perfekten 90 mm Öffnung bringen. Vielleicht gilt Zmek eher für Newtons und weniger für Maks.also ich war über die Sternpunkte bei einem Mak ziemlich erstaunt. Das waren Punkte ganz ähnlich meinem 120mm Refraktor, praktisch kein Unterschied. Allerdings war das auch ein Mak mit 25% Obstruktion (M715), wie das bei 35% Obstruktion aussieht weiß ich nicht.
Kriegt man die Farbe mit Erfahrung durch Defokussierung bestimmt? Ab wieviel-x nimmt die Farbe bei den Sternen unangenehm zu, wenn du auf 100 mm abblendest?Leider sind die hellen Sterne im Achromaten immer blaustichig. Da weiß ich nie, ob das nun der Farbfehler ist oder ob das ein blauer Zwerg ist.
Mit Taukappe wenig Seeing anfällig
An Doppelsternen bei hoher Vergrößerung sieht man zu einem Refraktor unterschiede in den Sternscheibchen (schlechter)
Justage-anfällig sind halbwegs kompakte 8"-Newtons wahrscheinlich auch.
Liegt wohl am besseren abströmen der Luftmassen mit Taukappe.
Zu den Sternscheibchen. Das ist doch klar oder, 0% Obstruktion gegenüber 35% Obstruktion, das seiht man einfach bei einer AP<=0,7mm oder?
Persönlich schon selbst gesehen an einem (perfekt kollimierten 7" MAK) im Vergleich zu meinem Vixen 90M. Klar das mit 7" engere DS zu trennen sind, aber die ästhetisten Bilder bei allen Vergrößerungen liefert ein Refraktor.
ein 8" Newton ist zu unhandlich und zu teuer, wenn es Vixen-Qualität sein soll. Justage-anfällig sind halbwegs kompakte 8"-Newtons wahrscheinlich auch.