coltrane
Aktives Mitglied
Endlich,
nach vielen gescheiterten Anläufen hatte das Wetter
mal ein Einsehen, und bescherte mir bestes
Planetenseeing.
Zuerst wollte ich gar nicht um jeden Preis raus,
aber die Titanlandung hat mich doch noch dazu
getrieben den 10 Zöller aufzubauen.
Schon beim ersten Blick stand fest, daß heute
einiges gehen sollte. Während der Auskühlphase
studierte ich ausgiebig die aktuelle Interstellarum.
Darin war eine Karte mit den Positionen sämtlicher
Monde für den Oppositionstag abgebildet.
Anschließend ging ich wieder zur Beobachtung
über, wobei sich meine Vermutungen schnell
bestätigten. Das Seeing war bestens und der
Anblick überwältigend. Nachdem ich mich
einigermaßen sattgesehen hatte, ging's ans
Eingemachte. Die Monde Titan, Japetus, Rhea,
Thethys und Dione waren auf Anhieb locker
sichtbar. Mit Enceladus hatte ich aber große Mühe.
Erst so nach und nach, je näher er seiner Elongation
kam, wurde er besser sichtbar. So ab 9 Uhr war er
dann schließlich leicht, fast ununterbrochen zu sehen.
Früher hatte ich mit ihm immer größte Schwierigkeiten,
aber die etwas geringere Ringneigung macht es
dieses Jahr spürbar leichter. Das nächste Ziel sollte
Mimas werden. Gesehen habe ich ihn noch nie, und
auch diesmal wurde es nichts. Das Seeing schwankte
doch gelegentlich zwischen top und mäßig, und auch
der Himmel war nicht ausreichend transparent. Kein
Wunder bei über 80% Luftfeuchtigkeit. Egal, es gab
ja noch Hyperion. Dieser Mond ist zwar nur so hell
wie Pluto, läuft aber etwas außerhalb der Titanbahn.
Deswegen manövrierte ich Saturn aus dem Blickfeld
und begann die Suche. Er stand laut Interstellarum
nicht weit von Japetus entfernt, Titan gegenüberliegend.
Lange Zeit sah ich aber nichts. Ich wechselts die
Vergrößerungen von 360x auf extreme 720x und
schließlich auf 560x. Letzteres war dann genau richtig
Exakt an der erwarteten Position blitzte immer wieder
ein schwaches Sternchen durch. Sofort stand fest,
Saturnmond Numero 7 ist geknackt.
Nach diesem Erfolg nahm ich nun die Ringe genauer
ins Visier. Selbst bei meinen beiden höchsten
Vergrößerungen hatte ich noch ein sehr ruhiges Bild,
und ich war optimistisch heute erstmals die
Encke-Teilung zu Gesicht zu bekommen.
Aber trotz heftigster Bemühungen und Einsatz
aller Vergrößerungen gelang mir keine Sichtung.
Bei 360x war mir das Bild noch etwas zu klein,
und bei 560x zwar großo genug. aber schon über
dem sinnvollen Limit für mein Galaxy D10.
Das Seeing war offenbar doch noch einen Tick
vom Maximum entfernt. Die Cassini-Teilung
hingegen war bei 720x vergleichsweise riesig,
und Saturn noch erstaunlich scharf.
Einige hier im Forum haber ja schon von
erfolgreichen Beobachtungen der Encke-Teilung
berichtet. Andererseits versicherte mir Karl Thurner
bei meinem letzten Besuch bei Intercon Spacetec
dieses Detail trotz Verwendung großer und perfekter
Geräte auch noch nicht gesehen zu haben.
Da komm ich schon ins Grübeln,ob ich da jemals
eine Chance haben werde.
Dranbleiben werden ich aber auf jeden Fall
Der nächste Versuch wird heutegestartet.
nach vielen gescheiterten Anläufen hatte das Wetter
mal ein Einsehen, und bescherte mir bestes
Planetenseeing.
Zuerst wollte ich gar nicht um jeden Preis raus,
aber die Titanlandung hat mich doch noch dazu
getrieben den 10 Zöller aufzubauen.
Schon beim ersten Blick stand fest, daß heute
einiges gehen sollte. Während der Auskühlphase
studierte ich ausgiebig die aktuelle Interstellarum.
Darin war eine Karte mit den Positionen sämtlicher
Monde für den Oppositionstag abgebildet.
Anschließend ging ich wieder zur Beobachtung
über, wobei sich meine Vermutungen schnell
bestätigten. Das Seeing war bestens und der
Anblick überwältigend. Nachdem ich mich
einigermaßen sattgesehen hatte, ging's ans
Eingemachte. Die Monde Titan, Japetus, Rhea,
Thethys und Dione waren auf Anhieb locker
sichtbar. Mit Enceladus hatte ich aber große Mühe.
Erst so nach und nach, je näher er seiner Elongation
kam, wurde er besser sichtbar. So ab 9 Uhr war er
dann schließlich leicht, fast ununterbrochen zu sehen.
Früher hatte ich mit ihm immer größte Schwierigkeiten,
aber die etwas geringere Ringneigung macht es
dieses Jahr spürbar leichter. Das nächste Ziel sollte
Mimas werden. Gesehen habe ich ihn noch nie, und
auch diesmal wurde es nichts. Das Seeing schwankte
doch gelegentlich zwischen top und mäßig, und auch
der Himmel war nicht ausreichend transparent. Kein
Wunder bei über 80% Luftfeuchtigkeit. Egal, es gab
ja noch Hyperion. Dieser Mond ist zwar nur so hell
wie Pluto, läuft aber etwas außerhalb der Titanbahn.
Deswegen manövrierte ich Saturn aus dem Blickfeld
und begann die Suche. Er stand laut Interstellarum
nicht weit von Japetus entfernt, Titan gegenüberliegend.
Lange Zeit sah ich aber nichts. Ich wechselts die
Vergrößerungen von 360x auf extreme 720x und
schließlich auf 560x. Letzteres war dann genau richtig
Exakt an der erwarteten Position blitzte immer wieder
ein schwaches Sternchen durch. Sofort stand fest,
Saturnmond Numero 7 ist geknackt.
Nach diesem Erfolg nahm ich nun die Ringe genauer
ins Visier. Selbst bei meinen beiden höchsten
Vergrößerungen hatte ich noch ein sehr ruhiges Bild,
und ich war optimistisch heute erstmals die
Encke-Teilung zu Gesicht zu bekommen.
Aber trotz heftigster Bemühungen und Einsatz
aller Vergrößerungen gelang mir keine Sichtung.
Bei 360x war mir das Bild noch etwas zu klein,
und bei 560x zwar großo genug. aber schon über
dem sinnvollen Limit für mein Galaxy D10.
Das Seeing war offenbar doch noch einen Tick
vom Maximum entfernt. Die Cassini-Teilung
hingegen war bei 720x vergleichsweise riesig,
und Saturn noch erstaunlich scharf.
Einige hier im Forum haber ja schon von
erfolgreichen Beobachtungen der Encke-Teilung
berichtet. Andererseits versicherte mir Karl Thurner
bei meinem letzten Besuch bei Intercon Spacetec
dieses Detail trotz Verwendung großer und perfekter
Geräte auch noch nicht gesehen zu haben.
Da komm ich schon ins Grübeln,ob ich da jemals
eine Chance haben werde.
Dranbleiben werden ich aber auf jeden Fall
Der nächste Versuch wird heutegestartet.