grosser Zeitraffer der März-Mondfinsternis

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Suedstern.ch

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Guten Abend

Die März-Mofi war wiedereinmal ein erstklassigesklassiges event; wiedereinmal. Aus ca. 180 Fotos im Minutenintervall habe ich die 130 besten davon zu einem Zeitraffer-GIF verarbeitet.

Hier eine kleine Vorschau:
Link zur Grafik: http://foto.star-shine.ch/data/thumbnails/37/2007-03-03%20-%20Lunar%20Eclipse%20622x500.gif


Eine grosse GIF-Animation (5.4MB) und weitere Informationen zur Beobachtung, Aufnahme und Verarbeitung findet ihr auf
http://foto.star-shine.ch/details.php?image_id=427

Ich hoffe, Euch gefällt diese Erinnerung an die März-Mofi ebenfalls.

Viele Grüsse
Thomas Knoblauch
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Fazinierend!
Also, wenn ich das richtig sehe, taucht der Mond von oben in den Kernschatten ein und verlässt ihn nach links wieder? Ich hätte jetzt gedacht, dass der Schatten den Mond in einer Richtung überquert.

Thomas

P.S. Bildfelddrehung? Könnte man da in der Animation die Mondscheibe drehen lassen? Oder liege ich völlig falsch...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Michi

Da bin ich mal gespannt. Bei mir war es halt kurz vor und nach der Finsternis bewölkt, so dass es "nur" ca. 130 Fotos wurden.
Vielleicht hilft Dir Registax 4 weiter, wenn es darum geht alle 300 Bilder aufeinander auszurichten. Tip: Verwende Manual Alignement und nimmt den gesammten Mond als Alignement-Feld. Das klappt sicher. Danach kannst Du den ausgerichteten Bilderstapel bei Stack -> Save registered Avi -> Maximum Area als AVI speichern. Konvertierung zu Ani-Gif und Beschriftungen kannst Du mit diversen Programmen machen. Ich verwendete Ulead GIF-Animator 5.

Viel Erfolg
Thomas Knoblauch
 
Hi ebenfalls Thomas

OK, bei einer perfekten (und deswegen auch langen Finsternis) tritt der Mond auf einer Seite in den Kernschatten und verlässt ihn auf der wirklich gegenüberliegenden Seite. Das diese Finsternis zwar total aber nicht durch das Schattenzentrum gehend ist, führt dazu, dass der Mond auf der einen Seite in den Erdschatten taucht und etwas seitlicher wieder herauskommt. So ist auch der Effekt in der Animation zu erklären. Vielleicht hilft Dir hier die Skizze von Wikipedia weiter: http://de.wikipedia.org/wiki/Mondfinsternis

Das Teleskop habe ich auf einer Equatorialen Montierung aufgestellt, welche gut auf Norden ausgerichtet war. Die Kamerastellung wurde nie verändert. Dadurch ist eine Bildfelddrehung in der Theorie nicht, in der Praxis kaum festzustellen (Fehler bei Ausrichtung auf Norden).

Ich hoffe, Du verstehst meine knappen ausführungen.

Viele Grüsse
Thomas Knoblauch
 
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