wasguggsuda
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Juchhu, am vorgestrigen Dienstagabend hatte ich noch rechtzeitig eine Wolkenlücke bemerkt, um rauszuflitzen und wenigstens schon mal kurz ein paar Feldstecherblicke auf den unverhofften Kometengenuß zu werfen, aber gestern, da blieb es tatsächlich bis Mitternacht leidlich klar!
Umständehalber erst nach Mondaufgang wurde die kleine Kompaktsuperzoom-Digiknipse auf die kleine Sonnenmontierung geschraubt, Fokus und Bildfeld gepeilt, und dann eine Serie Bilder geschossen. Dank der Helligkeit des Kometen, sowie DeepSkyStacker und NeatImage, ließ sich auch mit nur 15sec max. Belichtungszeit was leidlich anständiges Abbilden, trotz sehr bildschädlich hellem Mond und viel Dunst:
Link zur Grafik: http://hometown.aol.de/Spaziergucker03/2007_10_31_2220UT_ff_150257_150_pss2is_Comet_17P_Holmes_DSS_logsq_d0090m1031h0020_sat117_bl40_050mi_sh03_filtered_itxt.jpg
Leider aber verhinderte flott aufziehender Nebel weitere Versuche (auch mit den max. 1min Belichtungszeit einer derzeit gastierenden leicaobjektivbestückten Panasonic-TZ1-Digiknipse).
Jedenfalls ist der Komet zu erkennen
- dabei liest man doch in manchem bunten "Astronomische Fotografie"-Büchlein, daß Kompaktknipsen ungeeignet für den Nachthimmel seien (wie ich schon an M42 demonstrieren konnte) ...
... aber mal im Ernst, ein kleines bißchen Anstrengen muß man sich immer, sonst kommt auch mit sauteurem Gerät nix wirklich Adäquates raus.
Ich erzähle immer gern die Geschichte vom Vorgesetzten meines Vaters sel., der sich, von manchem untergebenen Familienvater darob schwerbeneidet, damals eine sauteure Nikon-Fotoausrüstung zulegte, und dann nach ein paar Tagen ratsuchend mit ein paar hoffnungslos überbelichteten Bildern ankam: Nach vorsichtigem, aber insistierendem Befragen stellte sich dann heraus, daß der Mann sein Fernsehprogramm am Bildschirm abfotografiert hatte - mit Blitz, weil's so dunkel war ...
Zum derzeitigen "Wunder"kometen: Am tollsten fand ich bisher Weitfeld-Feldstecherblicke mit >15x (15x60, 20x60, 20x80), sogar nur aufgestützt - die erinnerten mich auch ein wenig wehmütig an den wundervollen Omega Centauri bei schlechtem Seeing.
Gruß+cs,
Dietmar
Umständehalber erst nach Mondaufgang wurde die kleine Kompaktsuperzoom-Digiknipse auf die kleine Sonnenmontierung geschraubt, Fokus und Bildfeld gepeilt, und dann eine Serie Bilder geschossen. Dank der Helligkeit des Kometen, sowie DeepSkyStacker und NeatImage, ließ sich auch mit nur 15sec max. Belichtungszeit was leidlich anständiges Abbilden, trotz sehr bildschädlich hellem Mond und viel Dunst:
Link zur Grafik: http://hometown.aol.de/Spaziergucker03/2007_10_31_2220UT_ff_150257_150_pss2is_Comet_17P_Holmes_DSS_logsq_d0090m1031h0020_sat117_bl40_050mi_sh03_filtered_itxt.jpg
Leider aber verhinderte flott aufziehender Nebel weitere Versuche (auch mit den max. 1min Belichtungszeit einer derzeit gastierenden leicaobjektivbestückten Panasonic-TZ1-Digiknipse).
Jedenfalls ist der Komet zu erkennen
Ich erzähle immer gern die Geschichte vom Vorgesetzten meines Vaters sel., der sich, von manchem untergebenen Familienvater darob schwerbeneidet, damals eine sauteure Nikon-Fotoausrüstung zulegte, und dann nach ein paar Tagen ratsuchend mit ein paar hoffnungslos überbelichteten Bildern ankam: Nach vorsichtigem, aber insistierendem Befragen stellte sich dann heraus, daß der Mann sein Fernsehprogramm am Bildschirm abfotografiert hatte - mit Blitz, weil's so dunkel war ...
Zum derzeitigen "Wunder"kometen: Am tollsten fand ich bisher Weitfeld-Feldstecherblicke mit >15x (15x60, 20x60, 20x80), sogar nur aufgestützt - die erinnerten mich auch ein wenig wehmütig an den wundervollen Omega Centauri bei schlechtem Seeing.
Gruß+cs,
Dietmar