Hallo Thomas,
zuerst einmal gilt es, Objekte zu finden. Dazu benitut man zweckmässigerweise entweder (a) ein Okular mit maximalem Gesichtsfeld oder (b) ein Sucherfernrohr mit niedriger Vergrösserung oder (c) eine soganannten Unit Finder, der eine Markierung an den Himmel projeziert, die man mit dem Objekt zur deckung bringt. Bei den ersten beiden Optionen peilt man über den Tubus, bis man etwas identifizierbares ins Sichtfeld bekommt und dann geht's mit Optik weiter. Bei der dritten Option ist man dann schon fertig ;-) Nachteil der Methode ist, dass die Glasplatte, auf die der Leuchtpunkt geworfen wird schon etwas Licht wegnimmt und ja auch ansonsten nur die 0,7mm Augenöffnung da sind. Mithin braucht man ein relativ helles Objekt zum anpelien. Sterne bis 2. Grösse sind aber auf jeden Fall unproblematisch und danach geht'S mit Starhop weiter.
Als zweites musst Du sie nachführen, weil sich die Erde ja unter dem Sternenhimmel wegdreht. Das ätzende ist, dass Du nicht (wie bei einer Equatorialen Montierung) nur in einer Achse nachführen musst, sondern in beiden. Wenn Du mit höherer Vergrösserung zugange bist (so ab 200x), kann zB die horizontale Verstellung ein Problem werden. Mit moderaten Vergrösserungen gelingt das jedoch problemnlos. Und mit der Zeit tastet man sich halt vor.
Aufmunternde Grüsse vom