GSO-Dobson teleskop

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rasor

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Hi,
ich wollte mal fragen ob man dieses teleskop und so empfehlen kann? Gibt es irgendwelche "Macken"??? oder Vorteile??<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" />

MfG
Rasor
 
Hi Rasor,

öhm, eigentlich gibt es ja eine ganze Menge GSO-Dobsons, die unterscheiden sich in der Größe wie auch in der Ausstattung.
Es sind jedenfalls Geräte die man häufig sieht, und mit denen die Leute klarkommen. Das kann man schonmal als Vorteil sehen. Die Verbreitung der Geräte ist insofern auch ein Vorteil, daß es etliche Bastelanleitungen zur Verbesserung gibt.
Macken gibt es auch, zum Beispiel sind die Lüfter der Luxusversionen unsinnig angebaut, bei niedrigen Temperaturen schrumpft das Plastik der Fangspiegelhalterung so ein, daß es den Fangspiegel quetscht und dadurch für ein schlechtes Bild sorgt (Astigmatismus) und schließlich fällt mir noch ein, daß die Justageschrauben nicht zu drei Paaren aus Zug- und Druckschraube, sondern in sechs Punkten einzeln angeordnet sind, was die Justage unnötig verkompliziert weil drehen an einer Schraube gleich Korrekturen bei zwei Nachbarschrauben nötig macht.

Clear Skies
Sven
 
Guten Morgen Rasor,

ich kann mich hier nur Sven anschliessen.

Ich habe auch einen Dobson von GSO, den 8" f/6 und bin damit hochzufrieden. Den werde ich auch nie mehr hergeben.
Allerdings musste ich den Dobs ganz schön tunen, aber es hat sich gelohnt.

Grüße und CS
Klaus
 

Streulichtunterdrückung kann bei einfachen Geräten immer verbessert werden. Ist nicht besonders schwierig, da es selbstklebende Veloursfolie gibt.

Da man an einem Dob sowieso rumschrauben muß (Justieren, nach einem Jahr den Spiegel ausbauen und reinigen), kann man auch gleich die letzten Hemmungen ablegen und Verbesserungen einbauen. Anregungen gibt es hier genug.

Leute, denen ihr Instrument irgendiwe heilig ist (und das erste Fernrohr ist das automatisch) müssen sich sicher erst mal überwinden, irgendwo ein Loch reinzusägen für einen Lüfter oder ähnliche Umbauten.

Aber insgesamt sind die GSO kein Fehlkauf. Sie werden massenweise produziert. Ich sehe keinen Grund weshalb die Spiegel (auf die kommt es ja an) nicht industriell in vernünftiger Qualität herzustellen sind. Die Geräte, welche ich gesehen/benutzt habe, waren ok für den Preis.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Rasor

Ich habe einen GSO 8" F/6 (Billigversion) im Dezember 2005 gekauft.

Das justieren habe ich schnell kapiert.
Der Okularauszug wackelt kein bischen und ist sehr leichtgänig einstellbar.

Ich schätze es sehr, dass es beim fokusieren auch bei höheren Vergrösserung nicht schwingt.

Kurz, ich bin als Anfänger hoch zufrieden mit diesen Teleskop. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Freundliche Grüsse Daniel
 
Sägen ist heute wohl nicht mehr nötig...

Hallo Uwe,

sägen braucht man heute glücklicherweise wohl nicht mehr - so weit ich weiß, sind die GSO-Dobs seit min. etwa 2002/2003 (meiner und die späteren, die ich kennenlernen konnte) hinterm Hauptspiegel offen, was ja auch sinnreich ist von wegen Auskühlung.

Mit Ab/anschrauben (Spinne, Hauptspiegelfassung, Teflonpads ggfs. zum besseren Nachschubsverhalten), Einkleben (selbstklebendes Schwarzvelours) und Anklemmen/Klett (1. schwarze Isomatte zur Tubusverlängerung sternwärts, 2. Lüfterplatte ganz unten z. B. aus billiger, mit starker Schere zu verarbeitender Hartschaumplatte mit billigem PC-Gehäuselüfter und 3. außen billiger Isoliertapete aus dem Baumarkt evtl. mit Riemen/Gummi/Klett) ist das Basaltuning praktisch schon erledigt.

Allerdings - da gebe ich Dir recht - muß dazu die "unangetastete Heiligkeit" des Geräts im Kaufzustand überwunden werden. Ich würde zuvor das Gerät ausgiebig (etliche Beobachtungen) ausprobieren, am besten mit erfahrenen Sternfreunden (das ist ab hier alles an Rasor gerichtet) und mich zur Justage (Kollimation) umfassend informieren (z. B. hier im Forum) und dieses Verfahren beherrschen. Durch das (sehr sinnvolle) Einkleben von Schwarzvelours muß das Gerät von Grund auf neu justiert (kollimiert) werden, die Garantie erlischt, da sollte man schon genau wissen, was man da dann macht. Allerdings sollte man die Justage (Kollimation) sowieso beherrschen, da man sonst Leistung verschenkt.

Die Erfolgs-Story des Tunings ist in zahllosen Diskussionen hier prima belegt. Wenn man nun aber gar kein Bastelgeschick /erfahrung hat, könnte man Kontakt zu bastelerfahrenen Sternfreunden aufbauen und zusammen nach ausgiebiger Erörterung, Recherche und Vorbereitung zu Werke schreiten.

Klare Himmel und Top-Bedingungen wünscht

Matthias.
 
Dobsons heute

Hallo Rasor,

niederpreisige Dobsons - speziell der 8-Zoll-f/6 (200/1200) - sind zu Recht beliebte, hochverbreitete und für ihre Preisklasse in Sachen Allroundnutzung und Preisleistung ungeschlagene Geräte. Da kann der Einsteiger eigentlich nichts falsch machen.

Allgemein gilt: Justage (=Kollimation) und Auskühlung sind zu gewährleisten und zu beherrschen, will man das Potential eines Gerätes auch ausschöpfen.

Zum Tuning habe ich weiter oben schon ein wenig geschrieben, da gibt es viele ausgiebige Diskussionen hier und sehr gute Beschreibungen, teils sogar bebildert, auf den Homepages vieler Mitglieder hier, suchen lohnt auf jeden Fall. Gleiches gilt für die Kollimation.

Grundsätzlich ist zur Frage nach dem optimalen Gerät so einiges zu bedenken. Da möchte ich Dir den alten, bewährten Rat geben, Kontakte zu Sternfreunden in Deiner Nähe aufzubauen, und im gemeinsamen Gespräch am besten beim Beobachten und Ausprobieren derer Geräte unter dem klaren Himmel zu erörtern, was für Dich in Frage kommt. (Eventuell: Kontaktforum hier, Vereine an Sternwarten in der Nähe, Mailfreundschaften...)

Wichtige Punkte sind allgemein:

1. Welche Objekte willst Du beobachten? (Meist anfangs Allroundprofil)
2. Wie ist die Qualität des Himmels an Deinem bevorzugten Beobachtungsort? (Lichtverschmutzung, Himmelsrichtungen, Luftunruhe)
3. Bist Du motorisiert? (Transportabilität)
4. Budget (1. Höhe, 2. ggfs. Ausbau bedenken, Nachinvestitionen)
5. Zubehör: Umfang der Anschaffung, sprich: auch Okulare/Barlow
6. Vorausstattung (Fernglas/Discounterteleskop...), Erfahrungen, theoretische Vorbildung

Sollte dann das Profil festgelegt sein und die Wahl auf einen 8"-f/6-Dobs fallen, so stellt sich dann die Frage nach dem Erwerbsweg: Gebrauchtkauf/Messe (z. B. ATT im Mai in Essen)/Teleskoptreff (z. B. ITV im Mai)/Aktion bzw. Sonderangebot/ Normalbestellung bzw. Abholung.

Je nach Erwerbsweg hat man vielleicht die Möglichkeit, das typischerweise geschnürte Paket in seinem Sinne zu ändern und/oder durch gleichzeitigen Zubehörkauf in der Summe noch einen besseren Preis zu erzielen.

An vielen typischen Angeboten gefällt mir persönlich die Okularausstattung nicht so besonders, da würde ich wirklich andere - zwar in der Regel kostspieligere, dafür aber nachhaltig freudvolle - andenken. Rabatt gibts trotzdem und die eigentlichen Paketokus können direkt preislich abgezogen werden und müssen nicht hinterher selbst eventuell aufwendig und mit Verlust veräußert werden.

So würde ich für stark budgetbegrenzte Käufer im wesentlichen 3 Okulare als Grundanschaffung andenken für den 8"-f/6: ein Übersichtsoku in 2-Zoll (2") mit 30-40 mm Brennweite (je lichtverschmutzter eher 30), ein Oku mit etwa 15 mm für mittlere Vergrößerungen (und damit Austrittspupille), gern schon etwas weitwinkliger und ein Hochvergrößerungsokular um 5 mm, das sollte am Dobson auf jeden Fall weitwinklig sein, wegen der Häufigket des Nachschubsens und dem bei der Vergrößerung schnellen Durchlauf des Objekts im Gesichtsfeld. Die - früher jedenfalls, da bin ich nicht aktuell informiert - oft beiliegende Grundausstattung von 25 und 9er Plössl halte ich für zwar sehr niederpreisig und auch nutzbar, aber: das 25er hat nicht so die Übersicht wie ein 2"-30...40WW, wenn man das dann nachanschafft, ist das 25er überflüssig und wird mit Verlust verkauft oder im Koffer unnötig mitgeschleppt. Das 9er Plössl ist einerseits vom Einblick grenzwertig (man muß schon nah ran) und weder im mittleren, noch im Hochvergrößerungsbereich angesiedelt. Hinzukommt, daß es nicht weitwinklig ist. Hat man sich je ein 15er WW und ein 4-6er WW angeschafft, ist das 9er eine eher selten genutzte Zwischenstufe. Da würde ich also eher das Paket ändern, sollte es noch so angeboten werden.

Edle (und kostspieligere) Spiegelmaterialien braucht es m. E. für den budgetbegrenzten Einsteiger für einen Achtzöller nicht. Vorkühlung, wenn möglich, aktive Belüftung und Tubusaußenisolation durch umgelegte billige Heizkörpertapete beherrschen den Standarddobson thermisch bereits perfekt. Den eventuell minimalen Zeitgewinn vom Aufbauanfang bis zur Hochvergrößerung erkauft man mit m. E. anders sinnvoller investiertem Geld.

Viele Sternfreunde nutzen heute kein Sucherfernrohr mehr, sondern Leuchtpunktsucher oder andere Peilgerätschaften. Es ist zu überlegen, und am besten auszuprobieren, was Dir am besten gefällt. Der Hauptvorteil der Peiler gegenüber einem Sucher ist m. E. das total unkomplizierte Durchschauen irgendwo dahinter ohne Vergrößerung und kein Umdenkenmüssen (spiegelverkehrt.../Vergrößerung). [Ich selbst nutze beides, je nach Objekt, meist reicht der Peiler, manchmal schaue ich in den Sucher wg. der Übersicht, wenn ich gerade nicht das Okular am Dobson wechseln will.]

Vielleicht schreibst Du etwas zu den 6 Fragen oben, dann können wir gezielter weiterdiskutieren. Und nimm Kontakt zu Sternfreunden in der Umgebung auf, solltest Du noch astronomisch allein sein,

klare Himmel und Top-Bedingungen wünscht

Matthias.
 
Re: Dobsons heute

Hallo Matthias

Super Beitrag, kann ich 100% bestätigen! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Liebe Grüsse Daniel
 
Hallo Sven,

und schließlich fällt mir noch ein, daß die Justageschrauben nicht zu drei Paaren aus Zug- und Druckschraube, sondern in sechs Punkten einzeln angeordnet sind, was die Justage unnötig verkompliziert weil drehen an einer Schraube gleich Korrekturen bei zwei Nachbarschrauben nötig macht.

Das versteh ich nicht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />.

Ich geh mal davon aus, daß der 12" Galaxy hier vom Prinzip her baugleich zum 8" GSO ist (bis auf Dimension und die beim 12" fehlenden Rändelschrauben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smirk.gif" alt="" />).
Man muß halt die zwei Feststell~ (Druck)schrauben leicht lockern, die der zu justierenden Zugschraube nahe sind. Aber ich muß die Druckschrauben doch nicht "korrigieren". Oder steh ich da aufm Schlauch?

Ansonsten kann ich mich den Vorrednern nur anschließen, man bekommt bei den GSOs sicherlich viel Teleskop für das Geld und von echten Gurkenoptiken habe ich bisher auch nichts gehört.

Wenns 8" sein sollen, wäre da nicht die Low Expansion-Variante die empfehlenswerte? Gibt es zwar nur von Galaxy soweit ich das sehe, aber für 25€ Aufpreis ggü. BK7 GSO ... ? Hat dieses Spiegelträgermaterial irgendeinen Nachteil ggü. dem teureren Pyrex/Suprax?

Viele Grüße,
Michael
 
Hallo Rasor,

hab seit ca. 4 Monaten auch einen GSO 10 Zoll Dobson. Hatte ihn mir in der 'Luxus-Variante' (Crayford-Auszug, Lüfter, Rollenlager, besseres 2"-Okular) als günstiges Ausstellungsstück gekauft.

Mit dem Rollenlager war ich nicht zufrieden. Bin dann auf Gleitlager umgestiegen und habe es nicht bereut. Aber da gibt es auch unterschiedliche Meinungen.

Den Crayford-Auszug finde ich in Ordnung.

Den Lüfter hatte ich dann auch noch funktionsoptimiert.

Im nachhinein würde ich zur preiswerteren Variante neigen und das gesparte Geld in sinnvolle Tuningmaßnahmen / Zubehör investieren.

Ich komme auch wesentlich besser mit einem Telrad zurecht. Auch den würde ich ganz klar einem Sucherfernrohr vorziehen.

Zur Okularwahl kann ich Matthias voll zustimmen!



Gruß

Thomas
 
Hallo Michael,

ich hatte früher auch immer Terz mit der Kollimierung und musste an allen sechs Schrauben rumspielen bis es passte. Dann habe ich mir die Sache näher angeschaut und festgestellt, dass die Chinesen die Federn an den Halteschrauben, die den Spiegel nach hinten drücken sollen falsch eingebaut haben. Also die Federn auf die richtige Seite gemacht, die Kollischrauben durch Flügelschrauben aus dem Baumarkt ersetzt, und nun ist mein GSO in max. 20 Sekunden kollimiert. Vielleicht wars bei Sven ja auch so dass nur die Federn auf der falschen Seite sind.

Micha
 
Hallo Micha,

das ist interessant ... werde ich mir heute Abend mal genauer anschauen. Muss eh den Spiegel ausbauen wg. Velourauskleidung(*). Da ich bisher keine Probleme mit der Kollimation hatte, gehe ich aber mal davon aus, daß die Taiwaner (!) das bei den 12" inzwischen richtig machen.

Viele Grüße,
Michael
(*)Finde das übrigens blöd, dass man im Baumarkt die Velourfolie nur in 1m Länge bekommt, das ist zu kurz für einmal rum im 12" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />.
 
Hallo Tom

Besteht dann nicht die Gefahr einer Verspannung,
weil die Konterschrauben beim GSO 60° Abstand haben. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />


Viele Grüsse Daniel
 
Hallo Rasor

Bei 2" hast du bei nieriger Vergrösserung das grössere Gesichtsfeld.

Wenn du mal durch so ein Superweitwinkel (70°-80°) durch die Milchstrasse gesurft bist,
hauts dich aus den Socken und es gibt es nur eine Antwort:

Ja es ist ein Nachteil, wenn man nur 11/4" OAZ hat. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" />

Viele Grüsse Daniel
 
Justageschrauben-Rundumschlag

Hallo Zusammen,

es hat sich also "Erklärungsbedarf" angesammelt, also lege ich mal los.
1. Falsch eingebaute Federn - war bei mir nicht so, weil ich keinen GSO habe, die Sache aber bei diversen "6-Schraubern" ausprobiert habe. Das ist auch nicht der Grund, wie sich gleich ergeben wird.
Denn
2. Die Kunst liegt im richtigen Kontern. Ich kann mit losen Konterschrauben lustig justieren, wenn ich diese dann aber anziehe, so kommt es vor, daß ich bemerke, daß an der Stellschraube nochmal justiert werden muß. Dazu aber muß ich beide benachbarten Konterschrauben lockern, was wieder auf die zwei benachbarten Stellschrauben... Klar, der Einfluss lässt nach, man kommt hin, aber es ist wesentlich angenehmer, wenn man mit eng sitzenden Paaren aus Stell- und Konterschrauben arbeiten kann, weil man so einfach an einem Paar die Position einstellen kann, ohne die anderen zu verändern. Man kann so auch alle Paare gleich fest kontern. Die Sache ist die: Alles über drei Punkte hinweg bewirkt eine überstabilisierung. Ein Stuhl kann nur deshalb kippeln, weil er vier Beine hat, die nicht ordentlich aufeinander abgestimmt sind. Ein Stuhl mit drei Beinen entweder umfallen oder zusammenbrechen.

3. Zur Verbiegung - bei drei engen Paaren kann nichts passieren, denn man verstellt ja nur die Spiegelhalterung. Bei 6 Einzelschrauben aber kann man tatsächlich im Rahmen der Spiegelzelle eine Spannung aufbauen, die bei enger Klammerung auf den Spiegel weitergegeben wird.

Clear Skies
Sven
 
Re: Justageschrauben-Rundumschlag

Hallo alle,
wollte mal fragen welches Teleskop ihr bevorzugen würdet?
entweder:
So eins: Hier

oder soeins:

Galaxy D8 mit BK7-Spiegel und 1,25-Zoll-OAZ
40mm 1,25-Zoll Soligor mit zwar kleinem Gesichtfeld, aber mit 6,67mm Austrittspupille für schwache Nebel, dann ein 32er Plössl
3,5 Jahre alt
mit Sucher
????

MfG
Christian
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Justageschrauben-Rundumschlag

Hallo Christian,

in dem von dir dargelegten Fall würde ich den Galaxy Dobson nehmen.

1. du bekommst mehr Öffnung

2. die Montierung des verlinkten Teleskops wird mit der 1,2 Meter langen Röhre schon ziemlich an der Grenze der Belastung ankommen

Ein gebrauchter Dobson ist oft eine gute Wahl. Die beiliegenden Okulare sind mehr für die Übersicht. Um höhere Vergrößerungen zu erreichen, wirst du dir noch 1-2 kurzbrennweitige Okulare und/oder ne Barlowlinse anschaffen müssen.

Mit dem 40mm erreichst du 30x, mit dem 32mm eine 37,5 fache Vergrößerung. Du solltest dir noch ein Okular so für ca. 80x anschaffen (15mm) und ggf. noch ein 9mm für 133x. Dazu noch ne gute 2-fach Barlow, und du hast für lange Zeit ausgesorgt.

Gruß

Carsten
 
Re: Justageschrauben-Rundumschlag

Hallo Sven,

Ich kann mit losen Konterschrauben lustig justieren, wenn ich diese dann aber anziehe, so kommt es vor, daß ich bemerke, daß an der Stellschraube nochmal justiert werden muß. Dazu aber muß ich beide benachbarten Konterschrauben lockern, was wieder auf die zwei benachbarten Stellschrauben...

Hm ... ja, das kenne ich, daß sich beim Festziehen der Konterschrauben die Justage lustig verändert. Das ist tatsächlich eine sehr schlechte Eigenschaft dieses Aufbaus.

Aber so umständlich wie beschrieben ist es meiner Meinung nach auch wieder nicht. Der "Trick" besteht wohl darin, die Konterschrauben reihum gleichmässig und stückweise (Drittelumdrehungen) anzuziehen. Sitzt die erste Konterschraube fest genug, zieht man die letzten beiden KS so weit an, daß alles wieder stimmt. Bei der ganzen Prozedur an den Justageschrauben nichts ändern!
Also sozusagen "Feinjustage mit den Konterschrauben". Insofern macht es auch Sinn, daß beim 12" GSO die Justageschrauben Schlitzschrauben und die Konterschrauben Rändelschrauben sind.

Zumindest hat das bei mir bisher ganz gut funktioniert. Da es sich bei der Fassung aber um den Teil eines Neuerwerbs handelt, habe ich das erst zweimal gemacht. Wüsste aber nicht, weshalb das mal zu einem Problem werden sollte.

Beim TAL2 ist das alles viel einfacher - da gibts nur eine mittige Konterschraube <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />.

Viele Grüße,
Michael
 
Re: Justageschrauben-Rundumschlag

Hallo Sven,

2. Die Kunst liegt im richtigen Kontern. Ich kann mit losen Konterschrauben lustig justieren, wenn ich diese dann aber anziehe, so kommt es vor, daß ich bemerke, daß an der Stellschraube nochmal justiert werden muß. Dazu aber muß ich beide benachbarten Konterschrauben lockern, was wieder auf die zwei benachbarten Stellschrauben...

Sic est. Das war der Grund, warum ich bei meiner GSO Chinabüchse Federn eingebaut habe.
Dazu kommt, wie Du weiter schreibst, daß die meisten 6Schrauber die Schrauben über den Kreis eben dummerweise gleichmäßig verteilt haben. Ein Wunder, daß die Marktstrategen das nicht noch als 'jetzt neu, mit eingebauter Coriolis-Vereierungsringaufhängung' bewerben.
Gut, man mags ja nicht übertreiben, seit den Federn, die den Spiegel schon selbst am Gegenanschlag halten können brauchen die Konterschrauben wirklich nur handwarm angelegt zu sein, nennen wirs mal Transportsicherung...
 
Re: Justageschrauben-Rundumschlag

Ich habe mal auf einem Teleskoptreffen die beiden Instrumententypen vom Handling her verglichen. *Mir persönlich* gefällt der Galaxy besser. Optisch wird sich das nicht viel nehmen, nur von der Mechanik. Aber auch das ist Geschmackssache.
 
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