Günstiger 80/900 für Einsteiger geeignet?

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Hallo Michael,

Die Montierung ist ja nicht näher bezeichnet, sieht aber wie eine Billig-EQ-1 aus. Auf der Vergrößerung des Fotos scheinen viele Bauteile aus Kunststoff zu bestehen, was für die Stabilität sehr kontraproduktiv ist.
Der Refraktor mag vielleicht nicht all zu schwer sein, aber der lange Hebel führt zu langer Nachschwingzeit.
Da ist Frust vorprogrammiert.
Aber für 100€ ist es auch illusorisch, ein vernünftiges Teleskop zu erwarten.
Falls aber auch 200€ drin wären, ginge da sicher eher etwas.

PS: Ich habe eben noch gelesen, das damit laut Verkäufer auch Astrofotografie möglich sein soll. :mauer:

Nochmal PS: Du bist ja schon ewig im Forum dabei, hast über 2000 Beiträge verfasst und schon ´zig Teile im Biete-Board angeboten - Du solltest doch eigentlich recht gut selbst wissen, was man von diesem Teleskop zu halten hat?!

Gruß,
Tilo
 
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Hallo Tilo,

die Montierung ist eher eine EQ-2, mit dem Tubus aber dennoch völlig überfordert.

Astrofotografie geht tatsächlich mit dem Teleskop, aber eben nur Sonne, Mond und vielleicht Planeten, und auch nur, wenn man diese Objekte durch Zufall scharfgestellt bekommt.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Michael,
wenn ich für 100 Euro ein Teleskop verschenken müsste, wäre es (neben gebrauchtem 70/700mm Skylux für 10-20 Euro oder 10-50 Selbstbaudobson) eher so etwas
http://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/3710918_-114-500-dobson-national-geographic.html
zwar auch mit Bauchsxhmerzen (Öffnungsverhältnis, Einblickhöhe, Spiegelqualität kenne ich nicht) aber lieber stabil als wackelig.

Besser wäre da das Heritage 130p, mit 170-180 Euro aber schon deutlich teurer, ausser man nimmt die Preisgarantie einiger Händler in Anspruch, denn in England kostet es 155 Euro oder ähnlich wenig im abcwebshop (Mir unbekannt?).
Das 130p hat auch seine Problemchen aber damit lässt sich dauerhaft gut beobachten.

Bei ebay gibt es (neu) das 114 900 leider nur noch für 105 Euro auf eq1, wenn Selbstbau eine Möglichkeit ist lässt sich für 5 Euro ein passabler Dobson zusammenbauen.

Bresser/Meade und Celestron haben zudem Schnäppchen in deren Webshops (Restposten, Retouren), vielleicht ist ja etwas dabei.


 
Moin Micha!

Von diesem mit allzuviel Platik versehenden Teil würde ich die Finger lassen. Das Teleskop sieht in der Ecke sicher toll aus, wird in der Praxis wegen der Wackeligkeit kaum Freude machen. Ein anderes Angebot (ähnlicher Refraktor, aber stabilere Montierung) gibt es hier bei TS - dort muß man aber einen Fuffi drauflegen, wenn's denn unbedingt was Neues sein soll.

Ich würde mich mal bei eBay umschauen, ob da nicht ein 114/900er Newton für billig Geld abzuschießen ist. So hat unsereins vor Urzeiten doch auch angefangen. Mein gebrauchter Quelle-Newton hat damals komplett mit Montierung (EQ-2) und 2-3 primitiven Okularen 200 DM gekostet. Damit ging's dann los...

> dass damit laut Verkäufer auch Astrofotografie möglich sein soll.

Jaja, bemannter Weltraumflug ist auch möglich... ;)
 
Hallo Michael

Von diesen Kleinnewtons kann man kaum ein brauchbares Bild erwarten. Da sind nur Kugelspiegel verbaut, die auch noch eine viel zu kurze Brennweite haben.
Der eingangs gezeigte Refraktor ist für den Anfang nicht mal übel, nur würde ich ihn nicht irgendwo bestellen, sondern bei einem Astrohändler, der sich klar machen muss, daß er die zukünftige Entwicklung des Hobbys des jungen Benutzers in der Hand hat.
Er wird sich dann entsprechend anstrengen und ein ordentliches Gerät liefern.

Gruß Daniel
 
Moin Daniel!

> Da sind nur Kugelspiegel verbaut, die auch noch eine viel zu kurze Brennweite haben.

Ich schrieb vom klassischen 114/900er Newton. Da ist zwar auch ein Kugelspiegel verbaut, aber zumindest mit vernünftiger Abbildung. Das kleine Öffnungsverhältnis von f/8 ist hier nicht kritisch bei dieser Teleskopgröße. *
Weiterer Vorteil: Der 114er Spiegel sammelt mehr Licht als der 80er Refraktor und braucht nicht unbedingt ein hohes Stativ - zumal die mitgelieferten Alu-Stative sowieso besser ganz eingefahren bleichen sollten.

* Generationen von Hobbyastronomen haben mit so einem Modell angefangen, also: So schlecht kann das gar nicht sein. ;)
 
Hallo zusammen,

mir ist natürlich klar, dass das nicht das Gelbe vom Ei sein kann, insbesondere die Wackel-Dackel-Montierung. Auf der anderen Seite sind 80 mm Linse mit 900 mm Brennweite ja als Eckdaten für den Anfänger nicht soo schlecht.

Es soll halt was Neues sein und möglichst nicht mehr als 100,- kosten. Die Randbedingungen sind mir leider vorgegeben...

Michael
 
Zitat von schischi:
Es soll halt was Neues sein und möglichst nicht mehr als 100,- kosten. Die Randbedingungen sind mir leider vorgegeben...
Neu, vernünftige Einstiegsausrüstung, 100 € Budget.
Bitte wählen Sie zwei davon. Das dritte widerspricht dann.

Meine Empfehlung: ein klärendes Gespräch mit den Verantwortlichen für die Randbedingungen, daß innerhalb dieses Budgets keine sinnvolle Neuanschaffung möglich ist. Gebrauchte Geräte sind in den allermeisten Fällen in recht gutem Zustand und - falls mit 15 oder 16 die Hobbyastronomie nicht mehr gefragt ist - nahezu ohne Wertverlust wieder zu verkaufen.

E.
 
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Hallo Michael,

zu
Zitat von schischi:
HAuf der anderen Seite sind 80 mm Linse mit 900 mm Brennweite ja als Eckdaten für den Anfänger nicht soo schlecht.
wäre zu sagen, daß Du bei einer viel zu wackeligen Montierung das Teleskop kaum noch scharfstellen kannst. Dann siehst Du auch kaum noch etwas. Da nützt die vermutlich vorhandene optische Qualität nichts, besonders nicht einem Anfänger.

Es soll halt was Neues sein und möglichst nicht mehr als 100,- kosten. Die Randbedingungen sind mir leider vorgegeben...
Da bleibt nur ein kleiner Tischdobson übrig. Vielleicht besser ist ein 70/500er Refraktor auf einer EQ-1 für komplett 119 €. Das Gerät hat zwar etwas zu wenig Brennweite, um wirklich als achromatisch aufzutreten, es fehlt aber nicht viel. Der 1-kg-Tubus wird von der Montierung gut getragen.

Allerdings gibt es für 149 € einen 70/900er Refraktor auf einer "Astro-2/3" (EQ3-1). Stabiler, besser, mit guten Okularen. Weitfeld ist nicht so gut machbar, dafür der Rest.

Mehr Licht gewünscht? 159 €, schon bekommt man einen 114/900er Newton auf der gleichen Montierung (EQ2-2). Die kleine Version der Astro-3 könnte etwas zu schwach sein, das ist aber besser als viel zu schwach. Die Optik dürfte gut sein, die Okulare sind die vom 70/500er.

Ich persönlich würde einen Etat von 100 € entweder aufstocken, Gebrauchtware kaufen oder mich auf dem ATT umsehen.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Winnie

Deinen Vorschlag meine ich doch überhaubt nicht, natürlich sind die 114/900er gut, ich besitze noch einen Tal 1, den gebe ich nie wieder her.
Es geht um den Vorschlag von "Schorhr" zu einem 114/500er Spiegel und die Dinger taugen einfach nicht für einen Anfänger. ;)
Ich bin ebenfalls der Meinung, daß ein gut erhaltenes Gebrauchtgerät seinen Zweck genauso gut erfüllen kann wie ein neues. Darüber, und über das Budget solltet ihr nochmal reden.

Gruß Daniel
 
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Moin Daniel!

> Deinen Vorschlag meine ich doch überhaubt nicht

Dann achte bitte drauf, wem Du antwortest! Das bezog sich nämlich auf mein vorletztes Posting...
 
Hallo Daniel,
deshalb schrieb ich ja "mit Bauchschmerzen" ;-)
Aber ich für meinen Teil konnte mit "kurzem" Kugelspiegel Jupiter und Saturn besser beobachten als mit langbrennweitigerem Teleskop auf Wackelmontierung.

Ich hatte ja auch auf das 114/900, Selbstbau, Gebraucht und 130/650 hingewiesen, im Bereich um/unter 100€ ist es leider einfach schwierig etwas zu bekommen dass nicht in irgend einer Form einen Kompromiss darstellt.

http://www.ebay.de/itm/Einsteiger-T..._Foto_Camcorder_Teleskope&hash=item3a8487282a
wäre zumindest optisch sicher nicht übel, aber eben auch wieder auf Wackelmontierung...
 
Hi,

aber mit dieser Optik kann er weningstens mal anfangen und visuell was machen.
Das Lehrgeld zahlt er dann einfach über die Montierung, wenn er sich so eng limitiert.

Gruß Daniel
 
Hallo,
Dann wäre für den Preis auch das 114/900 auf eq1 besser.
Beim Newton kann man wenigstens spater leicht eine Rockerbox bauen.

Meiner Erfahrung nach ist eben wackeln schlimmer als zu wenig Öffnung oder ein Kugelspiegel. Da kommt schnell Frust auf.

Klar, einige haben dann trortzdem Blut geleckt, aber wenns doch im Keller landet waren auch 100 Euro zu viel ;-)
 
Hallo,

aus meiner persönlichen Erfahrung würde ich auf eine EQ1 oder EQ2 (bzw. ähnliche) nix mit mehr als 500 mm Brennweite setzten (außer vielleicht einem kleinen MAK)! Wackeln ist vieeeeeel schlimmer als eine kleine Öffnung!

Wie viele vor mir auch schon vorher angemerkt haben, gibt es für 100 EUR momentan nicht viel brauchbares NEU zu kaufen. Wenn es wirklich neu und für unter 100 EUR sein MUSS, dann bleiben in meinen Augen nur kleine Tischteleskope. Mit meinem Firstscope (ca. 60 EUR) hatte ich z.B. schon sehr viel Spass - wobei Spass hier natürlich ganz anders definiert ist, als bei meinen großen Telskopen ;).
Das Orion 100/400 gabs in letzter Zeit auch mal für ca. 100 EUR, das hätte von der Öffnung her schon einiges mehr zu bieten als das Firstscope bzw. Baugleiche. Allerdings kenne ich es (noch) nicht persönlich.
Schade, dass es das 102/640er KSON nicht mehr gibt, das war für 100 EUR ein geniales Teleskop.

Auch gut dürften Verwandte des ehemaligen Lidl-Scopes sein (das 70/700). Allerdings hatte ich so eins noch nie selbst und weiss auch nicht, wo da die Neupreise zur Zeit liegen. Wichtig ist dabei, das hier mindestens eine EQ3-1 drunter steht.

Ich persönlich würde mich auf dem Gebrauchtmarkt umsehen oder das Budget noch etwas aufstocken und das Skywatcher Heritage 130/650 anschaffen. Das zeigt schon eine Menge und hat ein ziemlich geniales Preisleistungsverhältnis.
Das oben schon mal verlinkte "JUPITER 70/900mm Einsteigerteleskop auf EQ3-1 & Stativ" von TS scheint auch ganz brauchbar, wobei 900 mm Brennweite schon ein Wort in Sachen Hebelwirkung sind ...

*aus dem Fenster schau*
Schade, dass man für 100 EUR nicht gleich noch einen klaren Himmel dazu bekommt ;)

CS

Carlo
 
Hi!

Zitat von Canzi75:
aus meiner persönlichen Erfahrung würde ich auf eine EQ1 oder EQ2 (bzw. ähnliche) nix mit mehr als 500 mm Brennweite setzten (außer vielleicht einem kleinen MAK)!
Ja, der 90/1250 geht laut eigener Erfahrung auf einer EQ-1, der 102/1300 sollte laut Deepsky-Brothers-Noten eher auf eine EQ-2 gesetzt werden, wobei die Kombination mit der EQ-1 noch als "gut bis noch annehmbar" bezeichnet wird.

Das oben schon mal verlinkte "JUPITER 70/900mm Einsteigerteleskop auf EQ3-1 & Stativ" von TS scheint auch ganz brauchbar, wobei 900 mm Brennweite schon ein Wort in Sachen Hebelwirkung sind ...
Ja, mein 114/900 geht recht gut auf so einer Pseudo-Astro-3. Bei maximaler Vergrößerung muß man vorsichtiger fokussieren.

*aus dem Fenster schau*
Schade, dass man für 100 EUR nicht gleich noch einen klaren Himmel dazu bekommt ;)
Ja, man muß mehr ausgeben. Habe 2009 ein Teleskop für 340 € gekauft und noch am Tag der Anlieferung bei klarem Himmel mit wenig Luftunruhe beobachten können. Wurde also wahrscheinlich mitgeschickt. ;)

Grüße

fquadrat


 
Sehr schick!
Ja, klar, der Schwerpunkt ist ben höher :-) Mit dm 70mm wollte ich so etwas auch mal angehen, im Moment baue ich aber schon etwas anderes ;-)
 
Von der Trickbox??
;-)
Ja, wenn ich alle Dobson-Montierungen fertig habe mache ich mal ein Gruppenbild der 5-Zöller ;-) Aber die sehen bei weitem nicht so schick aus, Ziel war es das Ganze günstig zu gestalten, und Dachlatten sind optisch kein Hingucker.
 
Ich weiß, das Thema ist jetzt schon zwei Jahre alt. Entschuldigt deshalb, dass ich es wieder mal hervorhole.

Eine Internetbekannte hat für ihren Enkel als Ostergeschenk genau das anfangs besprochene Teleskop Kallisto über Ebay ersteigert. Ich hab ihr vorher meine Bedenken über das Teleskop geäußert, Bedenken, die ich hier auch gelesen habe.

Was mir ganz und gar nicht gefällt, ist der Sucher, 5 x 24. Obwohl, das ist wohl ein echter Sucher.

Händler war Lupengigant, hinter dem sich Astro-Professional verbirgt.

Hat jetzt schon jemand Erfahrungen mit diesem Teleskop machen können? Kann man damit etwas erkennen, oder wackelt es schon beim Anschauen?

Die Frau, in der Nähe von Leipzig wohnend, verlässt sich voll auf die Händlerangaben.

Sie konnte das Teleskop, neu, originalverpackt, für 34 Euro bei Ebay ersteigern. Sollte das Gerät wirklicih eine wackelige Gurke sein, ist der Schaden nicht allzu hoch,abgesehen von der Enttäuschung ihres 14jährigen Enkels.

Ich sag ihr besser nicht, dass zur Zeit beim amerikanischen Ebay ein Telementor angeboten wird, 63 mm, 840 mm Brennweite, geforderter Preis 3.900 US$.

 
Hallo Willi,

auch 34 Euro sind eigentlich zu viel, denn das Teil hat überall wo es mechaisch weh tut Plastik mit genieteten Verbindungen, teilweise gibts Plastik auch da wo es optisch weh tut.
Das betrifft z.B. den 5x24 Sucher aber das Kind liegt ja wohl schon im Brunnen.

Aus dem Sucher kann man eine recht brauchbare Peilröhre machen indem man das Innenleben (Linschen) heraussticht.
Bei möglichst geringer Vergrößerung, also maximal das 20 mm Beilageaugenstück oder eigentlich eher ein 40er bis 30er Plösslokular könnte ein 14jähriger dann eventuell Mond und Planeten aufsuchen und dann leidlich beobachten.
Die Anschaffung eines solchen Plössls in guter Qualität egalisiert oder übersteigt allerdings den Teleskoppreis.
Ich möchte dazu nicht raten.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke Günter, für deine ehrliche Meinung.

Die Dame hat mir vor paar Wochen erzählt, dass sich ihr Enkel ein Teleskop wünscht,und zwar ausgerechnet das Kallisto. Ich hab sofort das Internet durchstöbert nach dieem Teleskop und hab die Beschreibung durchgelesen.

Darauf hin hatte ich meine Bedenken ausführlich zusammengefasst, und Alternativen empfohlen. Der reguläre Preis für das Kallisto ist mit 119 Euro angegeben.
Ich chatte mit der Dame gelegentlich unter Spin. Dort kann man auch persönliche Nachrichten verschicken, so genannte Chatmails.

Aber sie war dann zwei Wochen lang nicht im Chat gewesen. Als sie sich wieder gemeldet hatte, erzählte sie mir, dass sie das Teleskop bei Ebay schon gekauft hatte.

Was sollte ich dann noch sagen? Sie weiß ja alles besser. Und das Teleskop hat eine hervorragende Optik, ein stabiles Stahlrohrstativ und eine tragfähige Montierung. Steht doch so in der Beschreibung.
 
Hallo Willi,

wenn Du an den Junior rankommst, versuche ihm nahe zu bringen, was geht, was er erreichen kann, was ihm zumindest einen kleinen Erfolg ermöglicht.
Hauptsächlich Mond und wenn er halt mal bei passendem Stand Jupiter oder Saturn erwischt kann das bei positiver Einstellung und Interesse an der Sache schon reichen, um ihn auch mit oder gar trotz dieses Gurkenteleskops zu "gewinnen".

Dass eben sehr viel damit nicht oder nur schlecht geht, was mit besseren Teleskopen sehr gut geht muss er auch wissen.
Wenn der Junge wirklich Lunte riecht, sich über die Gegenwehr dieses "Teleskops" hinwegsetzt und wirklich will, sieht er mit dem Teil auch den Doppelhaufen im Perseus, M31, M13 und M 42.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo zusammen,

mein erstes gekauftes Teleskop ist praktisch der Vater dieses "Kallisto" - 10 oder 20mm weniger Öffnung, aber ebenfalls Plasik, Wackelmontierung, "Sucher", Ramscholulare....
Dennoch oder gerade deswegen seh ich das wie Günther:
Zitat von *entfernt*GMS:
Wenn der Junge wirklich Lunte riecht, sich über die Gegenwehr dieses "Teleskops" hinwegsetzt und wirklich will, sieht er mit dem Teil auch den Doppelhaufen im Perseus, M31, M13 und M 42.
Solange man nichts besseres kennt, geht das schon irgendwie. Und die Entdeckungen, die man damit macht, sind in jedem Fall spannend.
Allerdings gibt es 3 Knackpunkte, die unbedingt zu bewältigen sind:
1) Ohne einen blassen Schimmer und nur mit der Anleitung ist die Montierung nicht sonderlich einfach einzurichten - zumindst, bis man 1x gesehen hat, wie es geht.
2) Der Sucher ist... Naja, ich hab immer über den Tubus gepeilt und bin dann mit dem 20mm weitergehüpft/gerührt, hab wieder über den Tubus gepeilt etc. Zufällig kam mir später ein defektes Fernglas in die Hände - eine Optik war aber ok, die hab ich in wildester Manier drangebastelt. Mit so einem 8x40 Sucher war dann endlich ein Finder dran.
3) Wissen, wo man hinschauen kann. Software gibt es zwar zur Genüge, aber gerade am Anfang hat mir der Deep Sky Reiseführer am meisten geholfen. Und den nehme ich immernoch sehr gerne in die Hand.

cs
Jürgen
 
Das Stativ selber sieht doch gar nicht so schlecht aus. Montierung gegen eine Pipemount ersetzen und den Sucher gegen einen billigen Leuchtpunktsucher austauschen. Als Okulare die billigen aber gar nicht so schlechten Super RK Okulare. Dann sollte damit schon was gehen.
 
Es ist für mich halt nicht so einfach, dem Jungen zu helfen, der fast 600 km von mir entfernt wohnt. Würden wir beide in Luxemburg wohnen, wäre es sicher einfacher.

Aber ich will versuchen, was ich kann, um zu erreichen, dass er Spaß an der Astronomie finden wird.

Danke fürdie Mühe, die ich euch gemacht habe.
 
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