_Jürgen_K
Aktives Mitglied
Hallo,
ich habe mal eine Frage zum Guiding.
Ich habe vorgestern NGC2276 aufgenommen (Fast genau am Himmelspol). Dabei habe ich Probleme mit dem Guiding gehabt.
Ausrüstung: Triplet-Apo Brennweite 700mm, HEM44 Montierung, 50mm Guidescope. Aufnahme mit NINA, Belichtungszeit 120s , Guiding mit PHD2 über NINA
Ich habe nahezu in allen Bildern ovale Sterne gehabt, manchmal doppelt so lang wie breit, immer diagonal.
Ich hatte gleich das Guiding in Verdacht.
Habe dann gedacht, ich müsse das Guiding mal neu kalibrieren. Also Kalibrierung gelöscht und neue Kalibrierung angestossen.
Dann passierte etwas, was mir neu war : Bei den Klaibrierungsschritten wanderte der Stern überhaupt nicht.
Ich dachte, es hätte sich irgendwas "verhakt", irgendwas abgestürzt. Also Guiding komplett ausgeschaltet, PHD neu gestartet, aber es blieb so.
Beim Kalibrieren keine Bewegung des Sternes. Üblicherweise erreiche ich die 25 Abstand von der Startposition in beiden Richtungen nach ca 10-15 Schritten.
Hier war auch bei 20 Schritten noch keine Abweichung zu sehen.
Sollte das daran liegen, dass die Ausrichtung fast genau auf Polaris wies ?
Also mal einen Punkt im Süden, bei ca 30° Alt angefahren und siehe da, dort lief die Kalibrierung perfekt.
Also mit diesen Kalibrierungswerten wieder auf NGC2276 geschwenkt. Die Guidingkurven waren sehr glatt, trotzdem waren in 1 von 3 Aufnahmen die Sterne nicht gut rund.
Habe ca 170x120s aufgenommen, von denen ich nachher ca 30 gelöscht habe, weil die Sterne nicht schön rund waren.
Aber es ist mir nochwas dabei aufgefallen:
1. Ich musste das Dithern ausschalten, weil ich immer wieder eine Warnmeldung bekam : PHD2 timeout Guider to settle (oder so ähnlich). Danach war das folgende Bild immer völlig unbrauchbar. Nach Abschalten des Dithern war das weg.
2. Über die ganze Session habe ich hinterher beim Durchsehen der Einzelframes festgestellt, dass das Bild kontinuierlich in eine Richtung weggewandert ist.
Kann mir da jemand etwas "Aufhellung" liefern ?
Viele Grüße
Jürgen
ich habe mal eine Frage zum Guiding.
Ich habe vorgestern NGC2276 aufgenommen (Fast genau am Himmelspol). Dabei habe ich Probleme mit dem Guiding gehabt.
Ausrüstung: Triplet-Apo Brennweite 700mm, HEM44 Montierung, 50mm Guidescope. Aufnahme mit NINA, Belichtungszeit 120s , Guiding mit PHD2 über NINA
Ich habe nahezu in allen Bildern ovale Sterne gehabt, manchmal doppelt so lang wie breit, immer diagonal.
Ich hatte gleich das Guiding in Verdacht.
Habe dann gedacht, ich müsse das Guiding mal neu kalibrieren. Also Kalibrierung gelöscht und neue Kalibrierung angestossen.
Dann passierte etwas, was mir neu war : Bei den Klaibrierungsschritten wanderte der Stern überhaupt nicht.
Ich dachte, es hätte sich irgendwas "verhakt", irgendwas abgestürzt. Also Guiding komplett ausgeschaltet, PHD neu gestartet, aber es blieb so.
Beim Kalibrieren keine Bewegung des Sternes. Üblicherweise erreiche ich die 25 Abstand von der Startposition in beiden Richtungen nach ca 10-15 Schritten.
Hier war auch bei 20 Schritten noch keine Abweichung zu sehen.
Sollte das daran liegen, dass die Ausrichtung fast genau auf Polaris wies ?
Also mal einen Punkt im Süden, bei ca 30° Alt angefahren und siehe da, dort lief die Kalibrierung perfekt.
Also mit diesen Kalibrierungswerten wieder auf NGC2276 geschwenkt. Die Guidingkurven waren sehr glatt, trotzdem waren in 1 von 3 Aufnahmen die Sterne nicht gut rund.
Habe ca 170x120s aufgenommen, von denen ich nachher ca 30 gelöscht habe, weil die Sterne nicht schön rund waren.
Aber es ist mir nochwas dabei aufgefallen:
1. Ich musste das Dithern ausschalten, weil ich immer wieder eine Warnmeldung bekam : PHD2 timeout Guider to settle (oder so ähnlich). Danach war das folgende Bild immer völlig unbrauchbar. Nach Abschalten des Dithern war das weg.
2. Über die ganze Session habe ich hinterher beim Durchsehen der Einzelframes festgestellt, dass das Bild kontinuierlich in eine Richtung weggewandert ist.
Kann mir da jemand etwas "Aufhellung" liefern ?
Viele Grüße
Jürgen



