Gutes Teleskop für Einsteiger

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AstronomMax

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Hallo, ich habe mit meinem eher billigen Seben Teleskop mittlerweile schon sehr viel beobachten können in den bisherigen 2 Monaten.
Jedoch lässt die Qualität sehr zu wünschen übrig.

Nun möchte ich "upgraden"! Ich wöllte gern ein sehr gutes Teleskop, was sich auch nicht unbedingt "einfach" bedienen lassen muss, da ich relativ Technik affin bin. Dennoch sollte es nicht zu unhandlich sein (also viel zu groß).
Preislich kann ich so bis ca 700-800 Euro mitgehen, vllt. kennt ihr da ja bestimmte Produkte und könnt mit mir eure Erfahrungen teilen.

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe :)

MfG Max
 
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Hallo Max,

es ist schwer etwas zu empfehlen, ohne Deine genauen Wünsche/Gegebenheiten zu kennen.

Wie z.B.:
- Was möchtest Du gucken?
- Wieviel Erfahrung hast Du schon?
- Möchtest Du nur daheim gucken oder auch zum Spechteln rausfahren?
- Besitzt Du schon gescheites Zubehör oder soll das mit in das Budget?
- Was ist für Dich ein sehr gutes Teleskop?
- Definiere unhandlich?
usw.

Ohne jetzt genaueres von Dir zu wissen, ist ein 8" Dobson von GSO der Klassiker für den Einstieg. Man kann schon sehr viel damit beobachten, ist nicht zu schwer/unhandlich, schont den Geldbeutel (so das mehr fürs Zubehör übrig bleibt) und ist relativ schnell auf- sowie abgebaut. Allerdings sollte man an diesem Gerät, so einige kleinere Fehler beheben!

Viele Grüße
Oliver
 
Prinzipiell möchte ich so ziemlich alles anschauen, außer Kleinplaneten.
Erfahrung habe ich wahrscheinlich noch sehr wenig, da das Seben Teleskop quasi kein neues Wissen forderte.
Eigentlich wollte ich die ganze Sache auch nur von zuhause aus beobachten.

Sehr gut kann ich schwer definieren, deswegen habe ich ja euch gefragt :)
Halt etwas was bei annehmbaren Preisen richtig gute Bilder liefert (Bei richtiger Handhabung)

Unhandlich, im Sinne von, das Teil sollte nicht mehr als 50 kg wiegen ;)
 
Hallo Max,

ich habe den von Oliver empfohlenen GSO 8'' F6 Dobson und bin damit sehr zufrieden. Wichtig sind aber die Gegebenheiten bei Dir vor Ort.
Ich habe meinen Dobson immer in der kühlen Garage stehen und kann so sofort loslegen. Auch bei einer kleinen Wolkenlücke kann ich den Dobson schnell ein paar Meter in den Garten tragen, hinstellen und direkt loslegen. Keine Auskühlzeit, kein Aufbau, Ausrichten usw...
Wie sind da Deine Möglichkeiten ?

Gruß,
Holger
 
Ich habe einen sehr großen Balkon zur Verfügung, das Teleskop da aufzubauen dauert gerade mal 2 Minuten ungefähr.
Dennoch herrscht ein großer Temperaturunterschied zwischen Aufbewahrungsort und Beobachtungspunkt. Ist das denn so sehr relevant?

Ich habe jetzt in letzter Zeit oft Sachen beobachtet, und bin sehr schnell vom warmen ins kalte. Wirkliche Probleme gabs da nie.

Ist das dann bei größeren Teleskopen eher der Fall?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Max,

größere Spiegel und auch Linsen müssen im thermischen Gleichgewicht sein um ihr Potenzial zu entfalten. Nur dann sind höhere Vergrößerungen möglich. Und so ein 8 Zöller kann dann auch bis 400fach liefern.

Ist es denn dunkel bei dir? Ist zB gelegentlich die Milchstraße zu sehen?

CU Klaus
 
Hallo Max,

ja das ist problematisch. Das Teleskop muss dann erst auskühlen, sonst verschlechtert die warme Luft im Tubus die Sicht.
Wie extrem sich das auswirkt kann ich nicht mehr sagen, da ich mein Teleskop ja immer kühl lagere. Auch nach der Beobachtung kommt es nicht wieder ins Warme, so habe ich dann auch kein Problem mit dem Beschlagen der Optik.

Ein 8'' F6 Dobson macht schon eine Menge Spaß und das Geld steckt fast komplett in der Optik. Allerdings sollte man sich vorher überlegen wo man den Brocken lagert.

In welcher Himmelsrichtung liegt denn der Balkon ?
Wäre da auch Platz für einen witterungsbeständigen Unterstand ?

Gruß,
Holger
 
Hallo Max,

wenn ich Dich so recht verstehe, bist Du bei diesem wunderschönem Hobby, noch ziemlich am Anfang. Daher würde ich Dir vorerst raten/vorschlagen, Dich bei so einigen Grundlegenden Sachen einzulesen. Dazu kann ich Dir die Seite von Sven (www.svenwienstein.de) sowie Armin (www.deepsky-brothers.de) sehr empfehlen. Haben mir seiner Zeit, den Einstieg deutlich erleichtert und so einige offene Fragen beantwortet.

Viel Grüße
Oliver
 
Hallo Max,

Ich kann mich Oliver nur anschließen, am besten erstmal gründlich einlesen und mit der Materie vertraut machen. Aber auch um ein Gefühl dafür zu bekommen was man überhaupt sehen kann, denn die tollen Bilder die vielleicht auf der Verpackung waren wirst du so nicht sehen können.

Ich schmeiß mal noch einen weiteren Link in den Raum:

http://www.deepsky-visuell.de

Grüße und CS,
Matze
 
Hallo!

Normalerweise halte ich mich raus, wenn es um diese doch sehr häufig aufgebrachte Thematik geht, aber ein paar Anmerkungen habe ich jetzt doch.

Erste Erfahrungen hast Du ja bereits gesammelt und richtig erkannt, dass man im absoluten Low-Cost Sektor nicht viel Astrofreude für sein Geld bekommt. Was aber nicht heissen soll, dass man viel Geld für dieses Hobby braucht. Hättest Du z.B. das Geld für Dein schwaches Teleskop in ein Fernglas gesetckt hättest Du garantiert in der Zwischenzeit viel mehr vom Himmel gesehen.

Bücher und Webseiten und Internet Threads sind schön und gut für den Überblick. Eine Entscheidung kann man aber eigentlich nur treffen, wenn man wirklich durch die verschiedenen Instrumente geblickt hat und sie auch bedient hat.

Wie andere schon schrieben, bekommst Du für Dein Budget die beste Optik fürs Geld, wenn Du einen Dobson kaufst. Einfach deswegen, weil das Geld nur ins Glas fliesst und nicht in die Mechanik. Bevor Du aber auch nur einen Cent in einen Dobson investiert, solltest Du eine Nacht lang mit einem gearbeitet haben. Dort, wo Du vornehmlich beobachten wirst.
Persönlich kann ich z.B. einem Dobson nichts abgewinnen. Ein schönes helles Bild ist nicht alles, woran meine Astrofreude hängt. Ich schätze eine Nachführung über alles. Nix Nachführung - ich nix beobachten mag. Einfach ausgedrückt. Wenn Du dasselbe bei Dir erkennst, nachdem Du 800 Dinger in einen Dobson investiert hast, ist es zu spät.

Wenn Du so gestrickt bist wie ich (lieber gar nicht Beobachten als mit Dobson) dann wird es schwierig. Denn die Beobachtungsfreude hängt dann wesentlich an einem wackelfreien Bild. Von 800 Euro 600 in die Optik zu stecken und 200 in die Montierung wird mit Heulen und Zähneklappern enden. Das schönste Bild nützt nichs, wenn es zittert. Nach meiner Erfahrung kann ich da nur dazu raten, gleich eine „ordentliche“ Montierung anzuschaffen. Auf die kann man dann nach und nach bessere Teleskope setzen. Kauft man aber die Montierung zu klein, muss man zu jedem neuen Teleskop auch eine neue kaufen...
Von 800 Euro würde ich also mindestens 500 in die Montierung stecken. Mit etwas Glück findet man da auf dem Gebrauchtmarkt ordentlich solide Teile. Goto ist nice to have aber nicht unbedingt notwendig. Und von den übrigen 300 Euro dann irgendein Fernrohr. 6 Zoll Newtons oder 4 Zoll Achromaten gibt es dafür neu in reicher Auswahl, auf dem Gebrauchtmarkt alles nochmal eine Nummer größer. Damit kann man dann schon eine Weile Freude haben.

Persönlich habe ich auch nie ein Problem beim Gebrauchtkauf gehabt. Fernrohre und Montierungen werden nur stundenweise verwendet und nutzen sich dabei so gut wie nicht ab. Und man bekommt doch erheblich mehr fürs Geld als beim Neukauf. Der Gebrauchtwert bleibt ziemlich stabil und man kann es bei Nichtgefallen oder späterem Ersatz durch etwas größeres ohne Verlust weiter verkaufen.

Mein eigene Wahl bei einem Budget von 800 Euro wäre übrigens ein NexStar 6 (ein Celestron 6 Zoll Schmitt-Cassegrain auf einer azimutalen Goto-Montierung). Die findet man ab und zu für dieses Geld auf dem Gebrauchtmarkt. SCs sind nicht jedermanns Sache (ich aber bin ein großer Fan, habe ein C5 und ein C8) und in vielen Hinsichten ein Kompromiß - aber ein guter Kompromiß wie ich finde. Kompakt, transportabel, robust und optisch sehr brauchbar. Schau aber unbedingt durch eines durch, bevor Du Geld ausgibst.

Und die Sache mit dem Auskühlen wird ohnehin massiv überwewertet. (SCs sind in dieser Hinsicht nochmal eine Nummer empfindlicher). Das erledigt sich eigentlich ganz von alleine. Man sieht auf dem Heimweg, dass der Himmel klar ist, stellt seinen Kram in der Dämmerung auf (Garten, Terrassem, Balkon - egal, denn bei Licht ist es immer einfacher als im Dunklen) und bis es dann dunkel genug zum Beobachten ist, ist es auch ausgekühlt genug. Und wenn man daheim halbwegs umweltbewusst heizt und sein Fernrohr in einem Zimmer aufbewahrt, das nur schwach oder gar nicht geheizt wird (bei mir das Schlafzimmer), dann geht es noch schneller.

Viele Grüße
Maximilian
 
Hallo Maximilian,

Nix Nachführung - ich nix beobachten mag. Einfach ausgedrückt. Wenn Du dasselbe bei Dir erkennst, nachdem Du 800 Dinger in einen Dobson investiert hast, ist es zu spät.
Eine EQ-Plattform ist erstaunlich günstig und hilft dem ab. Wer natürlich seine letzten 800 Dinger investiert hat, der hat ohnehin ein Problem, weil man außerdem und sowieso noch einiges an Zubehör anschaffen sollte.

Die Sache mit dem Auskühlen wird nicht überbewertet, sondern von vielen Beobachtern ignoriert. Man wird das so lange ignorieren, wie man allein steht. Falls man aber beim Nachbarn mit dem besser konzeptionierten Teleskop ständig mehr sieht, und das auch sehen möchte, fängt man an dem überbewerteten Kram an zu basteln.

Clear Skies
Sven
 
Hallo!

Drum beteilige ich mich ungern an Diskussionen um dieses Thema denn ich mag mich nicht mit den Gurus um Details streiten.

Trotzdem:

Zitat von Sven_Wienstein:
Eine EQ-Plattform ist erstaunlich günstig und hilft dem ab.

Wenn ich ein Dobson und so eine Plattform kaufe (die in ordentlicher Qualität ja auch nicht gerade umsonst zu haben ist) kann ich auch gleich ein „normales“ Teleskop mit Montierung kaufen. Mit dem habe ich (nach meniner Einschätzung zumindest) dann doch mehr Möglichkeiten.


Zitat von Sven_Wienstein:
Wer natürlich seine letzten 800 Dinger investiert hat, der hat ohnehin ein Problem, weil man außerdem und sowieso noch einiges an Zubehör anschaffen sollte.

Das ist natürlich ein guter Punkt, den ich erst gar nicht ansprechen wollte, weil meine Antwort ohnehin schon so lang geworden ist. Ein 800 Euro Teleskop nützt nämlich nichts, wenn man irgendwelche Okulare vom Flohmarkt reinsteckt. Auch da muss die Qualität des einen zu den anderen passen. Für drei gute Okulare in sinnvoller Abstufung kann man das komplette Budget von 800 Euro ausgeben und hat noch nichtmal Spitzenteile gekauft...

Zitat von Sven_Wienstein:
Die Sache mit dem Auskühlen wird nicht überbewertet, sondern von vielen Beobachtern ignoriert.

Ich kann mir nicht vorstellen (vielleicht bin ich einfach nicht phantasievoll genug?), dass die Kollegen es wesentlich anders machen als ich es oben für mich beschrieben habe. Dabei ergibt sich die Auskühlung ganz von alleine. Genauso wie wenn man mit dem Fernrohr im Kofferraum zum Beobachtungsplatz fährt (was ich gläcklicherweise nicht muß). Und die paar wenigen, die das Fernrohr aus ihrer auf mollige 30 Grad gewärmten Wohnung auf den Balkon tragen und gleich anfangen zu schauen, die bekommen eben das, wonach sie gefragt haben...

Viele Grüße
Maximilian
 
Hallo Max,

wie du merkst sind die Vorlieben unterschiedlich, was ja auch völlig in Ordnung ist. Ich merke das manuelle Nachführen zB gar nicht mehr bewusst, eine smoothe Mechanik vorausgesetzt.

Für den Acht Zoll Dobson als nächstes Teleskop spricht auch, dass es den auch massig gebraucht für um 200 Euro gibt. Und vorm Kauf kannst du wahrscheinlich sogar mal durchsehen beim Vorbesitzer. Wenn du merkst dass dich das Geschubse oder die schiere Größe nervt nimmst halt zB ein Schmidt Cassegrain mit Goto und automatischer Nachführung und verkaufst den Dob fürs selbe Geld wieder. Wesentlich unter sechs Zoll würde ich übrigens nicht gehen, weil man ab da die Vergrößerung erreicht die mittelgutes Seeing so hergibt.

Ich empfände das jedenfalls als pragmatische Herangehensweise.

CU Klaus
 
Hallo Maximilian,

ich konnte tatsächlich einige Worte vom Guru für Dich erhalten:

Zitat von Maximilian:
Wenn ich ein Dobson und so eine Plattform kaufe (die in ordentlicher Qualität ja auch nicht gerade umsonst zu haben ist) kann ich auch gleich ein „normales“ Teleskop mit Montierung kaufen. Mit dem habe ich (nach meniner Einschätzung zumindest) dann doch mehr Möglichkeiten.
Kung-tse sagt du sprichst wahr, denn: Wenn der Mensch nicht über das nachdenkt, was in ferner Zukunft liegt, wird er das schon in naher Zukunft bereuen.
Kung-tse sagt aber auch: Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.

Zitat von Maximilian:
Ich kann mir nicht vorstellen (vielleicht bin ich einfach nicht phantasievoll genug?), dass die Kollegen es wesentlich anders machen als ich es oben für mich beschrieben habe. Dabei ergibt sich die Auskühlung ganz von alleine. Genauso wie wenn man mit dem Fernrohr im Kofferraum zum Beobachtungsplatz fährt (was ich gläcklicherweise nicht muß). Und die paar wenigen, die das Fernrohr aus ihrer auf mollige 30 Grad gewärmten Wohnung auf den Balkon tragen und gleich anfangen zu schauen, die bekommen eben das, wonach sie gefragt haben...

Kung-tse meint jedoch: Es ist nicht das Unkraut, das den guten Samen erstickt, sondern die Nachlässigkeit des Bauern.
Und wer sich nur nach den anderen richtet, der mag noch dieses Wort des Gurus bedenken:
Um an die Quelle zu kommen, muss man gegen den Strom schwimmen.

Zitat von Maximilian:
Drum beteilige ich mich ungern an Diskussionen um dieses Thema denn ich mag mich nicht mit den Gurus um Details streiten.
Kung-tse sagt: Der wahrhaft Edle predigt nicht, was er tut, bevor er nicht getan hat, was er predigt.

Clear Skies
Sven
 
Eilmeldung+++Verarmter Sternengucker zerschlug seinen Teleskopspiegel! Er war auf der Suche nach dem Geld, das komplett in der Optik steckt!+++Frau und Kinder wohlauf!+++
 
Genau wegen Postings wie den letzten zweien beteilige ich mich sonst nicht an solchen „Anfängerberatungen“. Wer von mir einen Rat will der kann gerne an die Tübinger Sternwarte kommen wenn ich Führungen mache oder Vorträge halte (Termine im Internet). Aber hier nicht mehr.
 
Hallo Max,

jetzt passiert genau "Das", was ich vorhergesehen habe. Jeder gib (natürlich lieb gemeint), seine persönliche Erfahrung/Vorliebe preis, was allerdings nicht die Deine sein muss. Daher gab ich Dir den Tipp, Dir erstmal auf den genannten Seiten einen Überblick zu verschaffen. Des Weiteren könntest Du bei Dir in der Umgebung nach Gleichgesinnten suchen, die es Dir ermöglichen, Dir ein Bild von so mancher Hardware zu verschaffen. Das hilft meist mehr, als Berge zu lesen!

Problem ist oftmals, dass man als Anfänger direkt alles möchte. Nur ein Teleskop was alles kann, dass gibt es nicht! Jedes Teleskop hat sein Anwendungsgebiet und ist bei anderen dingen oft nicht zu gebrauchen.

Aber warum ist der GSO 8"f6 das klassische Teleskop für den Einstieg und warum komme ich darauf zu sprechen. Erstmal bekommst Du viel Öffnung für Dein Geld. Es hat meist, eine brauchbare Leistung, ist relativ einfach zu transportieren sowie auf- und abzubauen. Durch den offenen Tubus und Lüfter kühlt es besser aus und ist somit für hohe Vergrößerungen schneller einsatzfähig. Mit f6 wird der Dobson nicht so kritisch bei der Okular Auswahl und schont letztlich Deinen Geldbeutel. Die Dobson-Montierung also Rockerbox, wenn auch vorerst nicht nachgeführt, steht Stabil und muss nicht eingenordet werden. Mit so einem Gerät, gibt es schon viele Einsatzmöglichkeiten (wenn auch nicht alles!). Des Weiteren bleibt bei Deinem Budgetrahmen, genug Geld über für das Zubehör (Drehbare Sternkarte, Telrad, DeepSky Atlas, Okulare und Justierlaser) usw. usw. usw.

Letztlich musst Du aber Deinen Erfahrungen/Vorlieben sammeln.

Wovon ich Dir allerdings als Einsteiger völligst abraten würde, ist gebraucht zu kaufen. Auch wenn die meisten Astros mit ihrer Hardware gut umgehen. Denn wenn Du nicht jemanden hast, der sich damit auskennt und so Dinge wie die Optik bewerten kann, kaufst Du letztlich die Katze im Sack.

In diesem Sinne...

Viele Grüße
Oliver
 
Hallo Max,

ich kann dir den 12" Dobson von Meade empfehlen. Mit eine 30cm Spiegel wärst du für Deepsky Beobachtung sehr gut ausgerüstet. Für helle Planeten ist das Ding aber schon fast zu stark mit f5.

CS
Andreas
 
Ich danke euch erstmal allen für eure zahlreichen Meinungen und Tipps. Es freut mich jedes mal wieder wenn ich auf so viel Hilfsbereitschaft stoße :)

...und je mehr ich mich hier aufhalte desto mehr freu ich mich so ein Hobby gefunden zu haben.

Ich bin selbst erst 17 Jahre alt und leider sind die meisten meiner Freunde eher auf Ethanol und Nikton besinnt... ;)

Aktuell habe ich die letzten Ferien vor meinen baldigen Abiprüfungen, und diese wollte ich noch einmal richtig ausnutzen. Ich stand über 8 Stunden an meinem Plastikteleskop und habe viel sehen können und viel halt auch nicht. Dennoch werde ich erst mal kein Teleskop bestellen. Da ich mir bei all den Meinungen nicht sicher bin worauf ich denn Wert lege oder Wert legen sollte.
(Bitte seht das jetzt nicht als Grund in Zukunft eure Meinung nicht mehr kund zu tun, aber ich muss das erstmal alles für mich selbst herausfinden)
Ich gehe erstmal all euren Tipps nach und lese mich ein.

Auch wenn ihr anscheinend nicht alle untereinander konform seid mit dem Optik und Mechanik Verhältnis freut es mich, dass ihr dennoch versucht mir konstruktiv zu helfen.

Ich danke euch allen sehr, falls ich noch eine Frage haben sollte werde ich diese sofort hier stellen :D

 
Lieber Maximilian,

nachdem hier vom Threadstarter der Ausblick kam, dass er nun erst einmal Erfahrungen sammeln will, möchte ich Dir noch im Klartext was auf den Weg geben: Wenn Du meinst, hier gleich persönlich einsteigen zu müssen und mir den Guru an den Kopf klatschst, ist es wohl reichlich peinlich, falls Du erwartet hattest, mit derartig lautstarkem Vorpreschen kein Echo zu erhalten. Schonmal diese Koordinationsübung mit dem Finger an die eigene Nase zu fassen durchgeführt?

CS
Sven
 
Hallo Max,

ich denke das Erklären und Informieren ist grundsätzlich ein gute Sache, aber den eigenen Weg / Einstieg / ins schöne Hobby , den muss man durch praktische Erfahrung machen.

Da ich auch Anfäger bin, es vermutlich auch bleibe, kenne ich Deine Situation sehr gut.

Somit habe auch ich mit einem ultra billigen gebrauchten Teleskop angefangen, daran einiges gesehen was man ohne Teleskop nicht sehen kann und ich habe auch was über Teleskope gelernt. ( Das billige Teleskop habe ich verkauft, das nächste angeschafft.)

Auch mit dem neuen beobachte ich recht selten, habe auch mit dem wieder mehr gesehen und mehr gelernt !

Bei schmalem Budget wird man leider immer sehr viel Kompromisse eingehen müssen - einfach sagen was Du gerne ansehen würdest und hier wird Dir der Weg ( sofern es einen gibt ) dahin aufgezeigt.

Ach ja, am Wochenende konnte man sich sehr viele Teleskope auf einer kleinen Messe in Hückelhofen ansehen - das habe ich mit Freude getan !
Denn die Dimensionen der besseren Teleskope und deren Montieren kann man sich ansonsten schlecht vorstellen. :)

mfg
Roland
 
Grüsse Max,

ich bin ja auch noch ein Einsteiger und habe mich vor ein paar Monaten für einen Dobson 200/1000 entschieden und diesen für 200 Euro gebraucht erworben. Visuell bin ich davon immernoch begeistert. Das einzigste was mich gestört hat war das Nachführen beim z.b Jupiter oder anderen Planeten die mir bei hohen Vergrößerungen sehr schnell aus den Bild gewandert sind.

Zu dem ich jetzt auch gerne Bilder machen möchte habe ich mir jetzt eine NEQ6 gekauft. Auch gebraucht für 700 Euro. Das Nachführen oder und schon das leichte Auffinden der Objekete ist schon Luxus. Gerade wenn man als Neuling sich schwer tut was zu finden.

Einen Laptop, Webcam und DLSR habe ich noch für die Fotographie. Für den Anfang hab ich auch nur 3 Okulare, das wird wohl noch mehr werden.

Viele Grüsse
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Stephan :) ,

ich bin ebenfalls auf der Suche nach einem passenden Teleskop für Anfänger und finde dein NEQ6 sehr interessant.

Ich stehe selbst kurz vor der Frage mir eine günstiges Teleskop zu kaufen oder doch lieber etwas mehr Geld auszugeben. Letztendlich zahlt man dann doppelt und dreifach.

Kannst Du das Teleskop einem totalen Anfänger denn wirklich empfehlen. Sieht schon nach einem high-end Gerät aus und es hat auch einen stolzen Preis.

Kann man das Teleskop als Allrounder einsetzen oder ist es eher für speziellere Anwendungen gedacht ?

Grüße
Philip
 
Noch eine kurze Zusatzfrage:

Worauf sollte man achten, wenn man das Teleskop gebraucht kauft. Gibt es da besondere Verschleißteile oder Ähnliches ?

Grüße Philip
 
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