Ha sonne 6.8.26

AloisPichler

Aktives Mitglied
Hi,

meune heutige ausbeute befor das Gewitter kamm :)

Heliostar 100/800-Player one saturn-M und 3f TZS-player one Mars-M

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lg alois
 
Hi,

danke Andi, :ROFLMAO::ROFLMAO:

naja auch in Österreich sind 5 scheine viel geld aber das mit dem Offband ist komischerweise nicht immer, woran das liegt weiss ich nicht, werd mal den Helio zu Skywatcher zur über prüfung senden

lg alois
 
Hallo Alois !
ich glaube das offband ergibt sich mit dem seeing. Ich habe auch oft die probleme das ich es nicht perfekt eigestellt bekomme.
Und dann am nächsten tag ist alles fein. ^^

Lg
Andi
 
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Reaktion: M13
Mein 76er war da heute auch besser, aber der Kontrast ist bei dem trotzdem schlecht und es fehlen gut 2/3 der "Details" gegenüber nem Acuter.
Und das obwohl das Heliostar <0.5A gegenüber dem Acuter <0.6A hat.

Oder mein Acuter hat weniger wie 0.5A, aber das kann ja der Normalo Dau nicht messen :D

Gruss
Marco
 
:y:
 
Hallo zusammen,

woran macht ihr den fest, ob die Aufnahme On / Off Band ist? Die obigen Aufnahmen sehen für mich erstmal ganz passend aus, alle chromosphärischen Details sind vorhanden, lediglich bei der zweiten Übersichtsaufnahme fehlen die Protuberanzen (Bearbeitungseffekt?)

Ich kann nur eine Einzelfallstudie zum Acuter beitragen, da lag die Halbwertsbreite zwischen 0.42Å - 0.5Å in verschiedenen Zonen des Etalons, im Mittel also bei 0.48Å.

CS
Stephan
 
Wenn die Oberfläche "rauer" wird wie so ne Orange ... halt grober.
Sieht man beim 2. Bild schön außen rum und vorallem zwischen 9 und 12 Uhr.

Da kommen dann auch keine Details hervor bzw. schwächer je nachdem.
Sieht man vorallem sehr gut bei colorierten und invertierten Bildern.

Gruss
Marco
 
Hallo zusammen,

danke euch für die Rückmeldungen!

Seeing sowie eine Flügelaufnahme (Off-Band) bzw. Aufnahmen nahe dem Linienkern kann ich grundsätzlich ganz gut unterscheiden, denke ich. Bei den gröberen Strukturen am Sonnenrand dachte ich bisher aber auch primär an Seeing gepaart mit einer perspektivischen Verzerrung – und das spielt da meiner Meinung nach auch eine massive Rolle.

Am Rand kommen ja zwei Effekte zusammen:

1. Perspektive & Sichtlinie: Wir blicken schräg durch die chromosphärische Schicht. Dadurch überlagern sich viele feine, eng beieinanderstehende Fibrillen und Spikulen optisch hintereinander und wirken zusammengestaucht deutlich breiter und „gröber“.

2. Seeing: Die Luftunruhe verschmiert am Rand diese feinen Bündel extrem schnell zu der beschriebenen klumpigen „Orangenhaut“.

Ein echtes Off-Band zeigt sich meist an ganz anderen Stellen: Filamente verblassen schlagartig, zarte Randprotuberanzen brechen weg und die untere Photosphäre schlägt durch – sprich: Flecken und Penumbren werden scharf wie im Weißlicht, während das chromosphärische Netzwerk verblasst. So kenne ich es zumindest von meinem PST Etalon als Tuning Gradient.

Gerade bei Vollscheiben mit Etalons kommt dieser Tuning-Gradient über das Feld hinzu (ein Teil der Scheibe ist im Kern, ein anderer leicht im Flügel). Aber das „Grobe“ direkt am Rand ist m.E. sehr oft genau die Kombination aus Perspektive und Seeing.

Ich werde in den kommenden Fotobetrachtungen nun mal stärker darauf achten, da müsste es dann bei guten Instrumenten mit gutem Seeing Fotografien geben, die feine Details wirklich Uniform bis zum Rand abbilden.

CS
Stephan
 
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