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yosemite

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Liebe Astrogemeinede,

vor knapp einem Jahr bestellte ich mir als Laie eine Teleskopausrüstung beim Händler, und musste festellen, das dass Zubehör sehr anfällig für Schäden ist. Trotz bestimmungsgemäßer Verwendung hatte ich nach 10 Monaten folgende defekte: 2" Prisma (Schraube lies sich nicht mehr lösen)
mit der Zange rausgedreht und neues Gewinde geschnitten.
Bleiakku kam schon mit defektem Radio und Rotlicht, und ging dann nach der 5. Volladung gar nach einer Stunde ganz in die Knie (7,63 V)( dann lies sich das CPC gar nicht mehr steuen (beim Festziehen der Achsen etwa 20° spiel in Dek. (zur Reperatur geschikt)
Meine Frage nun: Werde ich möglicherweise als Lai hier " über den Tisch gezogen" oder ist das üblich, diese Häufigkeit von defekten. Für konstruktive Antworten wäre ich Euch dankbar)
Yosemite
 
Liebe Astrogemeinde,
Die Erklärung des Händlers zum defecten Akku.

"Wichtig bei diesen Akkus ist, die dürfen nicht länger stehen, ohne geladen zu werden. Hier droht Tiefentladung und damit der Tod des Akkus.

Dies wird vermutlich bei Ihnen geschehen sein.(?)"



PS. Seit vielen Jahren bin auch begeisterter Modellflieger, selbst wenn ich zu blöde zum Laden bin, (keins meiner Lipos ist bisher vom Laden beschädigt worden) mein PC-Ladegrät jedoch nicht.

Gruß Yosemite
 
Hallo Yosemite,


es ist nicht normal, dass man eine Klemmschraube eines Zenitprismas mit einer Zange lösen muss - wobei sich Schrauben im Allgemeinen nicht von selbst festziehen.
Du hast das Gewinde nachgeschnitten - warum war das Gewinde zerstört? War das Gewinde bereits beim Kauf von schlechter Qualität?

Ein Akkupack mit defektem Radio und defekter roten Lampe hätte ich retourniert - oder aber akzeptiert (dann darf man aber nicht später darüber klagen).
Bleiakkus haben eine hohe Selbstentladung. Die habe ich selbst auch schon einmal unterschätzt und so einen Akku zur Strecke gebracht. Tiefentladung ist auch nicht gut - verwendest du eine Spannungsanzeige, die im Betrieb öfter kontrolliert wird oder einen Tiefentladungsschutz?

Zitat von yosemite:
Seit vielen Jahren bin auch begeisterter Modellflieger, selbst wenn ich zu blöde zum Laden bin, (keins meiner Lipos ist bisher vom Laden beschädigt worden) mein PC-Ladegrät jedoch nicht.

Was möchtest du uns hier sagen? Ich verstehe den Satz einfach nicht.

Grüße & cs
Andreas
 
Hallo Werner,

es handelt sich um den Powertank 17Ah, nur fürs Teleskop, und hin und wieder einen 12 Volt Camping Fön.

Da ich meine Lipos immer kontrollieren muss (Unterpannung) überprüfe ich natürlich auch den Zustand der Bleigelakkus, (brauche ich, um auf dem Platz die Lipos wieder aufzuladen)

bei dem O.b. akku war der Zustand laut grüner leuchte ja im voll geladenem Zustand, nur brach er nach ca. 1 1/2 Stunden regelrecht zusammen, und die spannung lag plötzlich nur noch bei 7,63 Volt, weis der Kukuk wieso.

Gruß
Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

die Bleiakkus bestehen doch meist aus mehreren "Zellen", um auf die Nennspannung zu kommen. Kann es vielleicht sein, dass eine dieser Zellen defekt ist? Das kenne ich von einem Laptop-Akku (Lithium-Ionen-Akku): Eine ganze Weile kann er die Spannung noch halten und schlagartig bricht dann die Spannung ein.

Gruß, Robert
 
Hallo Andreas,

sollte eine Bohrung am unteren Minimum liegen, und einen dazugehörigen Bolzen am oberen Maximum liegen, so kann schon ein Temperaturgefälle von wenigen Graden, ein Längenäderung herbeiführen, so dass der Bolzen, (der vorher noch passte) nicht mehr zu lösen ist, daraus schließe ich, das der Hersteller dieses Prisma, seine Toleranzgtenzen nur nachlässig oder gar nicht setzt. Die Schraube hatte ich Handfest angezogen, und bekam sie selbst mit einer Kombizange nicht heraus, ich musste Sie absägen, neues Loch bohren, neues Gewinde schneiden.

Gruß
Wolfgang

 
Hallo Robert,

für meine Licium Ionen-Akkus (Lipos) brauche ich beim Laderät einen Balancer. Diese zeigt mir den Zustand jeder einzelene Zelle an, sowohl bei den Lipos als auch bein den Bleigelakkus, von einem Schaden an einer dieser 6 Zellen war nichts zu sehen, und wenn dann dann der Bleiakku zusammenbricht, mit noch gemessen 7,63 Volt, dann überprüfe ich gar nichts mehr, sonder reg mich nur noch auf

Gruß
Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

Zitat von yosemite:
sollte eine Bohrung am unteren Minimum liegen, und einen dazugehörigen Bolzen am oberen Maximum liegen, so kann schon ein Temperaturgefälle von wenigen Graden, ein Längenäderung herbeiführen, so dass der Bolzen, (der vorher noch passte) nicht mehr zu lösen ist, daraus schließe ich, das der Hersteller dieses Prisma, seine Toleranzgtenzen nur nachlässig oder gar nicht setzt.

wenn man die schrumpfende Länge mit z.B. 6mm, die unglückliche Materialpaarung mit Aluminium / Stahl und die Temperaturdifferenz zwischen funktioniert gut und nicht zu lösen mit 30K annimmt, so ergibt sich eine Differenz durch Schrumpfen von ca. 2µm - das liegt sehr weit unter der vorhandenen mittleren Rauhtiefe. Wir reden hier von einem Gewinde und nicht von einer Presspassung.
Das wäre an der Schraube praktisch kaum fühlbar.
Dein Argument kann ich hier nicht nachvollziehen.

War eventuell das Gewinde korrodiert oder festgefressen (z.B. durch ungünstige Materialpaarung / schlampige Fertigung)?

Grüße & cs
Andreas
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Andreas,

find ich gut, dass du dir die Mühe machst, dass auszurechnen. Mit welchem Längenausdehnungsquzienten hast du denn gerechnet, und wenn wir beiden die Toleranzgrenzen dieses Bauteils kennen würden, kämen wir der Sache schon ziehmlich nah.

Der Tenor der ganzen Sache ist der, das ich als Beobachtungslaie für teueres Geld kaufte, und offensichtlich ist das Produkt ( bei mir gleich mehrer Produkte) nicht so I.O. wie Sie vom Lieferanten zugesgt wurden. Und daher wäre für mich interessant zu höhren, welche Erfahrungen eben halt andere Sternefreude bei Ihren ersten Kauf so gemacht haben.
Gruß
Wolfgang

 
Hallo Wolfgang,

Alu mit 23,1*10-6/K und Stahl mit 11,8*10-6/K.

Ich kann deinen Ärger verstehen. Trotz des hohen Preises sind aber kaum irgendwelche Astroteile z.B. ausreichend gegen Korrosion nach Taubefall geschützt. Ungeschützte Materialpaarungen, wie z.B. im Gewinde ergeben dann wunderbare Batterien.
Deshalb trockne ich z.B. meine Okulare, Zenitspiegel etc. nach dem Beobachten (nach dem sie oberflächlich wieder trocken sind) in einer Dose mit Kieselgel aus.

Grüße & cs
Andreas
 
Hallo Andreas,

vielleicht darf ich noch anmerken, dass jedesmal, wenn ich stolz mein Teleskop in die Prärie schleppe, alles aufbau, den Freunden erkläre und tue, und aber auch jedesmal irgend etwas nicht funktioniert. Zunächst steht man da wie ein [zensiert], und dann der Moment "Es reicht jetzt"
Um dann vom Händler zu auch noch zu höhren, man wäre ein [zensiert].

Gruß
Wolfgang
 
Hallo Yosemite,

Zitat von yosemite:
Trotz bestimmungsgemäßer Verwendung hatte ich nach 10 Monaten folgende defekte: 2" Prisma (Schraube lies sich nicht mehr lösen)
Das sollte eigentlich nicht passieren. Wenn das Gewinde bei nur mäßig festem Anziehen blockiert, war es fehlerhaft hergestellt, also hätte man das Prisma wohl zurückgeben können. Allerdings darf man die Teile wirklich nicht zu fest anziehen, sonst zeigt sich, daß Aluminium der für Astrogeräte typischen Qualität nicht sonderlich hart ist.

Bleiakku kam schon mit defektem Radio und Rotlicht
Reklamation!

und ging dann nach der 5. Volladung gar nach einer Stunde ganz in die Knie (7,63 V)
Kann bei falscher Ladung, Lagerung oder ähnlich fehlerhafter Behandlung passieren, ansonsten hält ein Bleiakku deutlich länger. Scheint ein defektes Exemplar zu sein. Zusammen mit Radio- und Rotlichtproblem ein Fall für eine Reklamation - diese beiden Defekte waren von Anfang an da und deuten auf eine fehlerhafte Produktion hin. Da ist zu erwarten, daß der Akku nicht durch fehlerhafte Bedienung kaputt ging, sondern wegen schlechter Qualität.

( dann lies sich das CPC gar nicht mehr steuen (beim Festziehen der Achsen etwa 20° spiel in Dek. (zur Reperatur geschikt)
Auf jeden Fall als Reklamation. Die Montierung darf dieses Verhalten nicht zeigen.

oder ist das üblich, diese Häufigkeit von defekten.
Seit man den Kunden als Qualitätskontrolleur einsetzt, haben Defekte tatsächlich zugenommen, aber die sollte man reklamieren.

Grüße

fquadrat
 
hallo fquadrat,

die Montierung wurde sofort reklamiert, und auch schnell wieder I.O. zurückgeliefert. Das Gewinde im Prisma neu zu gestalten, war fünf minuten, hätte ich es verschickt, hatte ich möglicherweise ein ähnlich defektes Gewinde gehabt.
Die Birne fürs Rotlicht habe ich gewechselt, das radio hatte ich selten an, daher ist mir das auch erst letztens aufgefallen, selbst den Scheinferwerfer habe ich nur angehabt um den Platz am Ende der Beobachtung zu kontrollieren.
Auch gehe ich mit dem anderen Equipment sehr sorgfältig um,
ich gehöre zu denen, die sich nicht alle Tage was neues kaufen können, und verständlicherweise kann man dann schon mal verärgert sein.
Viel schlimmer noch, man verliert zum Händler das vertrauen.

Gruß
Wolfgang
 
Hallo Robert und Wolfgang,
Zitat von Blackbert:
die Bleiakkus bestehen doch meist aus mehreren "Zellen",

Bleiakkus >2Volt bestehen immer aus mehreren Zellen (2V Nennspannung/Zelle). Ein 12V Akku also aus 6 Zellen.

Zitat von Blackbert:
Das kenne ich von einem Laptop-Akku (Lithium-Ionen-Akku): Eine ganze Weile kann er die Spannung noch halten und schlagartig bricht dann die Spannung ein.
Die Spannung eines Bleiakkus(Entladestrom 1/10C) verläuft bis zur Entladespannung (10,8 - 10,4 V, siehe Datenblatt des Akkus) weitgehend linear sie bricht also niemals schlagartig zusammen(Zellendefekt wie Kurzschluss mal ausgenommen).

Wolfgang schreibt ja, Er hätte laufend die Spannung seines Akkus überprüft, dann musste Er doch feststellen, dass die Entladeschlussspannung von 10,8V bereits erreicht war?
Spätestens jetzt hätte schnellstmöglich eine Ladung des Akkus stattfinden müssen! Die von Ihm gemessenen 7,63V liegen ja weit darunter und der Bleiakku ging damit in die ewigen Bleiakkujagdgründe ein....

Wolfgang, mit was hast Du denn die Spannung im laufendem Betrieb gemessen?, Multimeter?

Das Fehlerbild klingt für mich eindeutig nach Tiefentladung des Bleiakkus...dann sorry, hat der Händler natürlich recht und dies ist natürlich nicht durch die Gewährleistung abgedeckt.
 
Hallo Werner,

natürlich überprüfe ich nicht jedesmal den Ladezustand der einzelenen Zellen, ich hab mich, wie viele Andere auch, diesmal auf die Kontrollleuchte geachtet, und die leuchtete grün, was soviel heist, das sie laut Anzeige voll war. Zudem hatte ich das Ding am Abend vorher an die mitgelieferte Ladestation angeschlossen. Auch hier war sichtbar, (kontrolleuchte) das die Ladung abgeschlossen war.
wir kennen das von den Lipos, da hatten wir das schon hin und wieder, aber beim Bleigelakku hatte ich diese Symtome auch noch nicht (plötzlicher Spannungsabfall).

Zudem kennt mein PC-Lade-Balncer den Akku nicht mehr, ich kann dem beim bestem Willen nicht vorgaukeln, das er jetzt ein Bleiakku mit 6 Zellen und 12V-17Ah angeschlossen hat.

Gruß

Wolfgang
 
Hallo Werner,

Zitat von werner48:
Wolfgang schreibt ja, Er hätte laufend die Spannung seines Akkus überprüft, dann musste Er doch feststellen, dass die Entladeschlussspannung von 10,8V bereits erreicht war?
Spätestens jetzt hätte schnellstmöglich eine Ladung des Akkus stattfinden müssen!
Man sollte ihn so nicht länger herumstehen lassen, aber so schnell läuft eine Sulfatierung auch nicht ab.

Die von Ihm gemessenen 7,63V liegen ja weit darunter und der Bleiakku ging damit in die ewigen Bleiakkujagdgründe ein....
Die meisten gasdichten Bleiakkus sind gegenüber einigen wenigen Tiefentladungen recht tolerant und eine einzelne macht ihnen üblicherweise nur wenig aus. Das kostet zwar Lebensdauer, aber nicht soviel.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Wolfgang,

daß gleich mehrere Teile der Astro-Ausrüstung defekt waren/wurden, ist ärgerlich, aber eigentlich nicht üblich.

Welche Montierung hast Du denn? Eventuell ist ihr Strombedarf (besondes bei tiefen Temperaturen) zu hoch für den Akku?

Dir ist evebtuell nicht bewußt, daß die Nachführung eines Teleskopes im Goto-Betrieb wesentlich mehr Strom benötigt als bei simpler Nachführung.

Beispiel:
Meine NP oder auch die Sphinx kann ich mit vollgeladenem 12 V 7,2 Ah Akku auch im Winter problemlos die ganze Nacht nachführen lassen, ohne daß der Akku schlapp macht.

Wechsel ich dagegen alle paar Minuten per Goto quehr über den Himmel, ist der Akku nach 1,5 - 2 Stunden leer!

Beim Nachführen zieht die Monti etwa 400 mA, beim Goto können es bis zu 4 A sein!
 
Hallo Fee,

ich habe den Powertank 12V-17Ah, im Zubehörprogramm des Händlers wird auch die unter dem CPC 9,25 angebotene 12V-7Ah angeboten, so dass ich hier schon die "stärkere" Variante gewählt habe, selbst wenn ich die Montierung 3 Stunden im Kreis fahren sollte sollte bei der Spannungsabnahme (find ich jetzt nicht in der Beschreibung)
der Akku halten.

Gruß
Wolfgang
 
Hallo Werner,

Zunächst muss ich erwähnen, das ich über die Gefahr der Tiefentladung eines Bleigelakkus weder in der mitgelieferten deutschen Betriebsanleitung noch vom Händler in irgend einer Weise hingewiesen worden bin. (Soviel zur Gewährleistung).
Aber selbst dann, ist das Produkt Mangehaft, und führte zum Hauptfehler A, das Teleskop lies sich durch diesen Fehler nicht mehr steuern.

In der Qualitätssicherung nennen wir das Megakrash, und wissen das sowas nmöglichst nicht vorkommen sollte.

Und wenn ich in dieser Situation auch noch vom Händler als [zensiert] hingestellt werde rege ich mich zurecht über die Schlampigkeit und Vorgehensweise.

Das Lenkrad am Auto ist ein "billiges Zuberhörteil, nur wenn es nicht auf die Lenksäule steckt, kann ich das auto nicht bewegen.

Gruß

Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,
Zitat von yosemite:
natürlich überprüfe ich nicht jedesmal den Ladezustand der einzelenen Zellen,
das kannst bzw. musst Du ja auch nicht. Aber die Messung der Ladeschlusspannung (13,8 - 14,4V, siehe Datenblatt des verwendeten Akkus) sowie der Entladeschlussspannung(10,8 - 10,4V, siehe Datenblatt) wäre schon sehr aufschlussreich und würde viel über den Ladezustand deines Akkus aussagen.

Ein Tiefentladeschutz(Schwellwert 10,8V) wäre ein empfehlenswerter Baustein um Tiefentladungen sicher zu verhindern.

Zitat von yosemite:
.... ich hab mich, wie viele Andere auch, diesmal auf die Kontrollleuchte geachtet, und die leuchtete grün, was soviel heist, das sie laut Anzeige voll war. Zudem hatte ich das Ding am Abend vorher an die mitgelieferte Ladestation angeschlossen. Auch hier war sichtbar, (kontrolleuchte) das die Ladung abgeschlossen war.
wir kennen das von den Lipos...

Das ist in diesem Fall doch irrelevant. Du verlässt dich auf LED-Anzeigen deines (LIPO) Ladegerätes? Warum misst Du nicht die Lade-/Entladeschlussspannung des Akkus direkt an Diesem mittels Voltmeter?

Mein Rat zum Laden von Blei-/Bleigelakkus: nimm ein preiswertes, nur für diese Akku-Typen konstruiertes Automatik-Ladegerät und lade nach jeder Leistungsentnahme umgehend wieder auf(im Winter bei Zimmertemperatur), ein langlebiger Akku dankt es Dir.
 
Hallo Werner,

Ich hatte den Akku am Vortag mit dem mitgeliefertem Ladekabel aufgeladen, die Leuchtdioden des Powertanks zeigen sowohl einen vollgeladenen Akku, wie auch erst mit grüner Leuchtdiode einen vollen Zustand an, nach etwa einer halben Stunde habe ich den 12 V Campingfön ca. 2 minuten mitbenutzt, nach dieser Aktion habe ich den Jupiter angefahren, nur das Teleskop hatte die orientierung verloren, neues algin, weiter beobachtet, und dann plötzlich fing die Rote Diode am powertank zu blinken an, und nichts ging mehr, die mit dem Multimeter gemessene Spannung zeigte zu diesem Zeitpunkt 7,63V. Ich bin kein Akkuspezialist, doch gerade durch den Umgang mit den sündhaft teueren Lipos für den Modellbau, habe ich natürlich einige Erfahrung im Umgang mit akkus, ob nun inerhalb des Akkusystem ein Fehler vorliegt, kann ich nicht beantworten, jedenfalls, kam das akku schon mit Macken zu mir nach Hause, nur konnte ich diese mit wenigen Handgriffen reparieren, und die Mathematik die dahinter steckt, werde ich mir morgen anschauen, selbst heute, ein freier Himmel seeing mittelmämig wäre ich gerne rausgegangen, Bleiakkus habe ich zu genüge, aber nach gestern ist mir irgendwie die Lust vergangen.
Gruß
Wolfgang

Ps. Den Fön habe ich am anderen Bleiakku angeschlossen, und der lie überingins am anderen Akku tadellos.
 
Hallo Wolfgang,
Zitat von yosemite:
Hallo Werner,

Ich hatte den Akku am Vortag mit dem mitgeliefertem Ladekabel aufgeladen, die Leuchtdioden des Powertanks zeigen sowohl einen vollgeladenen Akku, wie auch erst mit grüner Leuchtdiode einen vollen Zustand an,
Hmmh, sollte man bei Zimmertemperatur dann doch annehmen können, der Akku wäre voll...

Zitat von yosemite:
nach etwa einer halben Stunde habe ich den 12 V Campingfön ca. 2 minuten mitbenutzt,

kenne jetzt den Anschlusswert des Föhns nicht, denke mal als Campingteil wird dieser so um die 130W haben was eine Stronaufnahme von 130/12 = 10,8A bedeutet. Ist zwar nicht wenig, aber die 2 Minuten Betriebsdauerer dürfte einen voll geladenen 17Ah-Akku nicht sonderlich beeindrucken...

Zitat von yosemite:
nach dieser Aktion habe ich den Jupiter angefahren, nur das Teleskop hatte die orientierung verloren, neues algin, weiter beobachtet, und dann plötzlich fing die Rote Diode am powertank zu blinken an, und nichts ging mehr,

Zu diesem Zeitpunkt war der Akku also schon leer. Das ist natürlich nicht schön.
Wenn die Zellenspannungen jetzt auf 7,63V abgefallen ist, ist Dieser sehr wahrscheinlich tot.

Dann ist dies wirklich ein Mangel und fällt unter die Gewährleistung. Der Händler, zumal wenn Du dort schon mehr Geld gelassen hast bzw. Stammkunde bist, wird sich da doch überlegen die "harte Welle" zu reiten.

Noch ein Tip: Schmeiss das Powertank-Geraffel dem Händler hin und besorg dir einen 17Ah Blei-Gel-Akku + ein separates, dazu passendes Ladegerät, eine 15A Sicherung + KLeinteile(Alles in Allem nich teuerer als 100,-€), und lass es ggf. von einem Elektroniker zusammenlöten und gut ists.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Werner,

Zitat von werner48:
Mein Rat zum Laden von Blei-/Bleigelakkus: nimm ein preiswertes, nur für diese Akku-Typen konstruiertes Automatik-Ladegerät und lade nach jeder Leistungsentnahme umgehend wieder auf(im Winter bei Zimmertemperatur), ein langlebiger Akku dankt es Dir.
kann man so nicht stehen lassen. Viele dieser Ladegeräte sind auf eine Ladeschlußspannung von 13,8 Volt ausgelegt. Diese gilt aber nur bei Pufferbetrieb, da sie auch bei langer Ladezeit praktisch nicht schaden kann.

Leider haben wir bei unserem Hobby einen anderen Fall vorliegen, nämlich Zyklenbetrieb. Dort ist eine höhere Spannung nötig, um das Bleisulfat sicher abzubauen und eine Sulfatation zu verhindern. Meistens sind 14,5 bis 14,9 Volt angegeben, wenn man einen 12-V-Akku vor sich hat.

Grüße

fquadrat
 
Hallo yosemite!

Zu der Bauart des Bleiakus findet man im Netz leider
keine Angaben. Wenn das ein "Naßakku" ist wie im Auto,
die sind viel billiger,
also kein Bleigel oder kein Bleivlies, dann haben die
Dinger eine schlechte Zyklenfestigkeit. Die machste etwa 25 mal leer, dann wars das! Und bei bescheidenen 7Ah geht das recht schnell, denn ein Akku hat selten seine Maximalkapazität! Merke: Je weniger Du einem Akku entnimmst,
bevor du ihn lädtst, desto dramatisch höher seine Lebensdauer, nicht nur bei Bleiakkus!! Mit der 17 Ah Version wäre daher die Lage erheblich entspannter.


Werner48 hat absolut Recht: Marken(!!)akkus kauft man im Elektronikhandel, wo die auch etwa 40% billiger sind, und man weiß, man hat keinen Chinaschrott drin. Achja, und solltest Du Elektronikbastler sein, dann google mal nach Reverse current charging, das ist ein schonendes Ladeverfahren, was die Lebensdauer der Akkus mehr als verdoppelt! Habe damit beste Erfahrungen gemacht!

http://home.intergga.ch/hb9tmi/Reverse-Charging2.pdf

Gruß

Scotty
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Scotty,
würde ich gerne, über das Lebendig machen von akkus bin ich informiert, das Problem ist nur, das das Balancerladegrät, den akku nicht mehr als 12V 17000mAh akku erkennt und lese deshalb die Gebrauchsanleitung des Ladegeräts nach möglichen Lösungen, an diesem akku bastele ich gar nicht rum, um nicht gänzlich meine Garantieansprüche zu verlieren.

Anbei sei gesagt, dass es schon mal eine Branche (IT) geschaft hat, und immer noch tut, den Kunden Grundsätzlich, bei Versagen der Soft-und,oder Hardware, Bedienungsfehler vorgeworfen wird, und ich hoffe nur, obwohl sicherlich kleiner)dieses in der scope-branche nicht so ist.

Gruß
Wolfgang
 
Hi Wolfgang,

ich habe den Powertank 12V-17Ah, im Zubehörprogramm des Händlers wird auch die unter dem CPC 9,25 angebotene 12V-7Ah angeboten, so dass ich hier schon die "stärkere" Variante gewählt habe,

das ist prinzipiell schon mal der richtige Gedanke. Aber die Powertanks sind nicht die optimale Lösung. Viel zu viel Gedöhns am Akku. Soweit ich weiß, sind in den Powertanks Bleigelakkus drinn. Durch die ganze Elektronik rundum wird viel Kapazität völlig unnütz verbraten und es können bei Feuchtigkeit auch sehr schnell Kriechströme an den verschiedenen Buchsen entstehen. 145 Euro für 17 Ah ist ne Frechheit. Dafür krieg ich locker 4 oder 5 7,2 Ah Akkus oder 2x den da .

Dir kann keiner sagen, wie lange das Teil (ungeladen?) beim (Astro-)Händler rumsteht. Es wird Dir auch kein Händler schriftlich geben, daß er die Teile ordnungsgemäß und regelmäßig nachlädt.

Akkus solltest Du am besten dort kaufen, wo sie weggehen wie warme Semmeln. Im Fachhandel. Und dann auch nicht den einzigen Akku für die Montierung auch noch mit dem Föhn belasten. Wer in eine Montierung mit el. Nachführung investiert, der sollte auf alle Fälle auch in einen 2. Akku investieren.

selbst wenn ich die Montierung 3 Stunden im Kreis fahren sollte sollte bei der Spannungsabnahme (find ich jetzt nicht in der Beschreibung)der Akku halten.

ich kenne die von Dir genannte Montierung nicht. Kann also nichts zu ihrem angegebenen Strombedarf sagen. Das muß im Handbuch der Montierung stehen. Bei den Angaben zu den Motoren. Da sollte stehen, was sie im Nachführbetrieb braucht und was bei Goto.

Ist es kalt, kann sich der Strombedarf verdoppeln, ja sogar verdreifachen. Weil Fett in den Getrieben/Schnecken zäh wird, das Spiel geringer wird. Und bei Kälte hast aus meiner Erfahrung raus auch nur die halbe Kapazität, ehe der Akku leer ist.

3 Stunden "Kreiseln" ist definitiv zu viel für nen einzelnen 17 Ah Akku, wenn ich die üblichen 4 Ampere für "Goto-Betrieb" rechne. Sollte es da auch noch kalt gewesen sein, dann hast Dir schlicht den Akku leergesaugt, das mag der net. Die Angabe 17 Ah bezieht sich auf die Entnahme von deutlich unter 1 Ampere.

Mit Bleigelakkus habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich habe jetzt insgesamt 5 Stück von denen. 4x 7,2 Ah, 1x 3,4 Ah. Alles die schmucklosen schwarzen Kästen von Panasonic. Nach 7 Jahren Gebrauch hat 1er von den 7,2 Ah Akkus den Geist aufgegeben. Die anderen 4 Akkus sind alle noch ok. Und ich hab die in wirklich häufigem Gebrauch.

Pro Nacht:
1 Akku für die Montierung
1 Akku für meine diversen Kameras
1 Akku für Licht, Fön und sonstige Verbraucher

Und wenn die Beobachtung/Fotosession vorbei ist, werden sie sofort nachgeladen. Hab mir extra mehrere Ladegeräte gegönnt. Mir kommt kein Akku ungeladen in den Schrank.

 
Hallo,

oh je wenn ich das hier so lese muss man ja Physik Experte sein wenn man die Dinger benutzen will.
Hab ein brandneuen 17Ah Powertank und eine Nacht mein Laptop dran angeschlossen. Der dürfte dann wohl jetzt hin sein. Na mal schauen wann der den Geist aufgibt.
 
Hallo Fee,

nach Rücksprache mit meinem Händler des Vertrauens, möchte ich auf jedenfall erwähnen, dass dieser sich sehr kullant zeigte.
Durch ein nettes Gespräch, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass ein anderes Bleigelakku für meine Zwecke besser geeignet wäre, dieses bekomme ich in den nächsten Tagen zugeschickt.

Zudem gabs ein paar gute Tips vom Profi.

Gruß

Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

na siehste, ein nettes Gespräch ist meistens hilfreich. :)

Dann drück ich Dir die Daumen, daß es jetzt besser läuft. :Trost:
 
Hi Jens,

oh je wenn ich das hier so lese muss man ja Physik Experte sein wenn man die Dinger benutzen will.

net unbedingt. Aber man muß sich schon Gedanken machen, wie viel Strom alle Verbraucher zusammen aus dem Akku lutschen wollen und wie lange der dann durchhält. ;)

Hab ein brandneuen 17Ah Powertank und eine Nacht mein Laptop dran angeschlossen. Der dürfte dann wohl jetzt hin sein. Na mal schauen wann der den Geist aufgibt.

Wenn die Akkus vom Laptop voll waren, dann wurde nur "Ladeerhaltungsstrom" aus dem Powertank entnommen. Wenn am Laptop keine Webcam hing, dann kann das durchaus funktioniert haben. Je nachdem, wie viel der Laptop halt zieht.

Bei meinem derzeitigen Laptop ist es so, daß der (ohne Webcambetrieb) und ohne Programme, die viel Rechenleistung haben, 24 W verbrät.

Steck ich ne Webcam rein und nehm Bilder auf, steigert sich seine Leistung auf ca. 35 W. Laß ich dann noch Giotto Bilder mitteln, steigt seine Leistungsaufnahme sehr schnell auf rund 60 W, weil da dann das Gebläse angeht...

Für den Powertank macht es schon einen Unterschied, ob 2 oder 5 Ampere gezogen werden...
 
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