Hallo Ihr Lieben

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Timeworp

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Hallo liebe Astrofans

ich hab da mal ein paar Fragen ! Ich bin neu im Berreich der Hobbyastronomie und habe die gwal der wahl ! Ich bin am überlegen ob ich mir das Bresser Pluto S 114/500mm oder das Meade Galaxia 114/900mm kaufen soll ! Da ich mich nicht so gut auskenne würde ich gerne Eure meinung wissen. Ich würde gerne mit dem Teleskop Planeten und Galaxien und Sternhaufen beobachten und auch mit einer Webcam und später vielleicht auch mit was besserem Bilder machen. Welches empfehlt ihr mir von diesen beiden Teleskopen ???
Um reichlich Antwort wird gebeten !! Danke und noch viel Spass .
 
Hallo,

ich würde dir auf jeden Fall zu dem 900er raten ! Der 500er dürfte aufgrund der kürzeren Brennweite eine wesentlich schlechtere Abbildung haben. Euin 114 / 900 er ist sicherlich ein schönes Einsteigergerät. Ich hatte Jahrelang Spaß damit.

Aber: Du sagst das du Galaxien beobachten willst. Dafür sidn 114mm Öffnung doch recht wenig. Du kannst schon einige Galaxien sehen, aber Spiralarme oder so sind nicht. Du wirst nur ein nebeliges etwas sehen (Puste mal gegen deinen Badezimmerspiegel und schaue es dir aus 5m Entfernung an). Darüber solltest du dir schon im Klaren sein. Für Planeten ist der 114er schon recht gut geeignet.

Webcam: Ist generell im 114er möglich. Allerdings solltest du hier eine Nachführung haben. Wenn die vorhanden ist, kannst du sicherlich schon schöne Bilder vom Mond mahcen und auich die Wolkenbänder vom Jupiter auf dem Bild festhalten.


Fazit: Wenn diese beiden Geräte zur Auswahl stehen, lkaufe dir das mit 900mm Brennweite. Das ist ein gutes Einsteigerteleskop und wird dir eine Menge freude bringen.

Torsten
 
Hallo

Ich würde dir auch zu dem 114/900 raten. Ich habe selbst ein Teleskop dieser Größe und kann es dir nur empfehlen. Wenn du Planeten beobachten möchtest ist es das ideale Einsteigergerät! Mit dem 4,5" kannst du wunderbar Jupiter oder Staurn beobachten. Bei Galaxien wird´s allerdings schon etwas happig, da reichen leider 114mm nicht immer aus. Aus diesen Grund habe ich mir auch einen 10" Dobson zugelegt. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Aber alles in allem kannst du mit dem 114/900 am Anfang nix falsch machen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Noch was zu deinen DeepSky-Vorhaben (Galaxien, Sternhaufen...):

Die einen sagen, DeepSky-Beobachtung fängt erst bei 8" an (sinngemäß so zu lesen z.B. im Katalog von intercon-spacetec 2003). Andere (z.B. Ronald Stoyan in seinem DeepSky-Reiseführer) beginnen DeepSky-Beobachtung mit dem bloßen Auge und Feldstecher. Ich glaube die Geister scheiden sich an der Frage, was man unter "Beobachtung" versteht.

Ich persönlich halte die DeepSky-Beobachtung füe einen sehr wichtigen Bereich. Warum? Schon alleine wegen der Objektfülle. O.k., der Mond ist geil und den hast du (fast) immer. Aber was dann? Venus, Mars, Jupiter, Saturn und den Reit, Neptun oder Uranus zu finden. Aber meißtens sind nur 3 oder 4 dieser Planeten am Nachthimmel und wenns dumm läuft auch noch verdammt weit weg - und dann kann es durchaus schnell langweilig werden.

Deshalb DeepSky: Alleine der Messier-Katalog umfasst über 100 Objekte, von denen eigentlich immer gut 50 Stück beobachtbar sind. Un djetzt zum Thema: "Ab wann sind sie beobachtbar - mit welchem Teleskop?"

Mit 114mm wirst du wohl die meisten damit "sehen" können. Das bedeutet, dass du sie buchstäblich entdeckst und die Faszination erfährst, tausende oder gar Millionen von Lichtjahre nach draußen zu blicken. Außerdem lernst du durch das Aufsuchen (was nicht ganz einfach ist) auch die Sternbilder kennen und lernst, dich am Nachthimmel zu orientieren. Wie aber schon gesagt wurde, wirst du bei den allermeisten Objekten (vor allem bei Galaxien und Nebeln) nicht mehr als einen diffusen kleinen dunkelgrauen Fleck sehen. Und dabei ist es bei 114mm wichtig, dass du einen dunklen Himmel hast.

-> Für mich entscheiden folgende 6 Punkte über den Beobachtungserfolg vor allem bei DeepSky!!!

1. Das Teleskop, die Öffnung: Je höher die Öffnung, umso heller die Objekte und umso höhere Vergrößerungen sind möglich.

2. Das Zubehör: Ein tolles Teleskop ist nutzlos, wenn die Okulare unbrauchbar sind - achte darauf beim Kauf!

3. Der Himmel, das Seeing, das Wetter: Jedes Teleskop ist nutzlos unter einer Wolkendecke. Aber ich bringe mal ein Beispiel: Ich habe mal durch ein 450mm (!!!) Gerät beobachtet (Sternwarte) und sah auf Grund des hellen Stadthimmels und des Vollmondes nicht viel mehr als durch mein 200mm-Dobson unter dunklem Landhimmel. Vor allem am Planeten ist ein gutes Seeing (ruhige Luft) wichtig.

4. Deine Augen: Du musst dich an die Dunkelheit gewöhnen, damit sich deine Pupillen vergrößern (das dauert schonmal ne halbe Stunde). Erst dann nehmen deine Augen auch ein Maximum an Licht auf.

5. Die Erfahrung: Mit zunehmender Erfahrung wirst du immer mehr Details wahrnehmen können! In Stoyans DeepSky-Reiseführer sind viele Zeichnungen durch solche Geräte gemacht worden. Aber erst ein unerfahrenen Beobachter wird diese Details selbst bei einem viel größeren Gerät nicht erkennen.

6. Die Montierung: Wacklige Montierungen, die zittern und schon deshalb alles unscharf machen? Nein danke! Der Tubus mus ruhig sein (auch bei leichtem Wind) und nach jeder Berührung (z.B. Auswechseln der Okulare) schnell wieder zitterfrei werden.

Und man könnte die Liste noch um Faktoren wie "ausreichend Abkühlzeit für den Spiegel"... erweitern.

Und zum Schluss noch 2 Fragen: WO wohnst du (Stadt, Land...) und WIE VIEL willst du ausgeben?
 
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