Hallo, und Frage Dobson und Starhopping

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ralf999

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Hallo alle zusammen,
ich les ja schon ein Weilchen hier mit, was auch sehr informativ ist und mich vor manchem Unheil bewahrt hat. ( z.B. ebay/Seben ...) Soweit also erstmal Dank in die Runde.

Nun bin ich seit kurzem mit einem CLD6 (nannte sich vorher GSO580) "bewaffnet" und versuche mich an manchen Star-Hop-Beschreibungen. Allerdings bin ich da oft auf ein Problem gestoßen, was das Auffinden betrifft. Oft gibts Beschreibungen wie "3° neben X in Richtung Y", und ich kann das mangels Gradskalen nicht so recht nachvollziehen. Ein paar Sternbilder kenn ich ja schon, und darin finde ich mich gut zurecht, und wenn was im Sichtbereich bei kleinster Vergrößerung liegt gehts auch ganz gut, aber wenns so nichtmehr reicht wird die Sache problematisch. Wenige Grad sind ja schwer zu dosieren beim Schubsen. Gibts da irgendwelche praktischen Tipps ?
Ich denke schon nach wie ich mir Skalen auf das Gerät klebe um die Positionierung zu erleichtern, aber das Teleskop steht ja nicht immer exakt so, dass dann z.B. eine Höhenskala auch wiklich stimmt. Bei relativen Angaben wär das zwar nicht schlimm, aber wenn ich mir die Position aus einer Software ablese (Azimut/Höhe) würde das ja nicht so recht stimmen.

Gruß, Ralf
 
Hallo Ralf,

3° klingen zwar wenig, im Okular sinds aber eine ganze Menge. Wahrscheinlich mehr, als du reinbekommst.
Ich helfe mir einfach so, das ich mir für meine Aufsuchokulare mein wahres Gesichtfeld merke.
Habe ich dann z.B. 1° wahres Gesichtsfeld, weiss ich, das ich ungefähr drei Okulardurchmesser nach Y schubsen muss. Das geht mit Hilfe von Randsternen ganz gut.
Suchst du z.B. mit einem 32mm Super-Plössl, käme bei dir dann ca. 1,4° wahres Gesichtsfeld heraus. Du müsstest dann also etwas mehr als zwei Okulardurchmesser nach Y schubsen.

Wenn du die wahren Gesichtsfelder deiner Okulare ausrechnen willst, schau doch mal auf dieser Seite links unter Vergrösserungstabelle. Da kannst du deine Werte eingeben und bekommst die wichtigsten Werte ausgerechnet.
 
oh ja, das mit den Beschreibungen "3° neben X in Richtung Y" werd ich auch nie kapieren, jedenfalls bisher noch nicht nach 3 Jahren Beobachten mit Refraktor auf paralaktischer Montierung und 2 Jahren mit Dobson, auch wenn ich mir manchmal vorstelle wie groß der Vollmond mit 0.5 Grad im Okular aussehen würde. Aber ich finde inzwischen fast alles ziemlich schnell, einfach nach Gefühl und mit Sternkarte (Karkoschka, Stoyan) im Kopf oder vor der Rotlichtlampe, nehme dazu das Okular mit der geringsten Vergrösserung (Widescan 30mm = 53 fach), die geduldige Übung machts. Ich mein, vergiß die Gradangaben und schubse das Gerät in die vermutete Richtung und laß Dir Zeit durch Erfahrung langsam zu lernen, freu Dich über jedes Finden, auch wenns am Anfang mal eine halbe Stunde oder länger dauert, auf einmal gehts dann schneller und fast wie von selbst. Ein Rigel Quickfinder oder ein Telrad oder ein Leuchtpunktsucher sind allerdings schon sehr hilfreich dabei, nach meiner Erfahrung viel besser als ein optischer Sucher.
Mit schönen Grüßen

 
Sichtbreite als Maß

Astrojockel, dein Tipp scheint zu funktionieren, danke. Ich hab das mit nem 32er Plössel probiert. Das mit dem geduligen Versuchen wie Stefan sagt ist ja klar auch ein Stück der Herausvorderung, und ich merk ja auch dass ich schneller wiederfinde als zum ersten mal finde. Aber wenn man z.B. nicht weiss wie z.B. ein Kugelsternhaufen aussieht (ein Bild ist ja kein richtiger Vergleich), ists schwer zu erkennen wenn man ihn schon im Bild hat. Ok ich hab ja nun schon welche gesehen.

CS, Ralf
 
Re: Sichtbreite als Maß

Hallo Ralf,

damit Du ein bisschen besser einschätzen kannst wonach Du eigentlich am Himmel suchst hier mal 2 Links zu Seiten mit Zeichnungen von Messier und NGC-Objekten:

Regulus

Ian's Astro Page

Auf beiden Seiten dann zu "Sketches".

Ich benutze die beiden Seiten (und einige andere mehr) immer wieder zum Vergleich, wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich ein Objekt wirklich gesehen habe oder nicht.

Viel Spaß mit den Seiten.

Mirko
 
Leuchtpunktsucher

Hallo Antares, ich habe noch keinen Leuchtpunktsucher, aber danke trotzdem. Ich denke ich werd mir das mal irgendwo im praktischen ansehen, und wie ich gesehen hab kost sowas ja auch nicht viel. Also mal sehen.

CS!
Ralf
 
Re: Leuchtpunktsucher

Hi Ralf,
tue das. Ich selbst benutze meinen 8x50 nimmer und viele Bekannte hier sind inzwischen auch zum "Peilsucher" geworden.
Der große Vorteil ist, das er nicht vergrößert und Du anhand der Bezugsstrecken Gradangaben etc vergessen kannst. Außerdem gibts kein Kopfstehendes Bild.
CS
 
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