Olli1972
Mitglied
Hallo,
vor 4 Jahren kaufte ich bei einem Händler einen gebrauchten 8''f/6 Hauptspiegel aus Pyrex mit Spiegelzelle, geplant war der Bau eines Dobson-Teleskops.
Durch eine berufliche Veränderung bin ich dann zeitlich nicht zum Bau des Teleskops gekommen und der Spiegel wurde gut verpackt im Schrank verstaut.
Nun habe ich das Projekt wieder in Angriff genommen und beim Messen der Brennweite eine böse Überraschung erlebt.
Der Spiegel hat eine Brennweite von 1615 mm und damit ein Öffnungsverhältnis von f/8. :mauer:
Den Fehler kann ich dem Händler noch nicht einmal zur Last legen, da auf der Rückseite des Spiegels neben dem Herstellungsdatum (1968!) auch das Öffnungsverhältnis von f/6,3 eingeritzt ist. Die Verspiegelung sieht mir jedoch nicht nach einem Alter von 43 Jahren aus, bis auf ein paar feine Kratzer befindet sich der Spiegel in einem tadellosen Zustand.
Ist es vielleicht möglich das der Spiegel umgeschliffen wurde und dann eine neue Verspiegelung erhalten hat?
Die längere Brennweite würde mich an sich nicht weiter stören, ich mache mir aber Gedanken um das Gewicht und die Stabilität des Tubus.
Von einem Bekannten habe ich dafür günstig ein Kanalrohr mit einem Außendurchmesser von 250 mm und einer Wandstärke von 6.1 mm erhalten.
Für eine f/6 Optik wäre das ja noch brauchbar gewesen, aber bei f/8 wird der Tubus 1,75 Meter lang. :schwitz:
Jetzt überlege ich wie ich weiter vorgehen soll. Ein Hartpapiertubus in den benötigten Abmessungen käme mich genauso teuer wie der Spiegel.
Alternativ könnte ich auch einen f/6 Spiegel kaufen, hätte dann aber den f/8 hier liegen und 130 Euro zum Fenster rausgeworfen.
Wie würdet ihr euch entscheiden?
Ziemlich viele Fragen für den zweiten Thread, daher schon im Voraus vielen Dank fürs Lesen.
Viele Grüsse und clear skys
Oliver
vor 4 Jahren kaufte ich bei einem Händler einen gebrauchten 8''f/6 Hauptspiegel aus Pyrex mit Spiegelzelle, geplant war der Bau eines Dobson-Teleskops.
Durch eine berufliche Veränderung bin ich dann zeitlich nicht zum Bau des Teleskops gekommen und der Spiegel wurde gut verpackt im Schrank verstaut.
Nun habe ich das Projekt wieder in Angriff genommen und beim Messen der Brennweite eine böse Überraschung erlebt.
Der Spiegel hat eine Brennweite von 1615 mm und damit ein Öffnungsverhältnis von f/8. :mauer:
Den Fehler kann ich dem Händler noch nicht einmal zur Last legen, da auf der Rückseite des Spiegels neben dem Herstellungsdatum (1968!) auch das Öffnungsverhältnis von f/6,3 eingeritzt ist. Die Verspiegelung sieht mir jedoch nicht nach einem Alter von 43 Jahren aus, bis auf ein paar feine Kratzer befindet sich der Spiegel in einem tadellosen Zustand.
Ist es vielleicht möglich das der Spiegel umgeschliffen wurde und dann eine neue Verspiegelung erhalten hat?
Die längere Brennweite würde mich an sich nicht weiter stören, ich mache mir aber Gedanken um das Gewicht und die Stabilität des Tubus.
Von einem Bekannten habe ich dafür günstig ein Kanalrohr mit einem Außendurchmesser von 250 mm und einer Wandstärke von 6.1 mm erhalten.
Für eine f/6 Optik wäre das ja noch brauchbar gewesen, aber bei f/8 wird der Tubus 1,75 Meter lang. :schwitz:
Jetzt überlege ich wie ich weiter vorgehen soll. Ein Hartpapiertubus in den benötigten Abmessungen käme mich genauso teuer wie der Spiegel.
Alternativ könnte ich auch einen f/6 Spiegel kaufen, hätte dann aber den f/8 hier liegen und 130 Euro zum Fenster rausgeworfen.
Wie würdet ihr euch entscheiden?
Ziemlich viele Fragen für den zweiten Thread, daher schon im Voraus vielen Dank fürs Lesen.
Viele Grüsse und clear skys
Oliver