Moin,
generell gilt, Darks sind relativ unempfindlich, wenn die äußeren Bedingungen, insbesonderen die Chiptemperatur, mit der der Aufnahmen übereinstimmt, da das Rauschen der Chips erheblich von der Temperatur abhängt.
Flats sind kritischer, hier geht es um den Image-Train, also ALLES, was sich im Lichtweg befindet, hier darf NICHTS verändert werden, daher Flats am besten im Zusammenhang der Lights aufnehmen. Hier ist die gleiche oder ähnliche Temperatur SOLL, nicht MUSS. Es ist nie ein Fehler wenn sich die Parameter aller Aufnahmen einer Serie stark ähneln. "Gleich" im engeren Sinne kriegen wir ohnedies i.d.R. nicht hin.
Was bei Darks neben den externen Parametern auch wichtig ist, ist die gleiche Belichtungszeit zu den Aufnahmen, die man damit kalibrieren will. Frank hat das in seinen Beiträgen zu den verschiedenen Kalibrationsverfahren schön beschrieben. Wenn man die also nicht sogleich macht sollte man sich das notieren. Man kann Dark-Bibliotheken anlegen, aber dann eben fein geordnet nach Chip-Temperatur und Belichtungszeit. Wenn man mit seinem Setup immer die gleichen Aufnahmeparameter verwendet kann das Zeit sparen. Chips altern aber, insofern werden die Darks irgendwann "schlecht" und man muss sie erneuern. Dazu gibt's aber auch reichlich Stoff im Netz.
CS
Jörg