Helligkeit und Austrittspupille

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hanz

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Hallo,

wollte eigentlich heute mal mein inzwischen gar nicht mehr so neues Olympus 10x50 DPSR astronomisch testen,
aber nachdem der Himmel zum größten Teil wieder zu ist, konnte ich nur einen Vergleich der Helligkeit des Bildes
machen zwischen dem aus exakt dem gleichen Okular/Prismenteil bestehenden Olympus 7x35 DPSR und dem
10x50 DPSR, das nur längerbrennweitige, größere Objektive und längere Rohre hat und sonst 100% baugleich ist.

Beide Gläser haben Austrittspupille 5 (Öffnung / Vergrößerung) und da auch sonst fast alles baugleich ist,
müßte man eigentlich ein gleich helles Bild erwarten - ist aber nicht so! Das 7x35 macht einen deutlich dunkleren
Himmelshintergrund bei Dämmerung. Da würde man doch doch eigentlich von der Theorie genau das Gegenteil
erwarten (höhere Vergrößerung - dunklerer Hintergrund). Wenn man versucht, je ein Rohr der beiden Gläser
an je ein Auge zu setzen und links - rechts zu blinzeln erscheint der Himmelshintergrund auch ähnlich in der
Helligkeit. Aber wenn man die Gläser nacheinander ansetzt erscheint das 10x50 wieder deutlich heller.
Auch die Vignettierung des Strahlengangs durch die Prismen kann es nicht sein, da ja der Lichtkegel bei
beiden die gleiche Öffnung hat.

Wer kann das erklären? Ist das die Grundlage für den "visibility index", der ja Öffnung x Vergrößerung
berechnet wird (also beim 10x50 den wesentlich höheren Wert von 500 gegen 245 ergibt). Oder kommt hier
der "Dämmerungsfaktor" zum Ausdruck (Wurzel aus diesen Werten)? Die "relative geometrische Helligkeit"
als Quadrat der Austritspupille 5 = 25 ist ja gleich!
Definition s.z.B http://www.zeiss.com/C1256BCF0020BE5F/Contents-Frame/BAE6CDE237140B4D85256BCF00613214

Gruß
 
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